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Sterbegeld­­versicherung sinnvoll

Wann sich eine Sterbegeld­versicherung lohnt

Du fragst dich ob eine Sterbegeld­versicherung wirklich sinnvoll ist? Wenn du deiner Familie die finanzielle Last deiner Beerdigung nehmen willst, dann ja.
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Das Wichtigste in Kürze

Mit einer Sterbegeld­versicherung kannst du für die Kosten deiner Beerdigung, die schnell mehrere tausend Euro betragen kann, vorsorgen. Die Sterbegeld­versicherung ist eine Möglichkeit, die private Alters­vorsorge zu ergänzen. 

  1. Eine Sterbegeld­versicherung kommt für die Kosten deiner Bestattung auf und entlastet so deine Angehörigen finanziell.
  2. Das Sterbegeld aus einer privaten Versicherung ist immer steuerfrei. Bei Sterbegeld aus der gesetzlichen Unfall­versicherung können Steuerbeträge anfallen.
  3. Andere Absicherungen, wie die Risikolebens- oder Unfall­versicherung, sind in ihrer Laufzeit begrenzt oder lohnen sich nur in spezifischen Fällen.

Vorteile einer Sterbegeld­versicherung

Dass die Kosten einer Beerdigung von einer deiner Versicherungen übernommen wird, ist unwahrscheinlich. Eine Unfall­versicherung zahlt Sterbegeld nur, wenn du bei Arbeits- oder Wegunfällen stirbst. In der Regel müssen also deine Angehörigen für die Kosten aufkommen.

Eine Beerdigung kostet im Durchschnitt 13.000 Euro. Mit einer Sterbegeld­versicherung kannst du deine Angehörigen im Fall deines Todes entlasten. Je nach Tarif umfassen die Leistungen der Versicherung mehr als die reine Bestattung, indem sie beispielsweise auch die Kosten für die Grabpflege oder die Überführung deines Leichnams ins Ausland übernimmt. 

Eine Auflistung der Kosten bei einer Bestattung

Eine private Sterbegeld­versicherung ist immer steuerfrei. Sie gehört zu den Lebens­versicherungen, die in der Regel ohne steuerliche Belastung ausgezahlt werden. Zum Vergleich: Auf Geld aus der gesetzlichen Unfall­versicherung kann die Erbschaftssteuer erhoben werden. 

Hast du deine Sterbegeld­versicherung vor 2005 und mindestens für zwölf Jahre abgeschlossen, kannst du deine monatlich gezahlten Beiträge sogar von der Steuer absetzen. Du kannst sie als Vorsorgeaufwand in deiner Einkommenssteuererklärung aufführen. 

Bei Familien kann der Schutz der Sterbegeld­versicherung ausgeweitet, und bis zu drei Kinder können mitversichert werden. Pro mitversichertem Kind erhöht sich der Versicherungsbeitrag um nicht einmal einen Euro. 

Du kannst die Beitragszahlungen für die Sterbegeld­versicherung flexibel zahlen und an deine persönlichen Bedürfnisse anpassen. So kannst du beispielsweise im Quartal oder jährlich zahlen. Da sich so die Verwaltungskosten für die Versicherungen verringern, wirkt sich das in der Regel auf die Höhe deiner Beiträge aus: Durch eine gestaffelte Zahlung verringern sie sich. Eine weitere Möglichkeit wäre, eine einmalige Zahlung an deine Versicherung zu leisten.

Die Versicherungssumme zählt zudem als Schonvermögen. Solltest du also jemals auf staatliche Hilfe aufgrund von Arbeitslosigkeit oder Pflegebedürftigkeit angewiesen sein, wird das Schonvermögen nicht angetastet. Du hast somit ab Vertragsabschluss einen garantieren Versicherungsschutz für den Rest deines Lebens.

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Wartezeit einer Sterbegeld­versicherung durch eine Gesundheitsprüfung auszusetzen. Bei einigen Versicherungen kannst du die reguläre Wartezeit von zwei Jahren auf höchstens sechs Monate verkürzen, was allerdings zu erhöhten Beiträgen führt. Stirbst du, bevor die Wartezeit abgelaufen ist, bekommen deine Hinterbliebenen in der Regel nur die Summe der Beiträge ausgezahlt.

Nachteile einer Sterbegeld­versicherung

Möchtest du dir dein angespartes Kapital aus der Sterbegeld­versicherung auszahlen lassen und diese auflösen, musst du den Betrag versteuern. Das Absetzen der Versicherungsbeiträge lohnt sich selten, da die Absetzungsgrenze relativ niedrig ist. Allerdings betrifft die Absetzungsmöglichkeit sowieso nur wenige Versicherungsnehmer. 

Bei Anbietern mit vergleichsweise niedrigen Beiträgen solltest du vorsichtig sein. Die Versicherungssumme (also das Sterbegeld, das deine Familie nach deinem Ableben ausbezahlt bekommt) ist dann in der Regel viel niedriger als die Kosten einer Bestattung.

Bei Versicherungsabschluss solltest du also besonders auf die Versicherungssumme achten. Wenn du dir nicht sicher bist, ob dir ein guter Tarif angeboten wird, kannst du dich an unsere CLARK-Experten wenden und dich von ihnen beraten lassen.

Zusammenfassung

  • Der größte Vorteil der SGV ist, dass sich deine Angehörigen keine Gedanken um die hohen finanziellen Kosten einer Bestattung machen müssen.
  • Die ausbezahlte Versicherungssumme von privaten Sterbegeld­versicherungen ist immer steuerfrei.
  • Die reguläre Wartezeit, bis die Leistung der Versicherung in Anspruch genommen werden kann, ist verhältnismäßig kurz: Sie beträgt zwei Jahre. Du kannst sie durch eine Gesundheitsprüfung ersetzen.
  • Die Zahlung des Beitrags kannst du flexibel gestalten. Du kannst monatlich oder im Quartal einzahlen. Auch ein einmaliger Beitrag wäre möglich.
  • Sterbegeld­versicherungen mit vergleichsweise niedrigen Beitragszahlungen können sich nachteilig auswirken, da die Versicherungssumme oftmals zu gering für ein Begräbnis ausfällt.

Wann und für wen sich eine Sterbegeld­versicherung lohnt

Für wen ist eine Sterbegeld­versicherung sinnvoll?

Eine staatliche Beteiligung an den Beerdigungskosten existiert seit 2004 nicht mehr. Auch die gesetzliche Kranken­versicherung übernimmt in der Regel keine Rechnungen des Bestatters. Damit die Krankenkasse im Todesfall Geld auszahlt, musst du bei ihr eine gesonderte Leistung abgeschlossen haben. Das gilt für gesetzliche und private Versicherungsnehmer.

Du solltest jedoch nicht aus Bequemlichkeit eine Sterbegeld­versicherung bei der Krankenkasse abschließen, weil du dort sowieso versichert bist. Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter kann sich lohnen und spart dir unnötig hohe Versicherungsbeiträge.

Die Ausnahme stellen Beamte dar, da es für sie noch ein gesetzliches Sterbegeld gibt. Eine private Sterbegeld­versicherung ist jedoch für fast jeden sinnvoll. Das Sterbegeld für Beamte reicht in der Regel nicht für eine Beerdigung. Somit lohnt es sich, eine Sterbegeld­versicherung als Ergänzung zum gesetzlichen Sterbegeld abzuschließen.

Auflistung der Sterbegeldauszahlung eines Beamten im aktiven Dienst und als Pensionär

Darum ist eine Sterbegeld­versicherung sinnvoll

Eine Bestattung kostet je nach Art und Umfang unterschiedlich viel. So zahlt die gesetzliche Unfall­versicherung – solange der Tod wegen eines Arbeits- oder Wegeunfalles oder einer Berufskrankheit eintritt – in westlichen Bundesländern 5.340 Euro, in östlichen 4.920 Euro für Bestattungskosten aus. Durchschnittlich liegen die Kosten jedoch deutlich höher, etwa bei 13.000 Euro. Um deinen Hinterbliebenen die Zahlung einer solchen Summe zu ersparen, kann die SGV-Versicherung helfen. 

Wann sie sich wirklich lohnt

Erben deine Angehörigen im Falle deines Todes eine verhältnismäßig große Summe, musst du dir keine Gedanken um eine Sterbegeld­versicherung machen. Ist dies aber nicht der Fall, oder du möchtest nicht, dass deine Hinterbliebenen für deine Bestattung aufkommen sollen, ist eine Sterbegeld­versicherung in jedem Fall sinnvoll.

Auf eigene Faust einen monatlichen Beitrag zurückzulegen, ist nicht sinnvoll. Um 5.000 Euro zu sparen, würdest du über zwanzig Jahre benötigen, wenn du monatlich zwanzig Euro zurücklegst. Und kannst du wirklich garantieren, dass du dieses Geld bei einem finanziellen Engpass nicht anrühren würdest?

Niemand kann vorhersagen, was die Zukunft bringt, wann du stirbst oder ob du zum Pflegefall wirst. So könnte dein Erspartes in deinen letzten Jahren durch erhöhte Pflegekosten oder Ähnliches aufgebraucht werden.

Dass dein Vermögen mit den Jahren schrumpft, muss jedoch keinen traurigen Grund haben. Vielleicht entschließt du dich dazu, eine Weltreise zu machen. Dank einer Sterbegeld­versicherung kannst du unbesorgt durch die Welt bummeln und diesen wohlverdienten Abschnitt deines Lebens genießen. Dabei kann auch der Staat das angesparte Kapital nicht antasten, da es sich um Schonvermögen handelt.

Alternativen 

Es gibt zwei weitere Versicherungen, die du vorsorglich zur finanziellen Absicherung deiner Familie abschließen kannst. Ihre Konditionen und Leistungsfälle sind unterschiedlich. Mit einer Risikolebens­versicherung stellst du sicher, dass deine Familie im Falle deines frühzeitigen Ablebens eine bestimmte Summe als Auszahlung bekommt, um den Ausfall deines Verdienstes auszugleichen.

Die Risikolebens­versicherung läuft allerdings nur so lange, bis du das offizielle Rentenalter erreichst. Sie dient also nur dazu, den Verlust deines Einkommens auszugleichen. Sollte der Leistungsfall nicht eintreten, bekommst nichts ausgezahlt. Dies gilt nur für Versicherungen, bei denen du Kapital angespart hast.

Die andere Versicherung, die im Todesfall eine einmalige Versicherungssumme auszahlt, ist die Unfall­versicherung. Sie zahlt jedoch nur, wenn der Tod durch einen Unfall eingetreten ist.

Keine der beiden Versicherungen sind äquivalente Alternativen zur Sterbegeld­versicherung: Die Risikolebens­versicherung zahlt nur, wenn der Tod vor dem Rentenalter eingetreten ist, die Unfall­versicherung nur in spezifischen Fällen. 

Zusammenfassung

  • Eine SGV ist für alle (die nicht im Staatsdienst arbeiten) sinnvoll, die die Kosten für ihre eigene Beerdigung bereits vor ihrem Ableben gedeckt wissen wollen.
  • Alternative Absicherungen wie die Unfall- oder Risikolebens­versicherung zahlen nur in spezifischen Fällen oder sind in ihrer Laufzeit begrenzt. Sie können daher nicht als Äquivalent zur SGV betrachtet werden.
  • Im Gegensatz zur Risikolebens­versicherung kannst du dir das angesparte Kapital aus der SGV auszahlen lassen, wobei Steuern dafür anfallen.

Eine Sterbegeld­versicherung abschließen

Eine Sterbegeld­versicherung ist ein wichtiger Schutz, um deine Familie vor den hohen Kosten deiner Beerdigung zu schützen. Je früher du dich mit diesem schweren Thema befasst, desto günstiger werden deine Beiträge und letztlich auch die Gesamtsumme, die du bezahlst.

Welche Sterbegeld­versicherung günstig ist, darüber entscheiden deine eigenen Ansprüche.  Die Experten von CLARK machen mit dir den Tarifvergleich und finden gemeinsam mit dir den Tarif, der am besten zu dir passt. So gehst du vor:

Nächste Schritte

  • Kontaktiere unsere CLARK-Experten. Das geht ganz einfach per Chat in der CLARK App oder indem du uns unten deine Kontaktdaten hinterlässt.
  • Die CLARK-Experten beraten dich völlig unverbindlich. Auf Wunsch erhältst du ein individuell auf deine Lebenssituation angepasstes Angebot.
  • Du wählst deinen Wunsch­versicherer. Gemeinsam mit den CLARK-Experten stellst du den Antrag und unterschreibst komplett digital. So einfach geht Versicherung heute.

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