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Private Alters­­vorsorge – sinnvoll

Warum an einer privaten Alters­vorsorge kein Weg vorbeiführt

Kaum eine Versicherung ist so sinnvoll und notwendig, wie eine private Altersvorsorge. Finde heraus, welche es gibt und welche am besten zu dir passt.
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Das Wichtigste in Kürze

Der Bereich der privaten Alters­vorsorge ist einer der wichtigsten überhaupt. Aufgrund des demografischen Wandels wird die gesetzliche Rente nämlich nicht ausreichen. Aus diesem Grund wird deine Rentenlücke mit den Jahren immer größer. Eine private Alters­vorsorge ist darum eine sinnvolle Investition in deinen Ruhestand und in den Erhalt deines gewohnten Lebensstandards.

  1. Um deinen gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten, solltest du privat vorsorgen und deine persönliche Rentenlücke schließen.
  2. Der demografische Wandel sorgt für den Umstand, dass das konventionelle Rentensystem auf Dauer nicht mehr funktioniert.
  3. Im Rahmen deiner privaten Alters­vorsorge hast du die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Alternativen zu wählen.

Darum ist die private Alters­vorsorge so sinnvoll

Privat vorzusorgen ist heute wichtiger denn je und sollte als eine Ergänzung zur gesetzlichen Renten­versicherung in Betracht gezogen werden. Denn bei der gesetzlichen Rente und dem damit verbundenen deutschen Rentensystem, besteht die Problematik, dass die individuelle Höhe der Rente im Alter nicht ausreichen wird. Die Folge ist, dass du mit dieser Rentenlücke deinen Lebensstandard nicht aufrecht erhalten kannst. Wieso das der Fall ist, das hat unterschiedliche Gründe:

Warum eine Private Alters­vorsorge so wichtig ist
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Deine Rentenlücke wird stetig größer

Um die Rentenlücke zu beschreiben, kann man die Differenz deines aktuellen Nettoeinkommens und deine tatsächlich zu erwartende, gesetzliche Rentenzahlung betrachten. Dabei fällt auf, dass die gesetzliche Rente in keinem Fall die Höhe deines jetzigen Verdienstes erreichen wird. Um deinen Lebensstandard auch im Alter vollstens aufrecht zu erhalten, gilt es, sich nicht nur auf die gesetzliche, sondern auch auf seine private Altersvorsorge zu verlassen.

Selbstständige erhalten überhaupt keine gesetzliche Rente

Wie verhält sich die Regelung der gesetzlichen Renten­versicherung bei Selbstständigen? Bist du kein sozial­versicherungspflichtiger Arbeitnehmer, also beispielsweise in einer selbstständigen Tätigkeit, so zahlst du nicht pflichtmäßig in die gesetzliche Renten­versicherung ein. Aus diesem Grund ist eine private Alters­vorsorge im besonderen Maße wichtig. 

Dadurch, dass du als Selbstständiger nicht in die gesetzliche Renten­versicherung einzahlst, wird dir im Rentenalter auch keine Rentenleistung ausgezahlt. Deshalb solltest du dich im besonderen Maße der privaten Vorsorge widmen, denn es fehlt die gesetzliche Rentenleistung, was langfristig dazu führen kann, dass du von sozialer Unterstützung abhängig sein kannst.

Der demografische Wandel und das gesetzliche Rentensystem

Das deutsche gesetzliche Renten­versicherungssystem basiert auf einer Umlagefinanzierung. Genauer gesagt bedeutet das, dass die heutigen Zahler der Beiträge die Renten der heutigen Rentner bezahlen. Gehst du also selber einmal in den Ruhestand, werden wiederum die Jüngeren für deine Rente aufkommen. Durch den demografischen Wandel in Deutschland zeigt sich allerdings, dass sich dieses Versprechen nicht mehr einhalten lässt und somit das System der Deutschen Renten­versicherung nicht mehr funktionieren kann. In der Folge sinkt das gesetzliche Rentenniveau, also das Verhältnis von Arbeitslöhnen zur jeweiligen Rentenhöhe. Renten werden in Zukunft nicht mehr mit der Lohnentwicklung Schritt halten können, wodurch die Kaufkraft deiner Rente schrumpft. Schon heute beträgt das durchschnittliche Rentenniveau nur noch 48 Prozent des Durchschnittslohns. Es wird erwartet, dass das Rentenniveau bis 2030 auf 43 Prozent absinkt.

Wir werden immer älter. 2020 zahlen noch etwa 3 Erwerbstätige für einen Rentner. Bis 2050 wird sich durch den demographischen Wandel jedoch die Zahl der Rentner pro Erwerbstätigem verdoppeln. Die Folge: Die gesetzliche Rente allein reicht nicht mehr aus.

Konkret bedeutet das, dass wenn du heute bereits über einen Zeitraum von 45 Jahren das derzeitige Durchschnittseinkommen von 38.901 Euro verdient hast, erhältst du bei Eintritt in die Altersrente gerade einmal eine Rentenzahlung von 25.000 Euro – vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben! Betrachtet man dies auf einer monatlichen Basis, so ergibt sich eine monatliche Bruttorente von 2.083 Euro – und das nach 45 Arbeitsjahren. Wer erst später ins Berufsleben startet oder zeitweise in Teilzeit arbeitet, muss mit noch weniger auskommen.

Die private Renten­versicherung schließt die Rentenlücke

Um auch im Rentenalter weiter ein so hohes Nettoeinkommen zu haben wie während des Erwerbslebens – man spricht davon, seinen Lebensstandard zu halten –, ist eine Alters­vorsorge unverzichtbar. Die private Alters­vorsorge umfasst mehrere Möglichkeiten und Varianten, aus denen du wählen kannst. Eine davon ist die private Renten­versicherung, welche im besonderen Maße durch ihre Flexibilität hervorsticht. Du entscheidest über die Beitragshöhe, die Häufigkeit deiner Einzahlung und die Anlageart. Dabei kannst du sowohl sicherheits- als auch chancenorientierte Anlagestrategien verfolgen. Und selbst dein Auszahlungszeitpunkt ist frei bestimmbar, ebenso wie die Art deiner Auszahlung. Dabei kommt die lebenslange Rente, die Ratenzahlung oder die Kapitalauszahlung in Frage. Doch besonders der steuerliche Vorteil bei der privaten Renten­versicherung zu nennen, denn sie wird nur mit deutlich geringeren Ertragsanteil besteuert.

Zusammenfassung

  • Mit deiner privaten Alters­vorsorge sorgst du sinnvoll für dein Alter vor und kannst deinen Ruhestand in vollen Zügen genießen.
  • Deine gesetzliche Absicherung reicht nicht aus, um deinen derzeitigen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Zudem wächst deine Rentenlücke stetig.
  • Die Anzahl der Rentner pro Erwerbstätigem verdoppelt sich langfristig. Die Folge: Das Rentenniveau sinkt und damit die Kaufkraft deiner Altersrente.

Private Alters­vorsorge – Varianten voller Flexibilität und Renditechancen

Freie Entfaltung bei deinen Einzahlungsmöglichkeiten

Monatliche Raten vs. Einmalbeitrag

Im Rahmen der privaten Alters­vorsorge hast du die Möglichkeit, verschiedene Einzahlungsoptionen auszuwählen. Je nach Variante stehen dir zwei Wege der Investition offen. Zum einen kannst du mit der aufgeschobenen Renten­versicherung monatliche Beiträge ansparen. Diese werden günstigerweise mittels Lastschrifteinzug ganz unkompliziert von deinem Konto eingezogen. Genauso hast du aber auch die Möglichkeit, mit Sonderzahlungen höhere Einmalbeiträge einzuzahlen, zum Beispiel, um deine Steuererstattung oder den Jahresbonus sinnvoll anzulegen. Diese Form der Alters­vorsorge nennt sich auch aufgeschobene Rente, weil du heute Einzahlungen tätigst, die dir erst viel später wieder ausgezahlt werden. Sie ist das herkömmliche Modell.

Verfügst du allerdings aufgrund einer Erbschaft, einer Abfindung oder eines Hausverkaufs über eine größere Summe Geld, so kannst du diesen auch als Einmalbeitrag anlegen und ihn dir sofort wieder als lebenslange Rente auszahlen lassen. Diese Form der Renten­versicherung heißt deshalb auch Sofortrente – auch wenn du nicht gezwungen bist, sie dir wirklich sofort wieder auszahlen zu lassen. Du kannst den Auszahlungszeitpunkt frei bestimmen.

Welcher Anlagetyp bist du? Sicherheits- oder Chancenorientiert?

Bei der Auswahl deiner privaten Alters­vorsorge bist du gänzlich ungebunden. Je nach persönlicher Anlagepräferenz stehen verschiedene Anlageformen für dich zur Verfügung, woraus sich auch die gesamte Wertentwicklung sowie deine Altersrente ergeben.

Grundsätzlich gibt es vier unterschiedliche Varianten einer privaten Altersvorsorge, die je nach Chancen- bzw. Sicherheitsorientiertheit und mit bzw. ohne Unterstützung oder Förderung durch den Staat oder den Arbeitgeber gewählt werden können. Die private Renten­versicherung, die Riester-Rente, die Rürup-Rente und die betriebliche Alters­vorsorge (baV).

Private Renten­versicherung

Die Private Renten­versicherung ist die flexibelste Form der privaten Altersvorsorge. Im Gegensatz zu anderen Altersvorsorgemodellen wird sie nicht in der Ansparphase gefördert, dafür aber später bei der Auszahlung steuerlich günstig behandelt. Du bist frei in der Anlage deines Kapitals und hast kein festes Alter, ab dem du die Auszahlung frühestens in Empfang nehmen kannst. Für die steuerliche Besserstellung ist es lediglich erforderlich, dass der Vertrag mindestens 12 Jahre bestanden hat. Ebenso bist du frei in der Form der Auszahlung. Du kannst sie dir als lebenslange Rente, in jährlichen Raten oder als Einmalzahlung wieder auszahlen lassen.

Weil du frei in der Kapitalanlage bist, kannst du zwischen verschiedenen Anlageformen unterscheiden. Diese sind die sicherheitsorientierte “alte Klassik”, die “neue Klassik” und die fondsgebundene Renten­versicherung.

Die “alte Klassik” – sicherheitsorientiert

Dieses klassische Anlagekonzept besitzt eine garantierte Verzinsung – den Garantiezins. Diesen Garantiezins vereinbarst du bei Vertragsabschluss und er bleibt über die gesamte Laufzeit identisch. Daraus folgt für dich, dass du bereits bei Abschluss des Vertrages darüber informiert bist, welche garantierte Mindestrente bei Rentenbeginn an dich ausgezahlt wird. 

Allerdings gilt zu erwähnen, dass die klassische Lebens­versicherung von vielen Versicherern kaum noch angeboten wird. Der Grund dafür wird auf der untenstehenden Grafik deutlich. Der vereinbarte Garantiezins ist über die Jahre immer weiter gesunken und beträgt seit 2022 nur noch 0,25 Prozent. Angesichts einer Inflation von derzeit um die 8 Prozent ist es unmöglich, in dieser Anlageform die Kaufkraft seiner Alters­vorsorge zu wahren.

Grafik, die die Entwicklung des Höchstrechnungszinses und der Inflation in Deutschland von 1992 bis 2022 in Relation stellt.

Die “neue Klassik” arbeitet mit Überschüssen

Setzt du allerdings auf eine höhere Überschussbeteiligung im Rahmen deiner privaten Altersvorsorge, so kommt die “neue Klassik” für dich in Frage. Überschüsse sind Gewinne, welche das Versicherungsunternehmen mit der Kapitalanlage deiner Beiträge erwirtschaftet und anschließend an dich weitergibt. Die Idee hinter der „neuen Klassik“ ist, dass Versicherer etwas flexibler in der Kapitalanlage sind, weil sie dir zwar noch die Summe aller eingezahlten Beiträge garantieren müssen, aber nicht zusätzlich noch eine Verzinsung. Durch diese Flexibilität verspricht sich der Versicherer höhere Gewinne, von denen du über die Überschussbeteiligung dann auch profitierst.

Die Höhe deiner individuellen Überschüsse können durch den Versicherer nicht garantiert werden, da der Kapitalmarkt und somit auch die erwirtschafteten Überschüsse deiner Beiträge gewissen Schwankungen unterliegen. Deshalb gelten die durchschnittlichen Renditen im Rahmen der “neuen Klassik” als nicht überschwänglich. Bleibt die Inflation auf dem derzeitigen hohen Niveau, kann auch die „neue Klassik“ diese nicht ausgleichen.

Die fondsgebundene Renten­versicherung als kapitalmarktnahe Alternative

Wenn du an den ertragreichen Chancen des Kapitalmarktes partizipieren möchtest, dann sollte das Modell der fondsgebundenen Renten­versicherung deine erste Wahl sein. Du zahlst über einen langen Anlagezeitraum Beiträge an deinen Versicherer, welcher dein investiertes Anlagevermögen in Fonds deiner Wahl investiert. Da du grundsätzlich über einen sehr langen Zeitraum anlegst, profitierst du neben den allgemeinen Chancen des Kapitalmarkts auch vom Zinseszinseffekt. Dadurch ergeben sich langfristig attraktive Renditechancen, welche selbst die derzeit hohe Inflation outperformen sollten. Im Gegensatz zu alter und neuer Klassik gibt es bei der Privaten Renten­versicherung jedoch keine Garantierente. Das ist dem Umstand geschuldet, dass sämtliche Beiträge am Kapitalmarkt angelegt werden und dessen Schwankungen unterliegen, um die hohe Rendite zu erzielen. Wenn dir Sicherheit und Planbarkeit besonders wichtig sind, ist es aber auch hier möglich, mit dem Versicherer Garantien zu vereinbaren.

Gemäß deiner persönlichen Risikoaffinität bieten Versicherer unterschiedliche Fondsklassen zur Auswahl an, welche du im Bedarfsfall auch kostenfrei umschichten kannst. Weiterhin nutzt der Versicherer selbst die Möglichkeit des Umschichtens: Nähert sich deine Beitragszahlung dem Rentenalter, werden deine Anteile zunehmend in risikoarme Anlageklassen umgeschichtet, um Gewinnverluste vor Rentenbeginn zu vermeiden.

Mittel- und langfristig gelten Kapitalmärkte als Krisenfest, die sich selbst durch Krisen nicht lange aus der Balance werfen lassen. Schaust du dir beispielsweisen der Deutsche Aktienindex (DAX) an, der 1988 gegründet wurde, wirst du feststellen, dass dieser trotz Dotcom-Blase, trotz Finanz- oder Coronakrise noch immer eine beeindruckende Rendite von rund 7,5 Prozent pro Jahr aufweisen kann.

Krisenfest: Aktienindizes wie der DAX sind aus Krisen stets stärker herausgekommen als sie hineingegangen sind. Mit langfristige Investments lässt sich so gewiss auch der Inflation trotzen.

Riester-Rente

Eine weitere Möglichkeit der privaten Alters­vorsorge stellt die Riester-Rente dar. Angelehnt an deine individuelle Situation, werden deine eingezahlten Beiträge staatlich gefördert. Entweder in Form von Steuervorteilen, oder durch staatliche Zulagen. Eltern profitieren im besonderen Maße von der staatlichen Riester-Förderung, denn für Kinder werden die höchsten Zulagen ausbezahlt. Möchtest du von den Vorteilen der Riester-Rente gebrauch machen, so ist dafür Voraussetzung, dass du mindestens 4 Prozent deines jährlichen Bruttoeinkommens einzahlst. Maximal steuerlich geltend zu machen sind 2.100 Euro jährlich. Zudem musst du in die gesetzliche Renten­versicherung einzahlen und entweder pflichtversichert oder verbeamtet sein.

Rürup-Rente

Betrachtet man die Vorsorgemöglichkeiten von Selbstständigen, die nicht pflichtmäßig in die gesetzliche Renten­versicherung einzahlen, gibt es für dich eine Alternative zur Riester-Rente, nämlich die Basisrente bzw. Rürup-Rente. Interessant ist die Rürup-Rente besonders durch die hohen steuerlichen Vergünstigungen: Im Jahr 2022 können 94 Prozent von bis zu 25.639 Euro steuerlich geltend gemacht werden. 

Allerdings kannst du auch als Arbeitnehmer in die Rürup-Rente einzahlen und deine Beiträge steuerlich geltend machen. Dafür gibt es keine weiteren Voraussetzungen, jedoch lohnt sie sich besonders für Arbeitnehmer mit hohen Einkommen.

Betriebliche Altersvorsorge

Eine weitere Variante der privaten Alters­vorsorge ist die betriebliche Altersversorgung (bAV). Das Besondere bei der Betriebsrente ist, dass du zum einen von der Entgeltumwandlung und zum anderen von Arbeitgeberzuschüssen profitieren kannst. Bei der Entgeltumwandlung verzichtest du auf einen Teil deines Bruttogehaltes. Du führst also eine selbst gewählte Beitragshöhe von deinem Bruttogehalt ab und sparst auf diesem Weg sowohl Steuern, als auch Sozialabgaben. In einigen Fällen ist der Arbeitgeber auch zu einem Zuschuss von 15 Prozent zu deiner Einzahlung verpflichtet. 

Bei Renteneintritt wird dir die Alters­vorsorge dann ausgezahlt, je nach Vertrag in Form einer lebenslangen Rente oder als Kapitalauszahlung.

Zusammenfassung

  • Die private Alters­vorsorge beinhaltet unterschiedliche Varianten – die private Renten­versicherung ist der Klassiker.
  • Wählst du die Riester–Rente, so hast du die Möglichkeit von staatlichen Zulagen und Steuerersparnissen zu profitieren.
  • Hohe Steuervorteile bietet zudem auch die Rürup–Rente für Selbstständige oder Gutverdiener.
  • Die Betriebsrente (bAV) über deinen Arbeitgeber wird in vielen Fällen auch durch einen Arbeitgeber-Zuschuss unterstützt.

Auszahlung: Unterschiedliche Varianten

Die Varianten der privaten Alters­vorsorge haben auch unterschiedliche Möglichkeiten der Auszahlung inne. Generell hängt die Altersrente und somit auch die Rentenhöhe von folgenden Faktoren ab:

  • zu welchem Zeitpunkt du mit der Einzahlung in deine private Renten­versicherung beginnst
  • in welcher Höhe deine monatlichen Zahlungen ausfallen
  • welche Risikoaffinität du aufweist.

Die private Renten­versicherung bietet ein großes Maß an Flexibilität. Nicht nur bei deiner Einzahlung, sondern auch im Fall der Auszahlung deines Kapitals. Allerdings kannst du vor Ablauf deines Vertrages zwischen zwei Auszahlungsarten wählen: Auf der einen Seite kannst du dich für die lebenslange Rente entscheiden, auf der anderen Seite hast du die Möglichkeit, eine einmalige Kapitalabfindung ausbezahlt zu bekommen. Dieser Umstand gilt zudem auch für die betriebliche Altersversorgung, allerdings wird diese noch um die Auszahlungsmöglichkeiten in Form von Raten oder einer Mischung aus Raten und Einmalzahlungen ergänzt.

Bei der Auszahlung der Riester-Rente verhält es sich anders, denn dort ergeben sich zwei verschiedene Möglichkeiten: Entweder du lässt dir dein angespartes Kapital als lebenslange Rente auszahlen, oder du wählst eine Einmalauszahlung. Die Einmalzahlung ist allerdings auf 30 Prozent des Gesamtkapitals begrenzt. Das übrige Kapital wird als lebenslange Rente ausgezahlt.

Die Rürup-Rente hat hingegen strikte Vorgaben, denn es ist ausschließlich eine Auszahlung in Form einer lebenslangen Rente möglich. Eine Zahlung in Raten, eine Mischung aus Einmalzahlung und einer Rente sowie die einmalige Auszahlung des gesamten Kapitals ist nicht möglich.

Zusammenfassung

  • Deine Rentenhöhe hängt von drei Faktoren ab: Einzahlungsbeginn, Höhe der Einzahlung und Risikoaffinität.
  • Die private Renten­versicherung und die bAV besitzen ein großes Maß an Flexibilität innerhalb der Auszahlung.
  • Auch bei der Riester-Rente kannst du dir 30 Prozent als Einmalzahlung auszahlen lassen.
  • Die Rürup-Rente ist als lebenslange Altersrente vorgesehen.

Unterstützung auch bei Engpässen

Kündigung deiner privaten Altersvorsorge

Mit dem Abschluss deiner privaten Alters­vorsorge geht im Grunde eine langfristige Einzahlungsdauer einher. Nicht nur du, sondern auch der Versicherer plant mit einer langfristigen Laufzeit. Damit geht beispielsweise bei der privaten Renten­versicherung eine Haltefrist von 12 Jahren einher. Kündigst du vor Ablauf, oder dem vertraglich vereinbarten Ablauf, so erhältst du den Rückkaufswert deiner Lebens­versicherung. Dieser ist durch Storno- oder Abschluss- und Vertriebskosten gemindert. Bei der Riester-Rente müssen bei vorzeitiger Kündigung alle Steuervorteile und Zulagen zurückerstattet werden. Bei vorzeitiger Auszahlung spricht man auch von der schädlichen Verwendung. Rürup-Rente und betriebliche Alters­vorsorge lassen sich sogar überhaupt nicht kündigen. Eine vorzeitige Auszahlung ist nicht möglich. Du kannst diese Versicherungen nur beitragsfrei stellen lassen, sodass du künftig nichts mehr einzahlst. Die bisher eingezahlten Beiträge bleiben aber so lange in der Alters­vorsorge liegen, bis diese regulär ausbezahlt wird. Bei der Rürup-Rente ist das mit 62 frühestens möglich. Bei der bAV in der Regel mit 67.

Beitragsfreistellung statt Kündigung

Um die Kündigung zu vermeiden, besteht über Versicherungsunternehmen oftmals die Möglichkeit der Beitragsfreistellung. Wie viele zuletzt in der Coronapandemie erfahren mussten, bringt das Leben eine Vielzahl an Unvorhersehbarkeiten mit sich. Darunter fallen zum Beispiel die Arbeitslosigkeit oder einfach ein ungeplanter finanzieller Engpass. Mit der Beitragsfreistellung besitzt du innerhalb deiner privaten Alters­vorsorge die Flexibilität, auf derartige Unvorhersehbarkeiten zu reagieren. Denn die Beitragsfreistellung hat entscheidende Vorteile:

  • Dein Kapital bleibt bestehen und verzinst sich über die Jahre weiter.
  • Du zahlst keine Stornogebühren wie im Fall der Kündigung.
  • Wenn sich deine Situation wieder verbessert, kannst du die Einzahlung wieder aufnehmen.

Schutz der Hinterbliebenen ist vertraglich vereinbar 

Auch deine Hinterbliebenen – in der Regel dein:e Ehepartner:in bzw. eingetragene:r Lebenspartner:in – sowie kindergeldberechtigte Kinder können mit der privaten Alters­vorsorge mit abgesichert werden. Es kommt auf das gewählte Versicherungsprodukt an, ob sie direkt mit abgesichert sind oder ob es einer zusätzlichen Vereinbarung bedarf. Häufig wird ihnen das eingezahlte Kapital zuzüglich etwaiger Zulagen, Zuschläge und Renditen ausgezahlt, solltest du vor Renteneintritt versterben. Nach Renteneintritt gibt es häufig eine sogenannte Rentengarantiezeit. Verstirbst du in dieser Garantiezeit, wird deine Rente bis zum Ende dieser Zeitspanne an deine Hinterbliebenen ausbezahlt.

Zusammenfassung

  • Gerätst du in persönliche und finanzielle Engpässe, welche dein gewohntes Leben verändern, hast du unterschiedliche Möglichkeiten, deine private Alters­vorsorge daran anzupassen.
  • Bei einer Beitragsfreistellung bleibt dein Vertragsguthaben bestehen und verzinst sich weiter – sie ist häufig die bessere Wahl als die der Kündigung deiner Verträge.
  • Ein Schutz deiner Hinterbliebenen lässt sich in der privaten Alters­vorsorge in jeden Vertrag mit aufnehmen.

Eine Private Alters­vorsorge abschließen

Eine Alters­vorsorge abzuschließen ist ein wichtiger Schritt zur finanziellen Absicherung und Unabhängigkeit im Alter, den man gar nicht früh genug gehen kann. Neben der lebenslangen Rente in einer vereinbarten Höhe, einer Einmalauszahlung oder einer Mischung, hast du bei einigen Varianten der privaten Alters­vorsorge auch einen freien Gestaltungsspielraum über deinen monatlichen Beitrag. Auch in Engpässen besteht mit der Beitragsfreistellung die Möglichkeit, Beiträge vorübergehend auszusetzen. Gleichzeitig verzinst sich das angesparte Kapital über die Jahre weiter.

Lass dich deshalb unbedingt beraten. Unsere CLARK-Experten helfen dir gerne dabei, den richtigen Anbieter zu finden. Sie gehen mit dir deine finanzielle Situation durch, ermitteln deinen Bedarf und finden für dich das Angebot, das am besten zu dir und deiner Lebenssituation passt. So gehst du vor:

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