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Private Renten­­versicherung

Rentenlücke schließen und gewohnten Lebensstandard erhalten

Die gesetzliche Rente wird den Meisten im Alter nicht ausreichen. Daher ist es sinnvoll, sich über eine private Renten­versicherung Gedanken zu machen.
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Das Wichtigste in Kürze

Die private Renten­versicherung hält dir im Alter finanziell den Rücken frei und sichert deinen gewohnten Lebensstandard ab. Sie ergänzt den Dreiklang aus gesetzlicher Rente und staatlich geförderter Alters­vorsorge um größtmögliche Freiheit und Individualität, sei es bei Beitragshöhe, bei der Geldanlage oder bei der Art der Auszahlung. Damit ist sie dein Renditehebel und eine logische Ergänzung zur gesetzlichen Renten­versicherung, die als alleinige Alters­vorsorge schon lange nicht mehr ausreicht.

  1. Die gesetzliche Rente allein reicht nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten.
  2. Eine Private Renten­versicherungen ist eine renditestarke Möglichkeit, um diese Lücke zu schließen.
  3. Du entscheidest bei Vertragsabschluss selbst, ab wann deine Rente ausgezahlt wird. Das späteste Eintrittsdatum: 80 Jahre.

Was ist eine private Renten­versicherung?

Die private Renten­versicherung gibt dir die Chance, eigenständig für die Rente vorzusorgen und dich fürs Alter abzusichern. Denn leider steigt die Altersarmut in Deutschland kontinuierlich an – und es sieht nicht so aus, als würde sich das in absehbarer Zeit ändern.

Der Grund: Die gesetzliche Rente deckt meist nur noch Grundbedürfnisse und die Miete ab. Sie reicht nicht, um auch im Alter den gewohnten Lebensstandard beizubehalten. Rechtzeitig privat vorzusorgen, ist daher unerlässlich.

Private Renten­versicherung – Größte Flexibilität bei der Altersvorsorge
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Private Rentenversicherung – Größte Flexibilität bei der Altersvorsorge Preview Image

Die private Renten­versicherung ist dabei die richtige Wahl für all jene, die sich möglichst viel Renditechancen bei der Geldanlage und höchstmögliche Flexibilität in Anspar- und Auszahlungsphase bewahren möchten. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen, sodass sie treffsicher auf deine individuelle Lebenssituation zugeschnitten werden kann.

Neben der gesetzlichen Rente und staatlich geförderter Vorsorgearten wie der betrieblichen Altersvorsorge oder der Riester-Rente gilt die private Renten­versicherung als dritte Säule der Altersvorsorge.

Grundsätzlich gilt: Bevor du eine private Renten­versicherung abschließt, solltest du wissen, was du brauchst.

Altersvorsorge Pyramide, zeigt die 3 Stufen / Säulen der Altersvorsorge

Zusammenfassung

  • Die Private Renten­versicherung bildet die sogenannte dritte Säule der Altersvorsorge.
  • Sie wird im Gegensatz zu betrieblicher Alters­vorsorge oder Riester-Rente nicht in der Ansparphase gefördert. Bei der Auszahlung gelten dafür steuerliche Vorteile.
  • Dafür bietet sie größtmögliche Flexibilität bei Anlage und Auszahlung der Beiträge.

Varianten und Modelle der privaten Renten­versicherung

Private Renten­versicherung ist nur der Sammelbegriff für eine ganze Reihe verschiedener Versicherungsmodelle, die alle dem Zweck der Altersabsicherung dienen. Neben der Art der Kapitalanlage und der Form der Auszahlung gibt es schon bei der Art der Einzahlung Unterschiede. Man unterscheidet zwischen aufgeschobener Renten­versicherung und Sofortrente.

Aufgeschobene Renten­versicherung

Bei der aufgeschobenen Renten­versicherung handelt es sich um die klassische Form des Ansparens. Der Versicherte spart über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig Beiträge an, die dann entsprechend des von ihm gewählten Anlagemodells am Kapitalmarkt angelegt und verzinst werden.

Hat er das vertraglich festgelegte Ruhestandsalter erreicht, wird das angesparte Kapital ausgezahlt, entweder in Form einer lebenslangen Rente, einer einmaligen Kapitalzahlung oder in einer Mischform, beispielsweise einer jährlichen Ratenzahlung.

Anders als in der gesetzlichen Renten­versicherung oder bei staatlich geförderten Altersvorsorgemodellen der zweiten Schicht kannst du bei der privaten Renten­versicherung den Auszahlungsbeginn frei bestimmen. Das kann schon mit 55 sein oder auch erst mit 80 Jahren. 

Je nach Versicherer und individueller Lebenssituation können auch zusätzliche Leistungen bei der aufgeschobenen Rente sinnvoll sein – zum Beispiel eine Beitragsrückgewähr oder eine Pflegerente.

Im Gegensatz zu staatlich geförderten Altersvorsorgemodellen hast du auch während der Ansparphase jederzeit Zugriff auf dein Kapital. Erscheint dir diese Form der Alters­vorsorge also irgendwann nicht mehr als dienlich, kannst du den Vertrag kündigen und dir dein Kapital, abzüglich der Abschlusskosten, ausbezahlen lassen. Lediglich im Modell der Rürup-Rente ist eine Auszahlung vor Vollendung des 62. Lebensjahres ausgeschlossen.

Sofortrente

Die Alternative zur aufgeschobenen Renten­versicherung ist die Sofortrente. Bei dieser Form sparst du nicht über Jahre hinweg Kapital an, sondern entscheidest dich für die sogenannte Einmaleinlage. Du zahlst einen hohen Einmalbeitrag, den die Versicherung sofort verrentet.

Für gewöhnlich zahlt sie die Anlage unverzüglich als monatlichen Betrag wieder aus. Die Auszahlung der Rente lässt sich aber auch hinauszögern.

Der Vorteil der Sofortrente:

  • Ohne lange Vorlaufzeit kann die Rente auf einen Schlag erhöht werden – kurzfristig und unkompliziert. So bleibst du flexibel.

Der Nachteil:

  • Den hohen Einmalbeitrag muss man sich leisten können.

Deswegen ist die Sofortrente besonders dann eine gute Option, wenn nach einer Erbschaft, dem Verkauf einer Immobilie oder einem Lottogewinn viel Geld zur Verfügung steht und du dich privat mit einer lebenslangen Rente bis ins hohe Alter gut absichern willst. 

 

Verschiedene Versicherungsmodelle bieten unterschiedliche Renditechancen

Die Private Renten­versicherung bietet dir volle Flexibilität bei der Kapitalanlage. Daraus ergibt sich für dich die Qual der Wahl: Bevorzugst du eher ein sicherheitsorientiertes Anlagemodell mit garantierter Verzinsung oder ein chancenorientiertes Modell ohne Garantien und hohem Aktienanteil? Die richtige Wahl ist die, die am besten zu deinem Typ und deiner individuellen Lebenssituation passt.

Klassische Renten­versicherung

Hierbei handelt es sich um die gute, alte Form der Vorsorge mit einem garantierten Zins und einer möglichen Überschussbeteiligung. Du erhältst zu Vertragsbeginn eine festgelegte garantierte Rente, die sich aus der Summe deiner Beiträge und einem bei Abschluss fest vereinbarten Garantiezins ergibt.

Nicht garantiert ist eine Beteiligung an den Überschüssen, die der Versicherer mit der Anlage deiner Beiträge am Kapitalmarkt erwirtschaftet. Von diesen deckt er seine Kosten und sorgt dafür, dir deinen Garantiezins zu gewährleisten. Bleibt noch etwas übrig, werden dir diese Überschüsse einmal im Jahr fest gutgeschrieben. 

Die Beiträge werden insbesondere in Anleihen oder Immobilien (sicherheitsorientierte Anlagen) investiert. Renditestärkere Anlagen wie Aktien spielen in diesem Modell eine untergeordnete Rolle. Die klassische Rente bietet einen garantierten Erhalt des Kapitals und somit Planungssicherheit.

Dennoch: Aufgrund der schon länger andauernden Niedrigzinsphase ist es schwierig geworden, über die klassische Renten­versicherung ausreichende Erträge zu erwirtschaften. Während die durchschnittliche Inflation pro Jahr etwa 2 Prozent beträgt, beträgt der Garantiezins derzeit (Stand: 2022) nur 0,25 Prozent.

Neue Klassik

Mit den sogenannten Neue Klassik Tarifen haben Versicherer auf die Niedrigzinssituation reagiert. Im Gegensatz zur klassischen Renten­versicherung gibt es in Tarifen der Neuen Klassik keinen Garantiezins mehr. Garantiert ist nur noch die Summe der eingezahlten Beiträge.

Da der Versicherer dadurch keine Reserven mehr aufbauen muss, um die zugesagte Verzinsung garantieren zu können, ist er freier in der Geldanlage, wodurch höhere Überschüsse erzielt werden sollen. Diese Überschüsse werden dann genauso wie in den Klassiktarifen deinem Vorsorgevermögen gutgeschrieben.

Fondsgebundene Renten­versicherung

In fondsgebundenen Renten­versicherungen werden Anteile deines Beitrags in Fonds am Kapitalmarkt investiert, wodurch sich eine deutlich höhere Rendite versprochen wird. Fonds sind eine Art Gefäß, in dem verschiedene Anlageklassen wie Aktien oder Immobilien zu festen Anteilen gebündelt sind.

Wer einen Anteil an einem Fonds erwirbt, erwirbt im Grunde genommen Anteile an den darin gebündelten Anlageklassen, und zwar in dem Verhältnis, in dem sie im Fonds zusammengestellt sind.

Bei fondsgebundenen Renten­versicherungen kannst du entscheiden, wie renditeorientiert du anlegen möchtest. Es gibt verschiedene Garantiestufen, die dir einen bestimmten Anteil deiner Beiträge oder eine bestimmte Rendite garantieren. Je nachdem, für welche Garantiestufe du dich entscheidest, wird ein Großteil deiner Beiträge in freie Fonds investiert.

Indexpolice

Bei der Indexpolice handelt es sich im Grunde um eine Spielart der Neuen Klassik. Es ist ein klassisches Renten­versicherungsprodukt, bei dem jedoch nur die Summe der eingezahlten Beiträge garantiert ist.

Die erwirtschafteten Überschüsse werden nicht direkt deinem Guthaben zugeschrieben, sondern jährlich in einem von dir gewählten Aktienindex wie beispielsweise dem DAX oder dem MSCI World. Du erwirbst damit Anteile an allen in diesem Index zusammengefassten Unternehmen und zwar im selben Verhältnis, in dem diese Unternehmen in diesem Index vertreten sind.

Nach jedem Jahr werden die Gewinne auf dem Rentenkonto gesichert. So beschränkt sich das Risiko durch eventuelle Verluste stets auf die Beiträge eines Jahres. Erwirtschaftet der Versicherer in der neuen Klassik beispielsweise 100 Euro, die er deinem Rentenkonto gutschreibt, würde er diese 100 Euro in der Indexpolice noch einmal ein Jahr lang in einem Index anlegen.

Dadurch besteht die Chance, aus den 100 Euro 105 oder 110 Euro zu machen. In einem schlechten Jahr können aber auch weniger als 100 Euro übrig bleiben, die dann deinem Rentenkonto gutgeschrieben werden.

Manche Versicherungsunternehmen bieten zudem Mischformen an, die verschiedene Optionen kombinieren.

Zusammenfassung

  • Für die private Renten­versicherung gibt es zwei Varianten: Die aufgeschobene Renten­versicherung bedeutet: kontinuierliche Einzahlungen und festgelegter Rentenbeginn. Bei der Sofortrente wird ein hoher einmaliger Einzahlungsbetrag geleistet und über einen längeren Zeitraum ausgezahlt, entweder in Raten oder in einer lebenslangen Rente.
  • Je nach Risikobereitschaft gibt es ganz unterschiedliche Modelle zur Kapitalanlage, die zwischen Garantierente mit fester Verzinsung und reiner Anlage in Fonds ohne jegliche Garantien schwanken.

Soviel sparst du in der privaten Renten­versicherung an

Wie viel du jedes Jahr ansparst und wie hoch der monatliche Beitrag für die private Renten­versicherung ausfällt, hängt vollkommen vom Tarif, von deiner individuellen Lebenssituation und dem Geldbetrag ab, den du monatlich erübrigen kannst. Die private Renten­versicherung bietet dir größtmögliche Flexibilität.

Ein Beispiel

Ein Arbeitnehmer mit Steuerklasse 1 erhält ein monatliches Bruttoeinkommen von 3.000 Euro. Nach Abzug aller Abgaben hat er pro Monat rund 1.900 Euro zur Verfügung. Für die Grundausgaben wie Miete, Auto, Verpflegung, Kleidung, Freizeit und Urlaub muss er durchschnittlich 1.600 Euro einplanen. So bleiben ihm 300 Euro für die private Altersvorsorge.

Diese kann er dann entweder in eine klassische Renten­versicherung investieren mit 0,25 Prozent Garantiezins und Überschussbeteiligung oder in eine fondsgebundene Renten­versicherung ohne Garantien. Bei 30 Jahren Anlagehorizont zahlt er in dieser Zeit 108.000 Euro ein.

Die garantierte Rente, die er nach 30 Jahren in der klassischen Renten­versicherung erhielte, beträgt Summe der Beiträge zzgl. 0,25 Prozent Verzinsung pro Jahr, was knapp 112.000 Euro entspricht. Hinzu kommen eventuelle jährliche Überschüsse. Angenommen, durch die Überschüsse ergibt sich inklusive des Garantiezinses eine jährliche Verzinsung von 2,5 Prozent, so kann der Versicherte bei Rentenbeginn auf ein Vorsorgekapital von knapp 158.000 Euro hoffen. Der Versicherer würde dem Versicherten hier jährlich eine Rentenstandsinformation zukommen lassen und zwei Werte ausgeben: die garantierte Rente (123.955 Euro) und die erwartete Rente (160.190 Euro). Den ersten Wert muss der Versicherer bezahlen, auf die Differenz von knapp 40.000 Euro hat der Versicherte keinen Anspruch.

In der fondsgebundenen Renten­versicherung ohne Garantien könnte es theoretisch geschehen, dass der Versicherte am Ende sogar über weniger als die 108.000 Euro Vorsorgekapital verfügt, denn Beiträge sind nicht garantiert. Das ist aber nur ein theoretisches Risiko. Denn dadurch, dass der Versicherer nichts garantieren muss, ergeben sich für ihn viel bessere Anlagemöglichkeiten. Eine jährliche Rendite von 5 Prozent kann hier durchaus angenommen werden. Aus den 108.000 Euro, die der Versicherte über 30 Jahre anspart, werden zzgl. 5 Prozent Rendite pro Jahr 245.658 Euro, also fast das Doppelte, das dem Sparer in der klassische Renten­versicherung als Rente garantiert ist.

Tipp: Je früher du dich um die private Alters­vorsorge kümmerst, desto besser. Denn je länger der Anlagehorizont ist, desto mehr wirkt sich der Zinseszinseffekt aus. Würde der Sparer aus obigem Beispiel die 300 Euro nicht über 30 Jahre, sondern über 40 Jahre anlegen, würde er 144.000 Euro im Laufe seines Lebens einzahlen. In der klassischen Renten­versicherung ergäben sich daraus 173.250 Euro garantierte Rente bzw. 245.935 Euro bei durchschnittlicher Verzinsung. In der fondsgebundenen Renten­versicherung könnten sich daraus sogar 446.657 Euro ergeben!

Renten­versicherung versus privat sparen

Wenn die Private Renten­versicherung nun nicht staatlich gefördert wird und du die Beiträge aus deinem versteuerten Einkommen einbringen musst, warum solltest du dann das Geld nicht einfach privat anlegen, könntest du dich fragen, wo du stets volle Kontrolle über deine Ersparnisse hast? Ganz so einfach ist es nicht. Es gibt gewichtige Gründe, weshalb die Private Renten­versicherung dem eigenen Konto vorzuziehen ist:

  1. Du überweist monatlich einen festgelegten Beitrag an deinen Versicherer. Auf diese Weise kommst du nicht so schnell in Versuchung, das Geld für andere Dinge auszugeben.
  2. Der Versicherer garantiert dir eine lebenslange Rente. Während also dein Erspartes zwangsläufig irgendwann aufgebraucht ist, wenn du das Glück hast, ein hohes Alter zu erreichen, fließt deine Rentenauszahlung ungebremst weiter. Das sogenannte „Langlebigkeitsrisiko“ übernimmt der Versicherer.
  3. Auch steuerlich zahlt sich die private Rente aus. Bei Beiträgen, die während der Ansparphase nicht gefördert werden, gilt eine vorteilhafte Ertragsanteilbesteuerung. Ausschlaggebend für den Ertragsanteil ist sowohl der persönliche Steuersatz als auch das Alter bei Renteneintritt: Je später du in Rente gehst, desto geringer die Besteuerung. Im Gegensatz dazu müsstest du auf Gewinne, beispielsweise aus einem Fondssparplan, Kapitalertragssteuer zahlen. Diese ist immer gleich hoch und beträgt derzeit 25 Prozent (zzgl. Kirchensteuer)
  4. Diese würde auch fällig, wenn du dein privates Vermögen im Laufe deines Leben umschichten wolltest, wenn du also bspw. aus risikoreicheren Anlageklassen in risikoärmere wechseln wolltest, um dein Geld für den Ruhestand zu sichern. Im Rahmen einer Privaten Renten­versicherung ist dieses Umschichten steuerfrei.
Wie die Auszahlung der Privaten Rentenversicherung besteuert wird, Ertragsanteilsbesteuerung

Zusammenfassung

  • Die höhe des monatlichen Beitrags kann individuell festgelegt werden.
  • Wie hoch die spätere Rente ausfällt, hängt vom vereinbarten Beitrag, aber auch vom Anlagemodell ab.
  • Garantien gewähren einen höheren Sockelbetrag, gehen aber zu Lasten der Rendite.
  • Wer Geld in einer private Renten­versicherung anlegt, genießt Besteuerungsvorteile gegenüber der Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto oder in einem Fondssparplan.
  • Eine Private Renten­versicherung garantiert immer eine lebenslange Rente, anders als beim Selbstsparen, wo das angesparte Guthaben irgendwann aufgebraucht ist.

Was du sonst noch wissen solltest

Ist die Rente übertragbar? Die Konditionen entscheiden

Ob die private Renten­versicherung übertragbar ist, hängt von den jeweiligen Vertragskonditionen ab. Trifft der Sparer spezielle Vereinbarungen mit seinem Versicherungsanbieter, können die Hinterbliebenen im Todesfall gegebenenfalls auf das angesparte Kapital beziehungsweise auf einen Teil der Rente zugreifen. 

Beim Tod während der Ansparphase ist dies über eine Beitragsrückgewähr möglich. Beim Tod nach Rentenbeginn funktioniert die Übertragung über eine Rentengarantiezeit oder eine Hinterbliebenenrenten-Zusatz­versicherung.

Das passiert, wenn du die Beiträge zur privaten Renten­versicherung nicht mehr zahlen kannst

Wer keine Beiträge zur privaten Renten­versicherung mehr zahlen kann, hat die Möglichkeit, seinen Vertrag zu kündigen. Diese Entscheidung solltest du allerdings gut überdenken. Denn die Kündigung ist mit finanziellen Verlusten verbunden.

Die meisten Versicherungen bieten in finanziellen Engpässen Alternativen an:

  1. Eine niedrigere Versicherungssumme: Wer die Versicherungssumme reduziert, muss geringere Beiträge einzahlen. 
  2. Beitragsfreistellung: Der Sparer kann seine Versicherung beitragsfrei stellen. Daraufhin bildet der Versicherungsanbieter aus den gegebenen Rückkaufswerten eine niedrigere Versicherungssumme. Bis zu einem festgelegten Vertragsablaufdatum sind keine weiteren Beiträge nötig und die bereits eingezahlten Beiträge werden weiterhin verzinst. Doch Vorsicht: Die Beitragsfreistellung gilt nur dann, wenn der Sparer das geforderte Mindestguthaben vorweisen kann. 
  3. Beitragsaussetzung: Ist der finanzielle Engpass vorübergehend, bietet sich eine Zahlpause an. Mit einer Beitragsaussetzung oder einer Beitragsstundung kann sich der Rentenversicherte kurzzeitig entlasten. Diese Beiträge müssen dann jedoch später nachgezahlt werden, damit die spätere Rentenleistung nicht sinkt.

Ab wann kannst du dir die private Renten­versicherung auszahlen lassen?

Bei Vertragsabschluss kannst du den Beginn der Rentenauszahlung selbst bestimmen. Das späteste Eintrittsdatum liegt momentan bei 80 Jahren. Allerdings kannst du auch schon vor dem festgelegten Datum auf deine private Alters­vorsorge zurückgreifen.

Das Alter lässt sich beliebig definieren, nur im Rahmen einer Rürup-Rente ist es an die Vollendung des  62. Lebensjahrs gebunden. Auf den vereinbarten Rentenbeginn kann eine beitragsfreie Verfügungsphase von maximal fünf Jahren folgen.

Zusammenfassung

  • Deine Lebenssituation und dein Einkommen bestimmen die Wahl des richtigen Tarifs.
  • Private Renten­versicherungen bieten gegenüber dem Sparen zahlreiche Vorteile.
  • Die individuellen Vertragskonditionen legen fest, ob und inwieweit eine private Renten­versicherung übertragbar ist.
  • Es gibt diverse Möglichkeiten, seine Renten­versicherung auch bei finanziellen Engpässen weiterzuführen. Eine Kündigung ist meist die schlechteste Option.
  • Der Zeitpunkt der Rentenauszahlung ist relativ flexibel.

Eine private Renten­versicherung abschließen

Wer eine private Renten­versicherung als Alters­vorsorge abschließen möchte, hat online die Wahl zwischen vielen verschiedenen Anbietern und Versicherungsmodellen. Du musst für dich entscheiden, welches Modell dir persönlich zusagt und wie viel Risiko du zugunsten von Renditechancen einzugehen bereit bist. Wichtig ist, dass die Private Renten­versicherung zu dir, deiner Risikoaffinität und deinen persönlichen Lebensumständen passt.

Eine persönliche Beratung ist darum unverzichtbar. Die CLARK-Experten beraten dich kostenlos und unverbindlich und finden gemeinsam mit dir heraus, welcher Versicherungstyp du bist und welcher Anbieter und Tarif am besten zu dir passt. So gehst du vor:

Nächste Schritte

  • Kontaktiere unsere CLARK-Experten. Das geht ganz einfach per Chat in der CLARK App oder indem du uns unten deine Kontaktdaten hinterlässt.
  • Die CLARK-Experten beraten dich völlig unverbindlich. Auf Wunsch erhältst du ein individuell auf deine Lebenssituation angepasstes Angebot.
  • Du wählst deinen Wunsch­versicherer. Gemeinsam mit den CLARK-Experten stellst du den Antrag und unterschreibst komplett digital. So einfach geht Versicherung heute.

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