Risikolebensversicherung Kosten

Wie hoch sind die Kosten pro Monat bei einer Risikolebensversicherung? Wir erklären, womit du rechnen musst und welche Faktoren die Beiträge beeinflussen.

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Die monatlichen Kosten einer Risikolebensversicherung sind von Anbieter zu Anbieter verschieden. Wer vergleicht, der kann sparen, denn hinsichtlich der Leistungen unterscheiden sich die meisten Versicherungstarife nicht besonders. Die Beiträge hängen vor allem von der Vertragsgestaltung ab, aber auch vom Ergebnis der Gesundheitsprüfung.

Was kostet eine Risikolebensversicherung?

Die Kosten einer Risikolebensversicherung als Vorsorge für deine Angehörigen hängen von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Versicherungssumme, der Laufzeit und individuellen Eigenschaften des Versicherten. Hinsichtlich der Versicherungssumme können die jährlichen Beitragskosten je nach Anbieter zwischen 100 und 1.000 Euro betragen.

Was beeinflusst die Kosten für eine Risikolebensversicherung?

Die Kosten der Risikolebensversicherung werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

  • Versicherungssumme: Je höher die Versicherungssumme, desto höher sind auch die zu zahlenden Beiträge. Das bedeutet aber nicht, dass du eine möglichst geringe Summe wählen solltest. Es geht schließlich um die Versorgung deiner Familie.

  • Laufzeit des Vertrags: Je länger du deine Familie absicherst, desto höher sind die Beiträge. Die Laufzeit kannst du zum Beispiel davon abhängig machen, wie lange deine Immobilienfinanzierung läuft oder wie lange es dauert, bis deine Kinder finanziell auf eigenen Beinen steht.

  • Dein Alter: Je jünger du bei Vertragsabschluss bist, desto günstiger sind die Beiträge. Beim Abschluss der Risikolebensversicherung findet eine Gesundheitsprüfung statt. Da jüngere Menschen oft gesünder sind, entfallen bei ihnen Risikozuschläge.

  • Vorerkrankungen: Bei der Gesundheitsprüfung wird auch abgefragt, ob du bestimmte Vorerkrankungen hast. Wenn das der Fall ist, berechnen viele Versicherer einen Risikozuschlag. 

  • Weitere individuelle Eigenheiten: Vor Vertragsabschluss fragen die Versicherer oft ab, ob du riskanten Hobbys wie beispielsweise Motorradfahren nachgehst oder ob du Raucher bist. Beides kann den Beitrag zur Risikolebensversicherung erhöhen.

Lohnt sich der Vergleich der Kosten einer Risikolebensversicherung?

Die Tarife bei Risikolebensversicherungen unterscheiden sich letztendlich nicht großartig voneinander. Sie zahlen alle, wenn der Versicherte stirbt. Lediglich bei den Zusatzoptionen kann es Unterschiede geben. Diese sind aber meist nur sehr gering. Der wichtigste Faktor bei der Risikolebensversicherung ist deshalb ihr Preis. Ein Vergleich verschiedener Anbieter lohnt sich also auf jeden Fall.

Tipp

Die Beiträge zur Risikolebensversicherung kannst du als Vorsorgeaufwendungen in der Steuererklärung angeben. Weitere Tipps bekommst du in unserem Ratgeber zu Risikolebensversicherung und Steuer.

Können sich bei der Risikolebensversicherung die Kosten pro Monat ändern?

Die Beiträge zur Risikolebensversicherung können sich aus verschiedenen Gründen ändern. Zum einen kommt es auf den Vertrag an. Es gibt Tarife mit dauerhaft gleichbleibenden Beiträgen und solche, bei denen sich die Beiträge verändern können (sogenannte Brutto-Netto-Beiträge, siehe nächster Abschnitt).

Darüber hinaus ändern sich die Beiträge, wenn sich die Versicherungssumme ändert. Das kann zum Beispiel passieren, wenn du im Vertrag eine dynamische Anpassung der Versicherungssumme wählst. Die Summe steigt dann jedes Jahr um einen festen Prozentsatz an. Analog dazu hebt die Versicherung auch die Beiträge an. Und auch wenn du die Nachversicherungsgarantie in Anspruch nimmst und die Versicherungssumme erhöhst, steigen die Beiträge.

Die Beiträge können unter Umständen sogar sinken. Wenn du bei Vertragsabschluss Raucher warst und mit dem Rauchen aufhörst, bieten manche Anbieter die Möglichkeit, nach einem bestimmten Zeitraum in einen günstigeren Nichtrauchertarif zu wechseln.

Gut zu wissen

Hast du einen Tarif mit sinkender Versicherungssumme, weil du zum Beispiel mit der Risikolebensversicherung die Kosten eines Hauskredits absicherst, sinken die Beiträge normalerweise nicht mit. Sie werden von vornherein niedriger kalkuliert.

Was hat es mit den Netto-Brutto-Beiträgen auf sich?

Netto-Brutto-Beiträge sind bei der Risikolebensversicherung die Regel. Dabei vereinbart der Versicherer bei Vertragsabschluss einen bestimmten Bruttobeitrag, der die Höchstgrenze darstellt. Normalerweise zahlst du aber etwas weniger, nämlich den Nettobeitrag. Dieser kann sich jedoch während der Laufzeit innerhalb des Rahmens, den der Bruttobeitrag vorgibt, erhöhen.

Die unterschiedlichen Beiträge kommen dadurch zustande, dass die Versicherungsunternehmen die Versicherungsnehmer am Gewinn beteiligen müssen. Dadurch werden niedrigere Nettobeiträge möglich. Die Beiträge werden deshalb in der Regel einmal jährlich neu berechnet. Wenn du lieber feste Beiträge haben möchtest, mit denen du sicher planen kannst, solltest du eine Risikolebensversicherung mit Beitragsgarantie abschließen.

Gut zu wissen

Manche Versicherer beteiligen die Versicherten an den Gewinnen des Unternehmens mit einem „Todesfallbonus“. Die Gewinne werden dabei über die Laufzeit stetig auf die Versicherungssumme aufsummiert. Das ist bei einer Risikolebensversicherung jedoch wenig sinnvoll, denn wenn du nicht innerhalb der Laufzeit verstirbst, hast du von den Gewinnen nichts gehabt. Bei Netto-Brutto-Beiträgen profitierst du hingegen direkt in Form von günstigeren Beiträgen.

Entstehen beim Kündigen einer Risikolebensversicherung Kosten?

Die Kündigung einer Risikolebensversicherung kostet normalerweise keine zusätzlichen Gebühren. Generell ist die Kündigung meist relativ flexibel zum Ende des nächsten Monats möglich. Bereits gezahlte Beiträge werden allerdings nicht zurückerstattet – auch dann nicht, wenn du die Beiträge jeweils für ein Jahr bezahlst und den Vertrag vor Ablauf dieser zwölf Monate kündigst.

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