Bereits über 700.000 CLARK Kund:innen

App Store
4.3 von 5

Rechtsschutz­versicherung: Deine zuverlässige Hilfe im Streitfall

  • Dein Recht zu erkämpfen, kann teuer werden
  • Eine Rechtsschutz­­versicherung übernimmt die Kosten
  • Erfahre, was es bei einem Online-Vergleich zu beachten gilt
Focus Money Siegel

Finde mit uns deinen optimalen Schutz.

  • Eine Rechtsschutz­versicherung übernimmt deine Anwalts- und Gerichtskosten bei einem Rechtsstreit und bietet zusätzliche Services wie kostenlose Erstberatung und Mediation.
  • Du kannst den Rechtsschutz für verschiedene Lebensbereiche wie Privatrecht, Verkehrsrecht oder Mieterrecht erhalten. Bei Streitfällen in der Familie, vorsätzlichen Straftaten oder finanziellen Spekulationen greift die Versicherung nicht.
  • Die Beiträge variieren je nach Deckungssumme, Selbstbeteiligung und Leistungsumfang. Ein günstiger Privatrechtsschutz beginnt bei etwa 100 € pro Jahr.

Welche Vorteile hat eine Rechtsschutz­versicherung?

Viele Bürger:innen schrecken davor zurück, bei einem Streitfall eine Rechtsanwältin oder einen Anwalt einzuschalten. Sie fürchten sich vor den ausufernden Ausgaben, die ein Rechtsstreit mit sich bringt. Geht es dir auch so? Dann verzichtest du im Ernstfall möglicherweise auf dein gutes Recht.

Ein solider Schutzschild ist in solchen Lebenslagen eine Rechtsschutz­­versicherung. Sie schützt dich vor hohen Kosten, die bei rechtlichen Auseinandersetzungen auf dich zukommen können. Je nach Vertrag und Tarif deckt der Versicherungsschutz die Bereiche Privatrecht, Verkehr, Beruf oder Wohnen ab. Tritt ein Versicherungsfall ein, übernimmt die Rechtsschutz­versicherung die anfallenden Rechnungen für Rechtsanwält:in und Gericht – bis zu der maximalen Versicherungssumme, die du vereinbart hast.

Für den Versicherer ist wichtig, dass du beste Chancen hast, den Fall zu gewinnen. Sollte der Prozess dann doch verloren gehen, lohnt sich eine Rechtsschutz­­versicherung umso mehr: Der Anbieter trägt auch die Prozesskosten der siegreichen Gegenpartei, falls der Richter oder die Richterin dich zu einer Kostenübernahme verurteilt.

Darüber hinaus profitierst du als Versicherte:r von verschiedenen Serviceleistungen. Dazu zählen eine kostenlose Erstberatung durch Fachanwält:innen sowie die Kostenübernahme bei Mediation. Hast du bisher keinen eigenen Rechtsbeistand, bekommst du über die Versicherung Anwaltsempfehlungen.

Diese Benefits bringt dir eine Rechtsschutzverischerung

Ist eine Rechtsschutz­versicherung für dich sinnvoll?

Lass uns mit offenen Karten spielen: Eine Rechtsschutz­versicherung zu haben, ist gut. Sie bringt dir das beruhigende Gefühl, dass du im Ernstfall mit der Hilfe eines Anwalts oder eine Anwältin für dein Recht eintreten kannst, etwa bei Streitigkeiten mit Ämtern, Verkäufer:innen oder auch bei einer Anzeige wegen Beleidigung. Sie ist dennoch kein Must-have wie eine Berufsunfähigkeits­versicherung oder eine Haftpflicht­versicherung.

Sie lohnt sich für dich, …

  1. wenn du generell bereit bist, im Streitfall eine:n Rechtsanwält:in einzuschalten und vor Gericht zu gehen.
  2. wenn du im Laufe des Lebens in Streitigkeiten verwickelt werden kannst, die einen hohen Streitwert haben, denn dann wird ein Gerichtsfall sehr kostenintensiv. Ein Beispiel: Du hast ein hohes Einkommen. Bei Rechtsfällen rund um den Beruf richtet sich der Streitwert normalerweise nach dem Einkommen. Meistens ist es das Dreifache des Bruttomonatseinkommens. Na? Kommt da bei dir ein stattliches Sümmchen zusammen? Ohne Rechtsschutz­versicherung würde der Rechtsstreit für dich sehr teuer. Vor allem, wenn sich der Streit über lange Zeit hinzieht.

Weitere Argumente findest du auf unserer Themenseite “Ist eine Rechtsschutz­versicherung sinnvoll?”

Für wen lohnt sich eine Rechtsschutz­­versicherung eher nicht?

Vielleicht bist du schon rechtsschutzversichert, weißt aber nichts davon. Das ist möglich, wenn du einer Gewerkschaft oder einem Verein angehörst (zum Beispiel Mieterverein, Automobilclub). Frage bei den Verantwortlichen nach, ob und in welchen Rechtsbereichen du im Ernstfall mit Unterstützung rechnen kannst.

Möchtest du wissen, ob sich eine Rechtsschutz­versicherung für dich lohnt? Unser Online-Tarifrechner hilft dir, Top-Versicherungstarife zu finden. Vergleiche jetzt die Angebote und finde den optimalen Schutz.

Welche Leistungen bekommst du von dieser Versicherung? 

Die Rechtsschutz­­versicherung wird oft als Baukastensystem beschrieben. Das bedeutet, dass du als Versicherungsnehmer:in die Bausteine beziehungsweise Leistungsarten kombinieren kannst. So stellst du dir eine Rechtsschutz­­versicherung zusammen, die genau auf deine Lebenssituation und deinen Bedarf an Rechtsdienstleistungen abgestimmt ist.

Folgende Rechtsschutz-Arten kannst du entweder einzeln absichern oder mit anderen kombinieren:

  • Privatrechtsschutz

    Der Privatrechtsschutz versichert dich bei Streitigkeiten in Privatangelegenheiten, etwa Vertrags- und Sachenrecht, Sozial-, Verwaltungs- und Steuerrecht, Schmerzensgeldansprüche, Ordnungswidrigkeiten sowie Strafrecht und Opferrechtsschutz. Einige Versicherer bieten ergänzend Online-Rechtsschutz an.

  • Verkehrsrechtsschutz

    Die Verkehrsrechtsschutz­versicherung schützt Autofahrer:innen, Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und Nutzer:innen öffentlicher Verkehrsmittel. Er versichert dich bei Unfällen, Ärger in der Kfz-Werkstatt oder Führerscheinentzug und ist bei den meisten Versicherern sofort nach Vertragsabschluss nutzbar.

  • Vermieterrechtsschutz

    Der Vermieterrechtsschutz ist ideal für Eigentümer:innen von vermieteten Wohnimmobilien. Er versichert dich als Vermieter:in bei Streitigkeiten um Mietzahlungen, Nebenkostenabrechnungen, Räumungsklagen und mehr und schützt dich vor Gerichts- und Anwaltskosten.

Darüber hinaus gibt es 2 Zusatzbausteine, die du ausschließlich in Kombination mit dem Bereich Privatrechtsschutz erhalten kannst. Das sind der Berufsrechtsschutz und der Wohnrechtsschutz.

Eine Berufsrechtsschutz­versicherung (auch Arbeitsrechtsschutz genannt) ist ein wichtiger Schutz in Auseinandersetzungen rund um das Arbeitszeugnis, Abmahnung, Kündigungsschutz oder Gehaltsforderungen.

Den Wohnrechts- bzw. Mietrechtsschutz kannst du brauchen, wenn du Mieter:in einer Wohnung bist und dich schon einmal wappnen willst, falls du dich gegen eine Mieterhöhung oder ähnliches wehren musst.

Gut zu wissen

Je mehr Bereiche des Lebens deine Rechtsschutz­versicherungspolice abdeckt, desto höher ist die Versicherungsprämie, also der Beitrag. Schätze deinen Versicherungsbedarf daher realistisch ein: In welche strittigen Situationen könntest du geraten? Ein Beispiel: Wenn du selbstständig bist, nützt dir der Zusatz „Berufsrechtsschutz” in deiner Privatrechtsschutz­­versicherung wenig. Du brauchst eine separate Versicherung, die sogenannte Firmenrechtsschutz­versicherung.

Welche Kosten übernimmt eine Rechtsschutz­­versicherung?

Die wesentliche Leistung einer Rechtsschutz­versicherung ist die Erstattung der Kosten, die bei einem Rechtsstreit anfallen. Im Normalfall gehören dazu:

  • Honorare der Anwält:innen nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)
  • Gerichtskosten
  • Zeugengelder
  • Gebühren, die Sachverständige möglicherweise berechnen
  • Auslagen für eine mögliche Strafkaution
  • Prozesskosten, falls die Gegenseite gewinnt.

Diese Aufwendungen erstattet dir die Rechtsschutz­versicherung natürlich nur, wenn du dir vor dem Rechtsschutzfall eine Deckungszusage geholt hast.

Bezahlt die Rechtsschutz­­versicherung auch Mediation?

Deinem Anbieter kann es nur recht sein, wenn du dich mit der Gegenpartei gütlich einigst. Das senkt die Kosten des Versicherungsfalls. Entscheidest du dich dazu, den Streitfall über eine Mediation zu lösen, kommt das dem Versicherer entgegen. Die meisten Anbieter erstatten daher auch die Vergütungen von Mediator:innen.

Was sind typische Leistungsfälle für die Rechtsschutz­­versicherung?

Sehr typische Schadensfälle, mit denen sich die Anbieter von Rechtsschutz­­versicherungen auseinandersetzen, sind beispielsweise: 

  • Die Auslegung beziehungsweise Gültigkeit von Arbeitsverträgen
  • Abmahnungen, Kündigungen, Urlaubsansprüche, Abfindungen
  • Dienstleistungen und Services (zum Beispiel von Handwerkern und Online-Händlern)
  • Mieterhöhungen und Nebenkosten
  • Kündigung von Mietverträgen
  • Angebote von Reiseveranstaltern
  • Forderungen von Schadenersatz
  • Ansprüche an die Kranken­­versicherung
  • Entscheidungen von Ämtern und Behörden

In welchen Fällen zahlt die Versicherung nicht?

Die meisten Rechtsschutz­­versicherer klammern Streitigkeiten in familiären Angelegenheiten ausdrücklich aus. Das betrifft hauptsächlich das Erbrecht sowie Scheidungen. Die Versicherer übernehmen lediglich die Rechnung für ein Beratungsgespräch beim Fachanwalt. Aktuell ist CLARK ist nur ein Versicherer bekannt, der in einem begrenzten Rahmen Scheidungen und Unterhaltsstreitigkeiten rechtsschutzversichert (Stand 2024) und das ist die Arag.

Davon abgesehen schließen die meisten Anbieter eine Kostenerstattung für folgende Bereiche aus dem Versicherungsschutz aus:

  • Vorsatz und Straftat: Wer einen Schaden absichtlich anrichtet, kann nicht mit Unterstützung seiner Rechtsschutz­­versicherung rechnen. 
  • Finanz-Spekulation: Fällt nach dem Kauf einer Aktie der Kurs ins Bodenlose, haftet dafür keine Versicherung. 
  • Wetten und Spielen: Die Wette auf Sieg oder Niederlage einer Fußballmannschaft geht jeder auf eigenes Risiko ein. 
  • Streit innerhalb der Familie: Neben den oben schon erwähnten erbrechtlichen Auseinandersetzungen gehört dazu auch der explosive Ehekrach. Denn: Teilt sich ein Ehepaar eine gemeinsame Rechtsschutz­­versicherung, hält sich der Anbieter bei Gerichtsfällen heraus.

Paare beziehungsweise Familien können ihre Rechtsschutz­­versicherung gemeinsam nutzen. Solange die Kinder noch keine abgeschlossene Berufsausbildung und einen eigenen Haushalt führen, bleiben auch sie durch den Familien-Vertrag rechtsschutzversichert.

Nur wenige Anbieter definieren „Familie“ breiter. Willst du beispielsweise deine Eltern mitversichern, die im gleichen Haus leben, schränkt das den Rechtsschutz­­versicherung-Vergleich deutlich ein.

Vorteilhafte Konditionen einer guten Rechtsschutz­versicherung

Stichentscheid-Vereinbarung

Ist der Versicherer der Ansicht, dass dein Rechtsfall keine Gewinnchancen hat oder dass Mutwilligkeit vorliegt, lehnt er die Kostenübernahme ab. In dieser Situation kannst du eine:n Anwält:in beauftragen, welche:r die Erfolgsaussichten deiner Streitangelegenheit bewertet. Danach gibt er oder sie gegenüber dem Versicherungsunternehmen eine begründete Stellungnahme ab. Die Entscheidung ist für beide Seiten bindend. Die Kosten für dieses Verfahren trägt der Versicherer. Gut für dich.

Vereinbarung des Verzichts auf Einrede bei Vorvertraglichkeit

Eine Rechtsschutz­­versicherung zahlt nur für Streitigkeiten, die innerhalb der Vertragslaufzeit ihren Ursprung hatten. Mit dieser Vereinbarung erklärt sich der Versicherer bereit, für die Leistungsarten Schadensersatz, Arbeitsrechtsschutz oder Steuerrechtsschutz unter bestimmten Voraussetzungen davon abzuweichen. Dazu ein Beispiel: Du hast Stress mit deinem Berufsunfähigkeits­versicherer, weil dieser deinen Antrag wegen falsch beantworteter Gesundheitsfragen ablehnt. Den BU-Vertrag hast du aber lange vor der Rechtsschutz­versicherung abgeschlossen. Aufgrund der Klausel zur Vorvertraglichkeit muss deine Rechtsschutz­versicherung die Kosten für den Streit übernehmen, obwohl der Streitursprung noch vor dem Vertragsbeginn lag.

Vereinbarung des Widerspruchsverfahrens im Sozial-, Steuer- und Verwaltungsrecht

Mit dieser Klausel sind auch die Ausgaben für außergerichtliche Widerspruchsverfahren vom Versicherungsschutz abgedeckt. Ohne diesen Zusatz zahlt die Rechtsschutz­versicherung nur, wenn der Streitfall vor dem Richter landet.

Was kostet eine Rechtsschutz­­versicherung?

Die Kosten für eine Rechtsschutzpolice hängen von mehreren Versicherungs­bedingungen ab. Hier sind die wichtigsten Stellschrauben, mit denen du die Höhe des Versicherungsbetrages beeinflussen kannst.

Leistungsumfang

Klar, je mehr Lebensbereiche du mit dem Versicherungsschutz abdecken willst, desto höher wird die Versicherungsprämie, also die Kosten für den Versicherungsvertrag. Überlege dir im Vorfeld, für welche Lebensbereiche du einen Rechtsschutz brauchst.

Selbstbeteiligung

Bei Abschluss des Vertrages entscheidest du, ob du im Rechtsschutzfall eine bestimmte Summe aus eigener Tasche bezahlen willst. Je höher dieser Selbstbehalt (SB), desto günstiger werden die Kosten für den Vertrag. Bei Rechtsschutz­versicherungen liegt die Selbstbeteiligung normalerweise zwischen 0 und 400 €. Die Expert:innen der Stiftung Warentest empfehlen eine Summe von 150 €. Wenn dein Wunschanbieter diesen SB nicht hat, bist du auch mit 250 bis 300 € gut beraten. In manchen Tarifen verringert sich der SB-Wert im Laufe der Jahre.

Deckungssumme

Die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme sind die maximalen Kosten, die der Versicherer bei deinem Rechtsfall übernimmt. Setze den Versicherungsrahmen beim Abschluss deiner Rechtsschutz­­versicherung also hoch genug an. Verbraucherzentralen raten zu einer Deckungssumme von mindestens 300.000 €. Viele Tarife bieten deutlich mehr: von 5 Millionen € bis unbegrenzt.

Aber auch die Zahlweise (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich) sowie die Auswahl, ob Single- oder Familientarif beziehungsweise Basis, Komfort oder Premium-Tarif wirken sich auf die Versicherungskosten aus.

Was kostet dich eine Rechtsschutz­versicherung?

Eine günstige Rechtsschutz­­versicherung, die nur den Privatrechtsschutz abdeckt, bekommst du als Single schon für knapp 100 € im Jahr. Die Selbstbeteiligung pro Fall liegt in dieser Kostenberechnung bei bis zu 250 €.

Setzt du die Selbstbeteiligung niedriger an oder wählst diese Option ganz ab, kostet eine gute Privatrechtsschutz­­versicherung um die 200 € im Jahr. Wählst du den Baustein Mietrechtsschutz hinzu, kommen rund 50 € on top.

Solche Angaben sind immer nur Richtwerte. Schau in unseren Online-Rechner und entdecke Angebote mit einem Top-Preis-Leistungs-Verhältnis.

Kostenbeispiele

Wir wollen dir ein paar Zahlen nennen, damit du besser entscheiden kannst, welcher Versicherungsschutz für dich optimal ist. Dazu haben wir Kostenbeispiele mit unserem CLARK Online-Rechner ausgerechnet.

Beispiel: Ein 35-jähriger Angestellter lebt in Berlin. Er möchte nicht mehr als 150 € Selbstbehalt zahlen und wählt im Online-Tarifvergleich als Laufzeit ein Jahr und eine monatliche Zahlweise. Eine Vor­versicherung für Rechtsschutz hat er nicht.

Leistungs­paketSingle­tarif (Jahres­beitrag)Familien­tarif (Jahres­beitrag)
Privat­rechtsschutzab 84 €ab 127 €
mit Arbeits­rechtsschutzab 166 €ab 196 €
mit Miet­rechtsschutzab 139 €ab 144 €
Verkehrs­rechtsschutzab 99 €ab 118 €
Vermieter­rechtsschutz*ab 143 €ab 143 €
Zusatzbaustein Straf­rechtsschutzab 247 €ab 290 €
*eine Wohneinheit mit Jahresmieteinnahmen von 10.000 €

Hinweis: Bei der Rechtsschutz­versicherung kannst du nur deine Ausgaben für den Arbeitsrechtsschutz als Werbungskosten in der Steuererklärung angeben. Alle anderen Rechtsschutzleistungen erstattet das Finanzamt nicht. Nähere Details liest du auf unserer Themenseite: Rechtsschutz­versicherung & Steuer.

Lass Geld kein Thema sein

Rechte wahren

Anwaltskosten, Gerichtskosten und Co. machen einen Rechtsstreit sehr schnell sehr teuer. Sichere dich daher mit einer Rechtsschutz­versicherung ab, sodass du entspannt für dein Recht einstehen kannst.

Tarife jetzt vergleichen
Preis-Leistung im Fokus

Der optimale Schutz für dich

Nutze den CLARK Vergleichsrechner, um zahlreiche Tarife zu vergleichen, Leistungen und Preise gegenüberzustellen und ein optimales Angebot für dich zu finden.

Jetzt Tarife vergleichen
CLARK App nutzen

Versicherung easy managen

Mit der CLARK App hast du alle Versicherungsinformationen stets griffbereit in deiner Hosentasche. Du brauchst uns? Wir sind da! Per Chat, Video-Call oder telefonisch. Unser Team nimmt sich gerne Zeit für deine Anliegen und Fragen.

Hol dir CLARK

Eine Rechtsschutz­versicherung abschließen

Mit dem CLARK Online-Rechner zum Rechtsschutz­versicherung Vergleich verschaffst du dir einen Überblick über eine Reihe empfehlenswerter Versicherungstarife.

Schau beim Vergleich der Angebote nicht nur auf den Preis, sondern auch auf den Leistungsumfang und die Deckungssumme. So gehst du sicher, dass die Police im Ernstfall deinen Rechtsstreit wie gewünscht abdeckt.

Hier sind noch weitere Punkte für den Vergleich von Rechtsschutz­versicherungen, auf die du ein Auge haben solltest, um deinen Wunschtarif zu finden:

Welche Wartezeiten musst du beachten?

Bei manchen Versicherungen darfst du die Versicherungsleistung nicht unmittelbar nach Vertragsabschluss beanspruchen. Stattdessen schreibt der Versicherer einen Zeitraum vor, den du abwarten musst, ehe der Versicherungsschutz für dich greift – die Wartezeit.

Bei der Rechtsschutz­versicherung ist dieser Zeitraum nicht einheitlich geregelt. Beim Privatrechtsschutz veranschlagen viele Versicherer eine Wartezeit von 3 Monaten. Teilweise wirst du auch Tarife mit 6 Monaten Karenzzeit finden.

Nur beim Rechtsschutz zum Verkehr bist du sofort nach Vertragsabschluss versichert. Du erhältst also einen Rechtsschutz ohne Wartezeit. Ausnahmen gibt es auch, wenn du bereits rechtsschutzversichert bist und nur den Anbieter wechselst. Dank der Vor­versicherung greift der Versicherungsschutz in diesem Fall sofort.

Kannst du eine Rechtsschutz­­versicherung abschließen, wenn der Streit schon begonnen hat?

Klar, kannst du dann eine solche Versicherung abschließen. Allerdings wird sie nicht für den schon vorhandenen Schaden aufkommen. Bei Rechtsschutz gilt: Versichert sind nur Streitfälle, die ihren Anfang nach Vertragsabschluss und nach Ablauf der Wartezeit genommen haben. Der beste Zeitpunkt für den Versicherungsabschluss ist also dann, wenn du keinerlei Rechtsstreitigkeiten in Aussicht hast.

Hast du noch weitere Fragen rund um die Rechtsschutz­versicherung? Dann komm zu CLARK. Hier steht dir ein Team aus Versicherungsexpert:innen zur Seite, die deine Fragen beantworten und dich rundum zum Thema Versicherung beraten. In der CLARK App hast du zudem immer alle wichtigen Infos zu deinem Versicherungsschutz parat. 

Nutze auch unseren Online-Rechner, um deinen optimalen Versicherungsschutz zu finden.

Geht auch ein einfacher Anbieterwechsel?

Eine Rechtsschutz­­versicherung ist ordentlich kündbar. Meistens beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate. Unser Tipp: Schließe zuerst die neue Rechtsschutz­­versicherung ab, bevor du deine alte aufgibst. Der Grund: Der Wunschanbieter darf dich ohne Angabe von Gründen ablehnen. Das passiert zwar eher selten. Es kommt aber beispielsweise vor, wenn Versicherte übermäßig oft vor den Richter ziehen oder Beiträge nie pünktlich zahlen. Die Anbieter tauschen sich über solche Kunden über eine gemeinsame Datenbank aus. Mehr zum Thema Anbieterwechsel erfährst du im Ratgeber Rechtsschutz­­versicherung kündigen.

Rechtsschutz im Vergleichstest – Welche Anbieter haben überzeugt?

Neben dem Online Tarif-Vergleich kannst du dich auch schlaumachen, wie Verbrauchermagazine Rechtsschutz­versicherungen vergleichen und bewerten. Stiftung Warentest nahm beispielsweise 83 Tarife von 30 Anbietern in einem Dauertest genau unter die Lupe.

Die Expert:innen haben für ihren Test einen bestimmten Leistungsumfang als Mindestschutz definiert. Außerdem bewerten sie die Kundenfreundlichkeit der Versicherungsbedingungen.

Zu den Top 5 der besten Rechtsschutzanbieter gehören (Stand August 2023):

  • WGV
  • ADAC
  • Arag
  • Allianz
  • Deurag

Deep-Dive: Anwält:in, Gericht, Prozess – Was kostet das?

Jede:r Bürger:in Deutschlands darf im Fall eines Streits mit anderen Bürger:innen, Unternehmen, Behörden oder Organisationen seine bzw. ihre eigene Auffassung vor einem unabhängigen Gericht prüfen lassen. Dieser sogenannte Rechtsschutz ist im Grund­gesetz verankert. Er leitet sich aus der Tatsache ab, dass Bürger:innen keine Selbstjustiz üben dürfen.

Was kostet ein Rechtsstreit? 

Wie teuer ein Rechtsstreit wird, hängt in erster Linie vom Streitwert ab. Klagt beispielsweise ein:e Frisör:in das Gehalt von 2 Monaten ein, muss er oder sie mit Kosten von einigen hundert Euro rechnen. Reklamiert der oder die Käufer:in einer teuren Limousine einen Schaden und der oder die Verkäufer:in verweigert die Rücknahme, kann die Summe des Rechtsschutzfalls fünfstellig werden.

Übrigens: Schon ein erstes Beratungsgespräch kann mehr als 200 € kosten. Als Rechtsschutzversicherte:r wendest du dich hingegen einfach an deinen Versicherer. Die Beratung gehört bei den meisten zum Leistungsumfang dazu. So zahlt sich die Versicherung schnell für dich aus. 

Wie setzen sich die Prozesskosten zusammen?

Die Prozesskosten beinhalten Anwaltsgebühren, Gerichtskosten, Kosten für Gutachten und weitere Auslagen wie Fahrtkosten und Porto – kurz: alle Aufwendungen, die erforderlich waren, damit der Rechtsschutzfall verhandelt werden konnte.

Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass sich diese Ausgaben schnell zu einem vierstelligen Betrag summieren können. Die Einzelheiten dazu sind gesetzlich im Gerichtskostengesetz (GKG) und im Rechtsanwaltsvergütungs­gesetz (RVG) geregelt.

Folgende Faktoren beeinflussen die Höhe der Prozesskosten:

  • Der Streitwert: Er bestimmt die Gebühren für die Gerichts- und Anwaltskosten. Dieser Wert, auch Gegenstandswert genannt, entspricht dem finanziellen Wert des Streitgegenstands.
  • Die Anzahl der beteiligten Parteien: Je mehr Personen am Prozess beteiligt sind, desto teurer wird der Gerichtsfall.
  • Der Verlauf des Prozesses: Sollte sich der Streit über mehrere Instanzen erstrecken, verlängert sich die Prozessdauer und die Prozesskosten steigen entsprechend. Ein außergerichtlicher Vergleich kann den finanziellen Aufwand reduzieren. Oft wird dann aber eine Einigungsgebühr fällig.

Wer muss die Prozesskosten bezahlen?

In der Regel trägt die verlierende Partei die Kosten. Bei Arbeitsgerichtsverfahren zahlt jede:r die Rechnung der eigenen Rechtsvertretung selbst. Die Aufwendungen des Gerichts übernimmt die Seite, die den Prozess verloren hat.

Endet der Rechtsstreit mit einem Vergleich, teilen sich die Parteien die Kosten. Zumindest in der ersten Instanz. Bei weiteren Verhandlungen, wie Berufung oder Revision, können andere Bestimmungen gelten.

Welche finanzielle Unterstützung gibt es für dich?

Das Kostenrisiko eines Prozesses hängt wie ein Damoklesschwert über dir, wenn du einen Streit vor Gericht austragen möchtest. Denn im Falle einer Niederlage musst du am Ende alle Kosten tragen. Und diese Möglichkeit besteht immer, da der Ausgang eines Gerichtsverfahrens unvorhersehbar ist, selbst wenn dein:e Rechtsanwält:in dir gute Erfolgschancen bescheinigt hat.

Folgende Optionen hast du für eine finanzielle Unterstützung, wenn du vor Gericht für dein Recht streiten willst:

  • Wenn du bedürftig bist, hast du Anspruch auf Prozesskostenhilfe. Sie kommt bei Fällen vor Sozial-, Verwaltungs- oder Arbeitsgerichten zum Einsatz. Wird dein Antrag bewilligt, übernimmt der Staat die Kosten für das Gerichtsverfahren und die Anwält:innen.
  • Oder du sorgst für mit einer Rechtsschutz­­versicherung für finanzielle Absicherung im Fall eines Rechtsstreits.

Das könnte dich auch interessieren

Ob bei 20 € Beitragserhöhungen oder im komplexen 20.000 € Schadensfall – Wir sind für dich da!

Bereits über 700.000 europaweite Nutzer:innen managen ihre Versicherungen mit CLARK – und das in allen Lebenslagen. Erfahre hier, was sie über CLARK denken.