Bereits über 700.000 CLARK Kund:innen

App Store
4.3 von 5

Focus Money - Beste Kundenbetreuung - Versicherungsmanager CLARK - Ausgabe 18/2023

Private Kranken­­versicherung (PKV)

Die beste medizinische Versorgung für dich

  • Lebenslang garantierte Leistungen
  • Top-Schutz bei Zahnbehandlungen
  • Schnelle Arzttermine – keine Wartezeit

Jetzt bestmöglich versichern!

Lebenslang garantierte Leistungen

Top-Schutz bei Zahnbehandlungen

Schnelle Arzttermine – keine Wartezeit

Wir finden für dich die besten Tarife von über 180 Versicherern

  • In der privaten Kranken­versicherung (PKV) hast du die Möglichkeit, die Leistungen frei zu wählen. So bekommst du eine bestmögliche medizinische Versorgung, die individuell auf dich zugeschnitten ist. Krankenzusatz­­versicherungen benötigst du nicht.
  • Für gut verdienende Angestellte sowie für Selbstständige bietet die PKV in der Regel ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als eine freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV).
  • Die monatlichen Beiträge zur PKV werden anhand deines Alters, Gesundheitszustands und des gewünschten Leistungsumfangs berechnet. Bei Vorerkrankungen können Risikozuschläge anfallen, sodass du mit höheren Beiträgen rechnen musst.

Was ist die private Kranken­versicherung?

Die private Kranken­versicherung ist ein Angebot privatwirtschaftlicher Versicherungsunternehmen. Sie bietet dir Zugang zum bestmöglichen medizinischen Schutz. Versicherungspflicht herrscht hier nicht – du kannst dir unter bestimmten Bedingungen aussuchen, ob du einen Wechsel in die PKV möchtest. 

Während die gesetzliche Kranken­versicherung lediglich eine Grundversorgung garantiert, kannst du bei der privaten Kranken­versicherung:

  • die Leistungen deines PKV-Tarifs frei wählen. 
  • im Krankheitsfall mitentscheiden, was behandelnde Ärzt:innen und Krankenhaus angeht 
  • ein Leben lang von medizinischen Vorteilen profitieren, da dir diese Leistungen garantiert sind.
  • ambulante und stationäre Leistungen auch über den 3,5-fachen Satz der Gebührenordnung für Ärzt:innen hinaus anrechnen lassen.
  • rezeptpflichtige Medikamente ohne Zuzahlung übernehmen lassen.
  • im Schnitt 90 % der Kosten von zahnärztlichen Behandlungen sowie 75 % bei Zahnersatz erstatten lassen.
  • Krankentagegeld erhalten.
  • im Falle finanzieller Engpässe oder anderen Faktoren den Basistarif, Standardtarif oder Notlagentarif in Anspruch nehmen. Als Kassenversicherte:r musst du hingegen für solche Leistungen viele verschiedene Zusatz­versicherungen abschließen.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Kranken­versicherung ist dein Beitrag zur PKV nicht mit der Höhe deines Jahreseinkommens verknüpft. Du zahlst am Ende wirklich nur das, was du durch deine persönlich ausgewählten Leistungen versichert hast.

Idealerweise bist du auch möglichst gesund und hast keine Vorerkrankungen. So kannst du in die PKV wechseln, ohne Risikozuschläge bei deinen Beiträgen befürchten zu müssen.

Gut zu wissen: 

Eine Familien­versicherung wie in der gesetzlichen Kranken­versicherung gibt’s in der PKV nicht. Das bedeutet, Ehepartner:innen und Kinder sind nicht automatisch mitversichert. Jedes Familienmitglied hat seine eigene Beitragsberechnung und Police. Allerdings gibt’s für den Nachwuchs vergünstigte PKV Kinder- und Jugendtarife

Die richtige PKV zum Upgrade deiner Gesundheit
Play Button
Die richtige PKV zum Upgrade deiner Gesundheit Preview Image

Warum solltest du in die private Kranken­versicherung wechseln?

Die Leistungen der gesetzlichen Kranken­versicherung gehen seit Jahren zurück. Das liegt vor allen Dingen daran, dass die deutsche Bevölkerung im Durchschnitt immer älter wird und damit die Kosten des Gesundheitssystems kontinuierlich steigen.1 Es ist daher davon auszugehen, dass in Zukunft immer mehr Leistungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Kranken­versicherer gestrichen werden, während die Versicherungssätze durch Anpassung der Beiträge  und hohe Krankheitskosten weiter steigen.

Außerdem wird die gesetzliche Krankenkasse durch Umlagen finanziert. Das bedeutet, du zahlst nicht für dich in die Kranken­versicherung ein. Stattdessen wird dein Beitrag verwendet, um die Behandlungen der anderen Versicherungsnehmer:innen zu entrichten. Er entspricht durchschnittlich 16,3 % (14,6 % zzgl. 1,7 % Zusatzbeitrag) deines Bruttoverdienstes und hängt nicht von deinem individuellen Eintrittsalter und Gesundheitszustand ab, sondern einzig von deinem Einkommen. 

Allerdings wird die Beitragsbemessungsgrenze jedes Jahr angehoben. Das heißt: verdienst du oberhalb der BBG, zahlst du jedes Jahr einen höheren Monatsbeitrag zur gesetzlichen Krankenkasse, ohne deshalb auch mehr Leistungen zu bekommen.

Als privatversicherte Person hingegen bist du auch in Zukunft bestmöglich medizinisch abgesichert. Die Leistungen, die du einmal mit deinem Versicherer vereinbart hast, sind dir auch in Zukunft garantiert und können von ihm nicht einfach aus dem Leistungskatalog gestrichen werden.

Die Preise der Versicherung sind zudem deutlich fairer, da du nur das zahlst, was du an Leistungen haben willst. Abgerechnet wird nach GOÄ – also nach Gebührenordnung für Ärzt:innen – die die Honorare für deren Leistungen nach Faktoren wie zum Beispiel Komplexität und Dauer der Behandlung festlegt. Wer also mehr Leistungen beansprucht, um wirklich für jeden denkbaren Krankheitsfall abgesichert zu sein, greift auch tiefer in die Tasche. 

Kannst du in der privaten Kranken­versicherung auch in günstigere Tarife wechseln?

Was viele Menschen über die private Kranken­versicherung nicht wissen: Du kannst innerhalb deines Versicherers jederzeit wechseln. Wachsen dir deine Beiträge über den Kopf oder hast du mit Einkunftseinbrüchen zu kämpfen, kannst du beispielsweise in den sogenannten Basistarif der PKV wechseln. Dessen maximale Beitragshöhe orientiert sich an der der GKV. 

Bist du seit 2009 Privatpatient:in, darfst du den Tarifwechsel jederzeit forcieren. Hast du deinen PKV-Vertrag vor 2009 abgeschlossen, kannst du in den Basistarif wechseln, wenn du 

  • mindestens 55 Jahre alt bist,
  • bereits gesetzliche Rente oder Beamtenpension beziehst,
  • oder einen Nachweis über deine Zahlungsunfähigkeit vorweisen kannst. 

Private Kranken­versicherung im Leistungscheck

Die größten Vorteile der PKV

Infografik, die die Zusatzleistungen der Privaten Krankenversicherung hervorhebt

Größerer Leistungsumfang

Als Kund:in einer privaten Versicherungsgesellschaft genießt du die Vorteile eines deutlich breiteren Versicherungsschutzes als ein:e gesetzlich Pflichtversicherte:r. So erstattet die PKV unter anderem die Kosten für Zahnersatz zu bis zu 90 % und sichert dir Chefarztbehandlung, schnelle Termine bei Fachärzt:innen zu sowie Krankentagegeld bei stationären Krankenhausaufenthalten zu. 

Höhere Flexibilität

Im Vergleich zur gesetzlichen Kranken­versicherung hast du in der PKV mehr Wahlmöglichkeiten. Manche Versicherungen übernehmen beispielsweise Therapien beim Heilpraktiker:innen. Bei der Vielzahl an privaten Tarifen und Anbietern kannst du dir einen aussuchen, der auf deine individuellen Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt ist.

Mehr Planungssicherheit

Die private Kranken­versicherung bietet dir deutlich mehr Kalkulierbarkeit bezüglich deiner vereinbarten Leistungen. Hier gibt es keine regelmäßigen Änderungen wie in der gesetzlichen Kranken­versicherung, bei der der Gesetzgeber die Regelversorgung anpassen kann, wodurch teils auch weniger Behandlungen übernommen werden. 

Beitragsgerechtigkeit

In der gesetzlichen Kasse beruht die Beitragsberechnung ausschließlich auf deinem Gehalt. In der PKV hingegen ist der Gesundheitszustand ein wichtiger Faktor bei der Kalkulierbarkeit deiner Beiträge. Wer gesund bleibt, der genießt hier sogar finanzielle Vorteile: Ruft ein:e Privatversicherte:r über einen längeren Zeitraum keine Leistungen ab, erhält er oder sie einen Teil der Zahlungen zurück. 

Der Arbeitgeber zahlt deine PKV mit

Als Angestellte:r bekommst du von deinem Unternehmen einen Arbeitgeberzuschuss zu den Kosten der Kranken­versicherung. Dies gilt auch, wenn du privat versichert bist. Das heißt, der Arbeitgeber übernimmt die Hälfte deiner monatlichen PKV-Kosten. Doch Achtung: dieser Zuschuss ist nach oben gedeckelt. Aufgrund der Beitragsbemessungsgrenze in der GKV zahlt der Arbeitgeber derzeit maximal 421,76 € zu den Kranken­versicherungskosten dazu (Stand 2024).

Zusammenfassung

  • Die PKV sichert dir die bestmögliche medizinische Versorgung. Dadurch unterscheidet sie sich von der GKV, die nur eine Grundversorgung bietet.
  • Die GKV ist umlagefinanziert, deshalb bemisst sich der Beitrag nur am Einkommen, nicht an den Leistungen. Die PKV hingegen hat faire Preise. Du kommst also nur für die gewählten Leistungen auf. 
  • Der Leistungskatalog der GKV ist ständigen Anpassungen unterworfen. Gleichzeitig erhöht sich die Beitragsbemessungsgrenze, sodass Besserverdiener:innen kontinuierlich mit Beitragserhöhungen rechnen müssen. In der PKV zahlst du in jüngeren Jahren etwas mehr, damit du dieses Plus als Altersrückstellung (auch unter Alterungsrückstellungen bekannt) im Alter mit Wehwehchen nutzen und dich auf stabile Beiträge verlassen kannst.
  • Bei der PKV sind sämtliche im Vertrag vereinbarten Leistungen garantiert und können sich nicht – wie in der GKV – verändern.

Du siehst also: Die PKV hat viele Vorteile.

Für wen lohnt sich die private Kranken­versicherung?

Privatversichern kann sich, wer:

Nur als Arbeitnehmer:in musst du mit deinem Gehalt über der Versicherungspflichtgrenze liegen. Bei Beamt:innen, Selbstständigen und Freiberufler:innen spielt die Höhe des Einkommens keine Rolle. Sie können in der Regel jederzeit in die Privat­versicherung wechseln.

Angestellte mit hohem Einkommen

  • Versicherungssätze orientieren sich an den Leistungen, nicht am Gehalt
  • Arbeitgeberzuschuss gilt auch für die PKV
  • Bestmögliche medizinische Versorgung
  • Voraussetzung: Bruttoeinkommen als Arbeitnehmer:in oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) von 69.300 € (Stand: 2024)

Gutverdienende Beschäftigte zahlen in jungen Lebensjahren in der privaten Kranken­versicherung oft weniger als in der gesetzlichen, wie zahlreiche Zahlenberichte zeigen. In der gesetzlichen Kasse leisten alle Mitglieder für ihre Kranken­versicherung den festgeschriebenen Beitragssatz von 14,6 % zuzüglich des kassenindividuellen Zusatzbeitrags von durchschnittlich 1,7 %. 

Hinzu kommt der Beitrag zur gesetzlichen Pflege­versicherung, der für Kassenversicherte ohne Kinder 4 % beträgt und für Versicherte mit einem Kinder 3,4 %. Das bedeutet: Je höher dein Einkommen, desto höher fällt dein monatlicher Beitrag aus. 

Verdienst du mehr als die gesetzlich festgelegte Beitragsbemessungsgrenze:

  • wird der Höchstbeitrag fällig. 
  • Die Einkommensgrenze für das Jahr 2024 liegt bei 5.175 € brutto pro Monat, der monatliche Höchstbeitrag beträgt demnach 843,52 €. 
  • Obendrauf musst du noch 4 % Beitrag für die gesetzliche Pflege­versicherung rechnen. 
  • Somit gibst du als Kassenversicherte:r rund 20,3 % deines Gehalts als Beitrag für die gesetzliche Kranken­versicherung ab. 

Davon musst du als Angestellte:r zwar nur die Hälfte selbst tragen, denn die andere übernimmt dein Arbeitgeber, dein Anteil ist aber immer noch hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass du damit nur den gesetzlichen Versicherungsschutz erhältst. 

Wenn du stattdessen eine PKV wählst, spielt dein Gehalt bei der Berechnung des Beitrags keine Rolle. Dein Beitrag errechnet sich vielmehr aus deinen persönlichen Faktoren wie deinem Alter, Gesundheitszustand und Vorerkrankungen sowie vor allem der Anzahl an Leistungen, die du in Anspruch nimmst. Das bedeutet: Je mehr Leistungen du in deinem Tarif absichern willst, desto höher fällt dein monatlicher Versicherungsbeitrag aus. Da der Arbeitgeber ebenfalls einen Teil übernimmt – in der Regel 50 % des Beitrags – hast du ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Anstelle einer teuren Grundversorgung bei der gesetzlichen Krankenkasse hast du eine exzellente medizinische Versorgung bei der PKV.

Beamt:innen und Beamtenanwärter:innen

  • Keine Zugangsvoraussetzung
  • Mindestens 50 % Kostenbeteiligung durch den Dienstherrn (Beihilfe)
  • Keine Ablehnung aus gesundheitlichen Gründen bei Dienstantritt möglich (Öffnungsklausel)
  • Besonders günstige, aber umfangreiche PKV-Tarife für Beamt:innen

Fast jede:r Beamt:in verfügt in Deutschland über eine private Kranken­versicherung und dies hat auch einen guten Grund: Für Beamt:innen und Beamtenanwärter:innen lohnt es sich besonders, da der Dienstherr mindestens 50 % der Behandlungskosten erstattet. Dies nennt man Beihilfe und mindert deine monatlichen Kosten für deine PKV signifikant.

Als Beamt:in musst du als Beihilfeberechtigte:r daher nur die restlichen Kosten durch die PKV absichern, wodurch du oftmals sehr wenig zahlst. Die Leistungen durch den PKV-Tarif kannst du individuell bestimmen.

Die Beihilfe vom Dienstherrn bringt dir viele Annehmlichkeiten:

Folgendes musst du wissen:

  • Im Alter steigt die sie noch weiter an und mit dem Beginn deiner Beamtenpension auf 70 % Kostenerstattung.
  • Sobald die Bezuschussung ansteigt, kannst du deinen PKV-Tarif problemlos anpassen und Leistungen entfernen. Somit sparst du dir im Alter sogar noch weitere Kosten deiner privaten Kranken­versicherung. 
  • Wenn du Nachwuchs bekommst oder dich in ein anderes Bundesland versetzen lässt, kann die Höhe des Zuschusses sich ändern.
  • Solange du relevante Veränderungen in deinem Leben innerhalb von 6 Monaten deinem Versicherer mitteilst, kannst du auch in diesen Fällen deinen PKV-Tarif anpassen – ohne dass du erneut Gesundheitsfragen beantworten musst.
  • Auch dein:e Ehepartner:in und deine Kinder können davon profitieren. Solange sie weniger als 17.000 € Gehalt im Jahr verdienen und nicht in der gesetzlichen Pflicht­versicherung stecken, erhalten sie 70 bis 80 % Beihilfe. 
  • Ein Wechsel in die PKV wäre für sie daher besonders günstig. 

Innerhalb von 6 Monaten nach der Verbeamtung ist eine Aufnahme in die PKV garantiert. In diesem Zeitraum ist es je nach Anbieter auch unerheblich, ob eine Vorerkrankung oder Behinderung vorliegt. Dies nennt man: Öffnungsaktion der privaten Kranken­versicherung. Deine Angehörigen profitieren ebenfalls davon. In diesem Zusammenhang kommt es auch nicht zu Leistungsausschlüssen seitens der Kranken­versicherung.

Um bereits Beamtenanwärter:innen die private Kranken­versicherung schmackhaft zu machen, gibt es einen speziellen Tarif:

  • Die Versicherung verzichtet in dieser Zeit auf Altersrückstellungen, welche normalerweise fällig werden, um im Alter die Kosten der PKV zu senken. 
  • Wenn du einen solchen Tarif abschließt, kannst du mit Beginn deines Beamtenstatus ohne erneute Gesundheitsprüfung einen Tarifwechsel initiieren.
  • Falls du letztlich doch kein:e Beamt:in wirst, hast du keine finanziellen Verluste, da du keine Alterungsrückstellungen (auch Altersrückstellungen genannt) gezahlt hast, welche du verlieren könntest. 

Du siehst also: Ein Leistungscheck lohnt sich grundlegend, damit du dir einen Überblick darüber verschaffen kannst, inwiefern sich eine private Kranken­versicherung für dich und deine Lebenssituation rentiert. Die beste Wahl zur Absicherung deiner Gesundheit ist es allemal. 

Für eine möglichst individuelle und ausführliche Beratung stehen dir dafür auch gern unsere CLARK Versicherungsexpert:innen zur Seite.

Weitere Versicherungen für Beamte

Junge Frau mit alter Frau vor einem PC
Alters­­vorsorge (AV) Beamte und Beamt:innen
Bei der Alters­vorsorge verlassen sich Beamte häufig allein auf ihre Pension. Sie wissen aber nicht, dass vielen die volle Pension überhaupt nicht zusteht. Auch Beamt:innen haben eine Versorgungslücke.
Mehr lesen
Frau tippt auf eine Tastatur
Dienstunfähigkeits­­versicherung – BU für Beamte & Beamtinnen
Die Berufsunfähigkeits­versicherung für Beamt:innen, auch Dienstunfähigkeits­versicherung genannt, sichert dich bei vorzeitigem Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen ab.
Mehr lesen
Mann mit Hund und Controller
Private Renten­­versicherung – Beamte
Auch Beamte haben eine Versorgungslücke. Mit einer privaten Rente schließt du die Lücke und erhältst deinen Lebensstandard als Pensionär.
Mehr lesen

Selbstständige

  • Keine Zugangsvoraussetzung
  • Feste Leistungen zu stabilen Preisen – unabhängig vom Einkommen.
  • Bestmögliche medizinische Versorgung zu in der Regel niedrigeren Kosten
  • Absicherung gegen Verdienstausfall im Krankheitsfall

Als Selbstständige:r unterliegst du nicht der Pflicht zur Versicherung in der gesetzlichen Kranken­­versicherung. Das bedeutet auch, wenn du dich in der PKV versichern willst, musst du – anders als Angestellte – keine besonderen Bedingungen erfüllen, wie beispielsweise ein bestimmtes Einkommen nachweisen. 

Mit dem Abschluss einer PKV sicherst du dir exklusive medizinische Leistungen. Du wirst im Krankheitsfall stets die beste Behandlung bekommen und mitunter nie wieder lange auf einen Arzttermin warten müssen.

Vor allem wenn du noch jung und ohne nennenswerte Vorerkrankungen und Hilfebedürftigkeit unterwegs bist, kannst du mit einem PKV-Tarif richtig Geld sparen, da die Versicherungsunternehmen dir sehr gute Konditionen anbieten. Wenn dies dann auch noch günstiger ist als deine Beiträge zur Grundversorgung der GKV, solltest du einen Wechsel in die PKV dringend in Betracht ziehen. 

Die PKV lohnt sich umso mehr, je mehr du verdienst. Denn bist du freiwillig gesetzlich versichert, steigt mit jedem Euro mehr, den du verdienst, auch dein Beitrag zur Kranken­­versicherung. 

Anders in der PKV: Dort ist der monatliche Beitrag nicht an dein Einkommen geknüpft, sondern an die vereinbarten Leistungen. Bei steigenden Einnahmen hast du keine Beitragsanpassung zu befürchten.

Ein Beitrag, der sich nach der Leistung richtet

Auch wenn du nicht mehr ganz jung bist, wird sich ein Wechsel in die PKV für dich rentieren. Da du die Beitragshöhe zu einem Großteil durch deine gewünschten Leistungen beeinflussen kannst und diese auch während der ganzen Vertragslaufzeit garantiert sind, kannst du selbst dafür sorgen, dass dein Leistungspaket der PKV besser und günstiger ist als das der GKV:

  • Wenn deine Einnahmen über der Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 5.175 € (Stand: 2024) liegen, zahlst du in der GKV den Höchstbetrag. 
  • Dieser beläuft sich beim Regelsatz von 14,6 % inklusive Zusatzbeitrag von durchschnittlich 1,7 % plus bis zu 4 % Beitrag zur Pflege­­versicherung auf bis zu 1.050,52 € im Monat.
  • Für eine private Kranken­­versicherung mit optimaler Leistungsabsicherung inklusive Krankentagegeld kommst du hingegen, je nach Anbieter, auf 500 € bis 600 € im Monat.
  • Dieser Betrag kann sich durch dein Alter und deinen Gesundheitszustand zwar noch ändern, jedoch wirst du in der Regel trotzdem weniger bezahlen als in der GKV und zusätzlich die deutlich bessere medizinische Versorgung erhalten.

Mit Blick auf eine unverzichtbare Absicherung für Selbstständige – dem Krankentagegeld – ist die private Kranken­­versicherung noch interessanter: 

  • Es sichert dein Gehalt nämlich bei längerer Arbeitsunfähigkeit ab. 
  • Da du keinen Arbeitgeber hast, der dir eine Lohnfortzahlung zahlt, stehst du ab dem ersten Krankheitstag ohne Einkommen da. 
  • Mit einem Wechsel in die PKV ist es abgesichert, da es im Leistungspaket der privaten Kranken­versicherer enthalten ist.

Weitere Versicherungen für Selbstständige

Frau mit Handy und Oma
Alters­­vorsorge (AV) Selbstständige
Welche Möglichkeiten der Alters­vorsorge für Selbstständige und Freiberufler:innen gibt es? Hier erfährst du, wie du fürs Alter vorsorgst & dabei noch Steuern sparst.
Mehr lesen
Frau mit Handy läuft die Straße entlang
Berufshaftpflicht­­versicherung – Freiberufler
Die wichtigste Berufs­versicherung für Freiberufler und Selbstständige. Wer sie braucht, was sie kostet und wie sie schützt.
Mehr lesen
Frau schaut zu einem Fluss.
Berufsunfähigkeits­­versicherung (BU) Selbstständige
Berufsunfähigkeits­versicherung für Selbstständige: Warum der Schutz für dein Business wichtig ist, worauf du achten musst und wie du vorsorgen kannst.
Mehr lesen

Studierende

  • Keine Zugangsvoraussetzung, sofern du nicht vor deinem 25. Lebensjahr beitragspflichtig in der GKV warst (Familien­versicherung zählt nicht)
  • Extra günstige Studierendentarife
  • Bestmögliche medizinische Versorgung zu ähnlichen Kosten wie in der GKV.
  • Bei Berufsstart in einem Job mit Vergütung unter der JAEG können gute Konditionen mittels Anwartschaft­versicherung für später konserviert werden.

Bereits zum Studienbeginn müssen sich frischgebackene Student:innen für eine Kranken­­versicherung entscheiden. Ob sich die PKV oder doch die GKV für dich lohnt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Beide Eltern sind gesetzlich versichert

Wer jünger als 25 Jahre ist, ist in der Regel kostenlos in der Familien­­versicherung der Eltern mitversichert. Sobald du 25 wirst, erlischt dieser Versicherungsschutz jedoch und du musst dich eigenständig versichern. Da du dich als Student:in von der Pflicht zur Versicherung in der GKV befreien lassen kannst, hast du nun die Möglichkeit, in die PKV zu wechseln. Hierfür hast du ab deinem 25. Geburtstag 3 Monate lang Zeit.

Die privaten Kranken­­versicherer bieten für diesen Fall günstige und leistungsstarke Einsteigertarife an, die in der Regel nicht teurer als studentische GKV-Tarife sind und darüber hinaus eine deutlich bessere medizinische Absicherung bieten.

Sobald du 30 Jahre alt wirst und weiterhin studierst, verfällt dein Studentenstatus innerhalb der GKV. Dann musst du den regulären Beitrag für eine freiwillige Versicherung zahlen. Auch zu diesem Zeitpunkt bietet dir die PKV einen besonderen Tarif an, der in der Regel nicht teurer ist. Du genießt also die positiven Seiten des Privatpatienten-Daseins, wie die schnellere Terminvereinbarung bei Ärzt:innen, zahlst aber günstigere Beiträge als in der GKV.

Beide Eltern sind privat versichert oder der privat versicherte Elternteil ist der Hauptverdiener

Wenn deine Eltern beide privat versichert sind, hast du keinen Anspruch auf eine kostenlose Mit­­versicherung im Tarif deiner Eltern. Dasselbe gilt auch, wenn nur ein Elternteil privat versichert ist, aber der oder die Hauptverdiener:in der Familie ist. 

Du musst daher direkt zu Beginn deines Studiums deinen Kinder-Tarif in einen Studierenden-Tarif umwandeln lassen. Somit bist du weiterhin medizinisch bestmöglich abgesichert und profitierst zudem vom besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mindestens ein Elternteil ist verbeamtet

Besonders günstig wird deine eigenständige Versicherung mit Beginn des Studiums, wenn mindestens ein Elternteil von dir verbeamtet ist. Bis du 25 Jahre alt bist, bist du ein:e Beihilfeberechtigte:r von bis zu 80 % vom Dienstherrn des verbeamteteten Elternteils. Du musst mit einem PKV-Tarif also lediglich die restlichen Kosten abdecken, weshalb du besonders günstige Beihilfetarife erhältst. 

Zwar erlischt diese Beihilfe mit 25 Jahren, jedoch wird dein Tarif ohne Probleme an den regulären Tarif angepasst. Du zahlst ab diesem Zeitpunkt so viel, wie es andere Student:innen mit PKV-Tarif tun und profitierst damit immer noch von einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis als bei den gesetzlichen Kassen.

Was mit deinem PKV-Tarif nach dem Studium passiert

Solltest du nach deinem Studium selbstständig werden, bleibst du selbstverständlich in der PKV. Du kannst deinen studentischen Tarif ohne Probleme anpassen. Dies geht in der Regel ohne erneute Gesundheitsprüfung. Dieselbe Regelung gilt auch, wenn du nach dem Studium erstmal arbeitslos wirst. 

Auch als Beamtenanwärter:in, wie zum Beispiel als Lehrer:in im Referendariat, bleibst du nach dem Studium in der PKV. Dein Tarif wird an diesen Status angepasst. 

Wenn dies nicht auf dich zutrifft, musst du als Angestellte:r ein Jahreseinkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze von 69.300 € (JAEG) erzielen, um in der PKV bleiben zu können. Andernfalls wirst du in der gesetzlichen Kranken­­versicherung ­­versicherungspflichtig. 

Falls absehbar ist, dass du schon bald diese Grenze überschreiten wirst, kannst du einen Anwartschafts­­versicherung abschließen. 

Mit der Anwartschafts­­versicherung:

  • wird dein ursprüngliches PKV-Eintrittsalter gespeichert. 
  • wird das Ergebnis von der Gesundheitsprüfung behalten. Für die Versicherung bist du also nie weg gewesen und du musst bei Neuabschluss keine erneute Prüfung ablegen.
  • erhältst du bessere Konditionen als jemand, der neu eintritt.

Weitere Versicherungen für Studierende

Junge Frau mit großer Sonnenbrille und blauen Gläsern
Berufsunfähigkeits­­versicherung (BU) – Studenten & Studentinnen
Die Berufsunfähigkeits­versicherung ist schon für Studenten sinnvoll. Du kannst dir langfristig günstige Tarife sichern. Warum sie bereits für Studenten so sinnvoll ist und was du beim Abschluss beachten solltest.
Mehr lesen
Eine Person, die an einem Sandstrand liegt.
Auslandskranken­­versicherung – Studenten
Studenten und Schüler, die länger als ein paar Wochen im Ausland verbringen, brauchen eine Auslandskranken­versicherung. Jetzt über Studenten-Tarife informieren.
Mehr lesen
Junge Frau mit Rucksack lächelt.
Riester Rente Studierende
Riestern dürfen alle. Aber nicht alle bekommen die staatliche Förderung. Wann Studierende die Zulagen zur Riester-Rente erhalten & was sie beachten sollten.
Mehr lesen

Zusammenfassung

  • Beamt:innen, Selbstständige und Student:innen gelten automatisch als ­versicherungsfrei und können sich ohne besondere Voraussetzungen privat krankenversichern.
  • Angestellte müssen ein jährliches Bruttoeinkommen von mehr als 69.300 € (JAEG Stand 2024) nachweisen, um Mitglied einer PKV zu werden.
  • Wer als Angestellte:r mehr als 5.175 € brutto pro Monat verdient, zahlt in der GKV den Höchstbetrag. Hier bieten die privaten Versicherungen oft günstigere Tarife.
  • Beamt:innen und Student:innen profitieren von besonders günstigen Tarifen bei privaten Kranken­versicherungen.

Wie teuer ist eine private Kranken­versicherung?

3 Faktoren beeinflussen die Höhe deines Beitrags: 

  • dein Alter
  • der Zustand deiner Gesundheit bei Vertragsabschluss 
  • die gewählten Leistungen

Grundsätzlich gilt: 

  • Wer jung und gesund ist, erhält besonders günstige Tarife. 
  • Wer Vorerkrankungen hat, muss mit Risikozuschlägen rechnen.

Die Kosten für die private Kranken­­versicherung sind hochgradig individuell. Im Gegensatz zur GKV stehen für die Beitragsberechnung in der PKV vor allem persönliche Faktoren wie Alter und die gesundheitliche Verfassung im Vordergrund. Damit werden die Beiträge deutlich fairer kalkuliert. Dein Gehalt spielt keine Rolle, wodurch jeder nur das zahlt, was er sich durch Leistungen abgesichert hat.

Wenn 2 Personen dieselben Leistungen absichern wollen, unterscheidet sich der Beitrag durch das unterschiedliche Alter und den Status Quo ihrer Gesundheit. Eine junge und gesunde Person hat wahrscheinlich eine kürzere Krankenhistorie, wodurch der Versicherer ein niedrigeres Risiko für Gesundheitsausgaben sieht und dies mit günstigen Beiträgen honoriert. 

Liegen zuvor schon Erkrankungen vor, wird der Versicherer das höhere Risiko entsprechend bewerten und eine Beitragsanpassung nach oben vornehmen.

In der PKV gibt es keine beitragsfreie Familien­­versicherung, wie du sie aus der gesetzlichen Kranken­­versicherung kennst. Jede:r Versicherte:r muss einen eigenständigen Vertrag mit dem Versicherer machen. Das gilt auch für Kinder, die allerdings einen wesentlich günstigeren Tarif erhalten als Erwachsene.

Es ist daher immer zu empfehlen, die private Kranken­­versicherung so früh wie möglich abzuschließen. So heimst du das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ein und bist im Krankheitsfall optimal abgesichert.

App Feature: PKV Kunden bei Clark
Top Schutz

Beste medizinische Versorgung

Die gesetzliche Krankenkasse (GKV) überzeugt aktuell mit steigenden Preisen und sinkenden Leistungen. Wechsel in die beste medizinische Versorgung und hol dir die Leistung, welche dir zusteht.

Angebot erhalten
App Feature: PKV Vergleich anfordern
Private Kranken­versicherung

Der beste PKV-Tarif – für dich

Unser Algorithmus vergleicht tausende Tarife von über 180 Versicherern, um die beste private Kranken­versicherung (PKV) zu finden, die ideal zu dir passt.

Angebot erhalten
App Feature: Expertenchat
CLARK App

Finde Versicherungslücken bevor sie dich finden

CLARK prüft und bewertet deine bestehenden Verträge – unabhängig und transparent. So erkennst du, ob du bei deinen Versicherungen sparen oder deine Leistungen verbessern kannst.

Angebot erhalten

Was wird bei der Gesundheitsprüfung für die PKV abgefragt?

Wer sich privat versichern möchte, muss sich vor Abschluss des Vertrags einer Kontrolle unterziehen. Der Versicherungsanbieter beurteilt anhand der Gesundheitsfragen bestimmte Risiken und bezieht sie in die Berechnung der Beiträge ein. Der Gesundheitscheck erfolgt in Form eines Fragebogens und ist für jeden obligatorisch. Einzige Ausnahme: Neugeborene. Du kannst dein Kind noch bis zu 2 Monate nach der Geburt ohne Gesundheitsfragen via Versicherungsantrag in der PKV anmelden. 

Folgende Beschwerden werden in der Regel abgefragt:

  • Allergien 
  • Krebserkrankungen
  • Infektionskrankheiten
  • chronische Leiden
  • Unfälle und ihre Folgen
  • Zustand der Zähne
  • regelmäßige Einnahme von Medikamenten
  • manifeste psychische Probleme 
  • angekündigte Behandlungen/Operationen 
  • Suchterkrankungen (kuriert oder aktuell)

In den seltensten Fällen interessiert sich der Versicherer für deine gesamte Krankengeschichte. Es steht in der Regel dabei, um welchen Zeitraum es geht, wodurch viele Gebrechen, die du vielleicht hattest, verjähren können. In diesem Fall musst und solltest du keine Angaben zu Krankheiten außerhalb des Zeitraums machen, der auf dem Fragebogen steht:

  • Stationäre Untersuchungen und Behandlungen können bereits nach 5 bis 10 Jahren verjähren.
  • Auch ein Entzug oder eine Psychotherapie, die länger als 10 Jahre zurückliegen, müssen in der Regel nicht angegeben werden.
  • Lediglich chronische Krankheiten wie eine HIV-Infektion, Krebs oder Diabetes müssen immer angegeben werden und haben auch kein Verjährungsdatum.

Mache dir wegen der Prüfung jedoch nicht zu viele Sorgen. Selbst wenn du merkst, dass du Erkrankungen auf dieser Liste angeben musst, heißt das nicht automatisch, dass du abgelehnt wirst oder dein Beitrag in unermessliche Höhen steigt. Am besten lässt du in solch einem Fall eine anonymisierte Risikovoranfrage an verschiedene Versicherer stellen, um herauszufinden, wie diese dein Risiko bewerten. Wende dich dazu gerne an die CLARK Expert:innen. Sie helfen dir, die bestmögliche Absicherung für dich zu finden.

Erbkrankheiten sind kein Teil von Gesundheitsprüfung bzw. Gesundheitsfragen

Der Gesetzgeber verbietet es ausdrücklich, dass Versicherungswillige nach Erbkrankheiten gefragt werden. Das Einzige, was du angeben musst, sind die Folgen, die diese Krankheiten möglicherweise haben. 

Ein Beispiel: Du hast dieselbe genetische Erkrankung wie deine Mutter. Deine Mutter musste vor 3 Jahren deswegen operiert werden. Du hingegen bist symptomfrei. In diesem Fall müsste deine Mutter die Operation bei einer Gesundheitsprüfung angeben. In deinem Antrag spielt die Erbkrankheit aber keine Rolle. 

Diese Leistungserstattungen sollten unbedingt in deinem PKV-Tarif enthalten sein

Wenn du dich privat versichern möchtest, solltest du unbedingt einen Leistungscheck durchführen und darauf achten, dass die Kosten für folgende Punkte beim Arztbesuch übernommen werden:

  • Arzthonorare bis zum Dreieinhalbfachen der Gebührenordnung
  • Freie Arztwahl
  • Transport zum Krankenhaus sowie mindestens Unterbringung im Zweibettzimmer 
  • Medikamente
  • Hilfsmittel (mindestens 75 % der Kosten zum Beispiel von orthopädischen Einlagen oder von Schienen bei Sehnenscheidenentzündung)
  • Zahnersatz (mindestens 65 % der Kosten)
  • Zahnbehandlung (mindestens 90 % der Kosten)
  • Vorsorgeuntersuchungen (zum Beispiel Prostata, Gebärmutter, Leberflecke).

Selbstständige und Freiberufler:innen sollten zusätzlich ein Krankentagegeld im Premiumvertrag ihrer Voll­versicherung integrieren, damit sie auch im Krankheitsfall finanziell abgesichert sind. Je nach Kranken­­versicherung kannst du entscheiden, ab welchem Tag der Krankheit du es erhalten möchtest.

Zum Vergleich kannst du die Leistungen der GKV heranziehen. Deine Leistungen sollten mindestens gleichwertig sein und dir in der Regel auch darüber hinaus Vorteile oder Prämien einbringen. Als Kassenversicherte:r bekommst du:

  • normale Kontrolluntersuchungen und Standardimpfungen.
  • eine freie Hausarztwahl, wodurch dieser stets der erste Anlaufpunkt in der Zukunft ist (dieser muss jedoch mit der GKV zusammenarbeiten)
  • ein Mehrbettzimmer im Krankenhaus mit einem Eigenanteil von 10 € pro Tag für maximal 28 Tage im Jahr.
  • eine Kostenübernahme für Medikamente mit einem Eigenanteil von 5 bis 10 €.
  • Hilfsmittel wie orthopädische Einlagen gegen Höchstbeträge für die einfachste Ausführung – der Rest ist Eigenanteil.
  • eine 50-prozentige Kostenübernahme für Zahnersatz – jedoch nur bei der einfachsten Lösung.
  • als Frau Vorsorgeuntersuchungen wie beispielsweise für Krebs ab 20 Jahren bezahlt; als Mann ab 45 Jahren.

Die Leistungen für Kassenversicherte unterliegen jedoch einem ständigen Anpassungsprozess. Die derzeitigen können zu einem späteren Zeitpunkt also nicht mehr versichert sein. Leistungen, die du einmal mit der PKV vereinbart hast, sind dir hingegen dauerhaft garantiert.

PKV und GKV im Vergleich

PKV: Freie Ärzt:innenwahl, schnelle Terminvergabe

GKV: Grundversorgung durch Hausärzt:in oder Überweisung an Fachärzt:in

PKV: Freie Krankenhauswahl, 1- oder 2-Bettzimmer, Behandlung durch Chefärzt:in

GKV: Mehrbettzimmer, keine Mitbestimmung bei behandelnden Ärzt:innen oder Krankenhaus, Eigenkostenanteil

PKV: Volle Kostenübernahme für alle zugelassenen und verschriebenen Medikamente

GKV: Nur verschreibungspflichtige Medikamente, 5-10 € Zuzahlung

PKV: Kostenübernahme von hochwertigen Hilfsmitteln

GKV: Gedeckelte Zuschüsse für die jeweils einfachste Ausführung

PKV: Bis zu 100 % Kostenübernahme für hochwertigen Zahnersatz

GKV: 50 % Kostenübernahme der Grundversorgung

PKV: Volle Kostenübernahme bei Vorsorgeuntersuchungen

GKV: Kostenübernahme für Vorsorgeuntersuchungen ab Erreichen der Altersgrenze

Zusammenfassung

  • Die PKV verlangt von fast allen Versicherten vor Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung.
  • Diese erfolgt in Form eines Fragebogens.
  • Jeder Anbieter gestaltet sie selbst.
  • Viele Leiden verjähren und müssen daher nicht angegeben werden.
  • Vor allem chronische Krankheiten müssen jedoch immer angegeben werden.
  • Es ist gesetzlich verboten, Erbkrankheiten abzufragen.

Wie wechselst du in die PKV?

Wenn du die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der privaten Kranken­­versicherung erfüllst, kannst du deine bisherige Kranken­­versicherung in der Regel mit 2 Monaten Vorlauf zum Monatsende kündigen. Wenn du beispielsweise zwischen dem 1. und 31. August kündigst, bist du ab dem 1. November privat versichert. 

Es ist wichtig, dass du dich vor einem Wechsel zu einer privaten Versicherung möglichst umfassend über sie informierst. Dein erster PKV-Tarif ist im Optimalfall auch dein letzter. Da der Versicherer nämlich Alterungsrückstellungen für dich bildet, ist es wesentlich, so lange wie möglich bei ihm zu bleiben.

Tarifwechsel zu einem anderen privaten Versicherer 

Theoretisch kannst du von einem privaten Versicherer zu einem anderen wechseln. Praktisch verlierst du damit bei den meisten Versicherern Geld, denn die zuvor genannten Alterungsrückstellungen gehen dir dann verloren. Mit diesen fängt der Versicherer zunehmende und teure Behandlungen und Gesundheitsausgaben im Alter ab.

Falls du in die private Kranken­­versicherung wechseln willst oder einen Anbieterwechsel innerhalb der privaten Kranken­versicherungsanbieter planst, solltest du dich diesbezüglich unbedingt beraten lassen. Unsere CLARK Expert:innen helfen dir gerne weiter.

Kannst du deine PKV auch kündigen?

Wer in die private Kranken­­versicherung wechselt, tut dies um eine optimale medizinische Absicherung zu erhalten. Du profitierst von vielen Annehmlichkeiten und Prämien gegenüber einem gesetzlichen Kassenpatienten und sparst in einigen Fällen sogar bei den Beiträgen. 

Dennoch kann es vorkommen, dass du über die Kündigung deines PKV-Vertrags nachdenkst. Die häufigsten Gründe sind:

  • geänderte Lebensumstände wie eine plötzliche Arbeitslosigkeit
  • Unzufriedenheit mit dem Anbieter und günstigere Angebote bei anderen 
  • Umzug ins Ausland
  • Unerwartete Beitragserhöhungen

Eine Kündigung bringt jedoch Nachteile mit sich:

  • Du verlierst in der Regel alle Alterungsrückstellungen die du bei deinem aktuellen Tarif aufgebaut hast. 
  • Wenn du zu einem anderen wechseln möchtest, musst du eine erneute Gesundheitsprüfung zum Versicherungsantrag ablegen. Dies kann sich negativ auf deine Beiträge auswirken.

Daher solltest du dich zunächst um Alternativen zur Beendigung bemühen. Die beste Option ist dabei die Vertragsüberprüfung. Hierbei wird geschaut, ob dein Tarif noch deinen aktuellen Lebensumständen entspricht oder ob die Beiträge und Leistungen geändert werden sollten. 

Darüber hinaus kannst du beim Leistungscheck einzelne Punkte aus deinem Tarif kürzen, die deine Beiträge senken würden, falls du mit Zahlungsproblemen zu kämpfen hast. Ein Wechsel in den Basis- oder Standardtarif deines Anbieters ist ebenfalls möglich. Hierbei würdest du in der Regel auf die Leistungen und Kosten eines gesetzlichen Versicherten zurückgestuft werden, ohne dabei die PKV zu verlassen.

Auch eine erneute Gesundheitsprüfung ist möglich, falls sich dein Gesundheitszustand seit Beginn des PKV-Vertrags verbessert hat oder einige Erkrankungen mittlerweile verjährt sind. Somit könnten etwaige Risikozuschläge entfallen.

Wenn du dir sicher bist, dass du zu einem späteren Zeitpunkt wieder in den PKV-Tarif einsteigen wirst, ist eine Anwartschafts­­versicherung möglich. Mit dieser Versicherung verlierst du deine Altersrückstellungen nicht und du kannst deinen Vertrag zu einem beliebigen Zeitpunkt wieder reaktivieren. In diesem Fall würdest du dieselben Konditionen erhalten wie zum Zeitpunkt der Stillegung.

Sprich also zunächst mit deiner Versicherung über das Anliegen und kläre, ob es Optionen gibt, die für dich sinnvoll sind. Eine Kündigung sollte nur der letzte Ausweg sein. Solltest du jedoch dauerhaft ins Ausland ziehen oder dein Lohn unter die Versicherungspflichtgrenze fallen, ist die Kündigung deines PKV-Tarifs unausweichlich.

Kündigung der PKV und Rückkehr in GKV

Grundsätzlich ist eine Rückkehr aus der PKV in die GKV nicht einfach. Ob und wie du wieder zum gesetzlichen Versicherungsschutz austauschen kannst, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, wie:

  • der Berufsgruppe
  • dem Alter 
  • deinem Verdienst bzw. deiner finanziellen Situation

Als Angestellte:r kannst du nur in die GKV wechseln, wenn dein Gehalt unter die Versicherungspflichtgrenze fällt. Diese Veränderung ist jedoch nur möglich, solange du noch nicht 55 Jahre alt bist.

Bist du älter, kannst du nur dann zurück, wenn du in den vergangenen 5 Jahren mindestens 2,5 Jahre pflichtversichert warst.

Als Selbstständige:r musst du dich in einem Unternehmen fest anstellen lassen und dort mehr Arbeitszeit ableisten als in der Selbstständigkeit. Zusätzlich muss dein Gehalt unter der Versicherungspflichtgrenze liegen, aber höher sein als deine Einnahmen aus der Selbstständigkeit.

Wenn du noch weitere Informationen brauchst, dann schau dich auf unserer Themenseite „Rückkehr in die GKV“ um.

Eine Kündigung ist nur möglich, wenn du nachweist, dass du im Anschluss anderswo versichert bist. Das schreibt der Gesetzgeber so vor. Erfüllst du diese Bedingung, kannst du bei den meisten Versicherungen zum Ende des Versicherungsjahres kündigen. Das ist in der Regel identisch mit dem Kalenderjahr.

Allerdings solltest du bei deiner Kündigung noch einmal genau in deinen Versicherungsvertrag schauen, denn einige Anbieter schreiben eine Mindestlaufzeit vor, die du einhalten musst. Falls die Beiträge steigen, ohne dass sich die Leistungen verbessern, genießt du hingegen ein Sonderkündigungsrecht. Dafür gilt eine Kündigungsfrist von 2 Monaten.

Zusammenfassung

  • Wer als ­versicherungsfrei gilt, kann innerhalb von 2 Monaten von der GKV in die PKV wechseln.
  • Der Weg zurück in die GKV ist jedoch nicht so einfach. Je nach Alter, Beruf und finanzieller Situation gelten andere Regeln.
  • Es ist wichtig, sich den PKV-Anbieter genau auszusuchen, denn ein späterer Anbieterwechsel lohnt sich nur in den seltensten Fällen.
  • Da du deine Altersrückstellungen verlierst und eine neue Gesundheitsprüfung ablegen musst, wird der Wechsel des privaten Kranken­versicherers in der Regel teuer.
  • Die Kündigung beim privaten Kranken­­versicherer sollte der letzte Ausweg sein, ist aber in der Regel zum Ende der Versicherungslaufzeit möglich.
  • Versuche mit deinem Versicherungshaus lieber eine Anpassung deines Tarifs zu finden, bevor du über die Vertragsbeendigung nachdenkst.

Lass dich vor deinem Wechsel in die PKV fachlich beraten. Da du möglichst dein ganzes Leben beim selben Anbieter bleiben solltest, muss deine Wahl gut überlegt sein. Bei CLARK kannst du aus vielen Versicherern wählen – wie beispielsweise der Debeka, Barmenia oder der Allianz.                                   

Du siehst also: Ein Check deiner Leistungen lohnt sich grundlegend, damit du dir einen Überblick darüber verschaffen kannst, inwiefern sich eine private Kranken­­versicherung für dich und deine Lebenssituation rentiert. Die beste Wahl zur Absicherung deiner Gesundheit ist es allemal.

Für eine möglichst individuelle und ausführliche Beratung stehen dir dafür auch gern unsere CLARK Versicherungsexpert:innen zur Seite.

Nächste Schritte

  • Kontaktiere unsere CLARK Expert:innen. Das geht ganz einfach per Chat in der CLARK App oder indem du uns deine Kontaktdaten hinterlässt.
  • Die CLARK Expert:innen beraten dich völlig unverbindlich. Auf Wunsch erhältst du ein individuell auf deine Lebenssituation angepasstes Angebot.
  • Du wählst deinen Wunsch­versicherer. Gemeinsam mit den CLARK Expert:innen stellst du den Antrag und unterschreibst komplett digital. So einfach geht Versicherung heute.

Erhalte jetzt dein Angebot!

Du bist neugierig auf deinen Tarif? Wir beraten dich gerne und vollkommen unverbindlich!

Angebot erhalten
Verschlüsselte Verbindung

Ob bei 20 € Beitragserhöhungen oder im komplexen 20.000 € Schadensfall – Wir sind für dich da!

Bereits über 700.000 europaweite Nutzer:innen managen ihre Versicherungen mit CLARK – und das in allen Lebenslagen. Erfahre hier, was sie über CLARK denken.

Das könnte dich auch interessieren

Mehr Artikel anzeigen

1 ZEIT Online: Gesetzlichen Krankenkassen droht Milliardendefizit. Abgerufen am 7. September 2022.