Weltneuheit: Trend-App macht Schluss mit Renten-Wirrwarr (3 min Lesezeit)

Wie viel Geld werde ich haben, wenn ich in Rente gehe? Was muss ich tun, um im Alter passabel zu leben? Diese Fragen verunsichern eine Mehrheit der Deutschen. Abhilfe schafft eine neuartige App, die in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern entwickelt wurde. Die Nutzung ist kostenlos und ein Download genügt.

Autor: Marc Kern

Einmal im Jahr lässt uns der Staat in die Glaskugel gucken, per Rentenbescheid. Die Vorhersage der „künftigen Regelaltersrente“ hat allerdings ein paar Haken:

1.) Alle Angaben sind brutto. Wie viel Steuern und Abgaben anstehen, bleibt ungewiss.

2.) Die Inflation wird dabei nicht berücksichtigt.

3.) Die Deutsche Rentenversicherung empfiehlt zusätzliche Vorsorge, darf und kann aber diesbezüglich nicht konkret werden. Die Ratlosigkeit ist demnach groß.

4.) Ob jemand bereits betrieblich oder privat vorsorgt, spielt in der Rechnung keine Rolle. Das macht die Renteninformation für Betroffene so gut wie wertlos. Unterm Strich: Ob wir uns im Ruhestand Winterurlaub auf Teneriffa leisten können oder im Discounter jeden Euro dreimal umdrehen - das bleibt trotz Renteninformation offen.

"Ob wir uns im Ruhestand Winterurlaub auf Teneriffa leisten können oder im Discounter jeden Euro dreimal umdrehen - das bleibt trotz Renteninformation offen."

Künstliche Intelligenz im Dienste des Kunden

Mit diesen Unwägbarkeiten räumt eine Trend-App auf. Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt und des Max-Planck-Instituts haben gemeinsam mit einem Online-Versicherungsmakler das digitale Rentencockpit entwickelt.

Ausgeklügelte Algorithmen führen die Faktoren zusammen, die maßgeblich über die zu erwartende Rente entscheiden. Dazu gehören realistische Inflationsraten und die demografische Entwicklung.

Was der Nutzer selbst beiträgt, sind Fotos des Rentenbescheids und eine Angabe zum Vermögen. Für Datensicherheit ist gesorgt: Der Service ist TÜV-geprüft und hat selbst Focus Money überzeugt. Darüber hinaus sollte der Nutzer seine Wunschrente angeben, also den Betrag, mit dem er im Alter gut auszukommen glaubt. Experten empfehlen, von 80 % des gegenwärtigen Netto-Einkommens auszugehen.

"Für Datensicherheit ist gesorgt: Der Service ist TÜV-geprüft und hat selbst Focus Money überzeugt."

Netto-Rente und valide Beratung

Ein paar Tage später erhält der Kunde das Ergebnis: Die wahrscheinliche Netto-Rente. Darüber hinaus zeigt das Rentencockpit an, wie hoch die sogenannte Rentenlücke ausfällt. Das ist die Differenz zwischen der erwarteten Netto-Rente und dem Wunsch-Betrag, den der Nutzer selbst festlegt. Jetzt kommen Rentenexperten ins Spiel. Auf Basis der Daten sowie der Wünsche und Vorstellungen des Kunden empfehlen sie Vorsorgeprodukte und begründen jeweils, wieso.

Für Arbeitnehmer kann sich beispielsweise eine betriebliche Altersvorsorge lohnen, denn auf Monatsbeiträge bis 254 Euro fallen keine Steuern und Sozialabgaben an. Das bedeutet konkret: Zahlt ein Arbeitnehmer 200 Euro seines Bruttoeinkommens monatlich über den Arbeitgeber in die betriebliche Altersvorsorge ein, dann reduziert sich sein Nettoeinkommen lediglich um etwa 100 Euro. Dieses Modell kombiniert also zwei Vorteile. Der Arbeitnehmer sorgt für später vor und profitiert schon jetzt vom Steuernachlass.

"Diese App löst nicht nur das Renten-Wirrwarr, sondern kooperiert zudem mit über 160 Versicherungsunternehmen am Markt."

Einsparpotenziale nutzen

Diese App löst nicht nur das Renten-Wirrwarr, sondern kooperiert zudem mit über 160 Versicherungsunternehmen am Markt. Das hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber selbständigen Versicherungsvermittlern vor Ort, die oft lediglich Produkte von zwei, drei Anbietern in die Produktauswahl nehmen, da ein kompletter Marktvergleich von Menschenhand schlicht unmöglich ist.

Ein weiterer Vorteil der App besteht darin, dass der Kunde neben seiner Altersvorsorge auch Versicherungen online managen kann.

Dazu gibt er einfach an, wo er welche Policen abgeschlossen hat. Die App fragt die entsprechenden Dokumente bei den Versicherungsunternehmen an und legt sie in den digitalen Kundenordner. Das macht Schluss mit dem Papierkram. Anschließend ermittelt künstliche Intelligenz, wie sich die Versicherungssituation optimieren lässt. Zahlt der Kunde zum Beispiel für eine überflüssige Zusatzversicherung? Doppelt sich ein Versicherungsschutz? Fehlt etwas Wesentliches? Kunden, die die Trend-App nutzen, sparen auf diese Weise bis zu 51 % ihrer Versicherungsbeiträge.

"Kunden, die die Trend-App nutzen, sparen auf diese Weise bis zu 51 % ihrer Versicherungsbeiträge."

Fazit

Diese Trend-App ist eine Weltneuheit, die jeder risikofrei und kostenlos nutzen kann. Sie trägt zur Lösung eines Problems bei, das viele Deutsche gerne auf die lange Bank schieben: Die eigene Renten- und Versicherungssituation. Das wird jetzt zum Kinderspiel.

Versicherungen kostenlos per App managen

Augen auf! Die 5 häufigsten Fehler bei Versicherungen

Gäbe es das Fach „Versicherungswissen“, die Deutschen kämen durchschnittlich auf eine 3 minus. Das hat das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung herausgefunden. Kein Wunder, dass häufig Fehler passieren.