Ein Mann springt von einem Fels zum anderen.

Private Krankenversicherung (PKV)

Eine private Krankenversicherung (PKV) eröffnet Zugang zu einer exzellenten medizinischen Versorgung. Was es bei Tarif- und Anbieterwahl zu beachten gibt.

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Das Wichtigste in Kürze

Als Privatpatient profitierst du im Vergleich zu Kassenpatienten von besseren Leistungen wie Chefarztbehandlung, kürzeren Wartezeiten und schnellen Terminen beim Facharzt. Für junge Selbstständige, Angestellte mit hohem Einkommen und Beamte ist die private Krankenversicherung oft noch dazu die günstigere Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung, denn im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse spielt dein Gehalt bei der monatlichen Beitragsberechnung keine Rolle mehr.

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Du kannst die Leistungen in deinem PKV-Tarif frei wählen, wodurch die bestmögliche medizinische Versorgung auf dich persönlich zugeschnitten ist.

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Für gut verdienende Angestellte und Selbstständige bietet die PKV in der Regel ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV.

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Die monatlichen Beiträge werden anhand deines Alters, Gesundheitszustands und gewünschten Leistungsumfangs berechnet.

Was ist die private Krankenversicherung?

Die Private Krankenversicherung ist ein Angebot privatwirtschaftlicher Versicherungsunternehmen. Sie bietet dir Zugang zur bestmöglichen medizinischen Versorgung.

Während die gesetzliche Krankenversicherung lediglich eine Grundversorgung garantiert, kannst du bei der privaten Krankenversicherung:

  • die Leistungen deines Tarifs frei wählen

  • im Krankheitsfall also beispielsweise, per Mitspracherecht, Entscheidungen treffen, was den behandelnden Arzt angeht und in welchem Krankenhaus du untergebracht werden willst. 

  • ein Leben lang von diesen medizinischen Vorteilen profitieren, da dir diese Leistungen garantiert sind.

Als gesetzlich Versicherter musst du für solche Leistungen viele verschiedene Zusatzversicherungen abschließen.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung ist dein Beitrag zur PKV nicht umlagefinanziert. Dein monatlicher Beitrag ist also nicht mit der Höhe deines Gehalts verknüpft. Du zahlst am Ende also wirklich nur das, was du durch deine persönlich ausgewählten Leistungen abgesichert hast.

Warum sollte ich in die private Krankenversicherung wechseln?

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung gehen seit Jahren zurück. Das liegt vor allen Dingen daran, dass die deutsche Bevölkerung im Durchschnitt immer älter wird und damit die Kosten des Gesundheitssystems kontinuierlich steigen. Es ist daher davon auszugehen, dass in Zukunft immer mehr Leistungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gestrichen werden, während die Beiträge weiter steigen.

Die gesetzliche Krankenkasse ist zudem umlagefinanziert. Das bedeutet:

  • Du zahlst nicht für dich in die Krankenversicherung ein. Stattdessen wird dein Beitrag verwendet, um die Behandlungen der anderen Versicherungsnehmer zu zahlen.

  • Dein Beitrag zur Versicherung hängt deshalb nicht von deinem individuellen Eintrittsalter und Gesundheitszustand ab, sondern einzig von deinem Einkommen.  

  • Der Beitrag entspricht durchschnittlich 15,9 Prozent deines Bruttoverdienstes.

  • Dein Beitrag ist gedeckelt. Beiträge zur GKV fallen nur bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Krankenversicherung (58.050 Euro pro Jahr, 4.837,50 Euro pro Monat, Stand. 2021) an. Daraus ergibt sich der Höchstbetrag, den du monatlich zahlen musst: 15,9 Prozent von 4.837,50 Euro: 769,16 Euro). 

  • Allerdings wird die Beitragsbemessungsgrenze jedes Jahr angehoben. Das heißt: verdienst du oberhalb der BBG, zahlst du jedes Jahr einen höheren Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse, ohne deshalb auch mehr Leistungen zu bekommen.

Mit einer privaten Krankenversicherung hingegen bist du auch in Zukunft bestmöglich medizinisch abgesichert. Die Leistungen, die du einmal mit deinem Versicherer vereinbart hast, sind dir auch in Zukunft garantiert und können von ihm nicht einfach aus dem Leistungskatalog gestrichen werden.

Deine Beiträge zur PKV sind zudem deutlich fairer, da du, wie bereits beschrieben, nur das zahlst, was du an Leistungen haben willst. Wer also mehr Leistungen beansprucht um wirklich für jeden denkbaren Krankheitsfall abgesichert zu sein, zahlt auch mehr.

Die größten Vorteile der privaten Krankenversicherung

Infografik der Zusatzleistungen der privaten Krankenversicherung

Größerer Leistungsumfang

Als Kunde einer privaten Versicherungsgesellschaft genießt du die Vorteile eines deutlich breiteren Versicherungsschutzes als ein gesetzlich Versicherter. So erstattet die PKV beispielsweise die Kosten für Zahnersatz zu bis zu 90 Prozent. Kassenpatienten benötigen dafür eigens eine Zahnzusatzversicherung

Auch die Chefarztbehandlung, Auslandskrankenversicherung sowie schnelle Termine beim Facharzt sind Leistungsbausteine, die in den Tarifen der meisten privaten Versicherer inbegriffen sind. 

Höhere Flexibilität

Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung hast du in der PKV mehr Wahlmöglichkeiten. Manche Versicherungen übernehmen beispielsweise Therapien beim Heilpraktiker. Bei der Vielzahl an privaten Tarifen und Versicherungsanbietern kannst du dir einen Tarif aussuchen, der auf deine individuellen Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt ist. 

Mehr Planungssicherheit

Die private Krankenversicherung bietet dir deutlich mehr Planungssicherheit bezüglich deiner vereinbarten Leistungen. Hier gibt es keine regelmäßigen Änderungen wie in der gesetzlichen Krankenversicherung, wo der Gesetzgeber die Regelversorgung anpassen kann. Kassenpatienten müssen es hinnehmen, dass von Jahr zu Jahr weniger Behandlungen übernommen werden. 

Beitragsgerechtigkeit

In der gesetzlichen Kasse wird der Beitrag anhand deines Einkommens berechnet. Dabei spielt es keine Rolle, wie sich der Versicherte ernährt oder ob er sich regelmäßig bewegt. In der PKV hingegen ist der Gesundheitszustand ein wichtiger Faktor bei der Beitragsberechnung. Wer gesund bleibt, der genießt hier sogar finanzielle Vorteile: Ruft ein Versicherter über einen längeren Zeitraum keine Leistungen ab, erhält er einen Teil der Beiträge zurück. 

Der Arbeitgeber zahlt mit

Als Angestellter bekommst du von deinem Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Kosten der Krankenversicherung. Dies gilt auch wenn du privat versichert bist. Bei einem durchschnittlichen Beitragssatz von 15,9 Prozent übernimmt der Arbeitgeber daher 7,95 Prozent. Dieser Beitrag ist nach oben jedoch gedeckelt, sodass der Arbeitgeber maximal 384,58 Euro zuschießt. In der Regel wird diese Höchstgrenze jedoch nicht erreicht, weshalb du damit rechnen kannst, dass du nur die Hälfte deines monatlichen PKV-Beitrags selbst zahlen musst.

Zusammenfassung

  • Die PKV sichert dir die bestmögliche medizinische Versorgung.
  • Dadurch unterscheidet sie sich von der GKV, die nur eine Grundversorgung bietet.
  • Die GKV ist umlagenfinanziert, deshalb bemisst sich der Beitrag nur am Einkommen, nicht an den Leistungen.
  • Die PKV hingegen hat faire Beiträge, du zahlst also nur das was du durch die wählbaren Leistungen absichern möchtest.
  • Der Leistungskatalog der GKV ist ständigen Anpassungen unterworfen. Gleichzeitig erhöht sich die Beitragsbemessungsgrenze, sodass die Beiträge von Besserverdienern kontinuierlich steigen.
  • Bei der PKV sind sämtliche im Vertrag vereinbarten Leistungen garantiert und können sich nicht – wie in der GKV – verändern.

Für wen lohnt sich die private Krankenversicherung?

Privatversichern kann sich, wer:

  • als Angestellter ein Bruttojahresgehalt bezieht, welches über der Versicherungspflichtgrenze von 64.350 Euro liegt (Stand 2021).

  • Beamte und Beamtenanwärter.

  • Selbstständige.

  • Studenten.

Nur als Angestellter musst du mit deinem Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegen. Bei Beamten und Selbstständigen spielt die Höhe des Einkommens keine Rolle. Sie können in der Regel jederzeit in die PKV wechseln.

Eine Infografik die zeigt, wer sich privat versichern kann.

Angestellte mit hohem Einkommen

Gutverdienende Angestellte zahlen in jungen Jahren in der privaten Krankenversicherung oft weniger als in der gesetzlichen. In der gesetzlichen Kasse zahlen alle Mitglieder für ihre Krankenversicherung den festgeschriebenen Beitragssatz von 14,6 Prozent zuzüglich des kassenindividuellen Zusatzbeitrags von durchschnittlich 1,3 Prozent. 

Hinzu kommt der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung, der für Versicherte ohne Kinder 3,3 Prozent beträgt und für Versicherte mit Kindern 3,05 Prozent. Das bedeutet: Je höher dein Einkommen, desto höher fällt dein monatlicher Beitrag aus. 

Verdienst du mehr als die gesetzlich festgelegte Beitragsbemessungsgrenze:

  • wird der Höchstbetrag fällig. 

  • Die Beitragsbemessungsgrenze für das Jahr 2021 liegt bei 4.837,50 brutto pro Monat, der monatliche Höchstbetrag beträgt demnach 769,16 Euro. 

  • Obendrauf musst du noch 3,3 Prozent Beitrag für die gesetzliche Pflegeversicherung rechnen. 

  • Somit zahlst du rund 19,2 Prozent deines Gehalts als Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung.

Davon musst du als Angestellter zwar nur die Hälfte selbst bezahlen, denn die andere Hälfte übernimmt dein Arbeitgeber, dein Anteil ist aber immer noch hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass du damit nur den gesetzlichen Versicherungsschutz erhältst. 

Wenn du stattdessen eine private Krankenversicherung wählst, spielt dein Gehalt bei der Berechnung des Beitrags keine Rolle. Einzige Voraussetzung ist, dass du die Versicherungspflichtgrenze von 64.350 Euro Bruttogehalt pro Jahr (Stand: 2021) überschreitest.

Dein Beitrag errechnet sich vielmehr aus deinen persönlichen Faktoren wie deinem Alter, deinem Gesundheitszustand und vor allem der Anzahl an Leistungen, die du in Anspruch nimmst. Das bedeutet: Je mehr Leistungen du in deinem Tarif absichern willst, desto höher fällt dein monatlicher Beitrag aus.

Da der Arbeitgeber ebenfalls einen Teil übernimmt - in der Regel die Hälfte des Beitrags - hast du ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Anstelle einer teuren Grundversorgung bei der gesetzlichen Krankenkasse hast du eine exzellente medizinische Versorgung bei der PKV.

Beamte und Beamtenanwärter

Fast jeder Beamter verfügt in Deutschland über eine private Krankenversicherung und dies hat auch einen guten Grund: Für Beamte und Beamtenanwärter lohnt es sich besonders, da der Dienstherr mindestens 50 Prozent der Behandlungskosten erstattet. Dies nennt man Beihilfe.

Als Beamter musst du daher nur die restlichen Kosten durch die PKV absichern, wodurch du oftmals sehr niedrige Beiträge zahlst. Die zusätzlichen Leistungen durch den PKV-Tarif kannst du individuell bestimmen.

Die Beihilfe vom Dienstherr bringt die viele Vorteile. Folgendes musst du wissen:

  • Im Alter steigt die Beihilfe noch weiter an. Mit dem Beginn deiner Pension steigt sie auf 70 Prozent Kostenerstattung an. 

  • Sobald die Beihilfe ansteigt, kannst du deinen PKV-Tarif problemlos anpassen und Leistungen entfernen. Somit sparst du dir im Alter sogar noch weitere Kosten deiner privaten Krankenversicherung. 

  • Wenn du Nachwuchs bekommst oder dich in ein anderes Bundesland versetzen lässt, kann die Höhe der Beihilfe sich ebenfalls ändern.

  • Solange du relevante Veränderungen in deinem Leben innerhalb von 6 Monaten deinem Versicherer mitteilst, kannst du auch in diesen Fällen deinen PKV-Tarif anpassen - ohne dass du eine erneute Gesundheitsprüfung machen musst.

  • Auch dein Ehepartner und deine Kinder können davon profitieren. Solange sie weniger als 17.000 Euro im Jahr verdienen und nicht in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert sind, erhalten sie 70 bis 80 Prozent Beihilfe. 

  • Ein Wechsel in die PKV wäre für sie daher besonders günstig. 

Innerhalb von 6 Monaten nach der Verbeamtung ist eine Aufnahme in die PKV garantiert. In diesem Zeitraum ist dabei auch unerheblich, ob eine Vorerkrankung oder Behinderung vorliegt. Dies nennt man: Öffnungsaktion der privaten Krankenversicherung. Deine Angehörigen profitieren ebenfalls davon, da dies auch für sie gilt. In diesem Zusammenhang kommt es auch nicht zu Leistungsausschlüssen seitens der Krankenversicherung.

Um bereits Beamtenanwärtern die PKV schmackhaft zu machen, gibt es einen speziellen Tarif:

  • Die Versicherung verzichtet nämlich in dieser Zeit auf die Altersrückstellungen, welche normalerweise fällig werden, um im Alter die Kosten der PKV zu senken. 

  • Wenn du einen solchen Tarif abschließt, kannst du mit Beginn deines Beamtenstatus ohne erneute Gesundheitsprüfung in den richtigen Tarif wechseln. 

  • Falls du letztlich doch kein Beamter wirst, hast du keine finanziellen Verluste, da du keine Altersrückstellungen gezahlt hast, welche du verlieren könntest. 

Selbstständige 

Als Selbstständiger unterliegst du nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Du musst also keine besonderen Bedingungen erfüllen, wie beispielsweise ein bestimmtes Einkommen nachweisen. 

Mit dem Abschluss einer PKV sichert du dir die exklusive medizinischen Leistungen. Du wirst im Krankheitsfall stets die beste Behandlung bekommen und beispielsweise nie wieder lange auf einen Arzttermin warten müssen.

Vor allem wenn du noch jung und ohne nennenswerte Vorerkrankungen bist, kannst du mit einem PKV-Tarif richtig Geld sparen, da die Versicherer dir sehr gute Konditionen anbieten. Wenn dies dann auch noch günstiger ist, als deine Beiträge zur Grundversorgung der GKV, solltest du einen Wechsel in die PKV dringend in Betracht ziehen. 

Die PKV lohnt sich umso mehr, je mehr du verdienst. Denn bist du freiwillig gesetzlich versichert, steigt mit jedem Euro mehr, den du verdienst, auch dein Beitrag zur Krankenversicherung. 

Anders in der PKV: Dort ist der monatliche Beitrag nicht an dein Einkommen geknüpft, sondern an die vereinbarten Leistungen. Steigende Einnahmen haben also keine Auswirkungen auf deinen Beitrag zur Krankenkasse.

Auch wenn du nicht mehr ganz jung bist, wird sich ein Wechsel in die PKV für dich lohnen. Da du die Beitragshöhe zu einem Großteil durch deine gewünschten Leistungen beeinflussen kannst und diese auch während der ganzen Vertragslaufzeit garantiert sind, kannst du selbst dafür sorgen, dass dein PKV-Tarif besser und günstiger ist als in der GKV:

  • Wenn deine Einnahmen über der Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 4.837.50 Euro (Stand: 2021) liegen, zahlst du in der GKV den Höchstbetrag. 

  • Dieser beläuft sich beim Regelsatz von 14,6 Prozent inklusive Zusatzbeitrag von durchschnittlich 1,3 Prozent plus 3,3 Prozent Beitrag zur Pflegeversicherung auf bis zu 930 Euro im Monat.

  • Für eine private Krankenversicherung mit optimaler Leistungsabsicherung inklusive Krankentagegeld kommst du hingegen, je nach Anbieter, auf 500-600 Euro im Monat.

  • Dieser Betrag kann sich durch dein Alter und deinen Gesundheitszustand zwar noch ändern, jedoch wirst du in der Regel trotzdem weniger bezahlen als in der GKV und zusätzlich die deutlich bessere medizinische Versorgung erhalten.

Mit Blick auf eine unverzichtbare Absicherung für Selbstständige: dem Krankentagegeld, ist die private Krankenversicherung noch interessanter: 

  • Das Krankentagegeld sichert dein Einkommen nämlich bei längerer Arbeitsunfähigkeit ab. 

  • Da du keinen Arbeitgeber hast, der dir eine Lohnfortzahlung zahlt, stehst du ab dem ersten Krankheitstag ohne Einkommen da. 

  • Mit einem Wechsel in die PKV ist dieses Krankentagegeld abgesichert, da es eine Leistung der privaten Krankenkassen ist.

Studenten 

Bereits zum Studienbeginn müssen sich frischgebackene Studenten für eine Krankenversicherung entscheiden. Ob sich die PKV oder doch die GKV für dich lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Beide Eltern sind gesetzlich versichert

Wer jünger als 25 Jahre ist, ist in der Regel kostenlos in der Familienversicherung der Eltern mitversichert. Sobald du 25 wirst, erlischt dieser Versicherungsschutz jedoch und du musst dich eigenständig versichern. Da du dich als Student von der Versicherungspflicht in der GKV befreien lassen kannst, hast du nun die Möglichkeit, in die PKV zu wechseln. Hierfür hast du ab deinem 25. Geburtstag 3 Monate lang Zeit.

Die privaten Krankenversicherer bieten für diesen Fall günstige und leistungsstarke Tarife an, die in der Regel nicht teurer als studentische GKV-Tarife sind und darüber hinaus eine deutlich bessere medizinische Absicherung bieten.

Sobald du 30 Jahre alt wirst und weiterhin studierst, verfällt dein Studentenstatus innerhalb der GKV. Dann musst du den regulären Beitrag zahlen. Auch zu diesem Zeitpunkt bietet dir die PKV einen besonderen Tarif an, der in der Regel nicht teurer ist. Du genießt also die Vorteile eines Privatpatienten, wie die schnellere Terminvereinbarung beim Arzt, zahlst aber günstigere Beiträge als in der GKV.

Beide Eltern sind privat versichert oder der privat versicherte Elternteil ist der Hauptverdiener

Wenn deine Eltern beide privat versichert sind, hast du keinen Anspruch auf eine kostenlose Mitversicherung im Tarif deiner Eltern. Dasselbe gilt auch, wenn nur ein Elternteil privat versichert ist, aber der Hauptverdiener der Familie ist. 

Du musst daher direkt zu Beginn deines Studiums deinen Kinder-Tarif in einen Studenten-Tarif umwandeln lassen. Somit bist du weiterhin medizinisch bestmöglich abgesichert und bekommst zudem das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mindestens ein Elternteil ist verbeamtet

Besonders günstig wird deine eigenständige Versicherung mit Beginn des Studiums, wenn mindestens ein Elternteil von dir verbeamtet ist. Bis du 25 Jahre alt bist, erhältst du eine Beihilfe von bis zu 80 Prozent vom Dienstherrn des verbeamteteten Elternteils. Du musst mit einem PKV-Tarif also lediglich die restlichen Kosten abdecken, weshalb du besonders günstige Beihilfetarife erhältst. 

Zwar erlischt diese Beihilfe mit 25 Jahren, jedoch wird dein Tarif ohne Probleme an den regulären Tarif angepasst. Du zahlst ab diesem Zeitpunkt so viel, wie es andere Studenten mit PKV-Tarif tun und profitierst damit immer noch von einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis als bei den gesetzlichen Kassen. 

Was mit deinem PKV-Tarif nach dem Studium passiert

Solltest du nach deinem Studium selbstständig werden, bleibst du selbstverständlich in der PKV. Du kannst deinen studentischen Tarif ohne Probleme anpassen. Dies geht in der Regel ohne erneute Gesundheitsprüfung. Dieselbe Regelung gilt auch, wenn du nach dem Studium erstmal arbeitslos wirst. 

Auch als Beamtenanwärter, wie zum Beispiel als Lehrer im Referendariat, bleibst du nach dem Studium in der PKV. Dein Tarif wird an diesen Status angepasst. 

Wenn dies nicht auf dich zutrifft, musst du als Angestellter ein Jahreseinkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze von 64.350 Euro erzielen, um in der PKV bleiben zu können. Andernfalls wirst du in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig. 

Falls absehbar ist, dass du schon bald diese Grenze überschreiten wirst, kannst du einen Anwartschaftsversicherung abschließen. 

Mit der Anwartschaftsversicherung:

  • wird dein ursprüngliches PKV-Eintrittsalter gespeichert. 

  • wird das Ergebnis von der Gesundheitsprüfung behalten. Für die Versicherung bist du also nie weg gewesen und du musst bei Neuabschluss keine erneute Prüfung ablegen.

  • erhältst du bessere Konditionen als jemand, der neu eintritt.

Zusammenfassung

  • Beamte, Selbstständige und Studenten gelten automatisch als versicherungsfrei und können sich ohne besondere Voraussetzungen privat krankenversichern.
  • Angestellte müssen ein jährliches Bruttoeinkommen von mehr als 64.350 Euro (Stand 2021) nachweisen, um Mitglied einer PKV zu werden.
  • Wer als Angestellter mehr als 4.837,50 brutto pro Monat verdient, zahlt in der GKV den Höchstbetrag. Hier bieten die privaten Versicherungen oft günstigere Tarife.
  • Beamte und Studenten erhalten besonders günstige Tarife bei den privaten Versicherern.

Wie teuer ist eine private Krankenversicherung?

Drei Faktoren beeinflussen die Höhe deines Beitrags: 

  • dein Alter, 

  • dein Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss und 

  • die gewählten Leistungen. 

Grundsätzlich gilt: 

  • Wer jung und gesund ist, erhält besonders günstige Tarife. 

  • Wer Vorerkrankungen hat, muss mit Risikozuschlägen rechnen.

Die Kosten für die private Krankenversicherung sind hochgradig individuell. Im Gegensatz zur GKV stehen für die Beitragsberechnung in der PKV vor allem persönliche Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand im Vordergrund. Die Beiträge werden so deutlich fairer. Dein Gehalt spielt keine Rolle, wodurch jeder nur das zahlt, was er sich durch Leistungen abgesichert hat.

Wenn zwei Personen dieselben Leistungen absichern wollen, unterscheidet sich der Beitrag durch das unterschiedliche Alter und den Gesundheitszustand. Eine junge und gesunde Person hat wahrscheinlich eine kürzere Krankenhistorie, wodurch der Versicherer ein niedrigeres Risiko sieht und dies mit günstigen Beiträgen honoriert. 

Liegen Vorerkrankungen vor, wird der Versicherer das höhere Risiko entsprechend bewerten und deine Beiträge höher ansetzen.

In der PKV gibt es keine beitragsfreie Familienversicherung, wie du sie aus der gesetzlichen Krankenversicherung kennst. Jeder Versicherte muss einen eigenständigen Vertrag mit dem Versicherer machen. Das gilt auch für Kinder, die allerdings einen wesentlich günstigeren Tarif erhalten als Erwachsene.

Es ist daher immer zu empfehlen, die private Krankenversicherung so früh wie möglich abzuschließen. Du profitierst vom besten Preis-Leistungs-Verhältnis und bist im Krankheitsfall optimal abgesichert.

Was wird bei der Gesundheitsprüfung für die PKV abgefragt?

Wer sich privat versichern möchte, muss sich vor Abschluss des Vertrags einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Der Versicherer beurteilt so bestimmte Risiken und bezieht sie in die Beitragsberechnung ein. Die Gesundheitsprüfung erfolgt in Form eines Fragebogens.

Die Gesundheitsprüfung ist für jeden obligatorisch. Einzige Ausnahme: Neugeborene. Du kannst dein Kind noch bis zu zwei Monate nach der Geburt ohne Gesundheitsprüfung in der PKV anmelden. 

Folgende Erkrankungen werden in der Regel abgefragt:

  • Allergien 

  • Krebserkrankungen

  • Infektionskrankheiten

  • chronische Erkrankungen

  • Unfälle und ihre Folgen

  • Zustand der Zähne

  • regelmäßige Einnahme von Medikamenten

  • manifeste psychische Probleme 

  • angekündigte Behandlungen/Operationen 

  • Suchterkrankungen (kuriert oder aktuell)

In den seltensten Fällen interessiert sich der Versicherer für deine gesamte Krankengeschichte. Es steht in der Regel dabei, um welchen Zeitraum es geht, wodurch viele Erkrankungen die du vielleicht hattest, verjähren können. In diesem Fall musst und solltest du keine Angaben zu Krankheiten außerhalb des Zeitraums machen, der auf dem Fragebogen steht:

  • Stationäre Untersuchungen und Behandlungen können bereits nach 5-10 Jahren verjähren.

  • Auch ein Entzug oder eine Psychotherapie, die länger als 10 Jahre zurückliegen, müssen in der Regel nicht angegeben werden.

  • Lediglich chronische Krankheiten wie eine HIV-Infektion, Krebs oder Diabetes müssen immer angegeben werden und haben auch kein Verjährungsdatum.

Mache dir wegen der Gesundheitsprüfung jedoch nicht zu viele Sorgen. Selbst wenn du merkst, dass du Erkrankungen auf dieser Liste angeben musst, heißt das nicht automatisch, dass du abgelehnt wirst oder dein Beitrag in unermessliche Höhen steigt. Am besten lässt du in solch einem Fall eine anonymisierte Risikovoranfrage an verschiedene Versicherer stellen, um herauszufinden, wie diese dein Risiko bewerten. Wende dich dazu gerne an die CLARK-Experten. Sie helfen dir, die bestmögliche Absicherung für dich zu finden.

Erbkrankheiten sind kein Teil der Gesundheitsprüfung 

Der Gesetzgeber verbietet es ausdrücklich, dass Versicherungswillige nach genetischen Erkrankungen gefragt werden. Fragen nach Erbkrankheiten gehören also nicht zur Gesundheitsprüfung. Das Einzige, was du angeben musst, sind die Folgen, die diese Krankheit möglicherweise hat. 

Ein Beispiel: Du hast dieselbe genetische Erkrankung wie deine Mutter. Deine Mutter musste vor drei Jahren deswegen operiert werden. Du hingegen bist symptomfrei. In diesem Fall müsste deine Mutter die Operation bei einer Gesundheitsprüfung angeben. In deinem Antrag spielt die Erbkrankheit aber keine Rolle. 

Diese Leistungen sollten unbedingt in deinem PKV-Tarif enthalten sein

Wenn du dich privat versichern möchtest, solltest du darauf achten, dass die Kosten für folgende Leistungen übernommen werden:

  • Arzthonorare bis zum Dreieinhalbfachen der Gebührenordnung

  • Freie Arztwahl

  • Transport zum Krankenhaus sowie mindestens Unterbringung im Zweibettzimmer 

  • Medikamente

  • Hilfsmittel (mindestens 75 Prozent der Kosten zum Beispiel von orthopädischen Einlagen oder von Schienen bei Sehnenscheidenentzündung)

  • Zahnersatz (mindestens 65 Prozent der Kosten)

  • Zahnbehandlung (mindestens 90 Prozent der Kosten)

  • Vorsorgeuntersuchungen (zum Beispiel Prostata, Gebärmutter, Leberflecke)

Selbstständige und Freiberufler sollten zusätzlich ein Krankentagegeld in ihren Vertrag integrieren, damit sie auch im Krankheitsfall finanziell abgesichert sind. Je nach Krankenversicherung kannst du entscheiden, ab welchem Tag der Krankheit du das Krankentagegeld erhalten möchtest.

Zum Vergleich kannst du den Leistungskatalog der GKV heranziehen. Deine Leistungen sollten mindestens gleichwertig sein und dir in der Regel auch darüber hinaus Vorteile einbringen. Die GKV leistet:

  • normale Kontrolluntersuchungen und Standardimpfungen.

  • Eine freie Hausarztwahl, wodurch dieser stets der erste Anlaufpunkt in der Zukunft ist (dieser muss jedoch mit der GKV zusammenarbeiten)

  • Ein Mehrbettzimmer im Krankenhaus mit einem Eigenanteil von 10 Euro pro Tag für maximal 28 Tage im Jahr.

  • Medikamente werden übernommen, jedoch bleibt ein Eigenanteil von 5-10 Euro.

  • Bei Hilfsmitteln wie orthopädischen Einlagen werden Höchstbeträge für die einfachste Ausführung gezahlt, der Rest ist Eigenanteil.

  • Zahnersatz wird bis zu 50 Prozent übernommen, jedoch nur bei der einfachsten Lösung.

  • Vorsorgeuntersuchungen wie beispielsweise für Krebs werden bei Frauen ab 20 Jahren und bei Männern mit 45 Jahren übernommen.

Die Leistungen der GKV unterliegen jedoch einem ständigen Anpassungsprozess. Die derzeitigen Leistungen können zu einem späteren Zeitpunkt also nicht mehr versichert sein. Leistungen, die du einmal mit der PKV vereinbart hast, sind dir hingegen dauerhaft garantiert.

Ein Vergleich der Leistungen die die privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen anbieten.

Zusammenfassung

  • Die PKV verlangt von fast jedem Versicherten vor Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung.
  • Diese erfolgt in Form eines Fragebogens.
  • Jeder Anbieter gestaltet seine Gesundheitsprüfung selbst.
  • Viele Erkrankungen verjähren und müssen daher nicht angegeben werden.
  • Vor allem chronische Krankheiten müssen jedoch immer angegeben werden.
  • Es ist gesetzlich verboten, Erbkrankheiten in der Gesundheitsprüfung abzufragen.

Wie wechsle ich in die PKV?

Wenn du die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung erfüllst, kannst du deine bisherige Krankenversicherung in der Regel mit zwei Monaten Vorlauf zum Monatsende kündigen. Wenn du beispielsweise zwischen dem 1. und 31. August kündigst, bist du ab dem 1. November privat versichert. 

Es ist wichtig, dass du dich vor einem Wechsel zu einem privaten Anbieter möglichst umfänglich über den Versicherer informierst. Dein erster PKV-Tarif ist im Optimalfall auch dein letzter. Da der Versicherer nämlich Altersrückstellungen für dich bildet, ist es wesentlich, so lange wie möglich beim selben Anbieter zu bleiben.

Wechsel zu einer anderen privaten Kasse 

Theoretisch kannst du von einem privaten Versicherer zu einem anderen wechseln. Praktisch verlierst du damit bei den meisten Versicherern Geld, denn die zuvor genannten Altersrückstellungen gehen dir dann verloren. Mit diesen fängt der Versicherer zunehmende und teure Behandlungen im Alter ab.

Falls du in die private Krankenversicherung wechseln willst oder einen Anbieterwechsel innerhalb der privaten Krankenkassen planst, solltest du dich diesbezüglich unbedingt beraten lassen. Die CLARK-Experten helfen dir gerne weiter.

Kann ich meinen Vertrag auch kündigen?

Wer in die private Krankenversicherung wechselt, tut dies um eine optimale medizinische Absicherung zu erhalten. Du profitierst von vielen Vorteilen gegenüber einem gesetzlichen Kassenpatienten und sparst in einigen Fällen sogar bei den Beiträgen. 

Dennoch kann es vorkommen, dass du über die Kündigung deines PKV-Vertrags nachdenkst. Die häufigsten Gründe sind:

  • geänderte Lebensumstände wie eine plötzliche Arbeitslosigkeit

  • Unzufriedenheit mit dem Anbieter und günstigere Angebote bei anderen Anbietern

  • Umzug ins Ausland

  • Unerwartete Beitragserhöhungen

Eine Kündigung bringt jedoch Nachteile mit sich:

  • Du verlierst in der Regel alle Altersrückstellungen die du bei deinem aktuellen Tarif aufgebaut hast. 

  • Wenn du zu einem anderen Anbieter wechseln möchtest, musst du eine erneute Gesundheitsprüfung ablegen. Dies kann sich negativ auf deine Beiträge auswirken.

Daher solltest du dich zunächst um Alternativen zur Kündigung bemühen. Die beste Option ist dabei die Vertragsüberprüfung. Hierbei wird geprüft, ob dein Tarif noch deinen aktuellen Lebensumständen entspricht oder ob die Beiträge und Leistungen geändert werden sollten. 

Darüber hinaus kannst du einzelne Leistungen aus deinem Tarif kürzen, die deine Beiträge senken würden, falls du mit Zahlungsproblemen zu kämpfen hast. Ein Wechsel in den Basis- oder Standardtarif deines Anbieters ist ebenfalls möglich. Hierbei würdest du in der Regel auf die Leistungen und Kosten eines gesetzlichen Versicherten zurückgestuft werden, ohne dabei die PKV zu verlassen.

Auch eine erneute Gesundheitsprüfung ist möglich, falls sich dein Gesundheitszustand seit Beginn des PKV-Vertrags verbessert hat oder einige Erkrankungen mittlerweile verjährt sind. Somit könnten etwaige Risikozuschläge entfallen.

Wenn du dir sicher bist, dass du zu einem späteren Zeitpunkt wieder in den PKV-Tarif einsteigen wirst, ist eine Anwartschaftsversicherung möglich. Mit dieser Versicherung verlierst du deine Altersrückstellungen nicht und du kannst deinen Vertrag zu einem beliebigen Zeitpunkt wieder reaktivieren. In diesem Fall würdest du dieselben Konditionen erhalten wie zum Zeitpunkt der Stillegung.

Sprich also zunächst mit deiner Versicherung über das Anliegen und kläre, ob es Optionen gibt, die für dich sinnvoll sind. Eine Kündigung sollte nur der letzte Ausweg sein. Solltest du jedoch dauerhaft ins Ausland ziehen oder dein Gehalt unter die Versicherungspflichtgrenze fallen, ist die Kündigung deines PKV-Tarifs unausweichlich.

Kündigung der PKV und Rückkehr in GKV

Grundsätzlich ist eine Rückkehr aus der PKV in die GKV nicht einfach. Ob und wie du wieder zum gesetzlichen Versicherungsschutz wechseln kannst, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, wie:

  • der Berufsgruppe

  • dem Alter 

  • deinem Verdienst bzw. deiner finanziellen Situation

Als Angestellter kannst du nur in die GKV zurückwechseln, wenn dein Gehalt unter die Versicherungspflichtgrenze fällt. Dieser Wechsel ist jedoch nur möglich, solange du noch nicht 55 Jahre alt bist. Bist du älter, kannst nur dann zurückwechseln, wenn du in den vergangenen 5 Jahren mindestens 2,5 Jahre pflichtversichert gewesen bist.

Als Selbstständiger musst du dich in einem Unternehmen fest anstellen lassen und dort  mehr Arbeitszeit ableisten als in der Selbstständigkeit. Zusätzlich muss dein Gehalt unter der Versicherungspflichtgrenze, aber über deinen Einnahmen aus der Selbstständigkeit liegen.

Wenn du noch weitere Informationen über die Rückkehr in die GKV haben möchtest, besuche diese Seite.

Eine Kündigung ist nur möglich, wenn du nachweist, dass du im Anschluss anderswo versichert bist. Das schreibt der Gesetzgeber so vor. Erfüllst du diese Bedingung, kannst du bei den meisten Versicherungen zum Ende des Versicherungsjahres kündigen. Das Versicherungsjahr ist in der Regel identisch mit dem Kalenderjahr.

Allerdings solltest du bei deiner Kündigung noch einmal genau in deinen Versicherungsvertrag schauen, denn einige Anbieter schreiben eine Mindestlaufzeit vor, die du einhalten musst. Falls die Beiträge steigen, ohne dass sich die Leistungen verbessern, genießt du hingegen ein Sonderkündigungsrecht. Dafür gilt eine Kündigungsfrist von zwei Monaten.

Zusammenfassung

  • Wer als versicherungsfrei gilt, kann innerhalb von zwei Monaten von der GKV in die PKV wechseln.
  • Der Weg zurück in die GKV ist jedoch nicht so einfach. Je nach Alter, Beruf und finanzieller Situation gelten andere Regeln.
  • Es ist wichtig, sich den Anbieter genau auszusuchen, denn ein späterer Wechsel lohnt sich nur in den seltensten Fällen.
  • Da du bei einem Wechsel deine Altersrückstellungen verlierst und eine neue Gesundheitsprüfung ablegen musst, wird der Wechsel in der Regel teuer.
  • Die Kündigung beim privaten Krankenversicherer sollte der letzte Ausweg sein, ist aber in der Regel zum Ende des Versicherungsjahres möglich.
  • Versuche mit deinem Versicherer lieber eine Anpassung deines Tarifs zu finden bevor du über die Kündigung nachdenkst.

Eine private Krankenversicherung abschließen

Mit einer privaten Krankenversicherung sicherst du dir Leistungen, die weit über die Grundversorgung der gesetzlichen Krankenkassen hinausgehen. Die bestmögliche medizinische Versorgung ist dabei auf deine persönlichen Umstände zugeschnitten, da du die Leistungen auswählen kannst, die du auch wirklich brauchst. 

Da du nur das zahlst, was du durch Leistungen abgesichert haben willst, sind die Beiträge gerechter und in vielen Fällen sogar günstiger als die Kosten für die GKV. Zur Berechnung der Kosten ziehen die Versicherer zusätzlich dein Alter und deinen Gesundheitszustand hinzu, wodurch gilt: Je früher du dich um den Abschluss eines PKV-Tarifs kümmerst, desto geringer fallen deine Beiträge aus.

Lass dich vor deinem Wechsel in die PKV jedoch unbedingt von einem Experten beraten. Da du möglichst dein ganzes Leben beim selben Anbieter bleiben solltest, muss deine Wahl gut überlegt sein. Die CLARK-Experten können dir bei dieser Entscheidung helfen und werden mit dir die vielfältigen Optionen im Versicherungsdschungel durchgehen. So gehst du vor:

Nächste Schritte

01

Kontaktiere unsere CLARK-Experten. Das geht ganz einfach per Chat in der CLARK App oder indem du uns unten deine Kontaktdaten hinterlässt.

02

Die CLARK-Experten beraten dich völlig unverbindlich. Auf Wunsch erhältst du ein individuell auf deine Lebenssituation angepasstes Angebot.

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Du wählst deinen Wunschversicherer. Gemeinsam mit den CLARK-Experten stellst du den Antrag und unterschreibst komplett digital. So einfach geht Versicherung heute.

Wir beraten dich gerne und vollkommen unverbindlich!
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