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Kapitallebens­­versicherung: Familie & Rente absichern

Die Kapitallebens­versicherung sichert Hinterbliebene ab, dient aber auch als Teil der Altersvorsorge. Welche Chancen, Risiken und Möglichkeiten es gibt.
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Das Wichtigste in Kürze

Eine Kapitallebens­versicherung soll dazu beitragen, die Alters­vorsorge aufzubessern. Mit ihr wird über einen langen Zeitraum Geld angespart, das bei Ablauf der Vertragsfrist auf einen Schlag ausbezahlt wird. Außerdem enthält sie den Todesfall- und Hinterbliebenenschutz als Vorsorgeleistung für den Fall, dass der Versicherungsnehmer während der Vertragslaufzeit verstirbt. Sie kann in festverzinslichen Wertpapieren oder Investmentfonds anlegen, was unterschiedliche Chancen und Risiken birgt.

  1. Eine Kapitallebens-­versicherung baut Vermögen über einen langen Zeitraum auf.
  2. Im Todesfall sichert sie Hinterbliebene ab, wird aber auch als Teil der Alters­vorsorge eingesetzt.
  3. Die Höhe der monatlich zu zahlenden Beiträge ergibt sich aus Faktoren wie Alter, Vorerkrankungen und Beruf.

Unterschied zwischen Kapital- und Risikolebens­versicherung

Wer Lebens­versicherung sagt, meint in der Regel die Kapitallebens­versicherung. Damit sichern sich etwa Ehepartner gegenseitig ab, damit der andere nicht in finanzielle Not gerät, falls einem Partner etwas zustößt.

Hast du zum Beispiel mit deinem Partner ein Haus gekauft und ihr habt zwei kleine Kinder, dann ist eine Absicherung wichtig, für den Fall, dass einem ein Unfall geschieht und der andere allein zurückbleibt.

Geht es dir nur um die Absicherung dieses Worst-Case-Szenarios, in dem dir oder deinem Partner etwas zustößt, ist für dich eine Risikolebens­versicherung erwägenswert, mit der du genau diesen Fall absicherst.

In die Risikolebens­versicherung zahlst du einmal im Jahr einen bestimmten Betrag ein, sparst aber kein Kapital an. Es handelt sich um eine reine Risiko­versicherung. Eine Kapitallebens­versicherung funktioniert etwas anders.

Absicherung fürs Alter – und für Hinterbliebene

Die Kapitallebens­versicherung kombiniert die Leistungen einer Risikolebens­versicherung mit denen einer kapitalbildenden Renten­versicherung als Altersvorsorge. Im Todesfall des Versicherungsnehmers zahlt sie den Hinterbliebenen die so genannte garantierte Erlebensfallsumme aus – meist mit einer Überschussbeteiligung, die in den Versicherungsjahren erwirtschaftet worden ist.

Andernfalls zahlt dir die Versicherung am Ende des Vertragszeitraums einen bei Vertragsabschluss vereinbarten Betrag – zuzüglich der dann im gesamten Zeitraum erwirtschafteten Überschüsse. Diese Überschüsse sind ein finanzieller Anteil an den Gewinnen des Versicherers. Die Auszahlung in einer Summe ist nach wie vor die Regel und von den meisten Versicherungsnehmern auch gewünscht.

Zum Beispiel, weil mit dem Geld Restschulden auf das eigene Haus getilgt werden können. Beliebt ist auch eine große Reise, für die während des Arbeitslebens weder Zeit noch Geld da war. Viele kapitalbildende Lebens­versicherungen bieten aber auch ein Kapitalwahlrecht an und geben die Möglichkeit, sich das angesparte Kapital monatlich als private lebenslange Rente auszahlen zu lassen.

Ein Vorteil der Kapitallebens­versicherung besteht außerdem darin, dass du sie zum Beispiel beim Abschluss eines Darlehensvertrags als Sicherheit einbringen kannst. Doch dazu später mehr.

Zusammenfassung

  • Die Kapitallebens­versicherung sichert im Todesfall Hinterbliebene ab, der Versicherungsschutz gilt ab dem Moment der Unterzeichnung des Vertrages.
  • Sie kann als Teil der Alters­vorsorge eingesetzt werden.
  • Das Geld wird im Erlebensfall zumeist in einer Summe ausgezahlt, mit dem Kapitalwahlrecht wird die Auszahlung in eine monatliche Rente umgewandelt.

Laufzeit, Zinsen, Kosten

Kritik an Kapitallebens­versicherungen

Kapitallebens­versicherungen sind unter anderem wegen des stark gesunkenen Garantiezinses in die Kritik geraten. Diese sogenannte garantierte Verzinsung ist festgeschrieben worden, um zu verhindern, dass Versicherte am Ende einer Vertragslaufzeit weniger Geld aus der Versicherung erhalten, als sie eingezahlt haben.

Vereinfacht gesagt funktionieren klassische Kapitallebens­versicherungen wie Sparbücher: Du überweist dem Versicherer jeden Monat eine bestimmte Summe, der Versicherer arbeitet nun mit deinem Geld, dafür wiederum erhältst du deinen Anteil an den erwirtschafteten Überschüssen. Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, wird das Geld weit gestreut. Sparbücher erwirtschaften allerdings schon lange keine Zinsen mehr.

Um das beim Abschluss einer Kapitallebens­versicherung zu vermeiden, ist ein Mindestzins nicht nur garantiert, er ist vorgeschrieben – aber eben mit nur 0,25 Prozent (Stand: 2022).

Lange Laufzeiten

Der Versicherer muss auch den Todesfall eines Versicherten vor Vertragsende in seine Berechnungen einkalkulieren. Stirbt ein Versicherungsnehmer etwa nach nur einem Jahr Versicherungszeit, hat aber einen Vertrag mit 30 Jahren Laufzeit abgeschlossen, erhalten die Angehörigen die nach 30 Jahren garantierte Erlebensfallsumme.

Eine Lebens­versicherung dient jedoch nicht nur dazu, Angehörige im Fall der Fälle abzusichern. Sie wird vor allem als Ergänzung zur Rente betrachtet. Damit du überhaupt genügend Kapital ansparen kannst, musst du sehr lange in die Versicherung einsparen. Vertragslaufzeiten unter 20 Jahren sind selten sinnvoll, weshalb du dich sehr lange an eine Versicherungsgesellschaft bindest. Die richtige Wahl ist demnach eine Lebensentscheidung. Es lohnt sich also, etwas Zeit zu investieren, um sich umfassend zu erkundigen.

Von Verbraucherschützern wird etwa häufig bemängelt, dass einige Versicherer hohe Gebühren für den Abschluss verlangen. Das fällt dem Kunden oft gar nicht auf, da die Gebühren mit den normalen Beiträgen verrechnet werden.

Unsere CLARK-Berater machen dich gern auf diese Gebühren aufmerksam, behalte sie aber auch selbst im Hinterkopf. Meide Versicherer, die hohe Abschluss- und Verwaltungsgebühren verlangen beziehungsweise einplanen. Da die Versicherer gezwungen sind, diese transparent zu machen, kannst du sie selbst miteinander vergleichen, wenn du Angebote einholst. Manche Versicherer führen sie allerdings etwas abseits auf, wo du sie leicht überlesen kannst.

Die reine fondsgebundene Lebens­versicherung

Unter den Kapitallebens­versicherungen gibt es eine Sonderform: die ausschließlich fondsgebundene Lebens­versicherung. Sie wird in fast allen Fällen in Kombination mit einer Risikolebens­versicherung aufgelegt.

Bei dieser besonderen Form der Lebens­versicherung werden die Beiträge ausschließlich in Investmentfonds investiert, nicht in festverzinslichen Wertpapieren (die für die normale Lebens­versicherung die Grundlagen bieten). Wenn es gut läuft, lassen sich mit dieser Art von Lebens­versicherung also gute Renditen erwirtschaften. Entwickeln sich die Fonds, in die investiert wird, jedoch negativ, trägst allein du das Risiko.

Errichtung des Tarifs 

Die Versicherung möchte ihr Risiko abschätzen können. Daher musst du, bevor du eine Kapitallebens­versicherung abschließen kannst, eine Menge Angaben machen. Dazu gehören Alter, Gewicht, Vorerkrankungen sowie Beruf und die Versicherer wollen auch wissen, ob du rauchst oder nicht.

All dies sind Faktoren, die bei der Berechnung deines ganz persönlichen Tarifes Berücksichtigung finden. Bei Lebens­versicherungen achten Versicherer genau darauf, dass die Angaben stimmen.

Zusammenfassung

  • Kapitallebens­versicherungen investieren zumeist in festverzinsliche Wertpapiere.
  • Manche Versicherer fordern hohe Abschlussgebühren und Verwaltungskosten.
  • Die Höhe deiner monatlich zu zahlenden Beiträge ergibt sich aus einer Reihe unterschiedlichster Faktoren wie Alter, Vorerkrankungen und Beruf.

Was du sonst noch wissen solltest

Was tun in einer finanziellen Schieflage?

Zunächst einmal kannst du die Beiträge einer Kapitallebens­versicherung dynamisch oder starr gestalten. Starr bedeutet, du zahlst 25 oder 30 Jahre jeden Monat exakt die gleiche Summe. Gestaltest du die Beiträge dynamisch, so erhöhen sie sich regelmäßig und du bekommst mehr ausgezahlt.

Du kannst auch die Höhe deiner Beiträge verändern, wenn sich deine finanziellen Möglichkeiten verändern sollten. Das geht sowohl nach oben als auch nach unten, die meisten Versicherer sind da inzwischen recht flexibel. Wenn du deine Beiträge kürzen möchtest, kann es aber passieren, dass dir die Versicherungen auch Leistungen kürzen.

Solltest du gar in eine finanzielle Schieflage geraten, die es für dich schwierig macht, die monatlichen Beiträge überhaupt aufbringen zu können, kannst du die Versicherung auch ruhen lassen. Es ist sogar möglich, eine Lebens­versicherung zu verkaufen. Bevor du dich aber zu einem solch radikalen Schritt entscheidest, lasse dich gern von unseren CLARK-Experten beraten.

Schließlich können Kapitallebens­versicherungen, wie erwähnt, als Sicherheiten für Darlehen verwendet werden. Solltest du derweil in eine finanzielle Schieflage geraten, kann eine Kapitallebens­versicherung ausgesetzt, verkauft oder beliehen werden.

Wie sehen die Kündigungsfristen aus?

In der Regel kennen Kapitallebens­versicherungen keine langen Kündigungsfristen. Kündigst du einen Vertrag aber vorzeitig, wirst du voraussichtlich einen Großteil deiner angesparten Sparsumme verlieren, denn der Versicherer berechnet den Rückkaufswert deiner Versicherung. 

Das ist der Wert deines Versicherungsvertrages aus Sicht des Versicherers zu dem Zeitpunkt, zu dem du vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen willst. Je kürzer du eingezahlt hast, desto höher fallen deine Verluste aus. 

Was passiert, wenn mein Versicherer in Schwierigkeiten gerät?

Für alle Lebens­versicherer ist es Pflicht, einem Sicherungsfonds anzugehören. Die oberste Aufsichtsbehörde dieses Sicherungsfonds ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin).

Muss ich meine Auszahlung versteuern?

Seit dem 01.01.2005 musst du nur die Hälfte versteuern – sofern du bei der Auszahlung mindestens 62 Jahre alt bist und der Vertrag zwölf oder mehr Jahre gelaufen ist. Tritt während der Versicherungslaufdauer der Todesfall ein, muss die nun an die Hinterbliebenen ausgezahlte Versicherungssummer nicht versteuert werden.

Zusammenfassung

  • Lebens­versicherungen lassen sich beleihen und verkaufen, können aber auch in einen Ruhemodus versetzt werden.
  • Ein Sicherungsfonds schützt deine Einlagen.
  • Die Auszahlung einer Kapitallebens­versicherung im Erlebensfall unterliegt der Steuerpflicht.

Eine Kapitallebens­versicherung abschließen

Die eigene Familie für den Fall der Fälle absichern und zugleich noch etwas fürs Alter ansparen: Das Prinzip der Kapitallebens­versicherung hat gewiss nicht an Attraktivität verloren. Wohl ist diese Form der Risikoabsicherung aber durch ihre Garantieversprechen einerseits und das Niedrigzinsumfeld andererseits zuletzt etwas in Bedrängnis geraten.

Umso mehr solltest du dich vor dem Abschluss einer solch weitreichenden Versicherung ausführlich beraten lassen. Es gilt, die bestmögliche Absicherung für dich und deine Familie zu finden, verbunden mit guter Rendite und möglichst niedrigen Abschluss- und Verwaltungskosten, sodass sich deine Absicherung auch in jedem Fall lohnt.

Die CLARK-Experten beraten dich unverbindlich zu deiner Lebens- und Versicherungssituation und finden mit dir den Anbieter und das Versicherungsprodukt, das am besten zu dir und deinen individuellen Anforderungen passt. So gehst du vor:

Nächste Schritte

  • Kontaktiere unsere CLARK-Experten. Das geht ganz einfach per Chat in der CLARK App oder indem du uns unten deine Kontaktdaten hinterlässt.
  • Die CLARK-Experten beraten dich völlig unverbindlich. Auf Wunsch erhältst du ein individuell auf deine Lebenssituation angepasstes Angebot.
  • Du wählst deinen Wunsch­versicherer. Gemeinsam mit den CLARK-Experten stellst du den Antrag und unterschreibst komplett digital. So einfach geht Versicherung heute.

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