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Focus Money - Beste Kundenbetreuung - Versicherungsmanager CLARK - Ausgabe 18/2023

Psychotherapie

Welche Kosten zahlt die Kranken­versicherung?

PKV ab 259,84 € mtl.Günstigster PKV-Tarif für Arbeitnehmer:innen. Eigenanteil an den PKV-Kosten: 259,84 € pro Monat. Der Arbeitgeberanteil wurde bereits berücksichtigt.weiterlesen Dies ist eine Beispielrechnung der ARAG (Tarife: K0, KTV42, PVN) für eine:n Angestellte:n, 30 Jahre, Einbettzimmer, keine Selbstbeteiligung, inkl. Pflegepflicht­versicherung, kein Krankenhaustagegeld, Krankentagegeld ab 43. Tag von 110 €. In den Prämien sind der 10 %-Zuschlag für die Entlastung im Alter und der Pflegebeitrag enthalten (Stand: Januar 2024). Bedenke, dass die Berechnung ausschließlich die Tarifkosten bei Vertragsabschluss darstellt. Mit steigendem Alter können höhere Monatsbeiträge fällig werden.

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  • Im Schnitt leidet mehr als jede:r Vierte an einer psychischen Erkrankung. Zu den häufigsten Krankheiten zählen Angststörungen, Depressionen und Störungen aufgrund von Alkohol- und Medikamentenkonsum.
  • Je nach Therapieform und abgerechneter Gebühren variieren die Kosten zwischen knapp 9 und mehr als 100 Euro pro Sitzung.
  • Während gesetzliche Krankenkassen die Kosten der Psychotherapie automatisch übernehmen, musst du als Privatversicherte:r darauf achten, dass du diese Leistung explizit vereinbarst.

Welche Kosten entstehen bei der Psychotherapie?

Die Kosten für psychotherapeutische Behandlungen richten sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Diese wird von der Bundespsychotherapeutenkammer (BPTK) herausgegeben und enthält sowohl einfache als auch mehrfache Gebührensätze. Je aufwändiger die Behandlung, desto höher der Faktor, mit dem Psychotherapeut:innen ihre Leistungen abrechnen.

Ein kleiner Überblick der möglichen Gebühren verdeutlicht das Ganze:

  • Einleitung einer tiefenpsychologisch fundierten oder analytischen Psychotherapie sowie der Verhaltenstherapie: Einfacher Satz: 23,31 €, 3,5-facher Satz: 81,60 €
  • Sogenannte „übende Verfahren“ wie Autogenes Training, mit einer Dauer von mindestens 20 Minuten: Einfacher Satz: 8,75 €, 3,5-facher Satz: 30,60 €
  • Anwendung und Auswertung projektiver Testverfahren wie dem Rorschach-Test: Einfacher Satz: 42,08 €, 3,5-facher Satz: 105,21 €
  • Anwendung und Auswertung standardisierter Intelligenz- und Entwicklungstests wie den Staffeltest: Einfacher Satz: 21,04 €, 3,5-facher Satz: 52,60 €

Die genauen Kosten für die Psychotherapie richten sich außerdem nach der Dauer und Häufigkeit der Behandlungen sowie danach, ob es sich um Einzel- oder Gruppensitzungen handelt.

Zahlen die Kranken­versicherungen die Behandlungskosten?

Die Psychotherapie ist eine Regelleistung der Krankenkassen. Als Mitglied der gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV) musst du dir daher keine Sorgen um die Übernahme der Kosten machen. Voraussetzung ist, dass du zu einem Therapeuten mit kassenärztlicher Zulassung gehst.

Einige Krankenkassen bieten außerdem die Möglichkeit, dass du dich von sogenannten „nicht zugelassenen Leistungserbringern“ behandeln lassen kannst. Dies kann der Fall sein, wenn du keinen Termin bei einem Kassenarzt erhältst. Du musst dann vorab einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Genehmigt deine Kasse den Antrag, übernimmt sie die Kosten vollständig und du musst nichts zuzahlen.

Wenn du dich für eine private Kranken­versicherung (PKV) interessierst, solltest du darauf achten, welche psychotherapeutischen Behandlungen in den jeweiligen Tarifen enthalten sind. Die PKV übernimmt nicht automatisch die Kosten für eine Psychotherapie.

Erstattet deine PKV psychotherapeutische Leistungen, dann deckt diese Leistung meist die Behandlung bei unterschiedlichen Therapeut:innen ab, zum Beispiel:

  • Ärztliche Psychotherapeut:innen
  • Psychologische Psychotherapeut:innen
  • Kinder- und Jugend-Psychotherapeut:innen

Achtung: Die Versicherungstarife unterscheiden sich in der Anzahl der bezuschussten Behandlungen pro Jahr. Informiere dich vor einem Vertragsabschluss ausführlich über die Tarifbedingungen. Achte beim Vergleich zunächst auf den Leistungsumfang und dann auf die Kosten der privaten Kranken­versicherung.

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Psychotherapie und Antragstellung für die Kostenübernahme

Ganz egal, ob du bei der PKV oder GKV versichert bist – bevor eine Psychotherapie stattfinden kann, musst du einen Therapeuten oder eine Therapeutin finden und einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren. Anschließend finden mindestens zwei Probesitzungen statt. Diese dienen dazu, dass du und der oder die Therapeut:in euch persönlich kennenlernen könnt. Schließlich ist es für den Erfolg der Psychotherapie wichtig, dass die Chemie stimmt.

Stellt der oder die Therapeut:in einen Behandlungsbedarf fest, reichst du bei deiner Kranken­versicherung einen Kostenübernahmeantrag ein. Der Versicherer muss den Antrag genehmigen, bevor deine Psychotherapie beginnt, andernfalls musst du die Leistung selbst bezahlen. Meist helfen dir die Psychotherapeut:innen bei der Antragstellung.

Es gibt keine einheitlichen rechtlichen Regelungen dafür, welche Bedingungen für eine Kostenübernahme gelten. Daher ist es ratsam:

  • Sich bei deiner Kranken­versicherung darüber zu informieren, wie du am besten vorgehen solltest und welche Unterlagen du benötigst
  • Dir von dem oder der Psychotherapeut:in die Dringlichkeit und Notwendigkeit einer Behandlung eindeutig bescheinigen zu lassen
  • Dir eine vorläufige Diagnose ausstellen zu lassen, um die Chancen auf eine Bewilligung zu erhöhen

Welche Erkrankungen behandeln Psychotherapeut:innen?

Die Psychotherapie beschäftigt sich mit Störungen des Denkens, Verhaltens und Erlebens. Mithilfe von Gesprächen, kognitiven Therapiemethoden und Entspannungsverfahren sollen diverse psychische Leiden gemildert und geheilt werden. Psychische Erkrankungen sind vielfältig und umfassen:

  • Depressionen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Angststörungen
  • Essstörungen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Zwangsstörungen

Im ICD-10, der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten, sind alle anerkannten psychischen Erkrankungen aufgeführt.

Eine Psychotherapie ist ratsam, wenn du deine psychischen Probleme nicht mehr allein bewältigen kannst und diese sich negativ auf deine Lebensqualität auswirken. Dringend zu empfehlen ist eine Behandlung, wenn du für dich selbst oder andere eine Gefahr darstellst.

Die verschiedenen therapeutischen Ansätze im Überblick

Es existieren diverse Richtlinienverfahren, die Psychotherapeut:innen anwenden, um psychisch Erkrankten zu helfen. Diese Ansätze unterscheiden sich sowohl im Verständnis der Ursprünge der Krankheiten als auch in den Therapiekonzepten und der Herangehensweise an die Behandlung. 4 von ihnen werden aktuell von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Analytische Psychotherapie/Psychoanalyse (PA)

Diese älteste Form der Psychotherapie wurde von Sigmund Freud begründet. Die Entstehung psychischer Erkrankungen liegt laut PA daran, dass Betroffene Erinnerungen und Gefühle verdrängen, was ihre Entwicklung zu gesunden Individuen verhindert. Psychotherapeut:innen arbeiten in der analytischen Psychotherapie daran, das Verdrängte erneut zu erleben und sich damit auseinanderzusetzen.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP)

Wie bei der PA stehen bei diesem Therapieansatz verdrängte und vergessene Erlebnisse und die damit verbundenen inneren Konflikte im Vordergrund. Im Unterschied zur Psychoanalyse ist das Ziel der Therapie, einen zentralen Konflikt auszumachen und zu bewältigen. Außerdem spielt die Gegenwart eine wichtigere Rolle, und Therapeut:innen legen mit dir konkrete Ziele fest.

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Diese Therapieform basiert auf der Annahme, dass Verhalten und Erleben durch unterschiedlichste Lebenserfahrungen entstehen. Psychische Erkrankungen resultieren aus ungünstigen und schädlichen Lernerfahrungen. In der Therapie lernst du, neue Denk- und Verhaltensmuster anzuwenden, um Situationen anders zu bewerten und angemessener zu reagieren.

Systemische Therapie (ST)

Im Gegensatz zu anderen psychotherapeutischen Methoden steht bei der systemischen Psychotherapie nicht nur der oder die Patient:in im Mittelpunkt, sondern auch die wichtigsten Bezugspersonen und das Umfeld. Der Fokus der Therapie liegt auf dem sozialen Kontext der psychischen Erkrankung. Häufig nehmen Bezugspersonen an den Therapiesitzungen teil, um Störungen im Verhaltens- und Kommunikationsmuster des Umfeldes (Systems) zu identifizieren und zu lösen.

Private Kranken­versicherungen übernehmen in einigen Fällen auch die Kosten für weitere Behandlungsmethoden, zu denen die folgenden zählen:

  • Gesprächspsychotherapie nach Rogers: Diese Therapie gehört zu den humanistischen Ansätzen. Bei dieser „klientenzentrierten“ Psychotherapie stehen nicht nur die Geschichte und die Symptome der Betroffenen im Vordergrund, sondern auch du als Ganzes im Zusammenspiel mit deiner Umwelt.
  • Gestalttherapie: Diese humanistische Therapieform zielt darauf ab, zusammen mit deinem Therapeuten oder deiner Therapeutin bislang nicht verarbeitete Erlebnisse und unterdrückte Bedürfnisse zu bearbeiten. Das Ziel ist es, dein Bestreben nach dem Guten und Ganzheitlichen zu stärken und zu fördern.

Wie unterscheiden sich Psychotherapeut:innen, Psycholog:innen, Psychiater:innen und Co.?

Psychische Erkrankungen können von verschiedenen Spezialist:innen behandelt werden. Es ist nicht immer klar, wie sich die unterschiedlichen Berufsfelder und Tätigkeitsbereiche unterscheiden:

  • Psychotherapeut:innen führen, wie der Begriff schon sagt, Psychotherapien durch. Dabei kann es sich um psychologische Psychotherapeut:innen oder um psychotherapeutisch tätige Mediziner:innen handeln.
  • Psycholog:innen haben das Fach Psychologie studiert. Nach Abschluss des Studiums können sich Psycholog:innen für eine psychotherapeutische Ausbildung entscheiden.
  • Psychiater:innen behandeln psychische Erkrankungen aus der körperlichen Perspektive. Sie haben Medizin studiert und anschließend eine Facharztausbildung zum oder zur Psychiater:in abgeschlossen.
  • Psychologische Psychotherapeut:innen arbeiten im Gegensatz zu Psychiater:innen nicht mit Medikamenten, sondern behandeln ihre Patient:innen mit psychologischen Methoden.
  • Heilpraktiker:innen für Psychotherapie sind ebenfalls darauf spezialisiert, Menschen mit psychischen Erkrankungen zu helfen. Bei den Therapiesitzungen wenden sie naturheilkundliche Methoden an.

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