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Focus Money - Beste Kundenbetreuung - Versicherungsmanager CLARK - Ausgabe 18/2023

Brillen

Was zahlen Kranken­­versicherer für Brillen & Sehhilfen?

PKV ab 259,84 € mtl.Günstigster PKV-Tarif für Arbeitnehmer:innen. Eigenanteil an den PKV-Kosten: 259,84 € pro Monat. Der Arbeitgeberanteil wurde bereits berücksichtigt.weiterlesen Dies ist eine Beispielrechnung der ARAG (Tarife: K0, KTV42, PVN) für eine:n Angestellte:n, 30 Jahre, Einbettzimmer, keine Selbstbeteiligung, inkl. Pflegepflicht­versicherung, kein Krankenhaustagegeld, Krankentagegeld ab 43. Tag von 110 €. In den Prämien sind der 10 %-Zuschlag für die Entlastung im Alter und der Pflegebeitrag enthalten (Stand: Januar 2024). Bedenke, dass die Berechnung ausschließlich die Tarifkosten bei Vertragsabschluss darstellt. Mit steigendem Alter können höhere Monatsbeiträge fällig werden.

  • Einen Krankenkassenzuschuss gibt’s nur bei schwerer Sehschwäche
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  • Ein Zuschuss der Kranken­versicherung zu den Kosten für Brillen ist möglich, wenn bestimmte medizinische Kriterien erfüllt sind.
  • Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nur in bestimmten Fällen und bis zu festgelegten Beträgen für Brillen und Kontaktlinsen.
  • Die PKV übernimmt oft höhere Beträge für Sehhilfen und bietet mehr Flexibilität bei den Leistungen.

Wann übernimmt die Kranken­versicherung die Kosten für Brille & Co?

Du siehst kleine Details nur noch verschwommen und musst die Augen zusammenkneifen, um kleine Schrift zu lesen? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du eine Brille brauchst. Die Kosten für eine Brille können schnell im dreistelligen Bereich liegen oder sogar weiter steigen: Je nachdem, ob du dich für eine einfache Brille mit Standardgläsern entscheidest oder für ein Designer-Brillengestell aus hochwertigem Material und mit Spezialgläsern. In vielen Fällen zahlt die Krankenkasse keinen Cent zu diesen Kosten für die Brille dazu.

Früher war in dieser Hinsicht alles etwas besser: Noch bis 2003 haben Kranken­versicherungen eine Sehhilfe wie die Brille selbstverständlich bezuschusst. Durch die Gesundheitsreform fiel diese Leistung aus dem Versicherungsschutz heraus.

2018 trat das Heil- und Hilfsmittelversorgungs­gesetz in Kraft. Dadurch hast du als gesetzlich Versicherte:r wieder die Möglichkeit, einen Zuschuss der Krankenkasse zu den Kosten für die Brille zu erhalten. Doch diesen gibt es nur, wenn du eines der folgenden Kriterien erfüllst:

  • Bei Weitsichtigkeit: mindestens 6 Dioptrien auf einem Auge
  • Bei Kurzsichtigkeit: mindestens -6 Dioptrien auf einem Auge
  • Bei Hornhautverkrümmung: mehr als 4 Dioptrien
  • Bei maximaler Sehfähigkeit von 30 %, die sich weder mit Brille noch mit Kontaktlinsen verbessern lässt
  • Bei Sehbehinderungen und anderen Augenkrankheiten

Kurz: Wenn der Augenarzt oder die Augenärztin bei dir eine ernsthafte Sehschwäche oder Augenerkrankung festgestellt hat, zahlt dir die gesetzliche Kranken­versicherung einen Zuschuss.

Diese Unterstützung gilt in der Regel für ein Standard-Brillenglas. Kunststoffgläser erstattet die Krankenkasse, wenn dein Augenarzt diesen Glastyp im Rezept direkt verschreibt.

Wegen dieser Einschränkungen entscheiden sich manche gesetzlich Versicherte für eine zusätzliche Brillen­versicherung.

Zuschuss für Sonnenbrille

Bist du Brillenträger:in und brauchst eine Sonnenbrille? Dann müssen natürlich auch diese Brillengläser für die Sehkorrektur ausgelegt sein. In der Regel musst du die Kosten für diese Lichtschutzgläser selbst tragen. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten nur bei therapeutischer Notwendigkeit, etwa bei:

  • Totaler Farbenblindheit
  • Blendungseffekten bei nahezu völliger Blindheit
  • Hornhautnarben, die eine Lichtstreuung verursachen

Wie funktioniert die Kostenerstattung für Brillen bei privaten Kranken­versicherungen?

Die private Kranken­versicherung (PKV) ist im Allgemeinen großzügiger bei der Kostenübernahme für Brillen und andere Sehhilfen. Trotzdem solltest du an eine Einschränkung denken: Die PKV übernimmt die Kosten für eine Brille nur, wenn diese Leistung in deinem Versicherungstarif enthalten ist.

Je nach Tarif erstattet die PKV etwa alle 2 oder 3 Jahre eine bestimmte Summe für eine neue Sehhilfe oder Gläser. Oder du erhältst einen Zuschuss für Brillenfassungen und -gläser. Genauere Angaben lassen sich nicht machen, denn die Höhe der Zuschüsse unterscheidet sich zwischen den Versicherern.

Wenn du viel Wert auf die Kostenerstattung legst, dann lass dir daher ein persönliches PKV-Angebot erstellen. Ein erfahrener Berater erklärt dir nicht nur die PKV-Kosten, sondern auch wichtige Leistungsdetails, um Brille & Co. richtig abzusichern.

Welche Kosten zahlt die Kranken­versicherung für Brillen?

Die gesetzlichen Krankenkassen orientieren sich an vorgeschriebenen Festbeträgen. Mehr als das übernehmen sie nicht. Der jeweilige Zuschuss hängt von deiner Sehschwäche und etwaigen Augenerkrankungen ab. Der Festbetrag gilt pro Brillenglas und schließt auch Beratungs-, Herstellungs- und Anpassungskosten beim Optiker oder der Optikerin ein.

Für ein Einstärkenglas zahlt die GKV rund 16 € und bis zu 190 € für ein Mehrstärkenglas.

Die folgende Übersicht zeigt dir die gängigen Beträge, die die Krankenkasse beim Brillenkauf beisteuert:

Brillenglastyp (Stärke)Festbetrag pro Brillenglas
Einstärkengläser sphärisch (≤ ±6,0 dpt, cyl ≤ +2,0 dpt)16,23 €
Einstärkengläser hochbrechend, sphärisch (≥ ±10,0 dpt ≤ ±12,0 dpt, cyl ≤ +4,0 dpt)61,56 €
Einstärkengläser hochbrechend, sphärisch (> ±12,0 dpt ≤ ±14,0 dpt, cyl ≤ +4,0 dpt)87,71 €
Mehrstärkengläser, Fernteil sphärisch (≤ ±6,0 dpt, cyl ≤ +4,0 dpt)81,08 €
Mehrstärkengläser hochbrechend, Fernteil sphärisch (> ±12,0 dpt ≤ ±14,0 dpt, cyl ≤ +4,0 dpt)159,81 €
Einstärken-Lentikulargläser85,16 €
Quelle: GKV-Spitzenverband

Weitere Zuschüsse, etwa für medizinisch notwendige Folien oder Korrekturen (Prisma, UV-Kantenfilter, Kantenfilter) liegen preislich üblicherweise zwischen 10 € und 49,90 €.

Wie oft zahlt die Kranken­versicherung für eine Brille?

Sofern du keine Brillenzusatz­versicherung abgeschlossen hast, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur dann die Kosten für eine neue Brille, wenn sich deine Sehstärke um mehr als 0,5 Dioptrien verschlechtert hat.

Solltest du eine neue Brille benötigen, weil deine alte beschädigt wurde, kannst du bei deiner Kranken­versicherung eine Unterstützung für die Reparatur oder Neubeschaffung beantragen. Private Kranken­versicherer erstatten oft mehr und haben weniger Einschränkungen, was die Sehstärke betrifft.

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Schritt für Schritt: vom Rezept bis zur neuen Brille

Eine neue Brille bekommst du zum Glück, ohne dass du komplizierte Anträge bei deiner gesetzlichen Kranken­versicherung einreichen musst.

Im Prinzip geht es ganz einfach:

  1. Gehe zu deinem Augenarzt oder deiner Augenärztin und lasse einen Sehtest durchführen. Dieser ist für dich kostenlos.
  2. Nach dem Test stellt dir dein Arzt oder deine Ärztin ein Rezept mit den gemessenen Werten wie Dioptrien und Hornhautverkrümmung aus. Das ist der Beleg dafür, dass die Brille medizinisch notwendig ist. Das Rezept ist vier Wochen gültig.
  3. Mit dem Rezept gehst du zu einem Optiker oder einer Optikerin, der/die mit deiner Krankenkasse zusammenarbeitet. Wähle eine Brille aus. Der Optiker oder die Optikerin berechnet für dich die Kosten für das Brillengestell, eventuelle Zusatzleistungen (etwa eine Entspiegelung der Gläser) sowie eine gesetzliche Zuzahlung von 5 bis 10 €.
  4. Den Rest für die Brillengläser, Einarbeiten der Gläser, Beratung und ähnliches rechnet der Optiker oder die Optikerin direkt mit der Krankenkasse ab.

Gut zu wissen

Von diesen für dich kostenlosen Leistungen profitierst du jedoch nur, wenn du zu einem Optiker oder einer Optikerin gehst, der/die ein Kooperationspartner deiner Krankenkasse ist. Informiere dich daher bei deinem Versicherer über Vertragsoptiker:innen in deiner Nähe.

Was zahlt die Kranken­versicherung für Kinderbrillen?

Für Kinder und Jugendliche erstattet die Kranken­versicherung fast immer die Kosten für die Brillengläser. Voraussetzung ist, dass der Augenarzt oder die Augenärztin eine Brille verordnet hat. Der Brillenrahmen geht auch hier auf deine Rechnung.

Die Dioptrienwerte sind bei Kindern für die Kostenerstattung nicht entscheidend. Allerdings gibt es auch für die Brillen der Kleinen eine Liste mit Festbeträgen, die die Kranken­versicherung maximal zahlt.

Der Weg zur Kostenerstattung erfolgt wie bei Erwachsenen: Ein Augenarzt oder eine Augenärztin stellt die Sehschwäche fest und stellt ein Rezept für die Sehhilfe aus. Den Zuschuss der Krankenkasse rechnet der Optiker oder die Optikerin direkt mit dem Versicherer ab. Du zahlst nur für das Brillengestell und mögliche Zusatzleistungen.
Übrigens: Für schulpflichtige Kinder zahlt die Krankenkasse auch Sportbrillen mit Kunststoffgläsern. Später ist dies keine Kassenleistung mehr.

Zahlt die Kranken­versicherung auch für Kontaktlinsen?

In manchen Fällen kann der Arzt oder die Ärztin aus medizinischen Gründen Kontaktlinsen verschreiben und keine Brille, etwa bei sehr hohen Dioptrienwerten. Die Kosten werden jedoch nur ausnahmsweise von den Krankenkassen übernommen. Der Prozess für die Kostenerstattung ist dann derselbe wie für Brillen.

In folgenden Fällen können Kontaktlinsen als Sehhilfe verschrieben werden:

  • Korrektionswerte über 8,0 Dioptrien für Kurz- oder Weitsichtigkeit
  • Verschiedene Formen von Astigmatismus (Hornhautverkrümmung)
  • Keratokonus (eine Augenerkrankung)
  • Aphakie (Linsenlosigkeit des Auges, entweder durch Unfall oder OP entstanden)
  • Aniseikonie über 7 % (Ungleichsichtigkeit)

Die GKV-Zuschüsse für Kontaktlinsen sind gesetzlich festgelegt und variieren je nach Linsentyp:

LinsentypErstbeschaffungNachlieferung
Formstabile Kontaktlinsen60,50 € bis 212,70 €145,90 € bis 176,90 €
Weiche Kontaktlinsen52,10 € bis 136,60 €75,10 € bis 103,70 €
Austauschkontaktlinsen (Speziallinsen)74,10 € bis 108,20 €54,30 € bis 87,30 €
Übersicht: Krankenkassenerstattung bei Kontaktlinsen

Du kannst dir von deinem Augenarzt oder deiner Augenärztin zusätzlich auch eine Verordnung für Brillengläser ausstellen lassen, falls du Kontaktlinsen nicht durchgehend tragen möchtest.

Noch Fragen?

Die private Kranken­versicherung bietet dir bei der Brille einen Top-Versicherungsschutz. Aber auch bei anderen Therapien erhältst du als Privatpatient:in viele Vorteile. Warum warten? Hol dir gleich dein persönliches PKV-Angebot.

Nächste Schritte

  1. Kontaktiere unsere CLARK Expert:innen. Das geht ganz einfach per Chat in der CLARK App oder indem du uns deine Kontaktdaten hinterlässt.
  2. Die CLARK Expert:innen beraten dich völlig unverbindlich. Auf Wunsch erhältst du ein individuell auf deine Lebenssituation angepasstes Angebot.
  3. Du wählst deinen Wunsch­versicherer. Gemeinsam mit den CLARK Expert:innen stellst du den Antrag und unterschreibst komplett digital. So einfach geht Versicherung heute.

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