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Focus Money - Beste Kundenbetreuung - Versicherungsmanager CLARK - Ausgabe 18/2023

Rentenlücke

Wissenslücke Rentenlücke? Hier erfährst du alles!

  • Du brauchst min. 80 % deines Nettogehalts
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Du brauchst min. 80 % deines Nettogehalts

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  • Rechne bei deinem Rentenbedarf mit min. 80 % deines Nettoeinkommens und beachte Steuerabgaben, Pflege- und Kranken­versicherungsbeiträge sowie Inflation.
  • Behalte deinen Rentenanspruch im Blick und kümmere dich möglichst frühzeitig um zusätzliche Alters­vorsorge – anders geht es heutzutage kaum noch. 
  • Je mehr du verdienst, desto besser wird deine gesetzlichen Rente. Darum beginnt deine Alters­vorsorge im Kern bereits mit Bildung und Berufswahl.

Was bedeutet Rentenlücke? 

Wenn es um das Thema Altersvorsorge geht, dann kommst du um die Rentenlücke nicht herum. Sie zeigt dir ungeschönt, wie klein die gesetzliche Rente im Vergleich zu unserem Erwerbseinkommen für die meisten von uns ist. Die Rentenlücke – man nennt sie auch Vorsorge- oder Versorgungslücke – ist der Unterschied zwischen dem Nettoeinkommen aus deiner Berufstätigkeit und deiner ersten gesetzlichen Altersrente. 

Bei der Planung deiner Alters­vorsorge kann die Rentenlücke auch anders definiert werden. Sie ergibt sich eher aus der Differenz zwischen dem Einkommen, das du im Ruhestand zur kostendeckenden Absicherung brauchst und deinen tatsächlichen Alterseinkünften. Und hierzu gehören nicht nur die staatliche Rente, sondern auch andere Formen der Alterssicherung, wie private Renten­versicherungen oder die betriebliche Altersvorsorge. Als groben Richtwert für dein Renteneinkommen solltest du mindestens 80 % deiner Nettoeinkünfte kalkulieren. 

Gut zu wissen: Die Betonung beim Richtwert liegt auf „grob“. Obschon du bei der Kalkulation deines Renten- und Altersvorsorgebedarfs um eine Annahme nicht herumkommst, ist es kaum möglich in jungen Jahren konkret zu prognostizieren, wie viel du netto vor deinem Ruhestand beziehen wirst. Entsprechend unseriös sind jene Berechnungen, die sich auf einen konkreten Wert stützen. Die bergen die Gefahr von zu teuren Altersvorsorgetarifen.

Die einzigen Ausnahmen bilden gegebenenfalls die tariflich vorhersehbaren Gehaltsbänder von Verbeamteten – zum Beispiel Lehrer:innen oder Polizist:innen. Bei ihnen hilft der Blick in die Glaskugel zwar auch nicht dabei zu erahnen, ob sie durch Berufsunfähigkeit oder willkürliche berufliche Veränderungen später auf einen anderen Betrag kommen, aber dennoch ist die Rechnung hier ein wenig einfacher als in freier Wirtschaft.

Bedenke außerdem, dass bei der gesetzlichen Rente ungefähr 20 % für Steuern, Kranken- und Pflege­versicherung draufgehen. Stell dir bei deiner Rentenkalkulation immer die Frage: Was für einen Geldbetrag brauchst du auf Basis deiner Lebenshaltungskosten wirklich? 

Behalte dabei auch immer das aktuelle Rentenniveau im Blick. Das ist eine Kennzahl, die ausdrückt, wie viel Rente ein:e durchschnittliche:r Rentner:in nach Abzug von Sozial­versicherungsbeiträgen im Vergleich zu seinem bzw. ihrem monatlich verfügbaren Einkommen erhält. 

Wie groß ist die Rentenlücke im deutschen Rentensystem?

Zunächst sei gesagt, dass die sogenannte Standardrente keineswegs eine Durchschnittsrente ist. Sie stellt einen rechnerischen Wert dar, der aus einer hypothetischen Berufsbiografie abgeleitet wird. Sie veranschaulicht die Rente, die eine Person erhalten würde, die 45 Jahre lang stets exakt das vorläufige Durchschnittsentgelt verdient hat und dementsprechend genau 45 Rentenpunkte auf ihrem Konto verbuchen kann. Für eine solche Person würde nach der letzten Rentenerhöhung am 1. Juli eine monatliche Bruttorente von etwa 1.700 € herausspringen.

Allerdings zahlen die Bürger:innen hierzulande gemäß den Daten des Renten­versicherungsberichts 2022 im Durchschnitt lediglich rund 36 Jahre in die Rentenkasse ein. Dabei verdient nicht jede:r in dieser Zeit das Durchschnittsentgelt. Somit liegt das realistische Rentenniveau wohl deutlich unter dem von der Politik verkündeten. 

Das bedeutet: Die Rentenlücke dürfte vermutlich weitaus größer sein. Es gestaltet sich jedoch als äußerst schwierig, eine genaue Zahl für die allgemeine Rentenlücke anzugeben – angesichts der Vielzahl individueller Faktoren. Hinzukommen beträchtliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. So ist das realistische Rentenniveau in den neuen Bundesländern im Schnitt etwa 10 % geringer als in den Bundesländern mit Spitzenverdiener:innen. 

Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Die Löhne in den neuen Bundesländern sind nach wie vor deutlich unter dem Niveau in den alten Bundesländern angesiedelt. Daraus folgt zwangsläufig, dass du es dort schwerer hast, deine Rentenlücke zu schließen. 

In diesem Zusammenhang spielen deine persönlichen finanziellen Karrieresprünge eine entscheidende Rolle. Die Alters­vorsorge beginnt also genau genommen schon in der Bildung bzw. deiner Berufswahl. 

Gut zu wissen: Für das Jahr 2023 gibt das Bundesarbeitsministerium das Rentenniveau mit 48,15 % an. Aber dieser Wert kann leicht missverstanden werden, wenn es um deine eigene Rente und die Rentenlücke geht. Das offizielle Rentenniveau, das in der Sozialpolitik verwendet wird, bedeutet nicht, dass auch du 48 % deines Nettolohns als Rente erhältst, wie du vielleicht denkst. Es stellt lediglich deine Relation zwischen durchschnittlicher Rentenhöhe und jenem Verdienst eines arbeitenden Menschen in Deutschland dar. 

Wie kannst du deine Rentenlücke berechnen? 

Um herauszufinden, wie viel du netto in deiner Rentenzeit haben wirst, kannst du einen Blick in deine letzte Renteninformation werfen. Dort findest du eine Schätzung deiner Bruttorente. Um deine Nettorente zu berechnen, musst du diesen Betrag um den etwa 20-prozentigen Teil für Sozial­versicherungsbeiträge und Steuern reduzieren. Bedenke allerdings auch unvorhersehbare Aspekte wie Inflation, Scheidung und mögliche Alimente. 

Hast du bereits eine bestimmte Wunschrente im Kopf oder erwartest zusätzliche Einkünfte neben der gesetzlichen Altersrente, ermöglicht dir das die Planung einer privaten Alters­vorsorge sinnvoll. Hier helfen dir übrigens auch gern unsere versierten CLARK Versicherungsexpert:innen. 

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Rentenlücke berechnen: Ein einfaches Beispiel

Stell dir vor, du bist 30 Jahre alt und verdienst im Moment 4.600 € brutto pro Monat. Nachdem alle Steuern und Abgaben abgezogen wurden, bleiben dir ungefähr 2.890 € netto übrig. 

Mit unserem CLARK Rentenrechner kannst du errechnen, dass deine gesetzliche Altersrente voraussichtlich bei etwa 1.746 € netto monatlich liegen wird. Zwischen Netto-Arbeitsverdienst und Netto-Altersrente liegen also schon mal 1.144 € Differenz. 

Nimmst du nun deinen etwa 80 prozentigen Renten-Mindestbedarf deines Nettogehalts, ergeben sich daraus 2.312 €, die du als Rentner:in auf jeden Fall in der Tasche haben solltest, um dich deinen Fixkosten stellen zu können. 

Fällt dir dabei etwas auf? Subtrahierst du von diesem Mindest-Rentenbedarf deinen voraussichtlichen Netto-Rentenbetrag, zeigt sich dir eine Rentenlücke von 566 € pro Monat. Diesen Betrag solltest du durch private Alters­vorsorge schließen, um deinen Lebensstandard halten zu können. 

Erschwerend kann dann noch die Inflation hinzukommen, die die Kaufkraft deines Geldes im Laufe der Zeit zusätzlich minimiert. Die Europäische Zentralbank geht hier aktuell von 2 % jährlich aus. Spinnt man diese Rechnung weiter, fiele deine Kaufkraft bis zum offiziellen Renteneintritt mit 67 Jahren um fast 52 %. Oder in Zahlen ausgedrückt: Dein Nettogehalt von 2.312 € im Jahre 2023 fiele bis 2060 auf 1.111 € – und das nur durch Inflation. 

Du solltest also auch für diesen theoretischen Fall einen Sicherheitspuffer in deinen Rentenbedarf mit einspannen und in deine private Alters­vorsorge inkludieren, damit du am Ende von solchen Faktoren nicht überrascht wirst. 

Rentenlücke schließen: Wie viel Rente brauchst du?

Fragst du dich bei diesem Thema berechtigterweise, wie hoch deine Rente denn eigentlich ausfallen muss, um kostendeckend zu sein und dir noch Luft zum Atmen und Ruhestand genießen zu lassen, so ist der erste Schritt eine möglichst genaue Kalkulation all deiner Ausgaben.

Einige der finanziellen Verpflichtungen, die heute regelmäßig auf dich zukommen, werden nach deinem Renteneintritt möglicherweise wegfallen. Das könnte beispielsweise einen Immobilienkredit betreffen, der bis dahin abbezahlt ist, wodurch du mietfrei wohnen könntest. 

Gut zu wissen: Solltest du in einer Eigentumswohnung wohnen, bedenke, dass du auch nach vollständiger Kredittilgung immer noch Hausgeld zahlen musst, das oftmals der Höhe einer Mittelklassewohnung entspricht. Mit dem Hausgeld deckt eine Eigentümergemeinschaft alle 

laufenden Betriebskosten für Pflege, Instandhaltung und Bewirtschaftung des Hauses ab. Auch berufsbedingte Kosten wie jene für Fahrtwege und Werbungskosten wie Berufskleidung oder Fortbildungen fallen im Rentenalter weg.

Auf der anderen Seite entstehen dann möglicherweise zusätzliche Ausgaben, beispielsweise für Medikamente oder Gesundheitspflege. Wenn du außerdem davon träumst, im Alter lang gehegte Wünsche zu erfüllen – seien es teurere Reisen oder Hobbys –, solltest du auch hierfür ein Zusatzbudget einplanen.

Gehörst du zur Riege der Gutverdiener:innen, kann dein Lebensstandard höher sein und mehr kosten als der grobe Richtwert von 80 %. Möglicherweise musst du mit deinem Einkommen auch andere Personen mit durchziehen. In solchen Fällen kann die Versorgungslücke entsprechend größer ausfallen. All diese Faktoren solltest du bei der individuellen Berechnung deiner Rentenlücke berücksichtigen.

Im zweiten Schritt solltest du deine bereits angehäuften Rentenpunkte in deinem Renten­versicherungsverlauf bzw. deinem voraussichtlichen Rentenanspruch in deiner Rentenauskunft einsehen, um zu eruieren, wie lang du mindestens noch arbeiten solltest, um auf ein Maximum an gesetzlicher Rente zu kommen. Zugleich stelle deine monatlichen Fixkosten, die du auch im Ruhestand noch haben wirst, gegenüber. Je größer hier die Lücke klafft, desto eindringlicher möchten wir von CLARK dir nahelegen: Nimm deine Alters­vorsorge selbst in die Hand und sichere dich und dein künftiges Senioren-Ich finanziell ab. 

Alters­vorsorge mit Rürup-Rente und Co.

Im dritten Schritt empfehlen wir von CLARK dir, dich intensiv mit den Möglichkeiten deiner Alters­vorsorge zu beschäftigen, um einen Tarif zu finden, den deine jetzigen Finanzkapazitäten erlauben und der deinen Ruhestand gleichzeitig optimal aufpolstert. 

Von der klassischen Rieser-Rente mal abgesehen, bieten dir auch eine Kapitallebens­versicherung, eine Rürup-Rente sowie zusätzliche ETF-Investments die Chance auf Extra-Moneten im letzten Lebenskapitel. Erkundige dich außerdem frühzeitig, ob dein Arbeitgeber eine betriebliche Alters­vorsorge (bAV) für Angestellte anbietet. 

Hast du darüber hinaus noch Fragen oder wünschst dir tatkräftige Unterstützung im Prozess der optimalen Altersvorsorge, helfen dir unsere CLARK Versicherungsexpert:innen gern bei allem. 

Nächste Schritte

  • Kontaktiere unsere CLARK Expert:innen. Das geht ganz einfach per Chat in der CLARK App oder indem du uns unten deine Kontaktdaten hinterlässt.
  • Die CLARK Expert:innen beraten dich völlig unverbindlich. Auf Wunsch erhältst du ein individuell auf deine Lebenssituation angepasstes Angebot.
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