Frau an Schreibtisch mit Bleistift in der Hand.

Finanzielle Sicherheit trotz Coronavirus – so klappt's!

In der aktuellen Corona-Krise suchen viele Menschen nach finanzieller Sicherheit. Hier erfährst du, wie diese erreichbar ist, auch über die Pandemie hinaus.

Das Wichtigste in Kürze

Aufgrund der Corona-Krise sind das Thema Geld und finanzielle Sicherheit für viele Menschen derzeit wichtiger ist als jemals zuvor. Geld sparen und finanzielle Freiheit erlangen, obwohl die Ausgangslage in der aktuellen Situation denkbar schlecht ist, so lautet das Ziel zahlreicher Menschen – und dieses zu erreichen ist durchaus möglich.

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Finanzielle Freiheit lässt sich nur mit einem langfristigen Konzept erreichen.

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Trotz Coronavirus solltest du keine Kurzschlussentscheidungen treffen.

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Sinnvoller ist es, Schritt für Schritt vorzugehen und auf mehrere Einkommensquellen zu setzen.

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Wie sich Corona auf die Finanzen auswirkt

Finanzielle Folgen der Pandemie

Krisen wirtschaftlicher oder finanzieller Art gibt es in regelmäßigen Abständen. Erfahrene Anleger lassen sich davon nicht mehr verunsichern, denn sie haben finanzielle Unabhängigkeit bereits erreicht. Die Corona-Krise hat jedoch neue und unerwartete Herausforderungen gebracht. Das Coronavirus hat den Alltag grundlegend verändert, was auch für die Wirtschaft und die Finanzen nicht ohne Folgen blieb. Unternehmen sowie Selbstständige wurden besonders schwer getroffen, doch auch viele Angestellte mussten Einbußen bei ihrem Einkommen hinnehmen, zum Beispiel in Form von Kurzarbeitergeld. Einige Arbeitnehmer sind sogar in der Arbeitslosigkeit gelandet. Solche Veränderungen können schnell zu finanziellen Engpässen führen. Wer schon zuvor nur ein geringes Vermögen hatte, für den droht eventuell sogar die Schuldenfalle.

Sicherheit lautet das Ziel

Selbst unter jenen Personen, die noch nicht von solchen oder ähnlichen Folgen betroffen sind, wächst die Unsicherheit. Sie fragen sich, ob ihr Geld bei den Bankinstituten noch sicher ist, ob sie mit Einbußen rechnen müssen oder wie sie ihr Vermögen am besten anlegen können. In der Corona-Pandemie haben viele Anleger daher weniger die Rendite im Blick als maximale Sicherheit für ihr Geld. Kein Wunder, schließlich lag der Aktienmarkt während der vergangenen Monate zeitweise bei einem Minus von 40 Prozent, Edelmetalle sind so teuer wie nie zuvor und auf dem Immobilienmarkt lässt sich keine Entspannung der Lage beobachten. Eine häufig gestellte Frage lautet daher: Ist es überhaupt noch möglich, Erspartes sicher anzulegen?

Zusammenfassung

  • Geld zu sparen und Erspartes richtig anzulegen, ist in Krisen wie der derzeitigen Corona-Pandemie umso schwieriger, aber trotzdem möglich.
  • Ihr Vermögen sicher zu investieren, steht für viele Menschen derzeit im Vordergrund – mehr als andere Faktoren wie die Rendite.

Finanziell agieren während Corona

Umgang mit bestehenden Geldanlagen

Wer ein Sparguthaben hat, sollte sich nicht verunsichern lassen. Zum aktuellen Zeitpunkt gilt dein Vermögen als sicher, zumal 100.000 Euro pro Person und Bank durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert sind. Viele Institute sprechen sogar zusätzliche Garantien auf dein Bankguthaben aus. Es ist daher nicht die Zeit für Kurzschlussentscheidungen. Ein gewisses finanzielles Polster solltest du ohnehin bei der Bank belassen, um in Notfällen ausreichend Geld liquide zu haben. Ein bisschen bares Geld ist ebenfalls sinnvoll, jedoch nur in kleinen Mengen. Wie aber gehst du mit anderen Formen der Anlage für dein erspartes Geld um, die du bereits vor der Krise hattest?

  • Aktien: Nach wie vor sind Aktien eine gute Anlagemöglichkeit, allerdings solltest du diese möglichst breit streuen. Eine Umverteilung kann daher sinnvoll sein.

  • ETF-Sparpläne: Auch breit gestreute Aktienfonds, die sogenannten ETFs, eignen sich angesichts des Corona-Virus derzeit optimal als Anlage. Besitzt du einen solchen Sparplan, behältst du ihn am besten bei. Die Kurse werden sich voraussichtlich nach der Pandemie trotz zeitweiser Verluste erholen. Wer den ETF jetzt vorschnell auflöst, riskiert Einbußen.

  • Edelmetalle: Gold, Palladium und so weiter gelten als inflations- und krisensicher. In der Krise stellen sie daher prinzipiell eine gute Geldanlage dar. Allerdings wissen das auch viele andere Menschen und dementsprechend teuer sind Edelmetalle aktuell. Nach der Pandemie könnten die Preise deutlich fallen – ob das geschieht und wann, lässt sich derzeit aber kaum vorhersagen.

  • Altersvorsorge: Deine gesetzliche oder private Altersvorsorge in Form von Versicherungen gilt ebenfalls als sicher. Hier besteht somit kein Bedarf, bestehende Verträge zu kündigen. Viele Versicherungen ermöglichen dir aber, Beiträge auszusetzen, falls du durch die Corona-Krise in einen finanziellen Engpass gerätst.

  • Immobilien: Bereits lange vor der Krise haben Immobilien einen Boom erlebt und bislang sind keine erheblichen Preissenkungen ersichtlich. Besitzt du bereits ein Haus oder mehrere Immobilien, kann sich ein Verkauf jetzt lohnen, sofern du das Geld benötigst. Zudem kann auch ein Kauf durch die günstigen Kredite derzeit sinnvoll sein – wichtig ist dann allerdings zu prüfen, ob das Objekt nicht überteuert ist.

Darüber hinaus ist ein Sparkonto für einen Notgroschen weiterhin empfehlenswert und dieses solltest du trotz Covid-19-Pandemie nicht auflösen. Dennoch ist ein zu großes Guthaben bei der Bank nicht sinnvoll, da du derzeit kaum oder überhaupt keine Zinsen auf den Spargroschen erhältst. Solange die Krise nicht überwunden ist, wird sich daran voraussichtlich nichts ändern. Es ist daher sinnvoll, auch weitere Anlagemöglichkeiten zu nutzen. Dadurch streust du zugleich das Risiko eines kompletten Verlustes, falls die Krise zu noch ungeahnten finanziellen Folgen führt.

Sicher investieren in Krisenzeiten

Als Zwischenfazit für mehr finanzielle Freiheit und Sicherheit – nicht nur – in Corona-Zeiten lassen sich daher zwei Grundregeln formulieren:

  1. Triff keine Kurzschlussentscheidungen auf Basis von Angst oder ungeprüften Informationen. Viele bestehende Geldanlagen kannst du guten Gewissens unverändert lassen. Eventuell lohnen sich auch neue Investitionen oder kleine Veränderungen am aktuellen Portfolio.

  2. Streu das Risiko möglichst breit. Alles auf ein Pferd zu setzen, ist niemals eine gute Idee. Hast du hingegen neben dem Konto auch einen ETF, verschiedene Aktien, etwas Gold, eine Immobilie oder andere Rücklagen, ist das Risiko finanzieller Verluste gering. Die Dividende beziehungsweise Rendite auf der einen Seite kann dann eventuelle Verluste auf der anderen Seite auffangen. Zudem ist dein Geld zumindest teilweise inflations- und krisensicher angelegt.

Ruhe bewahren, lautet daher das Motto bei dieser und jeder weiteren Krise. Es ist wichtiger, ein langfristiges Konzept für finanzielle Sicherheit und finanzielle Freiheit zu entwickeln, als jetzt große Veränderungen vorzunehmen.

Zusammenfassung

  • Du solltest nicht dein gesamtes Erspartes auf dem Konto lassen, sondern verschiedene Anlagemöglichkeiten nutzen.
  • Das Risiko zu streuen und richtig mit bestehenden oder neuen Investitionen umzugehen, kann dir in jeder Krise finanzielle Sicherheit bringen.
  • Anstatt jetzt Kurzschlussentscheidungen zu treffen, solltest du daher eine langfristige Strategie für dein Geld entwickeln, um (mehr) finanzielle Freiheit zu erreichen.

Die besten Spartipps für deine Zukunft

Wenn du dir mehr finanzielle Unabhängigkeit in deinem Leben wünschst, kommt es also auf zwei Dinge an: Möglichst viel Geld sparen und dieses richtig investieren. Die Sicherheit ist dabei ein wichtiger Aspekt. Noch besser ist aber, wenn du zusätzlich ein passives Einkommen durch eine Rendite generieren kannst, denn ein solches passives Einkommen ist dein Schlüssel zu echter finanzieller Freiheit. Um diese beiden Ziele zu erreichen, können dir folgende Tipps helfen:

1. Geld sparen

So viel Geld wie möglich zu sparen, ist dein erster Schritt zu finanzieller Freiheit. Selbst kleine Beträge machen über das gesamte Leben hinweg einen großen Unterschied. Du kannst beispielsweise günstigere Lebensmittel kaufen, Prozente beim Einkaufen nutzen oder dir eine günstige Wohnung mieten. Jede Ausgabe, die du vermeiden kannst, macht dich unabhängiger von deinem Einkommen und ist somit ein großer Schritt in Richtung Freiheit. Vor allem, wenn du (aufgrund der Pandemie) ein geringeres Einkommen hast als üblich, ist das Sparen umso wichtiger. Ein Haushaltsbuch kann dir dabei helfen.

2. Vorsorge

Dein Erspartes solltest du auch nutzen, um für das Alter vorzusorgen. Das bringt dir mehr finanzielle Freiheit für die Zukunft, damit du im Alter beispielsweise weniger abhängig von der gesetzlichen Rente bist. Langfristige Anlagen für dein Geld bringen zudem oft bessere Zinsen und Zinseszinsen als kurzfristige Investitionen. Schon wenn du Monat für Monat nur einen kleinen Betrag einzahlst, können Versicherungen, ETF-Sparpläne und so weiter ein großes Kapital anhäufen, selbst bei den wenigen Prozent, die derzeit als Zinsen gezahlt werden.

3. Zusätzliche Einnahmequellen

Die Vorzüge eines passiven Einkommens wurden bereits genannt. Dieses kannst du aber nicht nur durch Erspartes und dessen Rendite generieren, sondern auch durch eine nebenberufliche Selbstständigkeit, durch Verwertungsrechte und viele weitere Strategien. Mehr Einkommen aus unterschiedlichen Quellen macht dich unabhängiger, nicht nur im Sinne der finanziellen Freiheit, sondern auch bei der Arbeit und in anderen Bereichen deines Lebens.

4. Flexibilität

Beim Sparen solltest du trotzdem eine gewisse Flexibilität wahren. Dein Geld muss also verfügbar sein, wenn du es unerwartet brauchst, beispielsweise in einer Krise wie der Corona-Pandemie. Das bedeutet nicht, dass dein gesamtes Geld zugänglich sein muss. Du kannst also durchaus einige feste Anlagemöglichkeiten zum Sparen nutzen. Doch ein gewisser Betrag muss stets für den Alltag verfügbar sein, um Lebensmittel zu kaufen und deine Lebenshaltungskosten zu decken.

5. Geduld

Zuletzt ist beim Thema Geld, Sparen und finanzielle Freiheit stets Geduld gefragt. Finanzielle Unabhängigkeit erreichst du nicht über Nacht, sondern über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg. Je früher du anfängst, desto früher kannst du sie auch erreichen. Schon zehn Euro pro Monat sind zum Sparen ein guter Anfang und vermehren sich dank Zinsen und Zinseszinsen. Je mehr Prozent du auf dein Erspartes bekommst, desto schneller wächst es und damit auch die finanzielle Freiheit für dich und deine Familie.

Fazit

Finanzielle Unabhängigkeit bringt mehr Gelassenheit und damit auch mehr Qualität in dein Leben. Je mehr Geld du sparen kannst, desto weniger Sorgen musst du dir in Zukunft um Krisen wie eine Pandemie machen. Stattdessen kannst du sicher sein, jederzeit ausreichend Geld zu haben, um Lebensmittel einkaufen, deine Miete bezahlen und alle anderen Lebenshaltungskosten decken zu können. Du solltest dich also nicht nur fragen, wie du aktuell sparen und unabhängig werden kannst, sondern auch wie deine langfristige Strategie aussieht.

Zusammenfassung

  • Geld zu sparen, ist der einfachste und beste Weg zu (mehr) finanzieller Freiheit, allerdings kommt es auch darauf an, das Ersparte gewinnbringend anzulegen.
  • Altersvorsorge spielt dabei eine wichtige Rolle, um auch im Alter mehr Freiheit zu haben.
  • Ein passives Einkommen verschafft finanzielle Unabhängigkeit, sei es durch die Rendite auf das Ersparte, eine nebenberufliche Selbstständigkeit oder andere Einnahmequellen.
  • Neben einer langfristigen Geldanlage ist Flexibilität wichtig. Freiheit bedeutet auch, flexibel zu sein und jederzeit Zugriff auf dein Erspartes zu haben, wenn du es benötigst.
  • Geduld ist das A und O, denn finanzielle Unabhängigkeit lässt sich nur durch langjähriges Sparen, Durchhaltevermögen in Krisen und die richtige Strategie erreichen.