Zwei lachende Paare

Krankentagegeld: Wichtige Einkommensabsicherung

Die Krankentagegeldversicherung sichert dich bei längerem Verdienstausfall ab. Wie du drastische Einkommenseinbußen vermeidest, erfährst du hier.

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Das Wichtigste in Kürze

Eine plötzliche Krankheit kann jeden von uns treffen. Schnell ist man dann für Wochen oder gar Monate arbeitsunfähig. Um den gewohnten Lebensstandard halten zu können oder nicht unter Umständen in existenzielle Schwierigkeiten abzurutschen, sollte eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Mit der Krankentagegeldversicherung kannst du den Einkommensverlust ausgleichen. 

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Die Krankentagegeldversicherung bietet dir finanzielle Sicherheit bei längerer Krankheit.

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Sowohl für Angestellte als auch für Selbständige ist der Abschluss der Krankentagegeldversicherung sinnvoll.

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Die Höhe und den Startzeitpunkt der Zahlungen vereinbarst du ganz individuell mit deinem Versicherer.

Was ist Krankentagegeld? 

Krankentagegeld ist eine private Zusatzversicherung, welche bei einer längeren Arbeitsunfähigkeit dein reguläres Einkommen absichert. Die Höhe der Auszahlung ist dabei ganz individuell auf dein Einkommen zugeschnitten. 

Krankentagegeld sollte jedoch nicht mit dem gesetzlichen Krankengeld verwechselt werden: 

  • Das Krankengeld wird im Anschluss an die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers gezahlt. Es beträgt jedoch nur maximal 70 Prozent des Bruttoeinkommens und nie mehr als 90 Prozent des Nettoeinkommens. 

  • Krankengeld ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

  • Krankentagegeld ist eine Zusatzversicherung, die du gesondert abschließen musst.

  • Das Krankentagegeld kommt in der Regel nach 6 Wochen zum Tragen, wenn die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall endet. Es schließt die Lücke, die das gesetzliche Krankengeld lässt. 

Wenn du in der Privaten Krankenversicherung (PKV) versichert bist, hast du keinen Anspruch auf das gesetzliche Krankengeld. Umso wichtiger ist es, dass du Krankentagegeld als Leistung mit in deinen PKV-Tarif aufnimmst, da du sonst bei längerer Arbeitsunfähigkeit nach der Lohnfortzahlung kein Einkommen mehr erhältst.

Als Selbstständiger: 

  • erhältst du keine Lohnfortzahlung von einem Arbeitgeber, wodurch du in der Regel ab dem ersten Krankheitstag kein Einkommen mehr erzielst. 

  • solltest du, wenn du privat versichert bist, gründlich darauf achten, dass das Krankentagegeld bereits mit inbegriffen ist, da es deine einzige Absicherung im Krankheitsfall ist.

  • kannst du, wenn du freiwillig gesetzlich versichert bist, zwar Anspruch auf Krankengeld mitversichern, der gilt aber erst ab der 7. Woche und bedeutet einen höheren Beitrag für dich. 

Ziel der Krankentagegeldversicherung ist stets die Absicherung deines Einkommens bei längerem Arbeitsausfall. Sie sollte für alle Erwerbstätigen jedoch nur eine Überbrückung bis zur wichtigsten Absicherung sein, die du haben kannst: der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Diese greift, sobald du mindestens sechs Monate lang nicht mehr in der Lage bist, deinen letzten Beruf zu mindestens 50 Prozent auszuführen, und sichert dich finanziell für die volle Länge deines Erwerbslebens ab, also auch nachdem Krankengeld und Krankentagegeld nicht mehr zahlen.

Krankentagegeld: Wann bekommt man das?

Als Angestellter mit GKV

Wahrscheinlich hast du schon einmal von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gehört. Arbeitgeber sind verpflichtet, einem arbeitsunfähigen Angestellten bis zu sechs Wochen lang das volle Gehalt weiterzuzahlen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Arbeitnehmer Vollzeit oder Teilzeit arbeitet oder geringfügig beschäftigt ist. Im Anschluss zahlt die gesetzliche Krankenkasse ihren Mitgliedern Krankengeld.

Bist du längere Zeit erwerbsunfähig, bekommst du ab dem 43. Kalendertag Krankengeld. Diese Leistung belastet die Sozialsysteme erheblich und ist deshalb zeitlich begrenzt. Krankengeld wird in einem Zeitraum von drei Jahren maximal 78 Wochen lang ausgezahlt, 72 Wochen, wenn du sechs Wochen Lohnfortzahlung erhalten hast.

Da diese Zahlung jedoch maximal 70 Prozent des Bruttoeinkommens beträgt, müsstest du in dieser schweren Krankheitszeit auch deinen Lebensstandard senken. Die Krankentagegeldversicherung hilft dir, diese Lücke privat zu schließen, indem du die restlichen 30 Prozent bis zu der Höhe deines regulären Einkommens versicherst. Die Gesamtsumme die du ausgezahlt bekommst, darf jedoch niemals über deinem regulären Einkommen liegen.

Anders als das Krankengeld der GKV ist das Krankentagegeld einer privaten Versicherung zeitlich unbefristet. Nach Ablauf der Karenzzeit, also der Zeit von der ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bis zur Auszahlung, bekommst du den vereinbarten Satz bis du entweder wieder gesund bist oder sich dein Gesundheitszustand voraussichtlich nicht mehr bessern wird. 

In dem Fall attestiert dir der Arzt Berufsunfähigkeit. Auch dann stellt die Versicherung ihre Zahlungen ein. Besitzt du eine Berufsunfähigkeitsversicherung, übernimmt diese fortan die Zahlung einer zuvor mit dir vereinbarten monatlichen Rente. Bist du privat nicht abgesichert, bleibt dir nur die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Diese ist aber selten höher als die Grundsicherung und wird erst gezahlt, wenn du nicht mal mehr in der Lage bist, irgendeinen Beruf für mehr als 3 Stunden am Tag auszuüben.

Ein Zeitstrahl, der zeigt wie ein Angestellter mit einer gesetzlichen Krankenversicherung im Krankheitsfall abgesichert ist und wann das Krankentagegeld sinnvoll ist.

Als Angestellter mit PKV

Wenn du privat versichert bist, hast du keinen Anspruch auf das gesetzliche Krankengeld. Ab dem 43. Krankheitstag erhältst du daher keine weiteren Zahlungen mehr, wenn du keine Krankentagegeldversicherung besitzt. 

Bei Privatpatienten ist das Krankentagegeld jedoch in der Regel Teil des Vertrags mit ihrer Krankenkasse. Falls nicht, kannst du das Krankentagegeld nachträglich in den Vertrag aufnehmen lassen oder eine separate Zusatzversicherung abschließen. 

Das Krankentagegeld muss hier jedoch eine höhere Summe abdecken und ist nicht nur dafür da, eine Lücke zu schließen. Wie bei den Versicherten der GKV greift der Schutz so lange, bis dich der Arzt wieder für gesund bzw. erwerbsfähig erklärt oder eine Berufsunfähigkeit diagnostiziert wird. Besitzt du eine Berufsunfähigkeitsversicherung, übernimmt diese fortan die Zahlung einer zuvor mit dir vereinbarten monatlichen Rente.

Ein Zeitstrahl, der zeigt wie ein Angestellter mit einer privater Krankenversicherung im Krankheitsfall abgesichert ist und wann das Krankentagegeld sinnvoll ist.

Als Selbstständiger mit freiwilliger GKV

Als Selbstständiger oder Freiberufler hast du keinen festen Arbeitgeber und erhältst folglich auch keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Das heißt, für die ersten 6 Wochen hast du kein Einkommen. Erst danach steht dir über die gesetzliche Krankenkasse ein Krankengeld zu, aber auch nur, wenn du bei der Entscheidung, dich freiwillig gesetzlich zu versichern, eine Wahlerklärung abgegeben hast. Durch diese Wahlerklärung zahlst du den regulären Beitragssatz zur GKV anstelle des ermäßigten. Außerdem musst du Folgendes beachten:

  • Für die nächsten drei Jahre bist du an diese Entscheidung gebunden und darfst nicht in die PKV wechseln. 

  • Die Höhe deines gesetzlichen Krankengeldes ist durch die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) zur gesetzlichen Krankenkasse gedeckelt. 

  • Du erhältst also nicht 70 Prozent deines letzten Bruttoverdienstes, sondern nur 70 Prozent der BBG. Diese liegt 2021 bei 4.837,50 Euro. Dein Krankengeld ist also auf 3.386,25 Euro brutto gedeckelt.. 

Statt auf das gesetzliche Krankengeld zu warten und 6 Wochen Verdienstausfall hinzunehmen, empfiehlt es sich deshalb dringend, eine Krankentagegeldversicherung abzuschließen. Diese zahlt je nach Anbieter, schon ab der zweiten Krankheitswoche ein Krankentagegeld aus. 

Alternativ kannst du dich auch in der privaten Krankenversicherung versichern. In vielen Tarifen ist das Krankentagegeld inklusive. Als Selbstständiger bist du außerdem nicht an die Versicherungspflichtgrenze gebunden und kannst jederzeit, unabhängig vom Einkommen, von der GKV in die PKV wechseln.

Ein Zeitstrahl, der zeigt wie ein Selbstständiger mit einer freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung im Krankheitsfall abgesichert ist und wann das Krankentagegeld sinnvoll ist.

Als Selbstständiger mit PKV

Als privat Versicherter ist ein Krankentagegeld in der Regel Teil der Leistungen deines Tarifs. Wenn nicht, solltest du dies nachträglich hinzufügen, denn als Selbstständiger erhältst du weder 6 Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall noch Krankengeld. Mit dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit bricht dein Einkommen weg.

Nach einer Karenzzeit von mindestens einer Woche, also der Zeit von der ärztlichen Diagnose bis zur Auszahlung, zahlt dir die PKV den vereinbarten Tagessatz aus, wodurch du nur eine kurze Zeit mit deinem Ersparten durchhalten musst. Das Krankentagegeld wird solange gezahlt, bis du wieder arbeiten kannst oder von einem Arzt für berufsunfähig erklärt wirst. 

Damit du in letzterem Fall nicht ins Nichts fällst, ist es wichtig, neben einer Krankentagegeldversicherung unbedingt auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Eine Infografik über einen Zeitstrahl der aufzeigt, was passiert wenn ein privat versicherter Selbstständiger krank wird und wieso das Krankentagegeld so wichtig ist.

Wann ist man eigentlich arbeitsunfähig?

Arbeitsunfähig bist du, wenn du deiner gewohnten Arbeit nicht nachgehen kannst und auch keine anderen Aufgaben übernehmen könntest. Ob das der Fall ist, entscheidet ein Arzt. Ein entsprechendes Attest musst du deiner Krankenkasse beziehungsweise der Versicherungsgesellschaft vorlegen, von der du Krankentagegeld beziehst. 

Hat die Krankentagegeldversicherung etwas mit der Krankenhaustagegeldversicherung zu tun?

Bei diesen beiden Versicherungen handelt es sich um unterschiedliche Produkte. Die Krankentagegeldversicherung bewahrt vor Einkommenseinbußen bei längerer Krankheit. Die Krankenhaustagegeldversicherung zahlt dir einen gewissen Betrag für jeden Tag, den du im Krankenhaus verbringst.

Zusammenfassung

  • Arbeitnehmer erhalten zunächst sechs Wochen lang ihren vollen Lohn vom Arbeitgeber.
  • Ab dem 43. Tag zahlt die gesetzliche Krankenkasse Krankengeld.
  • Als freiwillig gesetzlich versicherter Selbstständiger oder Freiberufler musst du dafür eine Wahlerklärung abgeben.
  • Tarife der privaten Krankenversicherung enthalten meist schon Krankentagegeld als Leistung. Falls nicht, kannst du sie nachträglich hinzufügen oder dich über eine Zusatzversicherung erkundigen.
  • Versicherte in der gesetzlichen Krankenkasse müssen für Krankentagegeld in jedem Fall eine private Zusatzversicherung abschließen.
  • Krankentagegeld ist weder gleichbedeutend mit Krankengeld noch mit Krankenhaustagegeld.

Was du im Krankheitsfall bekommst

Gesetzlich versicherte Angestellte

Gesetzlich versicherte Angestellte bekommen Krankengeld, sobald der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nach sechs Wochen einstellt. Es beträgt 70 Prozent deines Bruttogehalts und maximal 90 Prozent des Nettogehalts. Außerdem ist es gedeckelt, und zwar auf 70 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Davon gehen noch die Beiträge zur Sozialversicherung ab, sodass im Jahr 2021 maximal 2.979 Euro Krankengeld netto gezahlt werden. Mehr zahlt die gesetzliche Krankenversicherung nicht – egal wie viel der Betroffene normalerweise verdient.

Anders beim Krankentagegeld: Die Höhe vereinbarst du individuell mit dem Versicherer. Dabei gilt allerdings eine Höchstgrenze. Das Krankentagegeld darf laut Bereicherungsverbot zusammen mit anderen Lohnersatzleistungen wie Krankengeld oder Übergangsgeld nicht mehr ergeben als das durchschnittliche Nettoeinkommen der letzten zwölf Monate. 

Berechne dein gewünschtes Tagegeld möglichst präzise, denn von der Höhe hängen maßgeblich deine Versicherungsbeiträge ab. Das Krankentagegeld wird steuerfrei ausgezahlt und unterliegt, anders als das Krankengeld, auch nicht dem Progressionsvorbehalt, wodurch sich dein Steuersatz also nicht erhöht.

Beispiel: Jochen verdient 4.200 Euro netto. Für die ersten 6 Wochen übernimmt sein Arbeitgeber die Lohnfortzahlung in voller Höhe seines Gehalts. Ab der siebten Woche übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung den Verdienstausfall und zahlt das maximale Krankengeld in Höhe von 2.979 Euro. Um sein volles Gehalt abzusichern, muss Jochen also privat eine Krankentagegeldversicherung abschließen, die ihm 1.200 Euro im Monat zahlt.

Privat versicherte Angestellte

In den meisten Tarifen der PKV ist ein Krankentagegeld vorgesehen. Der Versicherer zahlt es ab dem 43. Kalendertag der Krankheit, also im Anschluss an die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers. Überprüfe unbedingt ob du das Krankentagegeld bei Abschluss der PKV als Leistung integriert hast, da du sonst nach diesen 6 Wochen ohne Einkommen dastehst.

Da du keinen Anspruch auf das gesetzliche Krankengeld hast, muss das Krankentagegeld, wenn möglich, dein ganzes regelmäßiges Einkommen abdecken. Schau in deinem Vertrag nach, wie hoch das Krankentagegeld angesetzt ist. Falls es dir zu niedrig erscheint, kannst du nachverhandeln.

Die Höhe deines gewünschten Krankentagegelds beeinflusst deine Beiträge. Du solltest jedoch definitiv darauf achten den gewünschten Tagessatz an dein aktuelles Einkommen anzupassen. Im Ernstfall ist dies nämlich deine einzige Einnahmequelle für die Dauer der Krankheit.

Beispiel: Sonja verdient 10.000 Euro im Monat und ist daher privat versichert. Für die ersten 6 Wochen erhält sie ebenfalls eine Lohnfortzahlung in der vollen Höhe ihres Gehalts. Da Sonja das Krankentagegeld jedoch als Leistung aus ihrem PKV-Tarif gestrichen hat, muss sie sich um eine Zusatzversicherung kümmern. Sie kann einen hohen Tagessatz vereinbaren, der ihr ganzes Gehalt abdeckt, wodurch sie auch nach der Lohnfortzahlung keinen Einkommenseinbruch erleidet.

Selbstständige mit freiwilliger gesetzlicher Versicherung

Als Selbstständiger in der GKV entscheidest du selbst, ob du einen Anspruch auf Krankengeld erwerben möchtest. Wählst du den Regelsatz von 14,6 Prozent, bekommst du ab dem 43. Tag einer möglichen Arbeitsunfähigkeit Krankengeld – so wie ein Angestellter. Bei dir beträgt das Krankengeld etwa 70 Prozent des Einkommens, auf Grundlage dessen sich deine Beiträge errechnen. Zusätzlich ist das Krankengeld auf 70 Prozent der BBG begrenzt, wodurch du maximal 2.979 Euro ausgezahlt bekommen würdest.

Wir empfehlen dir hingegen den verminderten Satz von 14,0 Prozent abzuführen. In diesem Fall steht dir zwar kein Krankengeld zu, jedoch sparst du dir die Kosten des Regelsatzes. Mit einer Krankentagegeldversicherung musst du nicht 6 Wochen warten, bis du wieder ein Einkommen ausgezahlt bekommst.

Das Krankentagegeld kann je nach Anbieter, ab dem 8. Krankheitstag ausgezahlt werden, wodurch du nur kurze Zeit von deinen Ersparnissen leben müsstest. Du kannst bis zu 100 Prozent deiner errechneten Nettoeinkünfte absichern und würdest auch die volle Summe ausgezahlt bekommen, da das Krankentagegeld steuerfrei ist. 

Beispiel: Rita hat monatliche Einkünfte von 7.500 Euro, ist aber freiwillig gesetzlich versichert. Zwar hat sie einen Anspruch auf das gesetzliche Krankengeld, jedoch würde sie nur den Höchstbetrag von 2.979 Euro erhalten und dies auch erst nach 6 Wochen. Um diese große Versorgungslücke zu vermeiden, sollte sie daher ihren Anspruch auf Krankengeld auslaufen lassen und stattdessen eine Krankentagegeldversicherung abschließen, mit der sie privat bis zu 100% ihrer Einkünfte absichern kann und das Geld bereits viel früher erhält.

Selbstständige mit privater Krankenversicherung

Beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist das Krankentagegeld in der Regel bereits mit inbegriffen. Da es jedoch keine Lohnfortzahlung gibt, muss die Auszahlung so früh wie möglich beginnen. Je nach Anbieter ist eine Auszahlung ab der zweiten Krankheitswoche möglich.  

Die Höhe der Auszahlung sollte stets an deine aktuellsten Einkünfte angepasst werden, da der Tagessatz die Beitragshöhe bestimmt. Das Krankentagegeld wird steuerfrei ausgezahlt und sorgt darüber hinaus bei der Berechnung des Steuersatzes auch nicht für eine Erhöhung. 

Beispiel: Fatma hat ebenfalls Einkünfte von 7.500 Euro im Monat, ist jedoch privat versichert. Da sie weder eine Lohnfortzahlung erhält noch Anspruch auf das gesetzliche Krankengeld hat, hat sie die Krankentagegeldleistung aus ihrem PKV-Tarif natürlich genutzt. Sie hat 90 Prozent ihrer monatlichen Einkünfte abgesichert, wodurch sie beim krankheitsbedingten Verdienstausfall nun ab der zweiten Woche 6.750 Euro im Monat ausgezahlt bekommt und daher nicht um ihre Existenz bangen muss. 

Wie kann ich meinen Bedarf an Krankentagegeld berechnen?

Falls du noch nie eine Haushaltsrechnung erstellt hast, dann ist der Moment jetzt gekommen. Finde heraus, wie viel Geld du durchschnittlich im Monat brauchst, und teile diese Summe durch 30. Das Ergebnis entspricht in etwa dem Krankentagegeld, das du im Krankheitsfall benötigst. Beziehst du Krankengeld, ziehst du das ab und ermittelst so die finanzielle Lücke.

Zusammenfassung

  • Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer erhalten im Jahr 2021 höchstens 2.979 Euro Krankengeld ausgezahlt.
  • Privat versicherte Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf Krankengeld und sollten den Tagessatz vom Krankentagegeld daher möglichst hoch ansetzen.
  • Gesetzlich versicherte Selbstständige mit Anspruch auf Krankengeld erhalten etwa 70 Prozent ihres Arbeitseinkommens. Höchstens jedoch 70 Prozent der BBG.
  • Privat versicherte Selbstständige müssen ab dem ersten Krankheitstag die Kosten selbst stemmen und sollten daher eine Krankentagegeld Versicherung besitzen, die so früh wie möglich greift.
  • Das (grob) benötigte Krankentagegeld kannst du selbst berechnen.

Für wen ist Krankentagegeld sinnvoll?

Krankentagegeld lohnt sich für dich, wenn du für finanzielle Absicherung sorgen willst, ohne dir ständig Gedanken über fehlende Einnahmen zu machen. Wie hoch die Summe ist, die das Krankentagegeld abdecken muss, ist bei jedem Menschen unterschiedlich.

Arbeitsunfähigkeit kann uns alle treffen. Meist geschieht dies völlig ohne Vorwarnung. Deshalb solltest du dich am besten so früh wie möglich um eine Absicherung für diesen Ernstfall kümmern. Besonders sinnvoll ist das Krankentagegeld daher für:

  • Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer, die 30 Prozent Einkommensverlust in finanzielle Schwierigkeiten bringen würde.

  • Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer mit Gehalt über der Beitragsbemessungsgrenze, weil das Krankengeld auf 70 Prozent der BBG begrenzt ist und sich somit eine große Versorgungslücke ergeben kann.

  • Gesetzlich versicherte Selbstständige oder Selbstständige ohne Krankentagegeldtarif in der PKV, weil das Einkommen mit dem ersten Krankheitstag wegbricht und gesetzliches Krankengeld erst nach 6 Wochen gezahlt wird.

Jedem Erwerbstätigen droht eine Versorgungslücke wenn eine plötzliche Arbeitsunfähigkeit eintritt. Die Krankentagegeldversicherung ist daher für jede Person sinnvoll, jedoch sind einige Berufsgruppen stärker darauf angewiesen als andere. In der nachfolgenden Tabelle findest du einige Beispiele:

Rita Die 43-Jährige ist selbstständige Steuerberaterin und freiwillig gesetzlich krankenversichert. Sie hat monatliche Einkünfte von 7.500 Euro. Da Rita seit 3 Jahren den Regelsatz von 14,6 Prozent ihres Gewinns abführt, hat sie Anspruch auf das gesetzliche Krankengeld ab dem 43. Krankheitstag. Rita rechnet: Durch ihre hohen Einkünfte würde sie maximal 2.979 Euro im Monat ausgezahlt bekommen. Außerdem müsste sie 6 Wochen ohne jedes Einkommen zurechtkommen. Rita entscheidet: Der Wechsel in die private Krankenversicherung hat vielleicht doch mehr Vorteile als ich zunächst dachte. Da meine Wahlerklärung abgelaufen ist, werde ich mich nun nochmal zu einem Wechsel in die PKV beraten lassen.
Jochen Der Abteilungsleiter in einem chemischen Betrieb verdient gut 4.200 Euro netto. Trotz seines hohen Gehalts ist Jochen freiwillig gesetzlich versichert. Sollte Jochen länger als sechs Wochen erkranken, würde die Krankenkasse das maximal mögliche Krankengeld von 2.979 Euro zahlen. Jochen rechnet: Bei längerer Krankheit läge sein Einkommen rund 1.200 Euro niedriger als gewohnt. Zwar verfügt Jochen über erhebliche Ersparnisse, aber als Familienvater will er sich darauf nicht verlassen. Jochen entscheidet: Eine Krankentagegeld- Zusatzversicherung ist für mich sehr sinnvoll.
Fatma Die 28-Jährige arbeitet als selbstständige Architektin. Sie verdient ungefähr so viel wie Rita, ist aber privat versichert. Sollte Fatma arbeitsunfähig sein, bekäme sie bereits nach zwei Wochen das vereinbarte Krankentagegeld in voller Höhe ausgezahlt. Fatma rechnet: Sie hat beim Abschluss der PKV 90 Prozent ihrer durchschnittlichen Nettoeinkünfte versichern lassen und würde im Krankheitsfall somit 6.750 Euro im Monat ausgezahlt bekommen. Fatma entscheidet: Ich habe mit dem Abschluss meiner PKV alles richtig gemacht und muss dank dem Krankentagegeld im Krankheitsfall nicht um meine Existenz fürchten.
Sonja Die 37-Jährige arbeitet als Pilotin für eine Fluggesellschaft. Sie ist privat versichert. Um ihre Monatsbeiträge zu senken, hat Sonja bei Abschluss ihrer Versicherung das Krankentagegeld aus dem Vertrag gestrichen. Sonja rechnet: Würde sie länger als 6 Wochen erkranken, stünde sie ab dem 43. Tag ohne Einkommen da. Sonja entscheidet: Auf Krankentagegeld zu verzichten, war fahrlässig. Ich korrigiere den Fehler, indem ich privat eine Zusatzversicherung abschließe.

Krankentagegeldversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Die Krankentagegeldversicherung ist niemals eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Sobald du erwerbstätig bist, solltest du dich schnellstmöglich um den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung kümmern. Denn solltest du berufsunfähig werden, erhältst du aus der BU-Versicherung eine monatlich Rente.

Berufsunfähig ist man jedoch erst, wenn man mindestens sechs Monate lang nicht mehr in der Lage ist, seinen bisherigen Job auszuüben. Und bis die erste Zahlung fließt, kann es dauern. Daher ist die Krankentagegeldversicherung eine sinnvolle Ergänzung, um diese Zeit zu überbrücken.

Zusammenfassung

  • Das Krankentagegeld ist für jeden Erwerbstätigen sinnvoll. Für die einen schließt es eine finanzielle Lücke, für die anderen ist es nahezu existenzsichernd.
  • Arbeitnehmer erhalten das Krankentagegeld spätestens ab der siebten Krankheitswoche steuerfrei ausgezahlt.
  • Selbstständige brauchen zwingend eine Krankentagegeldversicherung, entweder als Leistung innerhalb der PKV oder als Zusatzversicherung.
  • Das Krankentagegeld ersetzt niemals die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Was kostet eine Krankentagegeldversicherung? 

Die Höhe der Beiträge für eine Krankentagegeldversicherung werden ganz individuell berechnet. In der Regel gilt: Je Jünger du bist, desto günstiger ist die Versicherung für dich, denn für den Versicherer ist das Risiko geringer, dass es zum Leistungsfall kommt. Das wirkt sich positiv auf deine Beitragshöhe aus. 

Diese Beitragshöhe berechnet sich auch verschiedenen persönlichen Faktoren, was vor allem in jungen Jahren zu günstigen Beiträgen führt. Dazu zählen in erster Linie:

  • die gewünschte Höhe des Krankentagegelds, da eine hohe Auszahlungssumme auch mit höheren Beiträgen verbunden ist.

  • der Beginn der Auszahlung. Vor allem Selbstständige sind auf eine möglichst frühe Zahlung angewiesen, dabei gilt jedoch, je früher das Geld gezahlt wird, desto höher sind die Beiträge.

  • dein Alter. Wie bei fast jeder Versicherung gilt auch hier: Umso früher du dich um den Versicherungsabschluss kümmerst, desto günstiger sind deine Beiträge.

  • dein Gesundheitszustand. Vor dem Abschluss einer Krankentagegeldversicherung musst du einige Gesundheitsfragen beantworten. Dies hilft dem Versicherer dabei einzuschätzen, ob du in nächster Zeit arbeitsunfähig werden könntest.

Welche Gesundheitsfragen muss ich beantworten? 

Wenn du deine Krankentagegeldversicherung abschließen willst, musst du alle Gesundheitsfragen vollständig und wahrheitsgemäß beantworten.

Ein Gesundheitsfragebogen umfasst jedoch nur 5-10 Fragen und ist gerade in jungen Jahren leicht zu bestehen. Dies sind die häufigsten Fragen: 

  • Körpergröße und Körpergewicht

  • Bestehende Krankheiten, Beschwerden oder Folgen von Krankheiten bzw. Verletzungen?

  • Besteht eine Fehlsichtigkeit?

  • Besteht ein HIV-Infektion?

  • Werden regelmäßig Arzneimittel eingenommen?

  • Besteht eine anerkannte Behinderung?

  • Haben in den letzten 3 Jahren ambulante Untersuchungen, Beratungen oder Behandlungen durch Ärzte, Heilpraktiker oder sonstige Therapeuten stattgefunden, oder bestanden Krankheiten, Behinderungen oder Beschwerden, die nicht behandelt worden sind?

  • Wurde in den letzten 10 Jahren eine psychotherapeutische Behandlung durchgeführt oder angeraten?

  • Haben in den letzten 5 Jahren stationäre Untersuchungen, Beobachtungen oder Behandlungen in einem Krankenhaus oder Sanatorium stattgefunden?

Alles, was nicht explizit gefragt wird, musst und solltest du auch nicht angeben. Wenn du zum Beispiel vor 12 Jahren in Psychotherapie warst, musst du dies nicht angeben, wenn nur nach den letzten 10 Jahren gefragt wird.

Tipp: Als Angestellter solltest du die Beiträge zu deiner Zusatzversicherung gelegentlich prüfen. Sinkt dein Nettoeinkommen, beispielsweise weil du in Teilzeit wechselst, informiere deinen Versicherer. Er sollte deine Beiträge dann entsprechend anpassen.

Zusammenfassung

  • Die Beiträge sind völlig individuell auf jeden Versicherungsnehmer zugeschnitten.
  • Es gibt 4 Hauptfaktoren, die zur Berechnung deines Beitrags genutzt werden.
  • Diese sind: dein Alter, dein Gesundheitszustand, die Versicherungssumme und der Auszahlungsbeginn.
  • Die Gesundheitsfragen beziehen sich meistens nur auf Krankheiten der letzten 5-10 Jahre, ältere Erkrankungen müssen nicht angegeben werden.
  • Eine Krankentagegeldversicherung bei bestehender Krankheit ist dennoch möglich.

Welche Voraussetzungen gibt es für den Abschluss einer Krankentagegeldversicherung? 

Die meisten Versicherer ermöglichen den Abschluss bis zum 60. Lebensjahr. Da du jedoch möglichst dein ganzes Erwerbsleben absichern möchtest, solltest du dich sowieso frühestmöglich um den Versicherungsschutz kümmern.

In der Regel ist eine Gesundheitsprüfung notwendig. Du musst jedoch nur die Krankheiten angeben, die explizit gefragt werden oder im abgefragten Zeitraum liegen. Trotz Vorerkrankungen kannst du in der Regel eine Krankentagegeldversicherung abschließen.

Außerdem besteht in der Regel eine Wartezeit, das heißt, der Versicherungsschutz beginnt erst eine gewisse Zeit nach Abschluss des Vertrags. Krankentagegeld fließt während der Wartezeit nicht. Wer eine Versicherung ohne Wartezeit und Gesundheitsfragen wünscht, muss einen höheren Basisbeitrag akzeptieren.

Was ist die Karenzzeit?

Das Krankentagegeld wird nicht ab dem ersten Tag des Ausfalls gezahlt, sondern erst nach Ablauf der Karenzzeit. Karenzzeit bezeichnet den Zeitraum vom Tag der ärztlichen Feststellung deiner Erkrankung bis zum Beginn der Zahlungen von Tagegeld. Bei Arbeitnehmern ist das in der Regel der Zeitraum der Lohnfortzahlung, also sechs Wochen, Selbstständige können andere Zeiträume vereinbaren.

Beispiel 1: Du bist gesetzlich versicherte Angestellte und möchtest dein gesetzliches Krankengeld durch ein privates Krankentagegeld aufstocken. Dann beträgt die Karenzzeit 42 Tage, denn so lange beziehst du dein Gehalt weiter. Ab dem 43. Tag beziehst du parallel zum Krankengeld der GKV ein Krankentagegeld der Zusatzversicherung. 

Beispiel 2: Du bist privat versichert, angestellt und kannst dir das Risiko leisten, ein paar Wochen kein Einkommen zu beziehen. Dann wähle die Karenzzeit entsprechend länger. Dies würde sich positiv auf dein Beiträge auswirken. 42 Tage lang beziehst du Gehalt, danach lebst du zwei Wochen von Ersparnissen und erst nach einer Karenzzeit von insgesamt 56 Tagen fließt Tagegeld.

Zusammenfassung

  • Du kannst eine Krankentagegeldversicherung in der Regel bis zu deinem 60. Lebensjahr abschließen.
  • Vor Vertragsabschluss musst du eine Gesundheitsprüfung ablegen.
  • Bis der Versicherungsschutz greift, gibt es eine Wartezeit. Es gibt auch Tarife ohne Wartezeit, jedoch verbunden mit höheren Beiträgen.
  • Die Karenzzeit beschreibt den Zeitraum von der ärztlichen Feststellung der Arbeitsunfähigkeit bis zur eigentlichen Auszahlung.

Worauf muss ich sonst noch achten?

Eine private Zusatzversicherung solltest du nicht im Vorübergehen abschließen. Lass dich nicht von besonders niedrigen Beiträgen locken, sondern vergleiche Preis und Leistung genau. Folgende Punkte könnten dir beispielsweise wichtig sein:

  • die Möglichkeit, das Krankentagegeld regelmäßig ohne Gesundheitsprüfung mit deinem Einkommen abzugleichen

  • Bezug des Krankentagegelds auch während einer Reha, die sich an eine längere Erkrankung anschließt

  • Addition der Karenztage. Fällst du wegen einer bestimmten Krankheit immer wieder aus, solltest du nicht jedes Mal neu auf dein Krankentagegeld warten müssen

  • Verzicht auf ein ordentliches Kündigungsrecht seitens des Versicherers: manche Versicherer behalten sich das Recht vor, den Vertrag innerhalb der ersten drei Jahre zu kündigen

  • Außerdem überlassen es seriöse Anbieter einem Arzt zu entscheiden, wie lange du als arbeitsunfähig giltst. 

Arbeitsunfähig bist du, wenn du deinem gewohnten Beruf nicht nachgehen kannst, es jedoch abzusehen ist, dass sich dieser Zustand wieder ändern könnte. Erst wenn der Mediziner entscheidet, dass du voraussichtlich nie wieder voll in deinem erlernten Beruf arbeiten gehen wirst, spricht man von Berufsunfähigkeit. Und erst dann stellt der Versicherer die Zahlungen von Krankentagegeld ein. Bist du dir bezüglich dieser Details im Unklaren, wende dich an die CLARK-Experten. Sie helfen dir gern weiter.

Zusammenfassung

  • Vergleiche vor dem Abschluss einer Krankentagegeldversicherung unbedingt verschiedene Anbieter.
  • Achte besonders auf die Faktoren, die für dich wichtig und relevant sind.
  • Stelle sicher, dass es einem Facharzt obliegt, zu entscheiden, wann eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt und ab wann es sich zur vollständigen Berufsunfähigkeit entwickelt.

Kann ich die Versicherung auch kündigen?

Du kannst deinen Tarif kündigen und einen neuen abschließen. Das hat aber einen entscheidenden Nachteil: Während deiner Vertragslaufzeit bildet der Versicherer Altersrückstellungen. Sie sorgen dafür, dass deine Beiträge im Alter nur moderat steigen. 

Diese Rückstellungen behält der Versicherer bei einer Kündigung zu einem großen Teil ein. Zudem zahlst du bei einem Wechsel mit zunehmendem Alter einen höheren Einstiegsbeitrag. Deshalb sollte deine Entscheidung möglichst für das ganze Leben gelten.   

Was passiert, wenn ich arbeitslos werde?

Kannst du deine Beiträge wegen Arbeitslosigkeit nicht mehr bedienen, lege den Vertrag auf Eis. Diese sogenannte Beitragsfreistellung kannst du aufheben sobald du wieder einen Job hast. Anschließend zahlst du deine Beiträge weiter. Alternativ kannst du eine Anwartschaftsversicherung abschließen. Dann zahlst du nur noch sehr niedrige Beiträge und steigst später zu den ursprünglichen Konditionen wieder in deinen Vertrag ein. 

Zusammenfassung

  • Bei einer Kündigung behält dein Versicherer einen Teil der Altersrückstellungen ein.
  • Mit höherem Alter steigen außerdem die Beiträge bei einem Neuabschluss. Besser ist es also, den Vertrag gut auszusuchen und zu behalten.
  • Wirst du arbeitslos, kannst du deinen Vertrag ruhen lassen oder nach einer Anwartschaftsversicherung fragen.

Eine Krankentagegeldversicherung abschließen

Eine Krankentagegeldversicherung abzuschließen ist ein wichtiger Schritt zur bestmöglichen gesundheitlichen Absicherung. Sinnvoll ist diese Versicherung für jeden Erwerbstätigen. Während gesetzlich versicherte Angestellte damit eine Versorgungslücke schließen, ist es für Selbstständige oftmals die einzige finanzielle Absicherung im Krankheitsfall. 

Da du niemals mit Gewissheit sagen kannst, ob du durch eine Krankheit oder einen Unfall plötzlich für eine längere Zeit arbeitsunfähig wirst, solltest du dich frühestmöglich mit diesem Thema beschäftigen.

Doch die Auswahl an verschiedenen Tarifen und Leistungen ist riesig. Am Ende kommt es darauf an, dass eine Krankentagegeldversicherung deine bisherige Abdeckung sinnvoll ergänzt und dir auch genau die Leistungen garantiert, auf die du besonders Wert legst. 

Die CLARK-Experten helfen dir, durch den Tarifdschungel zu navigieren und finden gemeinsam mit dir den Tarif, der am besten zu dir passt. So gehst du vor:

Nächste Schritte

01

Kontaktiere unsere CLARK-Experten. Das geht ganz einfach per Chat in der CLARK App oder indem du uns unten deine Kontaktdaten hinterlässt.

02

Die CLARK-Experten beraten dich völlig unverbindlich. Auf Wunsch erhältst du ein individuell auf deine Lebenssituation angepasstes Angebot.

03

Du wählst deinen Wunschversicherer. Gemeinsam mit den CLARK-Experten stellst du den Antrag und unterschreibst komplett digital. So einfach geht Versicherung heute.

Wir beraten dich gerne und vollkommen unverbindlich!
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Alexander
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