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Private Kranken­­versicherung Kosten

Was kostet eine PKV?

Mit der PKV bist du medizinisch bestmöglich abgesichert. Doch wie setzen sich die Kosten für eine private Kranken­versicherung zusammen?
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Das Wichtigste in Kürze

Die private Kranken­versicherung (PKV) bietet Zugang zur bestmöglichen medizinischen Versorgung – und das häufig zu überraschend niedrigen Kosten! Denn die Höhe der Beiträge berechnet sich allein auf Basis des gewünschten Leistungsumfangs, der Höhe des Selbstbehalts, deinem Alter bei Vertragsabschluss sowie auf Basis deines Gesundheitszustands. Tarife für junge, gesunde Angestellte gibt es so schon für weniger 200 Euro im Monat, Selbstständige müssen mit etwa 350 Euro im Monat rechnen. Was die Tarife einer privaten Kranken­versicherung kosten, für wenn und wann ein Wechsel in die PKV sinnvoll ist und was ein guter PKV-Tarif abdecken sollte, das erfährst du hier.

  1. Der Beitrag der privaten Kranken­versicherung wird anhand individueller Faktoren wie Alter, gewünschtem Leistungsumfang sowie Gesundheitszustand berechnet.
  2. Die Wahl einer Selbstbeteiligung und die Reduzierung von Leistungen reduzieren die monatlichen PKV-Kosten.
  3. Wer die Voraussetzungen zum Wechsel in die PKV erfüllt, sollte sich damit auseinandersetzen, denn hier gibt es mehr Leistungen zu besseren Konditionen.

Eine Private Kranken­versicherung muss nicht teuer sein

Die Kosten für eine private Kranken­versicherung sind höchst individuell. Ausschlaggebend für den monatlichen Beitrag sind:

  • das vereinbarte Leistungsspektrum
  • die Höhe eines möglichen Selbstbehalts
  • dein Alter bei Abschluss der Versicherung
  • dein Gesundheitszustand bei Abschluss der Versicherung

Eine günstige private Kranken­versicherung, die ungefähr dieselben Leistungen abdeckt wie die gesetzliche Kranken­versicherung, gibt es deshalb schon ab 200 Euro (für Angestellte), Selbstständige müssen mit etwa 350 Euro rechnen.

Beispiel

Ein:e Angestellte:r, 30 Jahre, keine Vorerkrankungen, 70.000 Euro Jahreseinkommen zahlt bei vergleichbaren Leistungen

in der GKVin der PKV
472,87 €172,39 €

Und selbst mit allen erdenklichen Addons wie der Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, dem Anspruch auf Chefarztbehandlung, voller Kostenerstattung bei ambulanter Behandlung (kein Selbstbehalt) und freier Arztwahl fallen die Kosten für die PKV mit 312,09 € noch immer deutlich geringer aus als in der GKV.

Primär nicht auf die Kosten schauen
„Fokussiere dich nicht zu sehr auf die Kosten. Entscheidend sind die Leistungen. Die PKV ermöglicht dir Zugang zur bestmöglichen medizinischen Versorgung und bietet Leistungen, die du in der GKV nur mit zahlreichen Zusatz­versicherungen absichern kannst."
Bild unseres Versicherungsexperten Nicolai
Nicolai
CLARK Versicherungsexperte

Private und Gesetzliche Kranken­versicherung im Vergleich

PKV: Freie Arztwahl, schnelle Terminvergabe

GKV: Grundversorgung durch Hausarzt oder Überweisung an Facharzt

PKV: Freie Krankenhauswahl, 1- oder 2-Bettzimmer, Chefarztbehandlung

GKV: Mehrbettzimmer, Keine Mitbestimmung bei behandelndem Arzt oder Krankenhaus, Eingenkostenanteil

PKV: volle Kostenübernahme für alle zugelassenen Medikamente

GKV: nur verschreibungspflichtige Medikamente, 5-10 Euro Zuzahlung

PKV: Kostenübernahme von hochwertigen Hilfsmitteln

GKV: Gedeckelte Zuschüsse für die jeweils einfachste Ausführung

PKV: Bist zu 100 % Kostenübernahme für hochwertigen Zahnersatz

GKV: 50 % Kostenübernahme der Grundversorgung

PKV: volle Kostenübernahme bei Vorsorgeuntersuchungen

GKV: Kostenübernahme für Vorsorgeuntersuchungen ab erreichen der Altersgrenze

Wie kommen so unterschiedliche Kosten zustande?

PKV

Die beiden Versicherungssysteme basieren auf unterschiedlichen Berechnungsmodellen. Die Beiträge der privaten Kranken­versicherung werden nach dem Äquivalenzprinzip berechnet. Für die Berechnung deiner Versicherungsbeiträge werden dein Eintrittsalter, Vorerkrankungen, der gewünschte Leistungsumfang und die Selbstbeteiligung herangezogen. Der Versicherer versichert explizit dein individuelles Risiko, zu erkranken, beziehungsweise sein Risiko, dass er für Leistungen einstehen muss.

Alter, Gesundheitszustand, Leistung und Selbstbehalt

Darum sind Alter und Gesundheitszustand so entscheidend, denn junge Menschen werden grundsätzlich seltener krank, wobei mitgebrachte Vorerkrankungen die Kosten zur Privaten Kranken­versicherung wieder heben können. 

Der Selbstbehalt wiederum ist ein gutes Instrument, mit dem du die monatlichen Kosten senken kannst. Hier vereinbarst du mit der Versicherung eine bestimmte Summe, die du zunächst zahlen musst, falls du eine Behandlung benötigst. Die PKV übernimmt dann die Differenz, die nach Zahlung der Selbstbeteiligung übrig ist.
Bei der Wahl des Selbstbehalts solltest du wohlüberlegt vorgehen. Zwar erlaubt er dir einerseits, das Leistungsspektrum deiner PKV zu relativ niedrigen monatlichen Kosten zu erweitern. Andererseits sind Reduzierungen des Selbstbehalts nach Abschluss des Vertrags nicht immer einfach. 

Die richtige Balance finden
„Eine Selbstbeteiligung kann dann Sinn machen, wenn du jung und gesund bist und in der Vergangenheit selten Leistungen in Anspruch genommen hast. Sie sollte dich aber auch nicht davon abhalten, medizinische Leistungen in Anspruch zu nehmen, wenn du sie brauchst. Der Zugang zur bestmöglichen medizinischen Versorgung nutzt nichts, wenn man ihn aus Preissensibilität nicht nutzt. Daher bin ich hier immer etwas vorsichtig. Lieber wenig oder keinen Selbstbehalt wählen. Dann weiß man, was man hat.
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Nicolai
CLARK Versicherungsexperte

GKV

Im Gegensatz dazu funktionieren die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) dagegen nach dem Solidarprinzip. Hier zahlt jeder Versicherte – unabhängig von Eintrittsalter und Gesundheitszustand – einen festgelegten Beitragssatz ein auf Basis seines Einkommens.

Das bedeutet, dass Gutverdienende in der gesetzlichen Krankenkasse mehr bezahlen und mit ihren Beiträgen Mitglieder mit niedrigerem Einkommen unterstützen. Der Leistungsumfang der gesetzlichen Kranken­versicherungen ist dabei aber für jeden derselbe und kann vom Gesetzgeber beliebig verändert werden. 

Sinkende Leistungen, steigende Beiträge
„Aufgrund des demographsichen Wandels und der alternden Gesellschaft ist davon auszugehen, dass zukünftig weitere Leistungen aus dem Leistungskatalog der GKV gestrichen werden bei gleichzeitig steigenden Beiträgen.”
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Nicolai
CLARK Versicherungsexperte

Zusammenfassung

  • Die Kosten für eine Private Kranken­versicherung sind höchst individuell.
  • Der Preis ist für jeden Versicherten anders und hängt ab von deinem jeweiligen Alter und Gesundheitszustand bei Abschluss der Versicherung, von den gewählten Leistungen und einem vereinbarten Selbstbehalt.
  • Wer jung und gesund ist, kann sehr günstige Tarife bekommen. Für Angestellte gibt es einen PKV Tarif schon für unter 200 Euro.
  • Entscheidender als der Preis jedoch ist, dass die Private Kranken­versicherung einem Zugang zur bestmöglichen medizinischen Versorgung ermöglicht. 

Für wen ist ein Wechsel in die PKV sinnvoll?

Angestellte profitieren vom Wechsel

Für Angestellte, welche die Voraussetzungen zum Wechsel in die Private Kranken­versicherung erfüllen, ist die PKV oftmals die günstigere Alternative zur gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV). Denn während sich die Kosten in der GKV allein auf Basis des Gehalts berechnen, spielt das Gehalt bei der Ermittlung der Kosten in der privaten Kranken­versicherung keine Rolle. 

Wer also jung und gesund ist, erhält mit der PKV ein deutlich attraktiveres Leistungspaket, zumal auch ohne Anhebung des GKV-Beitrags die Beiträge für Gutverdienende von Jahr zu Jahr steigen. Der Grund ist die Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Kranken­versicherung. Das ist der Teil deines Gehalts, der zur Erhebung des Beitrags herangezogen wird. 2022 liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 4.837,50 Euro. Bis zu dieser Summe musst du durchschnittlich 15,9 Prozent Beitrag zahlen. Die Beitragsbemessungsgrenze steigt in der Regel jedes Jahr, sodass die Beiträge dann auf einen größeren Teil deines Gehalts erhoben werden. Zusätzlich steigt 2023 noch der Zusatzbeitrag von durchschnittlich 1,3 auf 1,6 Prozent.

Für Selbstständige keine Frage

Als Selbstständige:r unterliegst du in der Regel nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Kranken­versicherung. Zwar kannst du dich freiwillig gesetzlich versichern lassen, doch überzeugt die PKV Selbstständige hier mit entscheidenden Vorteilen:

  • Stabile Beiträge: Die Kosten einer privaten Kranken­versicherung hängen ab von den gewählten Leistungen, deinem Alter und Gesundheitszustand. Einmal vereinbart, kannst du dich darauf verlassen, dass die Kosten stabil bleiben. Versicherst du dich hingegen freiwillig in der GKV, schwanken die Beiträge mit deinem Einkommen. Je mehr du verdienst, desto mehr musst du auch für die Kranken­versicherung zahlen – ohne dadurch mehr Leistungen zu bekommen.
  • Garantierte Leistungen: Die Leistungen, die du mit Abschluss deiner Versicherung vereinbart hast, stehen dir auch zu. Anders als in der GKV, wo der Leistungskatalog der Krankenkassen ständigen Aushandlungen unterliegt. Da unsere Gesellschaft immer älter und Menschen dadurch auch häufiger krank werden, ist anzunehmen, dass sukzessive Leistungen aus dem Katalog gestrichen werden, um die GKV für alle noch finanzierbar zu halten.
  • Rückhalt im Krankheitsfall: Wer als Selbstständiger krank wird, erhält keine Lohnfortzahlung von seinem Auftraggeber. Stattdessen ist man schon ab dem ersten Tag ohne Einkommen. Wer da gesetzlich versichert ist, erhält erst nach 6 Wochen Geld in Form eines Krankengeldes. Wer vorher abgesichert sein möchte, der muss zusätzlich zum teuren GKV-Tarif noch eine Krankentagegeld­versicherung abschließen. In der Privaten Kranken­versicherung kann das direkt mit vereinbart werden.
  • Beste medizinische Versorgung: Mit der privaten Kranken­versicherung erhält man die bestmögliche medizinische Versorgung und das schnell: Keine langen Wartezeiten auf einen Termin beim Arzt, freie Arztwahl und die Behandlung durch einen ausgewiesenen Spezialisten im Krankenhaus: das sind nur einige Vorteile einer Privaten Kranken­versicherung.

Für Beamte ein Muss

Auch Beamte unterliegen keiner Zugangsvoraussetzung zur privaten Kranken­versicherung. Ganz im Gegenteil: Hier setzt der Dienstherr über die sogenannte Beihilfe sogar den unschlagbaren Anreiz zum Wechsel. Denn dadurch ist die private Kranken­versicherung für Beamte deutlich günstiger als die gesetzliche Kranken­versicherung.

Was ist die Beihilfe?

Die Beihilfe ist quasi eine Art Versorgungswerk für Staatsdiener, mit denen der jeweilige Dienstherr seiner Pflicht zur Beihilfe in Krankheits-, Geburts-, Pflege- und Todesfällen nachkommt. Je nach Dienstherr und familiärer Umstände haben Beamte einen Anspruch auf 50 bis 70 Prozent Beihilfe an den Behandlungskosten. Diese Beihilfe gibt es in der Regel nicht, wenn sich Beamte in der GKV versichern. Zudem gibt es für Beamte keinen Arbeitgeberanteil an den Kranken­versicherungskosten, sodass Beamte die vollen 15,9 Prozent selbst zahlen müssten. Hinzu kommt, dass für Beamte die sogenannte Öffnungsklausel gilt, nach der bei Dienstantritt die Privat­versicherer die Beamten versichern müssen und sie nicht wegen Vorerkrankung ausschließen dürfen. Sie dürfen lediglich einen Risikoaufschlag von maximal 30 Prozent fordern.

Zusammenfassung

  • Eine private Kranken­versicherung lohnt sich für nahezu jeden, der die Voraussetzung zur Aufnahme erfüllt.
  • Angestellte müssen in der gesetzlichen Kranken­versicherung den Höchstsatz bezahlen, während die in der privaten Kranken­versicherung für einen oft niedrigeren Preis von deutlich besseren Leistungen profitieren.
  • Selbstständige unterliegen keinen Preisschwankungen wie in der gesetzlichen Kranken­versicherung. Zudem haben Privattarife in der Regel eine Krankentagegeldvereinbarung für den Krankheitsfall. Eine Leistung, die sonst nur über eine Zusatz­versicherung vereinbart werden muss.
  • Beamte unterliegen keiner Zugangsbeschränkung zur PKV. Bei Diensteintritt müssen Versicherer sie aufgrund der sogenannten Öffnungsklausel sogar aufnehmen. Über die Beihilfe erhalten Beamte darüber hinaus zwischen 50 bis 70 Prozent Kostenübernahme im Behandlungsfall.

Kosten, die deine private Kranken­versicherung unbedingt abdecken sollte  

Wenn du dich privat versichern möchtest, solltest du bei Vertragsabschluss darauf achten, dass die Übernahme folgender Kosten mit abgedeckt ist: 

  • Arzthonorare bis zum Dreieinhalbfachen der Gebührenordnung
  • Zahnersatz (mindestens 65 Prozent der Kosten)
  • Zahnbehandlung (mindestens 90 Prozent der Kosten)
  • Vorsorgeuntersuchungen (zum Beispiel Prostata, Gebärmutter, Leberflecke)
  • Hilfsmittel (mindestens 75 Prozent der Kosten zum Beispiel von orthopädischen Einlagen oder von Schienen bei Sehnenscheidenentzündung)
  • Transport zum Krankenhaus sowie mindestens Unterbringung im Zweibettzimmer 

Selbstständige und Freiberufler sollten mit ihrer Krankenkasse zusätzlich ein Krankentagegeld vereinbaren, damit sie auch im Krankheitsfall finanziell abgesichert sind. Je nach Kranken­versicherung kannst du entscheiden, ab welchem Tag der Krankheit du das Krankentagegeld erhalten möchtest. 

Leistungsbausteine, die du zusätzlich wählen kannst  

Je nach Kranken­versicherung und Tarif können beliebig viele weitere Leistungen in deinem Tarif enthalten sein. Hier einige Beispiele: 

  • Behandlungen beim Heilpraktiker
  • Krankentagegeld für Angestellte
  • Auslandskranken­versicherung
  • Chefarztbehandlung und freie Krankenhauswahl
  • Einzelzimmerbelegung bei Krankenhausaufenthalten 
  • Sehkorrektur durch Augenlaser-OP 

Die Auswahl an versicherbaren Leistungen in der PKV ist groß. So ist es beispielsweise bei einigen Anbietern sogar möglich, Kurkosten mitversichern zu lassen. Allerdings sollte dir bewusst sein, dass die monatlichen Kosten mit jedem weiteren Leistungsbaustein steigen. Um die bestmögliche Tarifkombination zu finden, lohnt sich ein intensiver Vergleich der verschiedenen Anbieter. Die CLARK-Experten helfen dir hier gerne weiter. 

Zusammenfassung

  • Prüfe vor Vertragsabschluss genau, welche Kosten in welcher Höhe für welche Leistungen von der Kranken­versicherung übernommen werden.
  • Selbstständige und Freiberufler sollten in ihrem Vertrag auf keinen Fall auf ein Krankentagegeld verzichten. Ab welchem Tag der Krankheit das Krankentagegeld greift, können die Versicherten individuell festlegen.
  • In der PKV können viele zusätzliche Leistungen wie Heilpraktiker- oder Chefarztbehandlungen mitversichert werden. Je mehr Leistungen du versicherst, desto höher wird dein monatlicher Beitrag.

Möglichkeiten, die PKV-Kosten zu senken

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Kosten deiner privaten Kranken­versicherung zu senken. Welche das sind, hängt davon ab, ob du schon privat versichert bist oder ob du gerade von der gesetzlichen Krankenkasse in die PKV wechseln möchtest. 

Du bist schon privat versichert und möchtest deine Beiträge senken

Im Laufe eines Berufslebens kann es schon mal zu finanziellen Schwankungen kommen – insbesondere, wenn du selbstständig oder freiberuflich tätig bist. Bevor du versuchst, wieder zurück in die gesetzliche Kranken­versicherung zu wechseln, solltest du folgende Optionen zur Beitragsminderung prüfen, um Kosten zu sparen. 

Tarifwechsel: Viele private Kranken­versicherungen haben günstigere Tarife im Portfolio, die sie ihren Versicherten bei vorübergehenden finanziellen Engpässen anbieten können. Diese gehen mit einem reduzierten Leistungsspektrum einher, deine medizinische Versorgung bleibt aber in jedem Fall abgesichert.

Sollte es vorübergehend finanziell ganz eng werden, hat jede Versicherung einen sogenannten Notlagentarif, mit dem die PKV Kosten gesenkt werden können. Erkundige dich bei deinem Anbieter, welche Bedingungen hierfür erfüllt sein müssen. 

Streichen von Risikozuschlägen: Risikozuschläge werden erhoben, wenn eine Erkrankung bei Vertragsabschluss vorliegt. Hat sich dein Gesundheitszustand seitdem deutlich verbessert, kannst du bei deiner Kranken­versicherung prüfen lassen, ob diese kostenintensiven Zuschläge gestrichen werden können. 

Wechsel zu einer anderen Kranken­versicherung: Der Markt der privaten Kranken­versicherungen ist groß. Mitunter lohnt es sich, einen erneuten Tarifvergleich anzustellen, um sich gegebenenfalls bei einem anderen Anbieter privat zu versichern. Das ist allerdings auch heikel, denn beim Wechsel zu einem anderen Anbieter fällt auch erneut eine Gesundheitsprüfung an. Ohne ausführliche vorherige Beratung solltest du das deshalb keinesfalls angehen.

Du möchtest in die private Kranken­versicherung eintreten

Welcher Tarif dir zu welchen Konditionen angeboten wird, hängt, wie schon beschrieben, von deinem Alter, Gesundheitszustand, Arbeitsverhältnis und gewünschten Leistungsspektrum ab. Sollten die angebotenen Tarife zu teuer sein, hast du zwei wesentliche Hebel, um deine Beiträge zu senken: Entweder reduzierst du die Leistungen oder du vereinbarst einen Selbstbehalt. 

Vereinbarst du mit deiner Krankenkasse einen Selbstbehalt, trägst du einen festgelegten Teil deiner Gesundheitskosten im Jahr selbst. Die Kranken­versicherung übernimmt dann nur die Kosten, die darüber hinausgehen. Die privaten Kranken­versicherungen bieten häufig eine Selbstbeteiligung von 600 Euro pro Jahr an. Damit kannst du je nach Tarif und Versicherer pro Monat um die 90 Euro sparen

Je höher deine Selbstbeteiligung ist, desto höher ist auch die monatliche Ersparnis. Gerade für junge Menschen ist es verführerisch, einen hohen Selbstbehalt zu wählen, da sich die Krankheitskosten in jungen Jahren meist in Grenzen halten. Je älter du wirst, desto höher werden aller Voraussicht nach auch deine Krankheitskosten. Wähle daher die Höhe deines Selbstbehaltes mit Bedacht, sodass du diesen auch noch als Rentner bezahlen kannst.  

Wichtig: Überlege dir vor Vertragsabschluss genau, wie hoch dein Selbstbehalt sein soll. Eine Senkung ist im Nachhinein, wenn überhaupt, nur mit einer erneuten Gesundheitsprüfung möglich. 

Zusammenfassung

  • Hast du einen bestehenden PKV-Vertrag, kannst du Beiträge gegebenenfalls über einen Tarifwechsel, das Streichen von Risikozuschlägen oder einen Anbieterwechsel senken.
  • Wer vor einem Neuvertrag steht, kann die Höhe der Beiträge nur über das Streichen von Leistungen oder durch die Vereinbarung eines Selbstbehaltes reduzieren.
  • Mit einem Selbstbehalt von 600 Euro pro Jahr lassen sich die monatlichen Beiträge bei vielen Versicherern um circa 90 Euro reduzieren.
  • Der Selbstbehalt sollte nicht zu hoch gewählt werden, da insbesondere im Alter die Krankheitskosten steigen.
  • Die Senkung des Selbstbehalts nach Vertragsabschluss ist problematisch. Wer weniger zahlen möchte, muss sich oft einer erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen.

Wie werden die Kosten für Behandlungen in der PKV erstattet?

Grundsätzlich erhältst du als Privatpatient nach einer ambulanten Behandlung eine Rechnung. Das Geld lässt du dir dann von deiner privaten Kranken­versicherung erstatten. Meist räumen die Ärzte ein Zahlungsziel von vier Wochen ein, sodass du genug Zeit hast, die Rechnung direkt nach Erhalt an deine Kranken­versicherung weiterzuleiten. Damit musst du nur in den wenigsten Fällen in Vorkasse gehen.  

Bei einem Krankenhausaufenthalt bekommst du als privat Versicherter eine Klinik-Card, auf der vermerkt ist, welche Leistungen dein Versicherungsvertrag umfasst. Die Kosten rechnet die Klinik dann direkt mit deiner Versicherung ab.

Bei Medikamenten hingegen musst du nahezu immer in Vorkasse gehen. Die Versicherungen erstatten dir allerdings ab Erhalt deiner Rechnung recht zügig die Kosten. Sofern du spezielle, sehr teure Medikamente benötigst, ist es ratsam, vorab mit deiner Krankenkasse die Kostenübernahme abzuklären.

Zusammenfassung

  • In der PKV müssen die Rechnungen bei ambulanten Behandlungen vom Versicherten bezahlt werden.
  • Medikamente müssen direkt in der Apotheke bezahlt werden. Bei sehr teuren Medikamenten sollte man die Kostenübernahme mit der PKV vorab abklären.
  • Bei einem Krankenhausaufenthalt rechnet die Klinik direkt mit der PKV ab. Die Versicherten müssen hier nicht in Vorkasse gehen.

Eine private Kranken­versicherung abschließen

Mit einer privaten Kranken­versicherung sicherst du dir Leistungen, die weit über die Grundversorgung der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen. Die bestmögliche medizinische Versorgung ist dabei auf deine persönlichen Umstände zugeschnitten, da du die Leistungen auswählen kannst, die du auch wirklich brauchst. 

Da du nur das zahlst, was du durch Leistungen abgesichert haben willst, sind die Beiträge gerechter und in vielen Fällen sogar günstiger als die Kosten für die GKV. Zur Berechnung der Kosten ziehen die Versicherer zusätzlich dein Alter und deinen Gesundheitszustand hinzu, wodurch gilt: Je früher du dich um den Abschluss eines PKV-Tarifs kümmerst, desto geringer fallen deine Beiträge aus.

Lass dich vor deinem Wechsel in die PKV jedoch unbedingt von einem Experten beraten. Da du möglichst dein ganzes Leben beim selben Anbieter bleiben solltest, muss deine Wahl gut überlegt sein. Die CLARK-Experten können dir bei dieser Entscheidung helfen und werden mit dir die vielfältigen Optionen im Versicherungsdschungel durchgehen. So gehst du vor:

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  • Kontaktiere unsere CLARK-Experten. Das geht ganz einfach per Chat in der CLARK App oder indem du uns unten deine Kontaktdaten hinterlässt.
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