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Unfall­­versicherung bei der Kinderbetreuung

Im Falle eines Unfalls sollten Babysitter entsprechend versichert sein. Was du rund um die Unfall­versicherung bei der Kinderbetreuung wissen solltest.
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Babysitten ist bei Schülern und Studenten ein beliebter Nebenjob, kann aber auch auf freiberuflicher Basis als Haupttätigkeit ausgeübt werden. Ein Thema, das dabei oft vergessen wird: Wie bei jedem Job ist auch hier ein guter Versicherungsschutz wichtig. Eine der entscheidenden Policen für Babysitter ist die Unfall­versicherung. Diese übernimmt Leistungen bei dauerhaften körperlichen Einschränkungen durch einen Unfall.

Braucht man als Babysitter eine Unfall­versicherung?

Als Babysitter ist eine Unfall­versicherung in jedem Falle sinnvoll beziehungsweise verpflichtend. Bist du in einem Haushalt fest angestellt, gehörst du zu den Haushaltshilfen, die bei der gesetzlichen Unfall­versicherung gemeldet und entsprechend versichert sein müssen. Der Schutz der Unfall­versicherung bei der Kinderbetreuung greift nicht nur im Haushalt und bei eventuellen Ausflügen während der Arbeitszeit, sondern auch auf dem Weg zur und von der Arbeit nach Hause. Übst du den Babysitter-Job als Minijob auf 450-Euro-Basis aus, gilt der Versicherungsschutz ebenfalls.

Freiberufliche Babysitter müssen hingegen eine private Unfall­versicherung abschließen, um bei Unfällen während der Arbeit abgesichert zu sein.

Wer muss die Unfall­versicherung für die Kinderbetreuung abschließen?

Als angestellter Babysitter – egal, ob in Voll- oder Teilzeit oder auf Minijob-Basis – musst du dich nicht um den Versicherungsschutz im Falle eines Unfalls kümmern. Dein Arbeitgeber muss dich beim Träger der Versicherung anmelden und entsprechende Beiträge zahlen. Tut er das nicht, droht ihm ein Bußgeld, da es sich dabei um eine Ordnungswidrigkeit handelt. Einziger Unterschied zwischen einer klassischen Festanstellung und einem Minijob: In letzterem Fall übernimmt die Minijob-Zentrale die Beiträge für die Unfall­versicherung des Babysitters.

Freiberufliche Babysitter müssen sich, wie oben bereits beschrieben, selbst um eine private Unfall­versicherung für die Kinderbetreuung kümmern und entsprechend auch den Vertragsabschluss sowie die Beitragszahlungen übernehmen.

Tipp

Neben der (privaten) Unfall­versicherung ist für Babysitter auch eine Haftpflicht­versicherung sinnvoll, die du selbst abschließen musst. Sie schützt dich, wenn du Sachschäden im Haushalt deines Arbeitgebers verursachst.

Braucht ein Kind eine Unfall­versicherung bei der Kinderbetreuung?

Auch für Kinder ist eine Absicherung über eine entsprechende Versicherung sinnvoll – nicht nur während der Betreuung durch einen Babysitter, sondern in jeder Situation im Alltag. Dabei verhält es sich hier mit dem Schutz genauso wie bei Erwachsenen: Zum einen gibt es die gesetzliche Unfall­versicherung, die bei Unfällen im Kindergarten oder in der Schule greift. Die private Unfall­versicherung für Kinder schützt hingegen in der Freizeit. Bei vielen Versicherern hast du die Wahl, ob du dein Kind mitversichern willst oder eine eigenständige Police abschließt. Gerne beraten dich auch die CLARK-Experten, um einen optimalen Versicherungsschutz für dich und deine Kinder zu gewährleisten.

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