dunkelgrünes Retro Fahrrad mit altem braunen Sattel, etwa aus den 90ern, vor grauer Hauswand.

Lohnt sich eine E-Bike-Versicherung?

E-Bikes und Pedelecs liegen voll im Trend. Willst auch du auf den Trend aufsteigen, ist eine E-Bike-Versicherung sinnvoll, die deine Investition absichert.

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Du hast bereits ein Fahrrad mit elektrischem Zusatzantrieb oder planst, ein solches anzuschaffen? Dann liegst du voll im Trend, denn E-Bikes und Pedelecs erfreuen sich großer Beliebtheit. An Anschaffungskosten werden je nach Modell schnell mehr als 2.000 Euro fällig. Angesichts dieses Werts stellt sich natürlich auch die Frage nach einer Absicherung des teuren Rads gegen Beschädigung oder Diebstahl – also ganz konkret: ob sich eine spezielle E-Bike-Versicherung lohnt.

E-Bike-Versicherung ja oder nein?

Schon allein aufgrund der hohen Anschaffungskosten ist eine E-Bike-Versicherung ratsam. Darüber hinaus hängt die Entscheidung vom persönlichen Risiko und natürlich vom Geldbeutel ab. Wohnst du in einem Gebiet, in dem Fahrräder, E-Bikes und Co. häufig gestohlen werden? Dann ist deine Investition natürlich in größerer Gefahr als anderswo. Allerdings musst du an Standorten mit erhöhtem Diebstahlrisiko auch mit höheren Versicherungsbeiträgen rechnen. In jedem Fall solltest du die Anbieter und Angebote im Vorfeld sorgfältig vergleichen. Die CLARK-Experten helfen dir gern dabei.

Diese Aspekte solltest du beachten

Wenn du überlegst, ob eine Versicherung für dein E-Bike sinnvoll ist oder nur unnötige Zusatzkosten bedeutet, stehen vor allem folgende Fragen im Mittelpunkt, die du zunächst klären solltest:

  • Wie teuer war das E-Bike?

  • Könntest du dir bei Verlust locker ein neues E-Bike leisten?

  • Ist dir ein Diebstahlschutz sowie ein Schutz bei Beschädigung und vor den dadurch entstehenden, potenziell hohen Reparaturkosten wichtig?

  • Würden eine Reparatur oder der Neukauf eines E-Bikes deine Finanzen (zu) stark belasten?

  • Bist du auf dein E-Bike angewiesen? Zum Beispiel für den täglichen Arbeitsweg?

Springt die Hausratversicherung ein?

Wenn du bereits eine Hausratversicherung hast, sind zudem folgende Aspekte relevant:

Wenn der Schutz deiner Hausratversicherung ausreicht, lohnt sich eine spezielle E-Bike-Versicherung für dich nicht. Allerdings solltest du sicherstellen, dass der Schutz überall dort gilt, wo du ihn brauchst, und nicht nur in der Wohnung oder im Fahrradkeller. Es sei denn, dieses Maß an Schutz genügt dir.

Tipp

Du setzt auf reine Muskelkraft beim Radfahren? Dann lohnt sich vielleicht eine Fahrradversicherung für dich. Die CLARK-Experten beraten dich auch diesbezüglich gern!

Wonach richtet sich der Preis einer E-Bike-Versicherung?

Vor allem folgende Aspekte wirken sich auf die Kosten einer E-Bike-Versicherung aus:

  • der Preis des E-Bikes

  • dein Wohnort und damit das Risiko für einen Diebstahl

  • das Alter des E-Bikes

Gut zu wissen

Wenn du einen Schaden bei der Versicherung meldest und den Neuwert deines E-Bikes erstattet haben willst, musst du die Rechnung mit einreichen, um den Wert zu belegen. Bewahre diese also nach dem Kauf gut auf. Am besten heftest du sie zusammen mit der Versicherungspolice ab.

Achtung: E-Bike ist nicht gleich E-Bike!

Die Begriffe Pedelec und E-Bike werden häufig synonym verwendet, denn beides sind Fahrräder mit Elektromotor. Die Unterschiede liegen jedoch in wichtigen Details: Beim Pedelec lässt sich der E-Motor auch per Drehgriff zuschalten. Zudem gilt für normale Pedelecs eine Leistungsbegrenzung des Motors auf 250 Watt sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern (km/h). Rechtlich sind diese Varianten dem Fahrrad gleichgestellt.

Daneben gibt es sogenannte „S-Pedelecs“ (Speed-Pedelecs), die als Kleinkrafträder gelten, weil sie bis zu 45 km/h schnell fahren können und stärkere Motoren haben. Derartige Modelle brauchen ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis. Außerdem brauchst du einen Mofa-Führerschein für Pedelecs mit einer Motor- bzw. Akkuleistung zwischen 250 und 500 Watt und musst mindestens 15 Jahre alt sein, wenn du derartige Modelle führen willst. Für die Versicherung gelten ebenfalls andere Bestimmungen. Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Wenn du für ein Pedelec eine herkömmliche E-Bike-Versicherung-abschließen willst, darf es nicht schneller als 25 km/h fahren und der Motor darf höchstens 250 Watt leisten.

  • Angesichts der Anschaffungspreise solltest du dies auf jeden Fall in Erwägung ziehen, denn eine E-Bike-Versicherung ist durchaus sinnvoll.

  • Stärker motorisierte Modelle musst du als Mofa anmelden. Dafür gilt ein anderer Versicherungsschutz.

  • Für solche S-Pedelecs brauchst du eine entsprechende Haftpflichtversicherung, bevor du damit am Straßenverkehr teilnimmst.

  • Eine solche Haftpflichtversicherung kannst du üblicherweise gleich um einen Diebstahlschutz erweitern.

Ist eine E-Bike-Akku-Versicherung sinnvoll?

Der Akku ist das Herzstück eines E-Bikes und für Diebe ein begehrtes Gut. Die Kosten für einen neuen Akku schlagen schnell mit 500 Euro zu Buche. Zudem besteht die Möglichkeit, dass dieses wichtige und teure Bauteil bei Unfällen, durch Umwelteinflüsse oder durch Vandalismus Schaden nimmt. Deshalb ist eine E-Bike-Versicherung, die den Akku einschließt, überaus sinnvoll. Achte also bei der Wahl deiner Versicherung auf eine entsprechende Leistung.

Damit der Akku länger hält, solltest du stets darauf achten, dass er richtig angebracht ist. Außerdem solltest du ihn weder hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung im Sommer noch Frost im Winter aussetzen.

Tipp

Achte beim Abschluss deiner E-Bike-Versicherung auch darauf, ob dein Versicherer ein bestimmtes Fahrradschloss vorschreibt. In unserem Ratgeber erfährst du mehr darüber, welche Bedingungen ein Fahrradschloss für eine E-Bike-Versicherung erfüllen muss.

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