Katze und Hund auf Parkettboden

Hundekrankenversicherung: sinnvoll im Fall der Fälle

Wer auf den Hund kommt, muss früher oder später auch zum Tierarzt. Angesichts der Kosten erscheint eine Hundekrankenversicherung sinnvoll.

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Hunde machen Menschen glücklich – nachweislich. Sich für einen solchen Begleiter zu entscheiden, bedeutet aber auch Verantwortung. Zum Beispiel wenn das treue Tier erkrankt oder sich verletzt. Eine Krankenversicherung für Hunde sorgt dafür, dass sich Hundehalter beim Tierarzt die passende Behandlung leisten können. Eine solche Hundekrankenversicherung lohnt sich spätestens, wenn Rechnungen in die Hunderte oder sogar Tausende von Euro gehen.

Kann man Hunde krankenversichern?

Unser Verhältnis zum Hund hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt. Hunde sind keine reinen Nutztiere mehr, die auf Haus und Hof aufpassen und die Reste vom Mittagessen fressen. Die klugen Vierbeiner gehören zur Familie. Parallel dazu hat sich die Tiermedizin entwickelt: Hunde bekommen beim Tierarzt Behandlungen, die früher undenkbar gewesen wären. Allerdings kosten Medikamente und vor allem operative Eingriffe viel Geld. Zum Beispiel schlägt es jeweils mit deutlich mehr als 1.000 Euro zu Buche, eine Magendrehung zu beheben oder ein arthritisches Gelenk zu behandeln. Versicherer haben Hundekrankenversicherungen auf den Markt gebracht, die solche Kostenrisiken je nach Vertrag übernehmen. Mit einer Fülle von Tarifen reagieren die Anbieter auf unterschiedliche Bedürfnisse. 

 

Ist eine Hundekrankenversicherung notwendig?

Eine Krankenversicherung für Hunde ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Im engeren Sinne lässt sich also nicht davon sprechen, dass eine Hundekrankenversicherung nötig sei. Angesichts hoher Tierarztkosten lohnt sich eine Hundekrankenversicherung aber für Hundehalter, die nicht jederzeit unverhoffte Mehrausgaben in drei- oder sogar vierstelliger Größenordnung schultern können. Manche Tierschutzorganisationen vertreten sogar die Ansicht, das Halten von Hunden ohne eine solche Versicherung sei verantwortungslos. Sie wollen die Anschaffung an den Nachweis knüpfen, für das Tier auch sorgen zu können. 

 

Lohnt sich eine Hundekrankenversicherung?

Die Frage, ob eine Krankenversicherung für Hunde sinnvoll sei, entscheidet sich an deinen finanziellen Rücklagen: Welche Beträge könntest du im Ernstfall jederzeit und ohne mit der Wimper zu zucken erübrigen? Möchtest du dir über Tierarztkosten nicht jedes Mal Gedanken machen, dann suchst du am besten gleich eine gute und günstige Hundekrankenvollversicherung. Wenn dir stattdessen gelegentliche Mehrausgaben von 100 oder 200 Euro nichts ausmachen, eine unverhoffte Rechnung von 2.000 Euro aber schon, dann lohnt sich für dich wahrscheinlich eine Hunde OP Versicherung.

In welchen Fällen ist eine Krankenversicherung Hund sinnvoll?

Wer glaubt, mit ein paar Impfungen zur Vorsorge sei alles erledigt, der irrt. Es gibt eine Fülle von Gelegenheiten, in denen ein Hund erkranken oder sich verletzen kann. Die Beispiele reichen von gewöhnlichen Infektionen über Hauttumore bis zu Missgeschicken beim Spielen und Unfällen im Straßenverkehr. Denn anders als ein Goldfisch oder ein Kanarienvogel verlässt dein Hund ja die Wohnung – im Idealfall sehr regelmäßig. Jeden Tag behandeln Tierärzte leidende Hunde: Bisse vom Raufen, Knochenbrüche nach der Jagd auf ein Kaninchen, Zeckenbefall nach dem Frisbee-Spielen im Park, gierig verschluckte Gegenstände. Sogar ganze Grashalme haben Veterinäre schon aus Nasen und Tränendrüsen gezogen, wenn ein Hund wild nach Mäusen gebuddelt hat. In all diesen Fällen trägst du die Behandlungskosten selbst. Es sei denn, du hast eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen. 

 

Was beinhaltet eine Hundekrankenversicherung?

Es gibt grundsätzlich drei Typen von Hundekrankenversicherungen, die jeweils unterschiedlichen Versicherungsschutz bieten. 

  1. Die OP-Versicherung übernimmt die Kosten, wenn der Tierarzt oder eine Klinik einen operativen Eingriff vornehmen muss. Diese Hundekrankenversicherung ist sinnvoll, um sich gegen besonders hohe Kostenrisiken zu schützen.

  2. Der Unfallschutz für Hunde deckt die Kosten, wenn der Hund beispielsweise in einen Nagel tritt, angefahren wird oder nachweislich einen Giftköder gefressen hat. Diese Hundekrankenversicherung lohnt sich beispielsweise für Hundehalter, die in der Stadt leben. Dort haben Hunde ein höheres Unfallrisiko.

  3. Die Hundekrankenvollversicherung bietet je nach Tarif und Vertrag einen Rundum-Schutz. Solche Policen sind als Hundekrankenversicherung sinnvoll, wenn sich der Hundehalter außer den Folgekosten eventueller Unfälle oder Operationen auch die Kosten von Medikamenten und ambulanten Behandlungen erstatten lassen möchte.  

Jedem der drei Versicherungstypen lässt sich jeweils eine Vielzahl unterschiedlicher Tarife zuordnen und nicht immer sind die Testsieger eines Online-Vergleichs auch die beste Versicherung für dich und deinen Hund. Lass dich am besten individuell beraten. Die CLARK Experten helfen dir gerne weiter.

 

Hundekrankenversicherung – ja oder nein? 

Wie bei jeder anderen Versicherung musst du Kosten und Nutzen ins Verhältnis setzen. Eine Vollkrankenversicherung für den Hund bekommst du ab etwa 250 Euro im Jahr, abhängig vom Alter und der Rasse des Tieres sowie den Vertragsbedingungen. Schon eine Wurmkur kann 80 Euro kosten. Muss ein Zahn gezogen werden, wird es dreistellig. Von Operationen ganz zu schweigen. Bedenke außerdem, dass dir ein guter Tierarzt die jeweils optimale Behandlung vorschlägt. Wenn du knapp bei Kasse bist und nicht über eine Versicherung verfügst, wirst du womöglich zu einer billigeren Alternative greifen. Mit allen potenziellen Risiken für deinen Hund. Wir bei CLARK sind deshalb der Meinung: Es geht nicht um das „Ob“ einer Hundekrankenversicherung, sondern um das „Wie“: Du solltest einen Tarif finden, der am besten zu dir und deinem Hund passt.

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