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Katzen­kranken­­versicherung: Perfekt versichert für gesundes Schnurren

  • Wird deine Katze krank, kann das bei Tierärzt:innen teuer werden
  • Die richtige Katzenkranken­­versicherung schützt vor hohen Kosten
Focus Money Siegel

Finde mit uns deinen optimalen Schutz.

  • Schon simple Behandlungen bei Tierärzt:innen können sich zu unangenehmen Kosten summieren. Und für operative Eingriffe werden bis zu vierstellige Beträge fällig.
  • Mit einer Kranken­versicherung für Katzen bleibst du als Katzenhalter:in finanziell auf der sicheren Seite.
  • Viele Katzen­­versicherungen haben eine Wartezeit von 3 Monaten, bevor bestimmte Leistungen in Anspruch genommen werden können. Unfälle werden in der Regel sofort abgedeckt.

Welche Krankheiten kommen bei Katzen vor?

Die Liste der möglichen Erkrankungen und Beschwerden ist beinahe genauso lang wie bei uns Menschen. Sie reicht von A wie Abszess über G wie Gastritis bis Z wie Zahnstein. Hier eine Übersicht einiger Übel: 

  • Katzenschnupfen: Klingt harmlos, kann die Katze aber so entkräften, dass sie stirbt. Ursache ist meist ein Bakterien-Viren-Cocktail. Hochansteckend. 
  • Katzenstaupe: Auch als Katzenseuche bekannte Virusinfektion. Hochansteckend. 
  • Niereninsuffizienz (CNI): In der Regel eine Begleiterscheinung des Alters und eine häufige Ursache für den natürlichen Tod einer Katze. Lässt sich nicht heilen, aber behandeln. 
  • Katzenleukämie: Die feline Leukämie (FeLV) ist eine gefährliche, tödliche, unheilbare Virusinfektion. Katze frühzeitig impfen lassen!
  • Toxoplasmose: Von Darmparasiten verursachte Vergiftung. Wird mit Antibiotika behandelt. 
  • Bauchfellentzündung: Oft verursacht durch Corona-Viren (feline infektiöse Peritonitis, FIP), nicht heilbar. 
  • Tumorerkrankungen: Etwa jeder 2. Tumor bei Katzen ist bösartig. Regelmäßige Untersuchungen senken das Risiko teurer Operationen. Tumor-OPs lassen sich aber nie komplett ausschließen. 
  • Feline Immundefizienz: Umgangssprachlich manchmal als „Katzen-AIDS“ bezeichnet, weil der FI-Virus ebenso wie HIV zu den Retroviren gehört. 
  • Überfunktion der Schilddrüse: Kann unbehandelt Herz und Nieren schädigen. 
  • Hepatozoonose: Lebererkrankung, die von Zecken übertragen wird. 
  • Diabetes: Auch Katzen können „zuckerkrank“ werden. Das heißt, die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig Insulin. 
  • Parasiten der Haut: Flöhe, Zecken und Milben plagen vor allem Freigänger. Wohnungskatzen sind aber keineswegs rundum sicher vor Plagegeistern. 
  • Darmparasiten: Würmer lieben Mäuse, Katzen lieben Mäuse, Katzen bekommen Würmer. Der Zirkel ist so simpel wie widerlich. Lass deine Samtpfote regelmäßig entwurmen – sogar wenn du sie in der Wohnung hältst. 
  • Roll-Lid (Entropium): Das Augenlid wölbt sich nach Innen und reizt permanent das Auge. Die Folge sind Entzündungen bis zu Defekten der Hornhaut.
  • Zahnerkrankung „Forl“: Bei der felinen ondoklastischen resorptiven Läsion löst sich der Zahn von innen auf. Forl ist nicht ansteckend und lässt sich am ehesten mit einer Autoimmunkrankheit vergleichen. Betroffen ist so gut wie jede dritte Katze. 

Weitere Gründe für einen Gang zu Tierärzt:innen sind beispielsweise Verletzungen wie ein Kreuzbandriss. Auch ein Darmverschluss oder Blasensteine/Harnsteine können deiner Katze gefährlich werden. In diesen Fällen stehen oft operative Eingriffe an. 

Tipp

Erkrankungen und vor allem Operationen deiner Katze können dich finanziell empfindlich treffen. Wappne dich mit einer Katzen OP Versicherung oder gleich mit einer Katzenkranken­versicherung, die Rundum-Schutz bietet. CLARK hilft gerne bei der Auswahl. 

Auf welche Symptome solltest du als Katzenhalter:in achten?

Wir haben alle schon einmal online nach Symptomen gesucht, wenn wir selbst krank wurden oder wenn unser geliebtes Haustier leidet. Es wäre jedoch leichtsinnig, sich allein darauf zu verlassen. Brauchst du ein Beispiel?

Wenn einer Katze Haare ausfallen, können die möglichen Gründe von Allergien über Pilzbefall bis hin zu Stress oder Fehlernährung reichen. Wenn deine Katze Beschwerden hat, können nur Tierärzt:innen die Ursachen richtig erkennen und behandeln. Deshalb haben wir in der obigen Übersicht bewusst keine Symptome den Erkrankungen zugeordnet. 

 Beobachtest du Folgendes, dann geh besser gleich in die Praxis deines Vertrauens. 

  • Die Katze wirkt anhaltend appetitlos oder frisst gar nicht mehr
  • Die Katze will im Gegenteil immerzu fressen (nicht nachgeben, sondern zu Tierärzt:innen gehen!)
  • Zunge und Zahnfleisch sind blass
  • Das sonst so samtige Fell fasst sich stumpf oder sogar struppig an
  • Die Katze bewegt sich merkwürdig, torkelt vielleicht sogar
  • Die Katze kratzt sich unablässig
  • Häufiges Erbrechen
  • Die Katze uriniert ungewöhnlich oft, aber stets nur wenig
  • Mundgeruch
  • Katze umschleicht den Fressnapf und frisst dann hastiger als früher
  • Im Auge erscheint ein dunkler Fleck
  • Verklebte Augen
  • Über mehrere Tage gerötete Augen
  • Der Kot ist wässrig (Durchfall) oder unnatürlich gefärbt
  • Die Katze keucht und wirkt kurzatmig
  • Aus dem Fell fallen dunkle Krümel
  • Haarausfall
  • Knötchen auf der Haut
  • Husten, Schnupfen, Fieber 

Tipp

Falls du vor dem Tierarztbesuch online Symptome recherchierst, dann verlasse dich bitte auf wissenschaftliche Informationen von Veterinär:innen. Foren, in denen Katzenliebhaber:innen einander „beraten“, nutzt du besser mit einer gesunden Skepsis. Die Empfehlungen von Laien bleiben notwendigerweise subjektiv und basieren oft auf Irrtümern. 

Mit welchen Kosten solltest du als Katzenhalter:in bei Tierärzt:innen auf jeden Fall rechnen?

Geld für Futter geben Katzenbesitzer:innen gerne aus. Die Ausgaben bei Tierärzt:innen sind eher ein notwendiges Übel. Umso besser, wenn du dir über die potenziellen Kosten für deine Katze im Klaren bist, bevor du eine Samtpfote anschaffst. Hier eine Übersicht der regulären Behandlungen: 

  1. Grundimmunisierung: Eine Stubenkatze sollte auf jeden Fall gegen Katzenschnupfen und die sogenannte Katzenseuche geimpft werden. Die Erstimmunisierung kostet ab 50 € aufwärts. Lässt du dein Haustier draußen herumstreifen, kommen mindestens die Tollwutimpfung und die Immunisierung gegen Katzenleukämie hinzu (Felines Leukämie-Virus, FeLV).
  2. Impfungen auffrischen: Frage die Tierärzt:innen, in welchen Abständen du welche Impfungen wiederholen solltest. In der Regel werden jährlich Impfungen für deine Katze fällig. Kosten Wohnungskatze: 50 € aufwärts im Jahr. Kosten Freigänger: ab 150 €. 
  3. Kastration: Der Urin, mit dem Kater ihr Revier markieren, stinkt nasenbetäubend. Und eine rollige Katze macht alles andere als Musik, wenn sie stundenlang mault. Um eine Kastration kommst du nicht herum. Bei Katern kostet die Operation zwischen 30 und 90 €, bei Katzen bis zu 267 €. 
  4. Wurmkuren: Insbesondere die Freigänger unter den Katzen holen sich in unschöner Regelmäßigkeit Würmer. Tierärzt:innen empfehlen bis zu vier Wurmkuren im Jahr. Aber auch Wohnungskatzen sollten bis zu 2 mal jährlich entwurmt werden. Eine Wurmkur kostet circa 10 €. 
  5. Zahnstein entfernen: So wie wir Menschen neigen auch Katzen zu Zahnstein, den ein Profi entfernen sollte. Mit etwa 20 bis 61 € pro Sitzung bist du dabei. 
Lass Geld kein Thema sein

Deine Katze verdient das Beste

Tierarztkosten sind ein oft unterschätztes Risiko. Mit einer Kranken­versicherung für deine Katze bewahrst du dich vor unerwartet hohen Ausgaben und sorgst dafür, dass deine Samtpfote stets die optimale Versorgung erhält.

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Welche Kosten kommen „außer der Reihe“ hinzu? 

Wie beim Menschen kommen die Kosten von Behandlung und Nachsorge bei Katzen auf die individuelle Diagnose an. Um dir einen Eindruck zu verschaffen: Eine unkomplizierte Wundnaht kostet wenige €, während komplizierte Fälle mit fast 200 € zu Buche schlagen. Für die Entfernung eines Gegenstands aus dem Darm, die stationäre Behandlung, die Medikamente et cetera zahlst du insgesamt mehr als 1.000 €. Lass dir vor einem größeren Eingriff also am besten einen Kostenvoranschlag erstellen.

Zusätzlich zu den oben genannten Standardbehandlungen werden bei Katzen relativ häufig folgende Eingriffe beziehungsweise Therapien nötig (Auswahl): 

  • Chirurgische Entfernung oder Chemotherapie von Tumoren
  • Operation nach Kreuzbandriss
  • Behandlung von Diabetes
  • Unterdrückung einer Schilddrüsenüberfunktion bei älteren Katzen
  • Zahn ziehen (Zahnextraktion)
  • OP am Auge
  • Nähen von Bisswunden bei Freigängern
  • Abszesse spalten
  • Darmverschluss beheben
  • Heilung von Knochenbrüchen

Wie kommen tierärztliche Rechnungen zustande?

Die Spannen bei tierärztlichen Rechnungen wirken oft beträchtlich auf dich als Katzenhalter:in. So kann die Behandlung eines schwierigen Knochenbruchs beispielsweise entweder 385 €, 770 € oder 1.155 € kosten (Beträge gerundet). Hinzu kommen weitere Posten wie Medikamente und Verbandmaterial, die sich oft nur annäherungsweise vorhersehen lassen.

Die Beträge für die einzelnen Posten denken sich die Tierärzt:innen aber nicht selbst aus. Vielmehr sind die Kosten für die tiermedizinische Behandlung von Nutz- und Haustieren in der Gebührenordnung der Tierärzt:innen (GOT) geregelt. Tierärzt:innen können den Rechnungsbetrag beeinflussen, indem sie den einfachen Gebührensatz laut GOT verdoppeln oder verdreifachen. Zu diesem Mittel werden sie greifen, wenn der Aufwand einer Behandlung höher ist als gewöhnlich oder wenn du sie am Wochenende aufsuchen musstest. Auch für die Behandlung in einer Tierklinik oder in Tierarztpraxen in Lagen mit hohen Praxismieten wird häufig der dreifache GOT-Satz fällig.

Tipp

Du kannst die GOT-Sätze vor einem Tierarztbesuch online selbst recherchieren. Denke aber daran, dass du jeweils noch 19 % Umsatzsteuer aufschlagen musst. Bei einer Netto-Rechnung von knapp 20 € macht das kaum etwas aus. Bei einer Katzen-OP für 1.000 € liegt die Steuer folglich aber bei 190 €.

Was ist eine Katzenkranken­versicherung?

Keine Katze ist davor gefeit, zu erkranken oder sich zu verletzen. Für die Behandlung bei Tierärzt:innen musst du als Halter:in selbst aufkommen. Es sei denn, du verfügst über eine spezielle Versicherung: eine Katzenkranken­versicherung. Sie übernimmt je nach Anbieter und Tarif die Tierarztkosten teilweise oder komplett. 

Gut zu wissen

Abgesehen von tariflichen Unterschieden zwischen einzelnen Anbietern gibt es grundsätzlich 2 Typen von Katzenkranken­versicherungen: Du kannst wählen zwischen einer Voll­versicherung, die ambulante Behandlungen und Medikamente ebenso bezahlt wie Operationen, und einer reinen OP Versicherung.

Welche Leistungen deckt die Vollkranken­versicherung einer Katze ab?

Die Kranken­versicherung für die Katze bezahlt je nach Vertrag und Tarif beispielsweise

  • allgemeine Tierarztkosten (Untersuchungen)
  • Medikamente und Verbandmaterial
  • Vorsorge­maßnahmen (Impfungen)
  • Wurmkuren
  • Diagnosemethoden (zum Beispiel Computertomographie, Röntgen)
  • Operationen (chirurgische Eingriffe)
  • Voruntersuchungen und Nachsorge bei OP
  • die Unterbringung in einer Tierklinik
  • das Ziehen kranker Zähne
  • Homöopathie, Akupunktur, Lasertherapie
  • die Einäscherung nach dem Tod des Tieres

Beachte bitte, dass diese Liste eine Auswahl möglicher Leistungen darstellt. Welche davon du in welcher Kombination bekommst, hängt vom Anbieter ab. In vielen Tarifen sind bestimmte Leistungen explizit ausgeschlossen, zum Beispiel Impfungen. Außerdem bekommst du häufig nicht alle Kosten, sondern einen bestimmten prozentualen Teil erstattet.

Katzen OP- und Kranken­versicherung im Vergleich: Welche ist besser?

Ob Krankenvoll­versicherung oder OP-Versicherung: Beide Optionen haben ihre Berechtigung, je nach deiner persönlichen Situation als Katzenhalter:in. Du selbst musst die Risiken, Kosten und Leistungen abwägen und auf dieser Basis entscheiden, welche die beste Katzenkranken­versicherung ist. Eine reine OP-Versicherung beispielsweise ist günstiger als der Rundumschutz und sichert die größten Kostenrisiken ab. Du kannst über einen solchen Tarif aber keine Medikamente abrechnen und auch keine einfachen Erkrankungen behandeln lassen. 

Wann zahlt die Versicherung auf keinen Fall?

Du musst mit einer Ablehnung rechnen, wenn eine zu behandelnde Erkrankung schon vor Vertragsabschluss vorlag und du es versäumt hast, der Versicherung dies mitzuteilen. Deshalb unser dringender Rat: Beantworte alle Fragen von Versicherern gewissenhaft und wahrheitsgemäß. Kommt später heraus, dass du geschwindelt hast, bist du im Versicherungsfall selbst geschädigt. Darüber hinaus verweigern Versicherer die Zahlung, wenn eine Operation medizinisch sinnlos ist. Das gilt zum Beispiel für OPs, die bestimmte Rassestandards herstellen sollen. 

Worauf solltest du vor Abschluss einer Katzenkranken­versicherung achten?

Die Tarife unterscheiden sich im Detail erheblich. Bei deinem Online-Vergleich solltest vor allem darauf achten, 

  • dass du die Krankenvoll­versicherung nicht mit der Katzen OP Versicherung verwechselst.
  • welchen GOT-Satz die Anbieter im Versicherungsfall maximal übernehmen: Tierärzt:innen dürfen den einfachen Gebührensatz laut GOT verdoppeln oder sogar verdreifachen (siehe oben).
  • welche Obergrenzen pro Jahr gelten: Viele Anbieter deckeln ihre Leistungen mit einem Jahresgesamtbetrag beziehungsweise Jahreslimit.
  • ob und in welcher Höhe der Beitrag über die Jahre steigt.
  • wie lange die Wartezeit dauert.
  • wie hoch die Selbstbeteiligung pro Versicherungsfall ausfällt.
  • ob du im Versicherungsfall selbst entscheiden kannst, zu welchen Tierärzt:innen du gehst.
  • ob die Nachbehandlung nach einer OP bezahlt wird.
  • wie gut deine Katze im Ausland geschützt ist.

Falls dich der Tarif-Vergleich eher verunsichert als bestärkt, lass dich beraten. CLARK steht dir gerne zur Verfügung. 

Wonach richten sich die Beiträge einer Katzenkranken­versicherung?

Die Beiträge hängen vor allem von den gewünschten Leistungen ab. So kostet eine reine OP-Versicherung deutlich weniger als eine Voll­versicherung. Weitere Faktoren sind

  • das Alter der Katze
  • die Rasse
  • das Vorliegen einer Kennzeichnung (Chip beziehungsweise Tätowierung)
  • ob Freigang erlaubt ist oder das Tier in der Wohnung bleibt
  • ob die Kastration bereits erfolgt ist
  • welche Impfungen bereits durchgeführt wurden

Warum spielt die Rasse für die Versicherung eine Rolle?

Das Risiko bestimmter Krankheiten und Schädigungen hängt maßgeblich von der Rasse ab. Diese Risiken möchten die Versicherer einkalkulieren und fragen deshalb eventuell vor Abschluss einer Katzenkranken­versicherung nach der Rasse. Erkundige dich, ob dein Tier rassespezifische Krankheitsrisiken aufweist. Achte anschließend bei deinem Tarif-Vergleich darauf, dass diese Risiken explizit mitversichert sind. 

Was hat es mit der Selbstbeteiligung auf sich?

Die meisten Anbieter erstatten die Kosten ambulanter Behandlungen oder von Operationen vertragsgemäß bis zu einer bestimmten Höhe. Den Rest zahlst du als Katzenhalter:in selbst. Eine verbreitete Selbstbeteiligung liegt zum Beispiel bei 20 % pro Versicherungsfall. Eine Katzenkranken­versicherung ohne Selbstbeteiligung kostet entsprechend mehr Beitrag. Alternativ deckeln die Anbieter die Gesamtsumme, die sie in einem Jahr zu zahlen bereit sind. 

Was kostet eine Katzenkranken­versicherung?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab (siehe oben). 

Beispiel 1: Die Voll­versicherung einer jungen Perserkatze, die in der Wohnung gehalten wird, und noch nicht kastriert ist, schlägt mit mindestens 20 € pro Monat zu Buche. OP-Schutz ist für das gleiche Tier schon für die Hälfte zu haben. 

Beispiel 2: Ein 4-jähriger Freigänger unbestimmbarer Rasse kostet in der Voll­versicherung zwischen 18 und 32 € monatlich. Der Monatsbeitrag für reinen Operationsschutz beginnt bei etwa 10 €. 

Kannst du den Beitrag beeinflussen, ohne auf Leistungen zu verzichten?

Es gibt ein paar Kniffe, wie du die Beiträge zu deiner Katzenkranken­versicherung senkst: 

  1. Willige ein, einmal im Jahr zu zahlen statt monatlich. Das senkt den Aufwand beim Versicherer und wirkt sich gegebenenfalls günstig für dich aus.
  2. Binde dich bei Abschluss für mehr als ein Jahr an deinen Anbieter (Sonderkündigung bei Tod des Tieres trotzdem möglich).
  3. Versichere deine Katze, so lange sie jung und gesund ist. Oft akzeptieren Versicherer ein Kätzchen bereits ab einem Alter von acht bis zwölf Wochen. 

Tipp

Viele Anbieter gewähren Rabatte auf die Beiträge, wenn du zusammen mit der Kranken­versicherung eine Katzenhaftpflicht abschließt. Die Haftpflicht ist für Katzen zwar keine Pflicht, kann aber sinnvoll sein. 

Musst du mit einer Wartezeit rechnen?

Generell beginnt nach dem Abschluss von Versicherungen oftmals eine Wartezeit, in der Versicherte keine Leistungen abrufen können. Bei der Katzenkranken­versicherung gilt in vielen Tarifen für Erkrankungen eine Wartezeit von 3 Monaten. Die Behandlung einer Infektion beispielsweise kannst du dir also frühestens im 4. Monat nach Vertragsabschluss erstatten lassen. Passiert dem Tier hingegen kurz nach Abschluss der Versicherung ein Unfall, wird die Behandlung übernommen. Hier war der Versicherungsfall ja noch nicht abzusehen.  

Gibt es eine „Kranken­versicherung Katze“ ohne Wartezeit?

Viele Katzenbesitzer wünschen sich von der Kranken­versicherung sofort einen Versicherungsschutz. Solche Tarife ohne Wartezeit sind allerdings rar gesät und gehen in der Regel mit höheren Beiträgen oder eingeschränkten Leistungen einher. Ein gesundes Misstrauen solltest du hegen, wenn du beim Katzenkranken­versicherung-Vergleich auf Angebote stößt, die alles auf einmal versprechen: Eine günstige Kranken­versicherung für Katzen ohne Wartezeit, ohne Selbstbeteiligung und ohne Gesundheitsfragen, die sämtliche Kosten erstattet, hat ziemlich sicher einen oder mehrere Haken. 

Wozu dient die Wartezeit? 

Manche Verbraucher sehen die Wartezeit bei Versicherungen als Schikane. Die meisten Experten und auch Verbraucherschützer widersprechen dieser Sichtweise allerdings. Denn mit der Wartezeit schützen sich die Versicherer vor Antragstellern, denen bereits ein Schaden entstanden ist und ihn noch fix auf ein Unternehmen abwälzen möchten. Die Maßnahme nützt letztlich der Gemeinschaft der Versicherten: Würden die Versicherungsgesellschaften kranke Katzen aufnehmen, müssten sie die Mehrkosten auf die Beiträge umlegen. Die Wartezeit ist also im Interesse von Halter:innen, die rechtzeitig eine Katzenkranken­versicherung abschließen. 

Deine Katze ist schon recht alt. Bekommt sie noch eine Kranken­versicherung?

Manche Versicherer akzeptieren Neukund:innen, deren Katze bis zu 9 Jahre alt ist. Generell gilt: Je älter das Tier, desto anfälliger ist es für Krankheiten und desto höher liegen die Beiträge bei Abschluss einer „Kranken­versicherung Katze“. 

Wie reichst du die Kosten bei der Versicherung ein?

Tierärzt:innen stellen für ihre Leistungen eine Rechnung. Normalerweise legst du den Rechnungsbetrag aus, reichst die Rechnung beim Versicherer ein und bekommst je nach Vertrag die gesamte Summe oder einen Teil erstattet. Theoretisch ist es auch möglich, dass Veterinär:innen direkt mit der Versicherung abrechnen. Einige Versicherer werben damit auch offensiv. Tierärzt:innen lassen sich darauf aber nicht immer ein. 

Gibt es einen Test? Welche Katzenkranken­versicherung ist Testsieger? 

Kranken­versicherungen für Katzen sind im Versicherungsmarkt eher Nischenprodukte. Die einschlägigen Medien und Organisationen befassen sich mit diesen Tarifen eher am Rande. Außerdem sind Tests mit Vorsicht zu genießen. Die eine, beste Katzenkranken­versicherung kann es nicht geben, da jede Katze und jede:r Katzenhalter:in individuelle Ansprüche stellt. Einen Testsieger für alle Katzenhalter:innen gibt es aus Sicht von CLARK also nicht. Lass dich lieber persönlich beraten. 

Checkliste: Diese Faktoren einer Katzen­versicherung solltest du bedenken

1. Entschädigungs­höhe12. Nebenkosten­übernahme (Medikamente…)
2. Selbst­beteiligungs­höhe13. Alter­native Behand­lungen
3. Erstattung gemäß GOT14. Tierklinik­unter­bringung
4. Wartezeit15. Tierarzt­vermittlungs­optionen
5. Freie Tierarzt­praxenwahl16. Post-operative Tierklinik­aufenthalts­kosten
6. Auslands­schutz17. Post-operative Physiot­herapie­kosten
7. Chipkosten­übernahme18. Unvorher­sehbare Unfall­kosten
8. Kastrations­kosten­übernahme19. Digitale tier­ärztliche Sofort­sprech­stunden
9. Jährl. Leistungs­grenzen für Behand­lungen20. Zahn­zusatzschutz­optionen
10. Jährl. Leistungs­grenzen für Operationen21. Alter, Rasse und Vor­behand­lungen der Katze
11. Vorsorge­kosten (Impfung, Wurmkur)22. Gesundheits­zustand der Katze

Wann kannst du eine Katzenkranken­versicherung kündigen?

Du kannst ordentlich kündigen oder ein Sonderkündigungsrecht wahrnehmen. Die ordentliche Kündigung einer Versicherung für Haustiere erfolgt mit einer Frist von 3 Monaten zum Vertragsende. Läuft die Kranken­versicherung deiner Katze also beispielsweise zum 1. Juni aus, muss die Kündigung Ende Februar vorliegen. Andernfalls verlängert sich der Vertrag automatisch. 

„Außer der Reihe“ kündigen kannst du beispielsweise, wenn deine Katze gestorben ist oder wenn du sie abgeben musstest. 

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