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Weltkopfschmerztag: Migräne & Co. optimal vorbeugen

Es gibt über 200 verschiedene Arten von ihnen und sie gelten als Gesundheitsproblem Nummer eins1: Die Rede ist von Kopfschmerzen. Ob drückend, hämmernd oder ziehend – Kopfschmerzattacken können den Alltag oft vollkommen lahmlegen. Infolgedessen verursachen Kopfschmerzen jährlich 30 Millionen Fehltage in deutschen Büros2.

Ein Paar sitzt auf dem Sofa. Sie hat den Kopf gesenkt und in die Hand gestützt. Er spendet ihr Trost.

Anlässlich des Weltkopfschmerztags am 5. September gibt CLARK Tipps, wie man die häufigste Form von Kopfschmerzen, Migräneattacken, richtig vorbeugen kann. 

Kopfschmerzen – so weit verbreitet wie kaum ein anderes Leiden 

In Deutschland leiden mehr als 54 Millionen Menschen, also über 70 Prozent der Bundesbürger:innen, unter gelegentlichen oder chronischen Kopfschmerzen1. Dabei lässt sich jede Kopfschmerzart entweder den primären Kopfschmerzen, bei denen keine Ursache erkennbar ist, oder den sekundären Kopfschmerzen, die als Folge einer Erkrankung auftreten, zuordnen. Ungefähr 30 Prozent der Deutschen sind von Spannungskopfschmerzen betroffen, circa acht bis zehn Millionen leiden an Migräne und etwa jede:r tausendste Bundesbürger:in hat mit Clusterkopfschmerzen zu kämpfen. Diese drei Kopfschmerzarten sind die am weitesten verbreiteten Arten der primären Kopfschmerzen3

Besonders die Migräne bedeutet durch die damit verbundenen plötzlich auftretenden schweren Kopfschmerzen erhebliche Einschränkungen für die Betroffenen. Sie richtet auch wirtschaftliche Schäden an: Migräne ist weltweit bei Berufstätigen unter 50 Jahren (vor allem bei Frauen) die führende Ursache für Arbeitsausfälle bzw. Krankschreibungen4. Das Wifor-Institut in Darmstadt hat berechnet, dass Migräne die deutsche Volkswirtschaft jedes Jahr Wertschöpfung kostet – und zwar durchschnittlich rund 146 Milliarden Euro5

Was bei Kopfschmerzen zu beachten ist

Im Falle einer leichten Migräne werden nach den Leitlinien der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft bestimmte Wirkstoffe wie NSAR oder Paracetamol empfohlen. Sollten sich die leichten Schmerzen zu einer schweren Migräneattacke entwickeln, werden auch Triptane nahegelegt. Hier muss aber betont werden: Bei regelmäßigen Kopfschmerzen sollte unbedingt ein Besuch bei einem Arzt oder einer Ärztin in Betracht gezogen werden. Denn nur Expert:innen können eine richtige, individuelle Diagnose stellen und somit den Weg zu einer optimalen Behandlung ebnen. 

Ab dem Zeitpunkt, an dem sich die Migränefälle häufen und dadurch die Lebensqualität stark beeinträchtigen, ist es ratsam, über eine Veränderung des Lebensstils nachzudenken. Beispielsweise sollten die klassischen Auslöser von Schmerzattacken mittels einer Verhaltenstherapie bestimmt und  vermieden werden. Auch die Integration von Entspannung im Alltag, zum Beispiel in Form eines autogenen Trainings, kann zukünftige Migräneerkrankungen vorbeugen. Wenn alle ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Kopfschmerzattacken ins Leere laufen, müssen regelmäßig oder über bestimmte Zeiträume hinweg Medikamente eingenommen werden, um die Schmerzen effektiv vorzubeugen. 

Häufige Kopfschmerzen? Ein Krankenkassenvergleich kann sich lohnen

Was viele nicht wissen: Die Krankenkassen übernehmen in bestimmten Fällen die Kosten für eine Verhaltens- oder Physiotherapie und zahlen auch für Medikamente bei schweren Migräneattacken. Allerdings unterscheiden sich die Angebote von der gesetzlichen Krankenkasse stark von denen der privaten Kassen. So übernimmt die gesetzliche Krankenkasse lediglich die ersten 12 Übungsstunden einer Therapie, während die private Kranken­versicherung – abhängig von Tarif, Akupunktur, Entspannungs­maßnahmen und Co. – unbegrenzt die Kosten übernimmt. „Die zusätzlichen Leistungen der privaten Krankenkassen machen einen großen Unterschied – deswegen lohnt sich ein Vergleich. Auch eine private Zusatzkranken­versicherung kann dabei helfen, potenzielle Versorgungslücken der gesetzlichen Kassen zu schließen”, erklärt Dr. Marco Adelt, Versicherungsexperte und Vorstandsmitglied bei CLARK. „Letztendlich sollte sich jedoch jede:r vor einem solchen Wechsel persönlich beraten lassen. Schließlich ist die eigene Gesundheit das höchste Gut und sollte richtig abgesichert sein”.

Quellen:

1 https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/kopfschmerzen-und-migraene/die-haeufigsten-kopfschmerzarten-ein-ueberblick-2016920 

2 https://www.attacke-kopfschmerzen.de/presse#:~:text=30,Stadt%20wie%20Heidelberg%20oder%20Leverkusen

3 https://www.ptaheute.de/aktuelles/2021/09/03/kopfschmerzen-was-bewirkte-der-lockdown 

4 https://www.aerzteblatt.de/archiv/220137/Kopfschmerz-Migraene-wird-haeufig-uebersehen#:~:text=Migr%C3%A4ne%20ist%20weltweit%20bei%20Berufst%C3%A4tigen,und%20somit%20von%20wirtschaftlichen%20Sch%C3%A4den 

5 https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/krankheitskosten-migraene-kostet-deutsche-wirtschaft-jaehrlich-fast-150-milliarden-euro/23678444.html