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Unfall­­versicherung sinnvoll

Wann sich der Abschluss einer Unfall­versicherung lohnt

Ist eine private Unfall­versicherung notwendig? Hier erfährst du, warum die Absicherung so wichtig und für wen sie besonders sinnvoll ist.
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„Die meisten Unfälle passieren im Haushalt“ – wer beim Fensterputzen von der Leiter stürzt oder auf nassen Fliesen ausrutscht, kann sich schwer verletzen. Bleibt eine Invalidität zurück, kann das auch finanzielle Folgen haben, wenn zum Beispiel die Wohnung an die neuen Umstände angepasst werden muss. Für wen die private Unfall­versicherung sinnvoll ist, zeigen wir dir in diesem Text.

Braucht man eine Unfall­versicherung?

Ein dummer Unfall im Haushalt oder unterwegs passiert schnell – in aller Regel gehen sie glimpflich aus. Doch was, wenn ein kleiner Fauxpas große Auswirkungen hat und mit hohen Kosten verbunden ist? Auf den Kosten bleibst du sitzen, wenn du keinen entsprechenden Schutz hast. Eine Unfall­versicherung zahlt eine Versicherungssumme an dich aus, wenn du durch einen Unfall einen bleibenden Schaden davonträgst, etwa eine Lähmung oder ein amputiertes Körperteil. Die Höhe der Summe kann variieren, je nachdem welche Körperteile wie stark betroffen sind.

Warum springt die gesetzliche Unfall­versicherung nicht ein?

Man muss gesetzliche und private Unfall­versicherung unterscheiden. Die gesetzliche Unfall­versicherung schützt dich an deiner Arbeitsstätte und auf dem Arbeitsweg. Passiert dir ein Unfall in deiner Freizeit, etwa beim Sport, bei der Gartenarbeit oder im Haushalt, zahlt die gesetzliche Unfall­versicherung nicht. Deshalb ist eine private Unfall­versicherung für die Freizeit sinnvoll. Ein Unfall lässt sich nicht vorhersehen und kann jederzeit passieren. Eine Absicherung ist deshalb immer eine Überlegung wert – auch wenn es Personengruppen gibt, für die die Police wichtiger ist als für andere.

Ist eine Unfall­versicherung für die Familie sinnvoll?

Eine Unfall­versicherung für die Familie ist sehr sinnvoll, denn sie sorgt dafür, dass alle Familienmitglieder gegen die Folgen von Unfällen abgesichert sind. Die gesetzliche Unfall­versicherung sichert neben Angestellten auch Kindergartenkinder, Schüler und Studenten ab – allerdings nur, wenn sich diese in der jeweiligen Lernstätte aufhalten oder sich auf dem Weg dorthin oder nach Hause befinden. In der Freizeit sind sie nicht abgesichert.

Wer nicht angestellt ist, hat hingegen überhaupt keinen Versicherungsschutz bei Unfällen. Das gilt zum Beispiel für Elternteile, die zu Hause bleiben, um sich um die Kinder zu kümmern. Anstatt alle Familienmitglieder einzeln abzusichern, benötigst du bei einer privaten Unfall­versicherung für die Familie nur einen Vertrag für alle.

Ist eine Unfall­versicherung für junge Leute sinnvoll?

Eine private Unfall­versicherung kann für junge Leute sehr sinnvoll sein, da sie oft sehr aktiv sind. Wer regelmäßig Sport oder Aktivurlaub macht, profitiert von dem Unfallschutz. Keine Sorge: Der richtige Tarif muss nicht teuer sein. Viele Versicherungen kommen jungen Menschen mit günstigen Versicherungen entgegen.

Ist eine Unfall­versicherung im Alter sinnvoll?

Senioren, die nicht mehr arbeiten, haben normalerweise gar keine Absicherung bei einem Unfall. Die gesetzliche Unfall­versicherung ist nicht mehr zuständig, eine private Unfall­versicherung ist deshalb wichtig. Viele Versicherungen haben spezielle Tarife für Rentner im Angebot, die auf deren Bedürfnisse zugeschnitten sind. Solche Tarife umfassen nicht nur die Versicherungssumme, sondern auch zahlreiche Unterstützungsleistungen. Dazu gehören zum Beispiel Hilfe bei der Haushaltsführung, bei Arzt- oder Behördenterminen, außerdem Pflegeleistungen wie Hilfe bei der Körperpflege, bei den Mahlzeiten oder nach Krankenhausaufenthalten. Die Tarife schließen zudem Unfälle und Krankheiten mit ein, die im Alter häufig vorkommen, etwa Folgen nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Ist eine Unfall­versicherung für Reiter sinnvoll?

Das Glück der Erde liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde – und trotzdem gehört der Reitsport zu den gefährlicheren Sportarten. Wer stürzt, kann sich ernsthaft verletzen. Eine Unfall­versicherung für Reiter ist deshalb sehr zu empfehlen.

Experten-Tipp

Eine Pferdehaftpflicht­versicherung ist für Pferdebesitzer sehr sinnvoll. Sie zahlt allerdings nicht, wenn du dich selbst bei einem Sturz oder beim Umgang mit dem Pferd verletzt. Das gilt oft auch für Familienangehörige. In diesem Fall ist eine private Unfall­versicherung nötig.

Ist eine Unfall­versicherung mit Dynamik sinnvoll?

Bei einer privaten Unfall­versicherung mit Dynamik steigen der Beitrag und die vereinbarte Versicherungssumme in regelmäßigen Abständen. Du kannst bei Vertragsabschluss entscheiden, ob du die Dynamik haben möchtest oder nicht. Mit der dynamischen Anpassung sollen die jährliche Preissteigerung (Inflation), aber auch ein steigender Lebensstandard ausgeglichen werden. Der Versicherer informiert dich, wenn die alljährliche Steigerung ansteht. Du hast dann die Möglichkeit, dieser zu widersprechen.

Ob du dich für eine Dynamik entscheidest, liegt an dir. Wichtiger als die Dynamik ist jedoch, dass du von Anfang an eine ausreichend hohe Versicherungssumme wählst. Du bist dir unsicher, welche Versicherungssumme für deine persönliche Situation angemessen ist? Die CLARK-Experten helfen dir dabei, die optimale Summe zu bestimmen und den passenden Versicherungstarif zu finden.

Soll ich Unfall- und Berufsunfähigkeits­versicherung kombinieren?

Unfall- und Berufsunfähigkeits­versicherung sichern beide etwas Ähnliches ab: Sie zahlen dir eine Versicherungssumme beziehungsweise eine monatliche Rente aus, wenn dir etwas Schlimmes zustößt. Die umfassendere Police ist die Berufsunfähigkeits­versicherung. Sie zahlt nicht nur eine monatliche Rente, wenn dir ein Unfall zustößt, sondern auch dann, wenn du ernsthaft erkrankst und dadurch berufsunfähig wirst. Zudem erhältst du die monatliche Rente bis zum Ende deines Arbeitslebens, während die Versicherungssumme der Unfall­versicherung einmalig gezahlt wird.

Generell gilt: Wenn du dir eine Berufsunfähigkeits­versicherung leisten kannst und diese auch bekommst, solltest du sie abschließen. Personen mit Vorerkrankungen haben aber oft schlechtere Chancen auf einen Abschluss oder sie müssen sehr hohe Beiträge zahlen. In diesem Fall lohnt sich eine Unfall­versicherung als Alternative, auch wenn sie nur bei einem Unfall mit bleibenden Schäden zahlt. So bist du zumindest gegen einige Unwägbarkeiten im Leben abgesichert.

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Hey! Ich bin Nicolai. Du bist neugierig auf deinen Tarif? Wir beraten dich gerne und vollkommen unverbindlich!

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