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Typische Schadensfälle in der Rechtsschutz­­versicherung

  • Ein Rechtsstreit kann sehr teuer werden
  • Die Rechtsschutz­­versicherung bietet finanzielle Absicherung
  • In welchen typischen Fällen übernimmt sie die Kosten?
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  • Im Prinzip kann es jederzeit passieren: Plötzlich wirst du in einen Rechtsstreit verwickelt und siehst dich enormen Kosten ausgesetzt.
  • Typische Fälle umfassen Konflikte mit dem Arbeitgeber, dem oder der Vermieter:in oder Schadensersatzforderungen.
  • Ohne Rechtsschutz­versicherung kann ein rechtlicher Konflikt sehr teuer werden, Versicherungsnehmer:innen zahlen meist nur die Selbstbeteiligung.

Was tun im Schadensfall?

Es geht oft schneller, als du ahnst: Der Arbeitgeber will den Vertrag von heute auf morgen kündigen, der oder die Vermieter:in stellt unberechtigte Forderungen oder du musst Schadensersatzforderungen geltend machen. Kommt ein Rechtsstreit auf dich zu, solltest du einige Schritte beachten. Nur so kann der Rechtsschutz für dich als Versicherungsnehmer:in garantiert und finanzieller Schaden für dich abgewendet werden.

Zunächst solltest du mit der Versicherung abklären, wie ihr gemeinsam vorgeht. Gewöhnlich bietet eine Rechtsschutz­versicherung eine telefonische Beratung an. Die Versicherung wird dir Tipps und Hinweise geben – achte aber darauf, dass die freie Anwaltswahl dein Recht und immer möglich ist. Sie beeinträchtigt deinen Versicherungsschutz nicht, egal, welche Anreize deine Versicherung dir bei einem ihrer Kooperationsanwälte bietet!

Danach besprichst du dich mit einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin deiner Wahl zur Sache. Wichtig ist, dass nach der Absprache über das weitere Vorgehen eine Deckungszusage deines Versicherers eingeholt wird. Erst dadurch kannst du sicher sein, dass der Rechtsschutz tatsächlich greift und die Versicherung die Kosten übernimmt. Im Idealfall kann der sich abzeichnende Rechtsstreit mittels einer Mediation, also einer außergerichtlichen Einigung, gelöst werden. Dies erspart den Beteiligten Zeit, Kosten und Nerven und wird ebenfalls von der Versicherung abgedeckt.

Zusammenfassung

  • Besprich das gemeinsame Vorgehen mit deiner Rechtsschutz­versicherung.
  • Zieh eine:n Rechtsanwält:in deiner Wahl ins Vertrauen.
  • Hol die Deckungszusage deiner Versicherung ein, um Sicherheit in Bezug auf die Kosten zu besitzen.
  • Prüfe, ob eine Mediation als außergerichtliche Einigung infrage kommt, um den Rechtsstreit zu lösen.

Typische Schadensfälle

Im Folgenden findest du 3 Beispiele für typische Schadensfälle, bei denen deine Rechtsschutz­versicherung die Kosten übernimmt.

Schadensfall 1: Kündigung des Arbeitgebers

Ohne Vorwarnung kündigt dir der Arbeitgeber. Es liegen weder eine Begründung noch sonstige Gründe vor, sodass du die Kündigung für unberechtigt hältst und rechtlich dagegen vorgehen möchtest. Der Streitwert richtet sich dabei nach der Dauer deines Arbeitsverhältnisses: Bei einer Anstellungsdauer von bis zu 6 Monaten beträgt er ein Monatsgehalt, darüber hinaus gelten 3 Bruttogehälter als Streitwert.

Mittels eines Prozesskostenrechners lässt sich leicht überschlagen, welche Kosten mit oder ohne Arbeitsrechtsschutz­versicherung auf dich zukommen würden. Betrug dein Bruttogehalt zum Beispiel 4.000 € und du warst du 4 Jahre bei deinem Arbeitgeber tätig, beläuft sich der Streitwert auf 12.000 €.

Ohne Arbeitsrechtsschutz würden die kompletten Kosten für deine:n Rechtsanwält:in auf dich entfallen – zudem müsstest du einen Teil oder bei einer Niederlage gar die gesamten Gerichtskosten tragen. Der finanzielle Schaden wäre ohne Rechtsschutz durch eine Versicherung enorm hoch.

Max. Kosten mit Rechtsschutz­versicherungMax. Kosten ohne Rechtsschutz­versicherung
Außer­gerichtliche Einigung per Telefon­beratung oder Mediation: 0 €Außer­gerichtliche Verhandlung: 1.054,10 €
Bei außer­gerichtlichem oder gerichtlichem Verfahren: 150 € Selbst­beteiligung (üblicher Satz, kann je nach Versicherer und eventuellen Boni abweichen)Gerichts­verhandlung 1. Instanz: 4.380,15 €
Gerichts­verhandlung 2. Instanz: 5.665,82 €
Gerichts­verhandlung 3. Instanz: 7.545,90 €
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Schadensfall 2: Rechtsstreit mit dem oder der Vermieter:in

Hohe Mieten sind ein Ärgernis und auch du hast dich sicher schon einmal über eine Mieterhöhung geärgert. Wird die Miete jedoch zu häufig erhöht oder die Erhöhung ist unverhältnismäßig, solltest du rechtlich dagegen vorgehen – erst recht, wenn der oder die Vermieter:in dich offenkundig aus der Wohnung drängen will, um sie bei einer Neuvermietung deutlich teurer zu vermieten. In diesem Fall kannst du dich an eine:n Fachanwält:in für Mietrecht wenden. Der zu verhandelnde Streitwert beträgt bei einem Rechtsstreit das Zwölffache der angesetzten Mieterhöhung.

Nehmen wir für das Beispiel an, die Mieterhöhung beträgt 100 €. Auch in diesem Fall kannst du einen Prozesskostenrechner bemühen, der einen Vergleich zwischen eventuellen Kosten mit und ohne Rechtsschutz­versicherung bietet.

Max. Kosten mit Rechtsschutz­versicherungMax. Kosten ohne Rechtsschutz­versicherung
Außer­gerichtliche Einigung per Telefon­beratung oder Mediation: 0 €Außer­gerichtliche Verhandlung: 220,27 €
Bei außer­gerichtlichem oder gerichtlichem Verfahren: 150 €Selbst­beteiligung (üblicher Satz, kann je nach Versicherer und eventuellen Boni abweichen)Gerichts­verhandlung 1. Instanz: 939,02 €
Gerichts­verhandlung 2. Instanz: 1.205,92 €
Gerichts­verhandlung 3. Instanz: 1.586,18 €

Schadensfall 3: Schadensersatzforderung

Nach einem medizinischen Eingriff entstehen dir durch einen Fehler des behandelnden Arztes oder der behandelnden Ärztin zusätzliche Aufwendungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen. Gemeinsam mit einem Anwalt oder einer Anwältin für Medizinrecht gehst du rechtlich gegen den oder die Ärzt:in vor, um den Schaden auszugleichen.

Schadensersatz kann in diesem Fall für die zusätzliche Behandlung, Medikamente und Verdienstausfall gefordert werden. Aus dieser Summe ergibt sich die Höhe deiner Schadensersatzforderung, die wir in unserem Beispiel bei 25.000 € ansetzen. Der Prozesskostenrechner gibt Auskunft für die zu erwartenden Aufwendungen im Rahmen dieses Rechtsstreits. Im konkreten Fall würde deine private Rechtsschutz­versicherung die Kosten übernehmen. Der Vergleich macht deutlich, wie groß die Unterschiede ausfallen, wenn du nicht versichert bist.

Max. Kosten mit Rechtsschutz­versicherungMmax. Kosten ohne Rechtsschutz­versicherung
Außer­gerichtliche Einigung per Telefon­beratung oder Mediation: 0 €Außer­gerichtliche Verhandlung: 1.375,88 €
Bei außer­gerichtlichem oder gerichtlichem Verfahren: 150 € Selbst­beteiligung (üblicher Satz, kann je nach Versicherer und eventuellen Boni abweichen)Gerichts­verhandlung 1. Instanz: 5.804,86 €
Gerichts­verhandlung 2. Instanz: 7.515,94 €
Gerichts­verhandlung 3. Instanz: 10.007,06 €

Zusammenfassung

  • Verlierst du einen Rechtsstreit, musst du die Prozesskosten tragen.
  • Prozesskosten richten sich nach dem Streitwert und schnellen rapide in die Höhe.
  • Ein Prozesskostenrechner hilft dir, die Kosten eines Verfahrens vorab zu kalkulieren.
  • Als Rechtsschutzversicherter entstehen dir maximal Kosten in Höhe der Selbstbeteiligung, sofern du eine Deckungszusage deiner Rechtsschutz­versicherung bekommst.

Fazit

Irgendwann könnten wir uns alle in einem ungewollten Rechtsstreit befinden. Die Kosten, die hierbei entstehen, können unter Umständen enorm hoch ausfallen. Eine Rechtsschutz­versicherung sichert dich im Ernstfall ab.

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