Wissenswertes über den Riester-Banksparplan

Ein Riester-Banksparplan ist die unkomplizierteste, flexibelste und kostengünstigste Form der Riester-Rente. Wir haben Fakten und Tipps gesammelt.

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Ein Riester-Banksparplan stellt eine staatlich geförderte Form der Altersvorsorge dar. Der Riester-Vertrag wird monatlich bespart und bietet langfristig sichere Renditen. Zudem profitieren Sparer von der Flexibilität, die ein Banksparvertrag als Riester-Modell bietet. So ist etwa die anteilige Umwandlung von Sparguthaben in Kapital zum Erwerb von Wohneigentum möglich. Informiere dich jetzt über die Möglichkeiten, die ein Banksparplan als staatlich bezuschusste Riester-Rente bietet.

Was ist beziehungsweise wie funktioniert ein Riester-Banksparplan?

Bei einem Riester-Rente-Banksparplan handelt es sich um einen vom Staat geförderten Sparvertrag. Wie bei klassischen Anlagen zahlst du monatlich einen bestimmten Betrag in den Sparvertrag ein. Das Sparguthaben eines Riester-Sparvertrags wird über den gesamten Ansparzeitraum hinweg in konstanten Raten verzinst. Orientierung gibt der sogenannte Referenzzins. Eine Besonderheit des Banksparplans als Variante der Riester-Rente: Es fallen keine Kosten durch Abschlussgebühren an. Dadurch lohnt sich der Banksparplan auch noch bei kürzeren Laufzeiten.

Für wen kommt ein Riester-Banksparplan als Altersvorsorgemodell infrage?

Wer auf der Suche nach einem einfachen Riester-Vertrag ist, also einem staatlich geförderten Sparvertrag zur privaten Altersvorsorge, für den ist ein Riester-Rente-Banksparplan gut geeignet. Hierbei geht es vor allem darum, die staatliche Förderung in Form von Zulagen maximal auszuschöpfen. Wer sich dagegen bereits sicher ist, dass der Kauf einer selbst bewohnten Immobilie als Altersvorsorgemodell eher infrage kommt, der ist mit einem Riester-Bausparvertrag oder Riester-Darlehen besser beraten. Die größten Renditechancen wiederum bietet ein Riester-Fondssparplan, bei dem sich das eingezahlte Sparguthaben durch den Handel mit sogenannten ETFs – börsengehandelten Aktienfonds – vergrößern lässt.

Was tun, wenn ein Riester-Banksparplan Negativzinsen abzuwerfen droht?

Einen Riester-Banksparplan in der Ansparphase zu kündigen ist keine gute Idee, da bereits erhaltene Zulagen und Steuervergünstigungen zurückgezahlt werden müssen. Vielmehr sollte man versuchen, das Beste aus einem bereits abgeschlossenen Banksparplan als Riester-Renten-Modell mit Zulagenberechtigung herauszuholen. Durch die staatliche Förderung und Steuervergünstigungen lassen sich unter Umständen Negativzinsen kompensieren, die den Riester-Banksparplan in letzter Zeit weniger attraktiv erscheinen ließen.

Experten-Tipp

Um die volle staatliche Zulage zu erhalten und das Maximum aus dem Riester-Vertrag herauszuholen, solltest du deinen Eigenbeitrag regelmäßig prüfen und anpassen. Deine Riester-Beiträge kannst du in deiner Steuererklärung geltend machen – bis zu 175 Euro pro Jahr erhältst du als Riester-Sparer ohne Kind vom Staat. Die Kinderzulage für die Riester-Rente bringt bei Kindern, die vor 2008 geboren wurden, nochmals 185 Euro beziehungsweise bei nach 2008 geborenen Kindern 300 Euro jährlich pro Kind.

Was sind die Vorteile eines Riester-Banksparplans?

Besonders für Sparer, die Sicherheit sowie geringe Kosten schätzen und sich Flexibilität bewahren wollen, bietet der Riester-Banksparplan einige Vorteile:

  • Keine Abschlusskosten

  • Durch die geringen Kosten ist er auch als Sparmodell für kürzere Vertragslaufzeiten von 10 oder 15 Jahren geeignet.

  • Berechenbarkeit der späteren Altersleistung durch die Kopplung der Wertentwicklung an einen festen Zins.

  • Ein Riester-Banksparplan ist flexibel: Wenn du beispielsweise noch nicht genau einschätzen kannst, ob vielleicht der Bau eines Eigenheims als Altersvorsorgemodell für dich relevant werden könnte, kannst du dein Geld zunächst in einem Banksparplan anlegen und so schon jetzt von den staatlichen Förderungen profitieren. Angespartes Guthaben kann ohne Verlust für den Erwerb von Wohneigentum verwendet werden.

Gut zu wissen

Von einem Banksparvertrag profitieren vor allem Sparer mit mehreren Kindern, die für ihren Riester-Vertrag eine besonders hohe Kinderzulage erhalten. Aber auch Besserverdiener genießen aufgrund einer im Durchschnitt höheren Beitragssumme Vorteile bei der Besteuerung der Riester-Beiträge (als Jahresrichtwert gelten hierfür vier Prozent des Jahresbruttos).

Was sind die Nachteile eines Riester-Banksparplans?

Ein Banksparvertrag als Riester-Modell bietet nur geringe Renditechancen. Da die Zinsen derzeit bei nahezu null liegen, erzielst du mit einem Banksparvertrag lediglich die Förderrendite, also die, die du mithilfe der staatlichen Förderung und der Steuervorteile erhältst.

Gut zu wissen

Einige wenige Anbieter bieten Riester-Sparern ab einer bestimmten Anzahl an Jahren, die ein Vertrag bereits bespart wird, Bonuszahlungen. Jedoch bringen auch diese – umgerechnet auf die gesamte Vertragslaufzeit – kaum eine rentable Rendite.

Wenn du dich für einen Riester-Vertrag interessierst, lohnt es sich zu prüfen, welche Riester-Sparform am ehesten für dich infrage kommt. Informiere dich im Rahmen einer unverbindlichen Beratung durch unsere CLARK-Experten über deine Möglichkeiten und die für dich renditestärkste Riester-Variante.

Wohn-Riester oder Riester-Banksparplan?

Ein Riester-Bausparvertrag im Rahmen eines Wohn-Riester-Vertrags ist eine sinnvolle Lösung für alle, die absehen können, dass sie in den nächsten fünf bis zehn Jahren Geld in ein Eigenheim investieren möchten. Wer jedoch nicht vorhat, selbst zu bauen, zahlt beim Riester-Bausparvertrag im Vergleich zum Riester-Banksparplan allerdings zu viel. Zudem wird eine Abschlussgebühr fällig. Wer sofort in eine geförderte Eigenheim-Finanzierung starten möchte, entscheidet sich für ein Riester-Darlehen.

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