Katze und Hund auf Parkettboden

Krankenversicherung für Katzen: Leistungen im Vergleich

Wird die Katze krank, kann das beim Tierarzt teuer werden. Eine Katzen-Krankenversicherung schützt vor hohen Kosten.

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Ein Blick in diese Augen und es ist um uns geschehen: Katzen sind zum Verlieben. Doch was, wenn der Stubentiger erkrankt oder sich verletzt? Schon simple Behandlungen beim Tierarzt können sich zu unangenehmen Kosten summieren. Und für operative Eingriffe werden bis zu vierstellige Beträge fällig. Mit einer Krankenversicherung für Katzen bleiben Katzenhalter finanziell auf der sicheren Seite. Sie sollten die Police aber rechtzeitig abschließen.

Welche Krankheiten kommen bei Katzen vor?

Die Liste der möglichen Erkrankungen und Beschwerden ist beinahe genauso lang wie bei uns Menschen. Sie reicht von A wie Abszess über G wie Gastritis bis Z wie Zahnstein. Hier eine Übersicht einiger Übel: 

  • Katzenschnupfen: Klingt harmlos, kann die Katze aber so entkräften, dass sie stirbt. Ursache ist meist ein Bakterien-Viren-Cocktail. Hochansteckend. 

  • Katzenstaupe: Auch als Katzenseuche bekannte Virusinfektion. Hochansteckend. 

  • Niereninsuffizienz (CNI): In der Regel eine Begleiterscheinung des Alters und eine häufige Ursache für den natürlichen Tod einer Katze. Lässt sich nicht heilen, aber behandeln. 

  • Katzenleukämie: Die feline Leukämie (FeLV) ist eine gefährliche, tödliche, unheilbare Virusinfektion. Katze frühzeitig impfen lassen!

  • Toxoplasmose: Von Darmparasiten verursachte Vergiftung. Wird mit Antibiotika behandelt. 

  • Bauchfellentzündung: Oft verursacht durch Corona-Viren (feline infektiöse Peritonitis, FIP), nicht heilbar. 

  • Tumorerkrankungen: Etwa jeder zweite Tumor bei Katzen ist bösartig. Regelmäßige Untersuchungen senken das Risiko teurer Operationen. Tumor-OPs lassen sich aber nie komplett ausschließen. 

  • Feline Immundefizienz: Umgangssprachlich manchmal als „Katzen-AIDS“ bezeichnet, weil der FI-Virus ebenso wie HIV zu den Retroviren gehört. 

  • Überfunktion der Schilddrüse: Kann unbehandelt Herz und Nieren schädigen. 

  • Hepatozoonose: Lebererkrankung, die von Zecken übertragen wird. 

  • Diabetes: Auch Katzen können „zuckerkrank“ werden. Das heißt, die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig Insulin. 

  • Parasiten der Haut: Flöhe, Zecken und Milben plagen vor allem Freigänger. Wohnungskatzen sind aber keineswegs rundum sicher vor Plagegeistern. 

  • Darmparasiten: Würmer lieben Mäuse, Katzen lieben Mäuse, Katzen bekommen Würmer. Der Zirkel ist so simpel wie widerlich. Lass deine Samtpfote regelmäßig entwurmen – sogar wenn du sie in der Wohnung hältst. 

  • Roll-Lid (Entropium): Das Augenlid wölbt sich nach Innen und reizt permanent das Auge. Die Folge sind Entzündungen bis zu Defekten der Hornhaut.

  • Zahnerkrankung „Forl“: Bei der felinen ondoklastischen resorptiven Läsion löst sich der Zahn von innen auf. Forl ist nicht ansteckend und lässt sich am ehesten mit einer Autoimmunkrankheit vergleichen. Betroffen ist so gut wie jede dritte Katze. 

Weitere Gründe für einen Gang zum Tierarzt sind beispielsweise Verletzungen wie ein Kreuzbandriss. Auch ein Darmverschluss oder Blasensteine/Harnsteine können deiner Katze gefährlich werden. In diesen Fällen stehen oft operative Eingriffe an. 

Tipp

Erkrankungen und vor allem Operationen deiner Katze können dich finanziell empfindlich treffen. Wappne dich mit einer Katzen OP Versicherung oder gleich mit einer Katzenkrankenversicherung, die Rundum-Schutz bietet. CLARK hilft gerne bei der Auswahl. 

 

Auf welche Symptome sollten Katzenhalter achten?

Wir alle haben schon einmal online Symptome recherchiert, wenn wir selbst krank geworden sind oder wenn unser geliebtes Heimtier leidet. Es wäre aber leichtsinnig, sich darauf zu verlassen. Beispiel gefällig? Einer Katze fallen Haare aus. Die möglichen Gründe dafür reichen von Allergien über Pilzbefall bis hin zu Stress oder Fehlernährung. Hat deine Katze Beschwerden, erkennt und behandelt also ausschließlich der Tierarzt die Ursachen richtig. Wir haben den Erkrankungen in der obigen Übersicht deshalb bewusst keine Symptome zugeordnet. 

 Beobachtest du Folgendes, dann geh besser gleich in die Praxis deines Vertrauens. 

  • Die Katze wirkt anhaltend appetitlos oder frisst gar nicht mehr

  • Die Katze will im Gegenteil immerzu fressen (nicht nachgeben, sondern zum Tierarzt gehen!)

  • Zunge und Zahnfleisch sind blass

  • Das sonst so samtige Fell fasst sich stumpf oder sogar struppig an

  • Die Katze bewegt sich merkwürdig, torkelt vielleicht sogar

  • Die Katze kratzt sich unablässig

  • Häufiges Erbrechen

  • Die Katze uriniert ungewöhnlich oft, aber stets nur wenig

  • Mundgeruch

  • Katze umschleicht den Fressnapf und frisst dann hastiger als früher

  • Im Auge erscheint ein dunkler Fleck

  • Verklebte Augen

  • Über mehrere Tage gerötete Augen

  • Der Kot ist wässrig (Durchfall) oder unnatürlich gefärbt

  • Die Katze keucht und wirkt kurzatmig

  • Aus dem Fell fallen dunkle Krümel

  • Haarausfall

  • Knötchen auf der Haut

  • Husten, Schnupfen, Fieber 

Tipp

Falls du vor dem Tierarztbesuch online Symptome recherchierst, dann verlasse dich bitte auf wissenschaftliche Informationen von Veterinären. Foren, in denen Katzenliebhaber einander „beraten“, nutzt du besser mit einer gesunden Skepsis. Die Empfehlungen von Laien bleiben notwendigerweise subjektiv und basieren oft auf Irrtümern. 

Mit welchen Kosten sollten Katzenhalter beim Tierarzt auf jeden Fall rechnen?

Geld für Futter gibt jeder Katzenliebhaber gerne aus. Die Ausgaben beim Tierarzt sind eher ein notwendiges Übel. Umso besser, wenn du dir über die potenziellen Kosten im Klaren bist, bevor du eine Samtpfote anschaffst. Hier eine Übersicht der regulären Behandlungen bei Katzen: 

  1. Grundimmunisierung: Eine Stubenkatze sollte auf jeden Fall gegen Katzenschnupfen und die sogenannte Katzenseuche geimpft werden. Die Erstimmunisierung kostet zwischen 50 und 70 Euro. Lässt du dein Haustier draußen herumstreifen, kommen mindestens die Tollwutimpfung und die Immunisierung gegen Katzenleukämie hinzu (Felines Leukämie-Virus, FeLV). Damit landest du für deinen Freigänger bei Kosten von bis zu 200 Euro.

  2. Impfungen auffrischen: Frage deinen Tierarzt, in welchen Abständen du welche Impfungen wiederholen solltest. In der Regel werden jährlich Impfungen fällig. Kosten Wohnungskatze: 40 bis 60 Euro im Jahr. Kosten Freigänger: 100 bis 150 Euro. 

  3. Kastration: Der Urin, mit dem Kater ihr Revier markieren, stinkt nasenbetäubend. Und eine rollige Katze macht alles andere als Musik, wenn sie stundenlang mault. Um eine Kastration kommst du nicht herum. Bei Katern kostet die Operation zwischen 40 und 90 Euro, bei Katzen bis zu 140 Euro. 

  4. Wurmkuren: Insbesondere die Freigänger unter den Katzen holen sich in unschöner Regelmäßigkeit Würmer. Tierärzte empfehlen bis zu vier Wurmkuren im Jahr. Aber auch Wohnungskatzen sollten bis zu zweimal jährlich entwurmt werden. Eine Wurmkur kostet circa 10 Euro. 

  5. Zahnstein entfernen: So wie wir Menschen neigen auch Katzen zu Zahnstein, den ein Profi entfernen sollte. Mit etwa 25 Euro pro Sitzung bist du dabei. 

 

Welche Kosten kommen „außer der Reihe“ hinzu? 

Wie beim Menschen kommen die Kosten von Behandlung und Nachsorge bei Katzen auf die individuelle Diagnose an. Um dir einen Eindruck zu verschaffen: Eine unkomplizierte Wundnaht kostet wenige Euro, während komplizierte Fälle mit fast 200 Euro zu Buche schlagen. Für die Entfernung eines Gegenstands aus dem Darm, die stationäre Behandlung, die Medikamente et cetera zahlst du insgesamt mehr als 1.000 Euro. Lass dir vor einem größeren Eingriff also am besten einen Kostenvoranschlag erstellen.

Zusätzlich zu den oben genannten Standardbehandlungen werden bei Katzen relativ häufig folgende Eingriffe beziehungsweise Therapien nötig (Auswahl): 

  • chirurgische Entfernung oder Chemotherapie von Tumoren

  • Operation nach Kreuzbandriss

  • Behandlung von Diabetes

  • Unterdrückung einer Schilddrüsenüberfunktion bei älteren Katzen

  • Zahn ziehen (Zahnextraktion)

  • OP am Auge

  • Nähen von Bisswunden bei Freigängern

  • Abszesse spalten

  • Darmverschluss beheben

  • Heilung von Knochenbrüchen

 

Wie kommen die Rechnungen des Tierarztes zustande?

Die Spannen bei den Rechnungen von Tierärzten wirken auf Katzenhalter oft beträchtlich. So kann die Behandlung beispielsweise eines schwierigen Knochenbruchs entweder 385 Euro, 770 Euro oder 1.155 Euro kosten (Beträge gerundet). Hinzu kommen weitere Posten beispielsweise für Medikamente und Verbandmaterial, die sich oft nur annäherungsweise vorhersehen lassen. Die Beträge für die einzelnen Posten denken sich die Veterinäre aber nicht selbst aus. Vielmehr sind die Kosten für die tiermedizinische Behandlung von Nutz- und Haustieren in der Gebührenordnung der Tierärzte (GOT) geregelt. Der Tierarzt kann den Rechnungsbetrag beeinflussen, indem er den einfachen Gebührensatz laut GOT verdoppelt oder verdreifacht. Zu diesem Mittel wird der Veterinär greifen, wenn der Aufwand einer Behandlung höher ist als gewöhnlich oder wenn du ihn am Wochenende aufsuchen musstest. Auch für die Behandlung in einer Tierklinik oder bei Veterinären in Lagen mit hohen Praxismieten wird häufig der dreifache GOT-Satz fällig. 

Tipp

Du kannst die GOT-Sätze vor einem Tierarztbesuch online selbst recherchieren. Denke aber daran, dass du jeweils noch 19 Prozent Umsatzsteuer aufschlagen musst. Bei einer Netto-Rechnung von knapp 20 Euro macht das kaum etwas aus. Bei einer Katzen-OP für 1.000 Euro liegt die Steuer folglich aber bei 190 Euro.

Was ist eine Katzen-Krankenversicherung?

Keine Katze ist davor gefeit, zu erkranken oder sich zu verletzen. Für die Behandlung beim Tierarzt musst du als Halter selbst aufkommen. Es sei denn, du verfügst über eine spezielle Versicherung: eine Katzenkrankenversicherung. Sie übernimmt je nach Anbieter und Tarif die Tierarztkosten teilweise oder komplett. 

Gut zu wissen

Abgesehen von tariflichen Unterschieden zwischen einzelnen Anbietern gibt es grundsätzlich zwei Typen von Katzen-Krankenversicherungen. Du kannst wählen zwischen einer Vollversicherung, die ambulante Behandlungen und Medikamente ebenso bezahlt wie Operationen, und einer reinen OP Versicherung.

 

Welche Leistungen deckt die Vollkrankenversicherung einer Katze ab?

Die Krankenversicherung für die Katze bezahlt je nach Vertrag und Tarif beispielsweise

  • die allgemeinen Tierarztkosten (Untersuchungen)

  • Medikamente und Verbandmaterial

  • Vorsorgemaßnahmen (Impfungen)

  • Wurmkuren

  • Diagnosemethoden (zum Beispiel Computertomographie, Röntgen)

  • Operationen (chirurgische Eingriffe)

  • Voruntersuchungen und Nachsorge bei OP

  • die Unterbringung in einer Tierklinik

  • das Ziehen kranker Zähne

  • Homöopathie, Akupunktur, Lasertherapie

  • die Einäscherung nach dem Tod des Tieres

Beachte bitte, dass diese Liste eine Auswahl möglicher Leistungen darstellt. Welche davon du in welcher Kombination bekommst, hängt vom Anbieter ab. In vielen Tarifen sind bestimmte Leistungen explizit ausgeschlossen, zum Beispiel Impfungen. Außerdem bekommst du häufig nicht alle Kosten, sondern einen bestimmten prozentualen Teil erstattet.

Katzen OP- und Krankenversicherung im Vergleich: Welche ist besser?

Ob Krankenvollversicherung oder OP-Versicherung: Beide Optionen haben ihre Berechtigung, je nach der persönlichen Situation des Katzenhalters. Du selbst musst die Risiken, Kosten und Leistungen abwägen und auf dieser Basis entscheiden, welche die beste Katzen-Krankenversicherung ist. Eine reine OP-Versicherung beispielsweise ist günstiger als der Rundum-Schutz und sichert die größten Kostenrisiken ab. Du kannst über einen solchen Tarif aber keine Medikamente abrechnen und auch keine einfachen Erkrankungen behandeln lassen. 

 

Wann zahlt die Versicherung auf keinen Fall?

Du musst mit einer Ablehnung rechnen, wenn eine zu behandelnde Erkrankung schon vor Vertragsabschluss vorlag und du es versäumt hast, der Versicherung dies mitzuteilen. Deshalb unser dringender Rat: Beantworte alle Fragen von Versicherern gewissenhaft und wahrheitsgemäß. Kommt später heraus, dass du geschwindelt hast, bist du im Versicherungsfall selbst der Geschädigte. Darüber hinaus verweigern Versicherer die Zahlung, wenn eine Operation medizinisch sinnlos ist. Das gilt zum Beispiel für OPs, die bestimmte Rassestandards herstellen sollen. 

 

Worauf sollte ich vor Abschluss einer Katzen-Krankenversicherung achten?

Die Tarife unterscheiden sich im Detail erheblich. Bei deinem Online-Vergleich solltest vor allem darauf achten, 

  • dass du die Krankenvollversicherung nicht mit der Katzen OP Versicherung verwechselst.

  • welchen GOT-Satz die Anbieter im Versicherungsfall maximal übernehmen: Der Tierarzt darf den einfachen Gebührensatz laut GOT verdoppeln oder sogar verdreifachen (siehe oben).

  • welche Obergrenzen pro Jahr gelten: Viele Anbieter deckeln ihre Leistungen mit einem Jahresgesamtbetrag beziehungsweise Jahreslimit.

  • ob und in welcher Höhe der Beitrag über die Jahre steigt.

  • wie lange die Wartezeit dauert.

  • wie hoch die Selbstbeteiligung pro Versicherungsfall ausfällt.

  • ob du im Versicherungsfall selbst entscheiden kannst, zu welchem Tierarzt du gehst.

  • ob die Nachbehandlung nach einer OP bezahlt wird.

  • wie gut deine Katze im Ausland geschützt ist.

Falls dich der Tarif-Vergleich eher verunsichert als bestärkt, lass dich beraten. CLARK steht dir gerne zur Verfügung. 

 

Wonach richten sich die Beiträge einer Katzenkrankenversicherung?

Die Beiträge hängen vor allem von den gewünschten Leistungen ab. So kostet eine reine OP-Versicherung deutlich weniger als eine Vollversicherung. Weitere Faktoren sind

  • das Alter der Katze

  • die Rasse

  • das Vorliegen einer Kennzeichnung (Chip beziehungsweise Tätowierung)

  • ob Freigang erlaubt ist oder das Tier in der Wohnung bleibt

  • ob die Kastration bereits erfolgt ist

  • welche Impfungen der Halter vornehmen ließ

 

Warum spielt die Rasse für die Versicherung eine Rolle?

Das Risiko bestimmter Krankheiten und Schädigungen hängt maßgeblich von der Rasse ab. Diese Risiken möchten die Versicherer einkalkulieren und fragen deshalb eventuell vor Abschluss einer Katzen-Krankenversicherung nach der Rasse. Erkundige dich, ob dein Tier rassespezifische Krankheitsrisiken aufweist. Achte anschließend bei deinem Tarif-Vergleich darauf, dass diese Risiken explizit mitversichert sind. 

 

Was hat es mit der Selbstbeteiligung auf sich?

Die meisten Anbieter erstatten die Kosten ambulanter Behandlungen oder von Operationen vertragsgemäß bis zu einer bestimmten Höhe. Den Rest zahlst du als Katzenhalter selbst. Eine verbreitete Selbstbeteiligung liegt zum Beispiel bei 20 Prozent pro Versicherungsfall. Eine Katzen-Krankenversicherung ohne Selbstbeteiligung kostet entsprechend mehr Beitrag. Alternativ deckeln die Anbieter die Gesamtsumme, die sie in einem Jahr zu zahlen bereit sind. 

 

Was kostet eine Katzenkrankenversicherung?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab (siehe oben). 

Beispiel 1: Die Vollversicherung einer jungen Perserkatze, die in der Wohnung gehalten wird, und noch nicht kastriert ist, schlägt mit mindestens 20 Euro pro Monat zu Buche. OP-Schutz ist für das gleiche Tier schon für die Hälfte zu haben. 

Beispiel 2: Ein vierjähriger Freigänger unbestimmbarer Rasse kostet in der Vollversicherung zwischen 18 und 32 Euro monatlich. Der Monatsbeitrag für reinen Operationsschutz beginnt bei etwa 10 Euro. 

Kann ich den Beitrag beeinflussen, ohne auf Leistungen zu verzichten?

Es gibt ein paar Kniffe, wie du die Beiträge zu deiner Katzen-Krankenversicherung senkst: 

  1. Willige ein, einmal im Jahr zu zahlen statt monatlich. Das senkt den Aufwand beim Versicherer und wirkt sich gegebenenfalls günstig für dich aus.

  2. Binde dich bei Abschluss für mehr als ein Jahr an deinen Anbieter (Sonderkündigung bei Tod des Tieres trotzdem möglich).

  3. Versichere deine Katze, so lange sie jung und gesund ist. Oft akzeptieren Versicherer ein Kätzchen bereits ab einem Alter von acht bis zwölf Wochen. 

Tipp

Viele Anbieter gewähren Rabatte auf die Beiträge, wenn du zusammen mit der Krankenversicherung eine Katzenhaftpflicht abschließt. Die Haftpflicht ist für Katzen zwar keine Pflicht, kann aber sinnvoll sein. 

 

Muss ich mit einer Wartezeit rechnen?

Generell beginnt nach dem Abschluss von Versicherungen oftmals eine Wartezeit, in der Versicherte keine Leistungen abrufen können. Bei der Katzen-Krankenversicherung gilt in vielen Tarifen für Erkrankungen eine Wartezeit von drei Monaten. Die Behandlung einer Infektion beispielsweise kannst du dir also frühestens im vierten Monat nach Vertragsabschluss erstatten lassen. Passiert dem Tier hingegen kurz nach Abschluss der Versicherung ein Unfall, wird die Behandlung übernommen. Hier war der Versicherungsfall ja noch nicht abzusehen.  

 

Gibt es eine „Krankenversicherung Katze“ ohne Wartezeit?

Viele Katzenbesitzer wünschen sich von der Krankenversicherung sofort einen Versicherungsschutz. Solche Tarife ohne Wartezeit sind allerdings rar gesät und gehen in der Regel mit höheren Beiträgen oder eingeschränkten Leistungen einher. Ein gesundes Misstrauen solltest du hegen, wenn du beim Katzenkrankenversicherung-Vergleich auf Angebote stößt, die alles auf einmal versprechen: Eine günstige Krankenversicherung für Katzen ohne Wartezeit, ohne Selbstbeteiligung und ohne Gesundheitsfragen, die sämtliche Kosten erstattet, hat ziemlich sicher einen oder mehrere Haken. 

 

Wozu dient die Wartezeit? 

Manche Verbraucher sehen die Wartezeit bei Versicherungen als Schikane. Die meisten Experten und auch Verbraucherschützer widersprechen dieser Sichtweise allerdings. Denn mit der Wartezeit schützen sich die Versicherer vor Antragstellern, denen bereits ein Schaden entstanden ist und ihn noch fix auf ein Unternehmen abwälzen möchten. Die Maßnahme nützt letztlich der Gemeinschaft der Versicherten: Würden die Versicherungsgesellschaften kranke Katzen aufnehmen, müssten sie die Mehrkosten auf die Beiträge umlegen. Die Wartezeit ist also im Interesse von Haltern, die rechtzeitig eine Katzenkrankenversicherung abschließen. 

 

Meine Katze ist schon recht alt. Bekomme ich noch eine Krankenversicherung?

Manche Versicherer akzeptieren Neukunden, deren Katze bis zu neun Jahre alt ist. Generell gilt: Je älter das Tier, desto anfälliger ist es für Krankheiten und desto höher liegen die Beiträge bei Abschluss einer „Krankenversicherung Katze“. 

 

Wie reiche ich die Kosten bei der Versicherung ein?

Der Tierarzt stellt für seine Leistungen eine Rechnung. Normalerweise legst du den Rechnungsbetrag aus, reichst die Rechnung beim Versicherer ein und bekommst je nach Vertrag die gesamte Summe oder einen Teil erstattet. Theoretisch ist es auch möglich, dass der Veterinär direkt mit der Versicherung abrechnet. Einige Versicherer werben damit auch offensiv. Tierärzte lassen sich darauf aber nicht immer ein. 

 

Gibt es einen Test? Welche Katzen-Krankenversicherung ist Testsieger? 

Krankenversicherungen für Katzen sind im Versicherungsmarkt eher Nischenprodukte. Die einschlägigen Medien und Organisationen befassen sich mit diesen Tarifen eher am Rande. Außerdem sind Tests mit Vorsicht zu genießen. Die eine, beste Katzenkrankenversicherung kann es nicht geben, da jede Katze und jeder Katzenhalter individuelle Ansprüche stellt. Einen Testsieger für alle Katzenhalter gibt es aus Sicht von CLARK also nicht. Lass dich lieber persönlich beraten. 

 

Wann kann ich eine Katzen-Krankenversicherung kündigen?

Du kannst ordentlich kündigen oder ein Sonderkündigungsrecht wahrnehmen. Die ordentliche Kündigung einer Versicherung für Haustiere erfolgt mit einer Frist von drei Monaten zum Vertragsende. Läuft die Krankenversicherung deiner Katze also beispielsweise zum 1. Juni aus, muss die Kündigung Ende Februar vorliegen. Andernfalls verlängert sich der Vertrag automatisch. 

„Außer der Reihe“ kündigen kannst du beispielsweise, wenn deine Katze gestorben ist oder wenn du sie abgeben musstest. 

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