Was kostet eine private Pflegeversicherung?

Wie hoch ist eigentlich der Beitrag einer privaten Pflegeversicherung? Erfahre hier, wie hoch die monatlichen Kosten für die Versicherung sind.

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Weder die gesetzliche noch die private Pflegepflichtversicherung reicht normalerweise aus, um Leistungen bei Pflegebedürftigkeit zu decken. Doch viele Menschen zögern und fragen sich: Welche Kosten gibt es bei der privaten Pflegeversicherung? Die Antwort ist eindeutig: Sie ist gar nicht mal so teuer, wenn man sie frühzeitig abschließt.

Wie hoch ist der Beitrag bei der privaten Pflegeversicherung?

Die Anbieter legen die Beitragshöhe bei der privaten Pflegeversicherung selbst fest. Ähnlich wie bei der privaten Krankenversicherung hängt sie unter anderem vom Alter, Gesundheitszustand und den vereinbarten Leistungen ab. Je jünger du bei Abschluss bist, umso niedriger ist der Beitrag. Das hängt damit zusammen, dass die Gefahr, dass du bald schon pflegebedürftig werden könntest, geringer ist. Gibt es Vorerkrankungen, berechnet die Pflegeversicherung beim Beitragssatz möglicherweise einen Risikozuschlag. Bei der staatlich geförderten Pflegezusatzversicherung (Pflege-Bahr) hingegen spielt der Gesundheitszustand keine Rolle.

Tipp

Viele Anbieter einer privaten Pflegeversicherung bieten Beitragsrechner an, mit denen du deinen ungefähren Beitrag berechnen kannst. Dein individueller Gesundheitszustand, zum Beispiel bestimmte Vorerkrankungen, können dabei aber nicht immer berücksichtigt werden. Die CLARK-Experten helfen dir in diesem Fall, ein passendes Angebot zu finden.

Kann es bei der privaten Pflegeversicherung eine Beitragserhöhung geben?

Der Anbieter kann den Beitrag zur privaten Pflegeversicherung erhöhen. Das kann zum Beispiel passieren, wenn die Pflegeleistungen teurer werden, weil zum Beispiel neue Leistungen hinzukommen oder bestehende Leistungen sich verteuern. Das war beispielsweise 2017 der Fall, als die Regierung die soziale Pflegepflichtversicherung reformierte. Unter anderem wurde die Einteilung der Pflegebedürftigkeit neu geregelt: Statt drei Pflegestufen gibt es seitdem fünf Pflegegrade. Das hat dazu geführt, dass viele Pflegebedürftige, die früher keine Leistungen erhalten haben, nun Leistungen bekommen, weil sie jetzt in einen anderen Pflegegrad eingestuft werden. Dadurch haben sich die Kosten erhöht. Da sich die Leistungen der privaten Pflegeversicherung an denen der sozialen orientieren, stiegen auch hier die Beiträge.

Eine Ausnahme ist die Pflegerentenversicherung. Bei ihr stehen die Beiträge für die gesamte Laufzeit fest. Die Kosten pro Monat bleiben bei dieser privaten Pflegeversicherung also gleich. Sie ist aber dafür von vornherein etwas teurer als eine Pflegetagegeld- oder Pflegekostenversicherung.

Gibt es einen Höchstbeitrag bei der privaten Pflegeversicherung?

Da die Versicherer die Beiträge selbst festlegen, gibt es im Gegensatz zur gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung keinen Höchstbetrag.

Wie kann ich Beiträge vergleichen?

Genau wie bei der privaten Krankenversicherung lohnt es sich auch bei der privaten Pflegezusatzversicherung, verschiedene Anbieter zu vergleichen. Das ist natürlich nicht immer ganz einfach. Zwar gibt es im Internet Vergleichsrechner für die private Pflegeversicherung. Diese beziehen individuelle Besonderheiten aber nicht immer mit ein. Die CLARK-Experten helfen dir dabei, den individuell passenden Tarif zu finden.

Muss ich die Beiträge auch weiterzahlen, wenn ich pflegebedürftig werde?

Das kommt auf den Anbieter an. In vielen Fällen zahlst du die Beiträge auch dann weiter, wenn du als pflegebedürftig eingestuft und einem Pflegegrad zugeteilt wurdest.

Was ist, wenn ich mir die Beiträge irgendwann nicht mehr leisten kann?

Einige Versicherer bieten die Möglichkeit, den Vertrag eine Weile zu pausieren, wenn man die Beiträge vorübergehend nicht bezahlen kann, zum Beispiel wegen Arbeitslosigkeit. Die ausstehenden Beiträge muss man dann jedoch normalerweise später auf einen Schlag begleichen.

Wenn du dir die Beiträge auf lange Sicht nicht mehr leisten kannst, hilft möglicherweise ein Wechsel des Anbieters. Die CLARK-Experten beraten dich gerne dazu.

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