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Hunde­­versicherung: Vergleich und Kosten

Hundehalter können sich gegen finanzielle Risiken absichern. Versicherungsschutz gibt es für Haftpflicht und Tierarztrechnungen. Jetzt informieren.
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Ein Hund bringt Freude ins Haus – und jede Menge Verantwortung mit sich. Stellt der Vierbeiner beispielsweise Unfug an, kannst du haftpflichtig werden. Wird dein Liebling krank oder verletzt sich, braucht er die Hilfe eines Tierarztes. Damit du in solchen Fällen nicht auf den Kosten sitzenbleibst, kannst du eine Hunde­versicherung abschließen. Oder besser gesagt mehrere Hunde­versicherungen: Die Hundehaftpflicht­versicherung nimmt dich aus der Schusslinie, wenn Dritte berechtigte Haftungsansprüche stellen. Und die Kranken­versicherung für Hunde gibt es gleich in drei Varianten. Über die beste Hunde­versicherung entscheidest du letztlich selbst.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen, wenn ich einen Hund anschaffe?

Viele Menschen unterschätzen die Ausgaben, die sie für einen Vierbeiner einplanen müssen. Sie denken vor allem an den Preis der Anschaffung und an Hundefutter, nicht aber an lästige Posten wie Tierarztkosten, Haftpflicht und Steuer.

 Hier eine Übersicht der wesentlichen Kostenfaktoren, die du bedenken solltest:

  • Anschaffung: Die Spanne reicht von weniger als 200 Euro für einen Mischling aus dem Tierheim bis zu mehreren Tausend Euro für ein Rassetier vom Züchter.
  • Futter: Je nach Größe des Hundes und je nach deinen Qualitätsansprüchen kannst du mit weniger als 20 Euro im Monat auskommen – oder das Zehnfache ausgeben. 
  • Hundesteuer: Die Höhe legt die Gemeinde fest. Die Spanne reicht in Deutschland von ein paar Euro im Jahr auf dem Land bis fast 200 Euro im Jahr in manchen Städten. 
  • Tierarztkosten: Dieser Posten ist am schwierigsten zu kalkulieren. Denn zu den regelmäßigen Kontrollen beim Tierarzt können jederzeit und völlig unverhofft Sonderausgaben zwischen wenigen Hundert bis mehreren Tausend Euro hinzukommen. Schließe deshalb am besten eine Kranken­versicherung für deinen Hund ab.
  • Kranken­versicherung: Die Beiträge hängen vor allem von der Rasse, dem Alter des Hundes und den Leistungen ab. 
  • Impfungen: Insbesondere im ersten Lebensjahr wirst du deinen Liebling gegen allerhand Infektionskrankheiten immunisieren lassen. Eine Kombi-Impfung beim Tierarzt kostet etwa 50 bis 70 Euro. Diese Prophylaxe bezahlst du auf jeden Fall selbst. Dafür kommt die Hundekranken­versicherung nicht auf.  
  • Erstausstattung: Im Fachgeschäft zu stöbern macht Freude – und die Geldbörse um ein paar Hundert Euro dünner. Du brauchst eine Leine, einen Fressnapf, ein Hundebett und vieles mehr. 
  • Haftpflicht­versicherung: In einigen Bundesländern musst du deinen Hund haftpflichtversichern (siehe unten). Doch auch wenn der Abschluss für dich freiwillig ist, kann er sich lohnen, wenn Dritte Haftungsansprüche stellen.

Welche Hunde­versicherungen kann ich abschließen?

„Hunde­versicherung“ ist der Oberbegriff für mehrere unterschiedliche Produkttypen. Wer Hunde­versicherung onlinerecherchiert, sollte also rasch spezifischer werden, sonst droht der Overkill. Willst du eine Hundehaftpflicht­versicherung abschließen? Oder geht es um eine Kranken­versicherung? Allein die Hunde­versicherung für den Tierarzt gibt es in drei Varianten: 

  1. Vollkranken­versicherung für den Hund
  2. Hunde OP Versicherung
  3. Unfall­versicherung für Hunde

Kann ich die Kranken­versicherung und die Hundehaftpflicht­versicherung kombinieren und sparen?

Viele Versicherer bieten die Hunde­versicherung als Komplettpaket an und gewähren Rabatt. Lass dich aber bitte nicht allein davon leiten. Ein guter Haftpflicht­versicherer ist nicht automatisch ein geeigneter Kranken­versicherer für deinen Hund. Beide Tarife sollten zu dir und deinem Hund passen. Andernfalls kann sich eine vermeintlich günstige Hunde­versicherung rasch in ein Ärgernis verwandeln. Falls du ein Komplettpaket abschließen möchtest, ruf CLARK an. Wir beraten dich gerne. 

Wovon hängen die Beiträge zu einer Hunde­versicherung ab?

Die Kosten der Hunde­versicherung hängen grundsätzlich vom Produkttyp ab. Eine Hundehaftpflicht­versicherung ist deutlich günstiger als eine Hundevollkranken­versicherung. Darüber hinaus gibt es jeweils eine Reihe weiterer Faktoren, die für die Berechnung der Beiträge eine Rolle spielen. In erster Linie sind dies die Leistungen im gewünschten Tarif, die Höhe der Selbstbeteiligung im Versicherungsfall sowie die Rasse deines Hundes. Bei Mischlingen wollen die Versicherer wissen, welche Rasse dominiert. Ist dies unklar, fragen sie eventuell nach der Schulterhöhe. Möchtest du eine Kranken­versicherung für den Hund abschließen, kommen weitere Kriterien hinzu. Dazu zählen das Alter und das Geschlecht des Vierbeiners. 

Was kostet eine Hunde­versicherung?

Bei der Berechnung der Beiträge spielen etliche Faktoren eine Rolle (siehe oben). Pauschale Antworten verbieten sich daher. Um dir aber ein Gefühl für die Kosten zu geben, hier eine Übersicht in Beispielen: 

  • Eine Hundehaftpflicht­versicherung kostet zwischen 50 und 150 Euro im Jahr, wenn du eine marktübliche Selbstbeteiligung von bis zu 500 Euro pro Versicherungsfall akzeptierst.
  • Eine Vollkranken­versicherung für einen jungen Chihuahua bekommst du ab etwa 220 Euro im Jahr.
  • Eine Hunde OP Versicherung für einen drei Jahre alten Schäferhundmischling ist ab etwa 90 Euro im Jahr zu haben. 
  • Eine Unfall­versicherung für einen sechs Jahre alten Malteser kostet mindestens 125 Euro. 

Lohnt sich eine Hunde­versicherung?

Gegenfrage: Lohnt sich eine Haftpflicht­versicherung für die Eltern, wenn ein Jugendlicher Mist gebaut hat? Lohnt sich eine Kranken­versicherung, wenn du zum Arzt musst? Eben. Dein Hund kann jede Menge Unsinn anstellen, für den du als Halter vollumfänglich geradestehen musst. Außerdem kann sich dein treuer Begleiter beim Toben verletzen oder beim hastigen Fressen eine Magendrehung erleiden. Anlässe, eine Hunde­versicherung zu nutzen, gibt es jedenfalls mehr als dir lieb sein dürfte. Du selbst musst ausrechnen, welche Risiken du eingehen möchtest beziehungsweise finanziell überhaupt eingehen kannst. Verursacht dein Hund beispielsweise einen Verkehrsunfall, könnten dich die Kosten ruinieren. Und eine Hunde-OP schlägt je nach Ausmaß mit einigen Hundert bis zu mehreren Tausend Euro zu Buche. In unseren Ratgebern beleuchten wir, ob und wann eine Hundekranken­versicherung oder eine Hunde OP Versicherung sinnvoll ist.

Übernimmt die Hunde­versicherung die Arztkosten?

Bei einer Kranken­versicherung für den Tierarzt kommt es darauf an, welchen Produkttyp du gewählt hast. Eine Voll­versicherung bietet Rundum-Schutz. Sie zahlt je nach Tarif beispielsweise für Operationen, Medikamente, Routineuntersuchungen und Impfungen. Die Hunde OP Versicherung kommt ausschließlich für die Kosten rund um eine Operation auf. Und die Hundeunfall­versicherung deckt die Kosten, wenn sich dein Hund bei einem Unfall verletzt hat. 

 Daneben musst du in puncto Kostenübernahme Folgendes beachten: 

  1. Die meisten Anbieter von Hunde­versicherungen verlangen im Versicherungsfall, dass du dich an den Kosten bis zu einer bestimmten Höhe beteiligst. Verbreitet ist beispielsweise ein Eigenanteil von 20 Prozent. Die Kostenübernahme des Versicherers liegt also bei 80 Prozent.
  2. Die Versicherer deckeln ihre jährliche Höchstleistung, also für die Gesamtsumme, die du in Anspruch nehmen kannst. Das Jahreslimit für die Kostenübernahme kann je nach Tarif beispielsweise bei 3.000, aber auch bei 6.000 Euro liegen. 
  3. Veterinäre berechnen ihre Leistungen nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Je nach Schwierigkeitsgrad legen sie den einfachen, zweifachen oder dreifachen GOT-Satz zugrunde. Manche Versicherer beschränken die Abrechnungshöhe auf den zweifachen oder sogar einfachen Satz. Die Differenz zum dritten GOT-Satz würdest du also selbst begleichen. 

Welches ist die beste Hunde­versicherung?

Angesichts einer unüberschaubaren Fülle von Angeboten verlassen sich viele Verbraucher gerne auf Produkt-Tests und Vergleiche in den Medien. Für die neue Digitalkamera oder ein Rennrad mag das funktionieren. Versicherungen aber sind schlicht zu komplex, um in ein Raster zu passen. Sowohl die Hundehaftpflicht als auch die Kranken­versicherung für den Vierbeiner muss dir und deinem Hund entsprechen. Die eine, für alle Hundebesitzer beste Hunde­versicherung kann es nicht geben. 

Tipp

Erkundige dich gerne direkt bei CLARK über Hunde­versicherung, OP Hunde­versicherung und Co. Wir stellen dir die richtigen Fragen, damit du beim Thema Hunde­versicherung vergleichen und sparen kannst. 

Gibt es eine günstige Hunde­versicherung für Kampfhunde?

So friedfertig dein Liebling auch sein mag: Bestimmte Rassen gelten in Deutschland als gefährlicher als andere Hunde. Zu den sogenannten Kampfhunden könnten in deinem Bundesland folgende Rassen zählen: 

  • American Staffordshire Terrier
  • American Pit Bull Terrier
  • Bullterrier
  • Bullmastiff
  • Dobermann
  • Dogo Argentino
  • Kangal
  • Mastiff
  • Rottweiler
  • Tosa Inu

Nicht jede Versicherung ist bereit, Kampfhunde aufzunehmen. Bei den meisten anderen Anbietern wirst du mit einem Aufschlag auf den Beitrag rechnen müssen. Die Extra-Kosten halten sich aber in Grenzen. Eine billige Hunde­versicherung für Haftpflicht kostet einen Mastiff-Besitzer rund 40 Euro im Jahr. Zum Vergleich: Auch für einen Rehpinscher verlangt die Versicherung mindestens 30 Euro. Es ist also durchaus erschwinglich, eine Hunde­versicherung für einen Kampfhund abzuschließen. 

In welchen Bundesländern gilt die „Hunde­versicherung Kampfhund“ als Pflicht?

Das hängt je nach Bundesland von der Rasse ab. Eine deutschlandweit einheitliche Definition des recht willkürlichen Begriffs „Kampfhund“ gibt es nicht. Du erkundigst dich also besser bei deiner Gemeinde, ob dein Tier vor Ort auf der Liste gefährlicher Hunde steht. Einige Bundesländer haben aber generell eine Pflicht zur Hunde­versicherung eingeführt. Eine Haftpflicht­versicherung musst du unabhängig von der Hunderasse hier abschließen: 

  • Berlin
  • Hamburg
  • Sachsen-Anhalt
  • Niedersachsen
  • Thüringen

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